Patchwork - Update

    • (1) 10.10.17 - 12:16
      Nicht.mehr.-hilflos-

      Hallo,

      nachdem mir letztes Mal einige geantwortet und mich damit sehr gestärkt haben, nun das Update wie es weiter ging/geht.

      Das war der Ursprungs-Post
      https://m.urbia.de/forum/16-partnerschaft/4970302-patchwork-was-kann-ich-tun

      Ich habe es endlich geschafft meinem Mann in den Hintern zu treten, dass sich etwas ändern muss.
      Und haben einen Termin beim Anwalt gemacht, der heute stattfindet.

      Außerdem haben wir mit den Kindern gesprochen.
      Wir haben nie schlecht über ihre Mutter gesprochen oder gar gehetzt. Das ist jetzt unser Vorteil, denn die Mutter hat es wohl anders gehandhabt.

      Nur sind die Beiden mit 16 Jahren keine kleinen Kinder mehr und auch nicht doof - sie durchschauen schon so einiges.
      Wir haben uns mit ihnen zusammen gesetzt und vieles erzählt/erklärt.

      Das Resultat ist, dass die Beiden das Wechselmodell wollen und auch bereit sind das beim JA oder vor Gericht auszusagen.

      Noch ist ihnen bei dem Gedanken an die Reaktion der Mutter merklich unwohl.
      Da sie aber selbst sagen
      "Mama geht es immer nur um ihren eigenen Vorteil; immer sagt sie nur ich, ich, ich, wie es uns geht interessiert sie gar nicht"
      bin ich guter Hoffnung, dass sie mit etwas Rückendeckung zu ihrem Wunsch stehen.

      Ich bin mal gespannt, welche weiteren Schritte der Anwalt empfiehlt.

      Lg

      • Hallo,

        viel Erfolg dabei. Als Antrag wäre sinnvoll, das Wechselmodell zu beantragen, hilfsweise das ABR mit dem Hinweis, 50% Umgang zu gewährleisten.

        Es gibt mittlerweile ein Urteil, in dem das WM gegen den Willen des ehemaligen Betreuungselternteil beschlossen wurde.
        Ggf. könnte man das aber auch in einem Gespräch beim JA initiieren?

        LG

        Hallo liebe TE.

        du schriebst im Ursprungspost, dass Euch das Geld nicht ausreicht bzw Ihr die Besuche der Kinder nicht weiter finanzieren könnt. Diese Situation wird durch das WM nicht besser.

        Du sagst die Mutter ist schwer krank. Ergo gehe ich davon aus, dass diese nicht arbeiten kann. Was den Schluss zulässt, dass diese auch über kein Einkommen verfügt.

        Der Vater (Dein Mann) ist auch öfters krank und du hast Angst da dieser öfters ins Krankengeld fällt. Also gehe ich davon aus, dass hier auch kein großes Einkommen zu Grunde liegt.

        Ein WM entbindet keinen von seinen Unterhaltspflichten. Diese werden nur gequotelt nach Einkommen. D.H. das die Mutter kein Einkommen hat, wird diese an Euch keinen Unterhalt zahlen können.
        Wer dann das Kindergeld bekommt zeigt sich erst dieser Berechnung.

        Unterhaltsvorschuss für seine Kinder bekommt Ihr auch nicht, da Ihr verheiratet seit.

        Ob Ihr Euch da Du das WM kein Ei legt?

        LG

        • (4) 11.10.17 - 20:06

          Hallo,

          danke für deine Antwort!

          Ich weiß, dass der Unterhalt im WM nach Quote berechnet wird.
          Deshalb läuft jetzt eine Änderungsklage desUnterhalttitels, damit in die Berechnung nicht nur zwei, sondern drei Kinder einbezogen werden.

          Die Großen sind ab Fr das dritte Wochenende in Folge bei uns (jeweils Fr-Di), das kommt öfter vor.
          Zusätzlich sind sie oft mehrere Wochen am Stück (Kur, Krankenhaus, Urlaub) bei uns.

          Dies läuft laut JA alles unter "normalem Umgang im Residenzmodell".
          Diese Kosten tragen wir zusätzlich zum vollen Unterhalt.
          Ganz davon abgesehen, dass wir auch schon Winterstiefel gekauft haben, weil die Kinder (damals 11) Ende Oktober in Ballerinas unterwegs waren.
          Und wir während der wochenlangen Betreuung auch Schulausflüge, Busfahrkarten usw. finanzieren.

          Also denke ich, dass wir trotz Kosten für Kleidung, Taschengeld usw. besser da stehen als jetzt.
          Zumal die KM dank Verschleppung des JA mehrere hundert € "Schulden" bei uns hat, durch zu viel gezahlten Unterhalt.

          Lg

          • Hallo TE,

            ich glaube Du machst Dir trotzdem was vor.

            von was lebt der KV? Dir ist bewusst, dass sich sein Selbstbehalt wegen dem Zusammenleben mit Dir verringert.
            Ich dachte der Unterhalt sei mit Geburt Eures gemeinsamen Kindes neu berechnet worden?
            Ok, Fakt ist, dass sein Attest nicht anerkannt wird. Es kann Euch aber auch passieren, dass wenn seine Arbeitsunfähigkeit anerkannt wird, ein guter Anwalt bei Ihm einen Taschengeldanspruch von Dir berechnet, da Du ja später wieder die Verdienerin bist.

            Genauso, wird Dir ein Anwalt erklären, dass zuviel gezahlter Unterhalt als verbraucht gilt und die KM eben keine Schulden bei Euch hat, es sei den, der KV hat diesen bei der Überweisung als "Unter Vorbehalt" bezahlt. Der neue Unterhaltsbetrag(wenn er dann abgeändert wird) gilt erst ab Antragsstellung wenn er dann ausgeurteilt wurde, dann eben Rückwirkung zum zeitpunkt der Antragstellung. Eigenhändiges abändern vor der Entscheidung macht euch nur gewaltigen Ärger.

            Darf ich Dich fragen von was die KM lebt? Krankengeld; ALG2??? Bei einem WM, wird auch das Kindergeld aufgeteilt, da Ihr wie KM trotzdem Zimmer für die Kinder bereitstellen müsst.

            Du kannst damit rechnen, dass das Kindergeld zwischen den Eltern aufgeteilt werden muss. Weiterhin kann ich mir nach Deinen Schilderungen vorstellen, dass die KM sich dann erst Recht nicht mehr an Kosten Ticket, Klassenfahrten, überhaupt Kleidung, Hygieneartikel ect. beteiligen wird.

            Dann rechne mal. Unterhalt muss Dein Mann eventuell immer noch zahlen, allerdings hat er nur ein mal Kindergeld. Dagegenüber steht nun, dass alle Kosten von Euch getragen werden müssen, auch wenn es ein WM ist.

            So und nun kommen die Kinder ins Spiel, die lt. Deiner Aussage vom Unterhalt welchen die KM bekommen hat nie was gesehen haben.

            Die bekommen nun Geld fürs FSJ. Und dann stehst Du da und erklärst Ihnen, dass Sie davon euch was abgeben müssen, weil es nicht anders geht...........ich weiß nicht, da gibts Ärger.......

            Und ganz ehrlich, Dein Mann wird bei einem Mangelfall wahrscheinlich nicht mal den Mindestunterhalt leisten. also wird der kranken KM auch keine Möglichkeit gegeben, die Kinder an dem Geld irgendwie teilhaben zu lassen, da nach den Kosten wahrscheinlich nichts mehr übrig ist, was an die Kinder weitergeleitet werden kann.

            Sorry ich glaub Du rennst da ins offene Messer.

            LG

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