Hamsterrad

    • (1) 17.10.17 - 16:48
      Blackxie

      Ich bin manchmal sowas von genervt von meinem Mann #augen . Wir haben ein gemeinsames Kind (1) und ich habe 1 mitgebracht das das schon grösser ist.

      Die pfeift er regelmäßig zusammen #augen ich bin eher so der gelassene typ er ist völlig unentspannt.
      Sie kommt grad in die Pubertät und hat natürlich manchmal Antworten drauf, die einem die Ohren schlackern lassen.

      Selbst da bin ich entspannt und reagiere natürlich trotzdem entsprechend.

      Seine exzentrische Art geht mir aber zunehmend an die Nerven.
      Setz dich ordentlich hin, mach dies mach jenes und dann wird sie 100x an alles erinnert #augen

      Sie macht das alles auch von allein, manchmal vergisst sie was und dann muss sie eben nochmal laufen, so sehe ich das.

      Am we war ich allein mit den Kindern, keinen Streit keinen Ärger, sie muss immer am we ihre Tiere misten, hat alles geklappt ohne grosses gemurre.

      Ihr denkt vielleicht alles kein Thema aber mir geht deren gezanke wirklich an die nerven.

      Ich habe in letzter Zeit öfter an Trennung gedacht :-( wenn ich sie Frage ob sie hier glücklich ist oder was sie glücklich macht kommt er mit an 1. Stelle. Sie kennen sich schon viele Jahre und sie kann sich nicht vorstellen das wir mal allein gelebt haben.

      Er macht alles was ein Papa tut mit ihr, sie ist Happy zu sein trotz des gemeckers #augen. Wenn jemand fragt was ihr Papa macht schildert sie seinen Beruf nicht den ihres Vaters, obwohl die auch regelmäßig Kontakt haben.

      Es ist auch nicht immer so aber grad im Moment empfinde ich es als sehr anstrengend.

      Ich weiss auch nich was ich von euch hören will, vielleicht musste es einfach mal raus!

      • Klar kannst du dich deswegen trennen - und dich dann auf einen neuen Partner einlassen, der evtl. nicht nur mal Kind Nr. 1 zusammenpfeift, sondern dann auch Kind Nr. 2.
        Und deiner Tochter musst du dann halt irgendwie erklären, warum du dich getrennt hast - also irgendwie ja wegen des Verhaltens, das zwischen den beiden herrschte.

        Du kannst aber auch versuchen, mit deinem Partner mal darüber zu sprechen, in aller Ruhe. Ihm erklären, daß es dir nicht gefällt, wenn er so mit ihr umgeht und du dir manchmal etwas mehr Gelassenheit, Ruhe oder Verständnis von ihm wünschen würdest.

        LG

        Kenne ich, war bei meiner Tochter und meinem Ex damals genau dasselbe. Und ich nehme das dadurch auch stärker wahr, dass die älteren Stiefkinder vom Patch-Elternteil spätestens in der Pubertät als unverschämt, nervig und lästig wahrgenommen werden und sehr streng angegangen werden.

        Die Frage ist, wie er seine Kritik rüberbringt. "Regelmäßiges Zusammenpfeifen" hätte ich schon längst nicht mehr hingenommen. Umgekehrt aber auch keine "Antworten, die einem die Ohren schlackern lassen".

        Rede doch mal mit den Beiden getrennt und falls das gar nichts bringt, würde ich als Nächstes ein Buch über Pubertät kaufen, Zusammenhänge und Beispiele heraussuchen und zumindest ihm versuchen, klarzumachen, dass sie sich nicht aus böswilliger Absicht heraus so verhält.

        • (4) 17.10.17 - 18:43

          Ich habe genug geredet, letzte Woche, die Woche davor und den Monat #augen er meint er reisst sich zusammen und dann paar Wochen später isses wieder so :-(

          Was soll ich machen, du hast gemeint du würdest dir das nicht gefallen lassen?
          Also konkret, meine Tochter bekommt auch von mir Konsequenzen für jeweiliges Verhalten, ich muss sie dazu aber nicht komplett zusammen falten.
          Den Mund kann ich ihr aber nicht zukleben.

          Wenn mein Partner meine Grenzen überschreitet was sie betrifft, zoffen wir uns. Ich nehm es nicht still hin und Klage hier mein leid.

          Das Problem bin anscheinend ich. Ich möchte einfach nicht das jemand so mit meinem Kind umgeht.
          Ich bin ein sehr sensibler, herzlicher Mensch.

          Und wenn sie mal wieder etwas unbedachtes sagt (ich rede nicht von Fäkalsprache) und sich bei mir entschuldigt, ist es für mich erledigt und die Uhr wieder auf 0 gestellt. Ihn hingegen bezeichne ich manchmal als gefängnisdirektor.

          • Hallo,

            wäre es eine Lösung, wenn er sie einfach gar nicht erzieht?

            Offenbar macht es euch dreien dolle zu schaffen, wie er mit Deiner Tochter umgeht. Das einfachste für den Moment wäre doch, er hält sich erst einmal raus und Ihr sprecht regelmäßig im Hintergrund, wie er die Situation wahrnimmt, wie Du sie wahrnimmst und wie sich das Familienleben verändert.

            Vielleicht hilft ihm etwas emotionaler Abstand etwas, besser mit ihr umzugehen.

            Oder Du nimmst ihn mal auf Video auf und zeigst ihm das dann.

            Da er ja einsieht, dass er sich falsch verhält, würde ich eher zu der Variante "raushalten" tendieren. Also nur was das Schimpfen anbelangt, natürlich dürfen die zwei zusammen spielen usw. Aber auf Regeln usw. solltest Du allein erst mal ein Auge haben. Vielleicht entspannen sich die Fronten dann etwas.

            Ich wünsch euch alles Gute.

            LG

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