Ich soll mein Kind abgeben

    • (1) 04.10.17 - 14:57
      milkalilakuh

      Hallo!

      Ich habe seit 1 Jahr einen Freund, den ich auch sehr liebe. Dazu habe ich noch eine Tochter die jetzt 5 ist. Er möchte dass ich sie abgebe aber das kann ich nicht. Wir sind sehr eng miteinander verbunden und ich kann das einfach nicht. Er sagt so etwas ist nicht normal und wir streiten oft darüber. Meine Tochter bekommt das natürlich alles mit und klammert noch mehr.
      Kann mir jemand etwas raten?
      Danke sehr im Voraus.
      Tijana

      • (2) 04.10.17 - 14:58

        Es ist DEIN Kind und er ist Dein Lover seit einem Jahr... Deine Prioritäten sollten klar sein, oder? ;)

        • (3) 04.10.17 - 15:01

          Die Prioritäten sind klar. Doch er fängt immer wieder damit an. Als sei ich nicht normal und sie muss endlich wohin. Da frage ich ihn immer warum? Und er sagt nur immer das ist nicht normal. Das sind seine Argumente. Ich liebe ihn sehr doch dieses ewige Streiten deswegen macht mich fertig.

          • Also wenn ein Kind mit 5 Jahren wirklich 24/7 nur bei der Mutter ist finde ich das auch nicht normal. Das ist viel zu sehr geklammert ... ab nächstes Jahr geht sie in die Schule.

            Ich halte auch nichts von Fremdbetreuung unter 3. Aber mit 5 Jahren sollte sie doch mal in den Kindergarten. Und auch so mal nicht nur bei dir sein. Vllt auch beim Vater?

      Was meinst du mit "abgeben"? In den Kindergarten?

        • Also nicht etwa zur Adoption freigeben, sondern lediglich mal fremdbetreuen lassen, damit ihr etwas als Paar unternehmen könnt?

          • (8) 04.10.17 - 15:04

            fremdbetreuen ja. Wieso muss ich sie fremdbetreuen lassen? Sie will das nicht, ich will das nicht. Wieso kann er nicht akzeptieren dass sie zu mir gehört?

            • Ich hab auch erst gedacht es geht hier um Adoption etc.

              Du und deine Tochter ihr könnt gerne so viel Zeit zusammen verbringen wie ihr möchtet, aber bitte in einem gesundem Maß.
              Dein Partner möchte vielleicht auch einfach mal einen Tag oder ein Wochenende mit dir allein sein, ohne deine Tochter. Sie ist 5 Jahre alt, da kann Sie auch mal ein WE bei Oma und Opa verbringen oder beim Vater.
              Finde es nicht gut 24/7 aufeinander zu hocken! Das kann auch nicht gut für die kindliche Entwicklung sein. Sie muss doch mal raus, auch ohne Dich. Sonst kann es sich bis ins Erwachsenenalter ziehen.
              Das möchtest du doch bestimmt auch nicht?!

              Ist nicht böse gemeint, soll kein Angriff sein, aber taste dich mit ein paar Stunden ohne Sie an die Sache ran. Sonst läuft dir auch über kurz oder lang dein Partner weg!

              Autsch!

        Das ist doch eigentlich normal? Mal bei der Oma oder bei Freunden... machst du das überhaupt nie? Wenn dem so ist, dann kann ich den Freund verstehen. Das Kind muss sich doch auch von dir abnabeln können. Es ist ein Kind, dass Eigenständigkeit lernen muss.

        • (12) 04.10.17 - 15:05

          Sie möchte das nicht. Sie will nicht zur Oma, nicht in den Kindergarten und nicht zum Turnen. Soll ich sie zwingen? Mich stört das nicht. Sie gehört zu mir. Warum muss man sein Kind abgeben?

          Hm, in einem Jahr musst du sie in der Schule abgeben #kratz
          Sie verpasst doch jetzt das ganze Vorschuljahr.

          • Ich Frage mal ganz vorsichtig, weil das Thema momentan so hoch nicht.. . Könnte die uns trollen?

            • (20) 04.10.17 - 15:19

              Klaro, klingt ganz typisch. Problemstellung schildern, dann bei den ersten Antworten noch mehr ausholen und sich dann völlig beratungsresistent zeigen. ;-)

              • (21) 04.10.17 - 15:33

                Ich bin nicht beratungsresistent. Ich kenne nur mein Kind und ich weiß welche Schweirigkeiten sie hat. Für uns zwei ist es perfekt so wie es ist. Er ist Außenstehend und mir ist es klar es ist vielleicht seltsam im ersten Augenblick. Doch Sollte man es nicht akzeptieren wenn beide ihr Leben so leben wollen? Wieso stört es ihn?

                • (22) 04.10.17 - 15:38

                  Dein Freund, mit dem du dir langfristig eine gemeinsame Zukunft wünschst , ist "außenstehend"?
                  Da liegt doch schon der Fehler.

                  Du schreibst, Dein Kind freut sich auf die Schule. Das ist toll, sollten alle Kinder tun. Was passiert, wenn sie nach einer Woche genug hat und weint, dass sie zu Hause bleiben will, weil irgendein Junge XY was doofes zu ihr gesagt hat? Oder weil sie ausgelacht wird, weil die anderen Kinder in der Vorschule etwas gelernt haben, was sie nicht kann?

                  Dass es für Dich perfekt so ist und Deine Tochter sich nicht von Dir lösen kann, heisst nicht, dass das automatisch das Richtige für ihr Wohl ist.

                  Wieso es Deinen Partner stört solltest Du vielleicht ihn selbst fragen und nicht mich, meinst Du nicht auch? ;-)

                  • (24) 04.10.17 - 15:56

                    Es ist meine Hoffnung dass sie die Schule mag und gerne hin geht. Bisher sagt sie sie freut sich. Und sie ist dann 3 Jahre älter als im Kindergarten wo wir es versucht haben. Wenn sie sich dann wieder verweigert, dann muss gesehen werden was passiert. Das liegt dann nicht mehr in meiner Hand. Er sagt nur das ist nicht normal. Doch wer bestimmt was normal ist? Für uns gibt es bisher keine andere Lösung und für uns passt es. Ich wünsche mir dass er uns versteht und sie auch. Er kann sie bestärken und ermutigen. Aber wenn sie nicht will, dann muss er es akzeptieren.

                    • Dein Partner und seine Meinung sind eine Sache, er sollte mal konkretisieren, was er für "unnormal" hält. So hingeklatscht könnte ich damit genauso wenig anfangen, wie Du.

                      Für mich sieht die Sache anders aus, ich glaube, Du bist etwas zu kurzsichtig. Du hoffst, sie mag die Schule und geht gerne hin.. garantieren kannst Du es aber nicht, oder? Das Problem, was ich sehe ist, dass sich in der KiTa bereits eingeschworene Gemeinschaften bilden, da geht es dann schon los mit "ich will in der Schule neben Dir sitzen und wir spielen dann immer in der Pause zusammen" Vereinbarungen. Neben wem sitzt Deine Tochter? Das Nachbarskind hat sich da vielleicht dann schon anderweitig abgesprochen.
                      Was dann passiert kann ich Dir auch sagen: Deine stille und zurückhaltende Tochter wird von der Lehrerin neben den größten Klassenrüpel gesetzt, weil sie ihm ein Vorbild sein soll und aufgrund ihrer Schüchternheit nicht auch noch selbst den Unterricht stört. Und weil ja sonst niemand neben ihr sitzen will, da keiner sie kennt. Selbst zweifach so erlebt, meine Tochter war die Ruhige, mein Sohn einer von den Quasselstrippen.

                      Ich würde mir echt überlegen, ob ich das letzte KiTa Jahr noch mitnehme, damit sie sich ein soziales Umfeld neben der Familie aufbauen kann.

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