Es nervt - Thema : und wann ist es bei euch soweit?

Hallo zusammen,
Ja ich bin genervt. Seht genervt.
Ist es normal, dass man , sobald der 30. Geburtstag war und man in einer festen Beziehung lebt, gefragt wird wann man denn endlich schwanger wird?
Woher nehmen die Fragenden die Gewissheit, dass man als Frau ü 30
1. Überhaupt Kinder möchte und
2. überhaupt welche bekommen kann.
Kurz zu mir : ich bin mittlerweile ü 40, die Fragerei hat nachgelassen, wir sind seit 18 Jahren ein Paar und mittlerweile wandeln sich die Fragen zu Kommentaren wie: ihr habt keine Kinder?
Schade..vielleicht klappt es ja noch.
Ich bin ab Mitte 30 und nachdem wir uns ganz sicher waren, definitiv keine Kinder zu wollen, gegenüber meiner Familie offen damit umgegangen. Meine Eltern haben sehr traurig und enttäuscht reagiert, was ich erwartet habe.
Ich habe zwar schon mit 25 gesagt, dass ich keinen Kinderwunsch habe, aber das haben alle mit einer solchen Überzeugung abgetan dass sich das ganz sicher noch ändert, dass ich mich weder ernst genommen noch wertgeschätzt gefühlt habe.
Freunde hab ich teilweise auch informiert, trotzdem haben sich gerade Freundinnen die gerade schwanger waren oder entbunden hatten, dazu hinreißen lassen, meine Entscheidung immer wieder mal zu hinterfragen ( nicht schlimm, nur nervig )oder sogar ziemlich frech meinen Nicht Kinderwunsch zu kritisieren ( unmöglich )
Ich hinterfrage ja auch nicht den Kindrrwunsch anderer Leute.
Warum willst du Kinder?
Antwort : ich hab halt einen Kinderwunsch
Aha...siehst du und ich eben nicht.
Mein Mann hat diese Erfahrung in seinem MännerFreundeskreis nicht gemacht.
Warum ist ein Kinderwunsch so selbstverständlich und nicht zu hinterfragen und ein Nicht Kinderwunsch wird ständig hinterfragt und man soll sich rechtfertigen? ( was ich nicht mache)
Da hier viele Mütter unterwegs sind, meine Bitte: missioniert bitte andere Frauen nicht und versucht nicht , andere Frauen mit Argumenten, wie toll Mutter sein ist und wie überwältigend es ist ein Kind zu bekommen, zu überzeugen.
Nicht jede Frau möchte das erleben oder sieht es als Erfüllung Mutter zu werden.
Ich habe 10 , fast 15 Jahre erlebt wie ätzend das ist wenn der eigene Lebensentwurf ohne Grund immer wieder in Zweifel gezogen und andere Frauen meinen, nur ein Leben mit Kind sei glücklich machend.
Wollte ich mal los werden ..silopo.

Man muss da wohl einfach deutlicher sein. Eine Kollegin will auch keine Kinder, ist ebenfalls ü30 und hat kürzlich geheiratet. Die sagt ganz klar: Von Fremden lässt sie solche Fragen gar nicht zu und die eigene Familie hält den Mund, seit sie jeden Kommentar dahingehend mit "Du weisst, wir wollen keine Kinder, das diskutiere ich nicht mehr." im Keim erstickt.

Das ist es nämlich, man braucht sich weder rechtfertigen noch das Thema diskutieren.

Hallo....

Vorweg, ich habe Kinder. 5 und 7 Jahre alt und ich persönlich konnte es mir auch nicht anders vorstellen. Aber ich erinnere mich auch noch sehr gut daran, dass irgendwann alle anfingen zu fragen "warum WOLLTE ihr denn keine Kinder". Das hat mich doch sehr unter Druck gesetzt. Denn ICH wollte, die Natur sah das leider anders und so hat es 3 Jahre gedauert, bis ich endlich schwanger war. Es war zermürbend und nervig und auch wenn man sich vorgenommen hat, die Kommentare gelassen zu sehen, so konnte man irgendwann dann nicht mehr freundlich antworten.

Und genau so stelle ich es Mir bei Frauen / paaren vor, die das nicht möchten. Die glücklich ohne Kinder sind. Ich finde, diese Entscheidung muss jede Frau für sich selbst entscheiden und sich dafür auch nicht rechtfertigen
Lieber so, als ein Kind zu bekommen, was man eigentlich gar nicht möchte, nur weil es die Gesellschaft von einem erwartet. Es gibt ein Zitat "Jeder möchte individuell sein. Aber wehe jemand ist anders." Und so zieht es sich doch durch: kinderlose Paare, homosexuelle Paare, Paare, für die die Monogamie nicht unbedingt der Maßstab des Lebens ist..... Alles wird verurteilt, wenn es nicht dem entspricht , wie es alle anderen handhaben. "Liebe sich wer kann"und vor allem, so wie es einen persönlich am glücklichsten macht. Wir haben alle nur dieses eine Leben, das sollte man sich dann auch so gestalten, wie es einen zufrieden stellt, erfüllt und glücklich macht.

Zu die die reden. Lass die Leute reden. Sie wissen es nicht besser...

Viele Grüße

Zu DENEN die reden...

Diese verdammte Autokorrektur macht mich noch wahnsinnig....

Dann nimm sie doch raus #freu
Ich hätte mein Smartie sonst schon längst zerdätscht :-p
LG

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Ich kann das sehr gut nachvollziehen.

Ich habe ein Kind und das reicht völlig. Ich wollte schon immer nur das eine und es war und ist bisweilen sehr nervig das immer nachgefragt wird wann Nummer zwei denn endlich kommt.
Im letzten Jahr hat es nachgelassen bzw. kommt jetzt eher das Thema na jetzt wird der Abstand aber doch schon ganz schön groß.
Ich bin Friseurin und hab dementsprechend auch recht engen Kontakt zu Kunden und sehr viele davon kennen da echt keine Grenze.

Ich bin mittlerweile auch soweit die Frage oder das Gespräch darüber im Keim zu ersticken und das klappt ganz gut.

Ich denke das Problem ist das viele sich einfach nicht vorstellen können ein erfülltes und Glückliches leben ohne oder mit nur einem Kind zu führen. Das es lebensmodelle gibt die jenseits von Ehe zwei Kinder Haus mit Garten und Hund Katze Maus sind. Das wird so wie ich das sehe und erlebt habe gerade Mädchen eingetrichtert. Und wenn man das dann nicht möchte ist man nicht normal.
Schade und ich hoffe das sich das irgendwann mal ändert.

Lg

Nimm es mir nicht übel, aber das ist ein Punkt, der mich immer wundert.

Wenn ich nicht über Privates reden will, dann lasse ich es. Es gibt auf meiner Arbeit (auch sehr viel Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen) eben Menschen, mit denen ich mich rege über private Dinge austausche. Diese Menschen mag ich und da sind natürlich auch Nachfragen erlaubt. Denn wie soll ein Gegenüber denn dein Lebenskonzept verstehen, wenn er nicht fragen darf bzw. du nicht einfach gelassen darauf antwortest?

So a la: "Nein. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nur ein Kind zu bekommen."

Je nach Lust und Laune plauscht man eben darüber oder stellt klar (freundlich), dass man das nicht weiter thematisieren will. Fertig.

Und die Leute, die mir eher suspekt sind oder zu denen ich so gar keinen Draht habe, mit denen rede ich über sowas gar nicht. Aber das kann der Gegenüber doch nicht riechen...

Ich finde schon, es gehört zur allgemeinen Sozialkompetenz, Fragen oder Themen, die einem mit einem bestimmten Menschen zu weit gehen, höflich, aber bestimmt abzulehnen.

Kenn ich!
Bei uns war es jedoch wegen dem zweiten Kind so. Einem Kind waren wir beide offen gegenüber, der Wunsch war aber auch da nie so groß dass wir den Weg von Kiwu Behandlungen o.Ä. gegangen wären.
Wir waren dann mit einem Kind glücklich und voll ausgelastet. Die Geselltschaft erwartete aber ganz selbstverständlich dass wir "nachlegen". Was da für Argumente kamen #zitter
Echt gruselig.
Wie du siehst, man kann es nur falsch machen. Bei Familien mit mehr Kindern heißt es dann wieder "WAS? SO VIELE?????" #klatsch

Heirat, zwei Kinder, Haus, Garten, Hund
Für mich der Inbegriff der Langeweile und Spießigkeit
Mein Mann und ich haben bewusst auf ein eigenes Haus verzichtet, leben mal hier mal dort.
Dieses Jahr waren wir 6 Monate mit dem Wohnmobil im Westen der USA unterwegs, ab Weihnachten planen wir eine Tour durch Europa...
Wir arbeiten nur so viel wie wir zum.Leben braucht, sind lieber unterwegs, haben in D auch keinen festen Wohnsitz mehr.
Ein Haus wäre für mich eine Verpflichtung die mich beschränkt , man muss diese abbezahlen und sich auch ständig drum kümmern.
Ich muss nicht sparen und nicht groß planen, da ich nur für mich selbst Verantwortung trage.
Da wir auch nicht verheiratet sind, erfüllen wir gar keins der gesellschaftlichen Klischees.
Monogamie ist auch nicht unser Ding, wir brauchen auch mal andere Personen um zufrieden zu sein.
Wir leben so wie wir wollen, sind frei.
Meine Eltern waren Alt 68, also wirklich nicht spießig.
Sie waren auch nie verheiratet , auch sonst ziemlich unkonventionell.
Ich bin in WGs groß geworden und bin oft umgezogen, hab auch keinen regelmäßigen Schulbesuch absolviert.
Meine Eltern haben staatliche Bildung strikt abgelehnt.
So hat jeder seine Vorstellungen vom Leben es gibt 1001 Möglichkeiten das zu gestalten und nicht nur Stationen abzuarbeiten.

ich glaube diese Antwort hat jetzt nicht unbedingt etwas mit der Realität der TE zu tun.

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Ich finde diese Fragerei auch furchtbar... ich gebe es zu, manchmal lag es auf der Zunge, aber ich habe es mir grundsätzlich verkniffen... einfach aus dem Grund, dass ich eben nicht weiß, ob es ein unerfüllter Kinderwunsch, vielleicht sogar mit Fehlgeburten ist oder eben eine Entscheidung.

Ich würde mich nicht so sehr mit solchen Fragestellungen aufhalten:

Warum ist ein Kinderwunsch so selbstverständlich und nicht zu hinterfragen und ein Nicht Kinderwunsch wird ständig hinterfragt und man soll sich rechtfertigen? ( was ich nicht mache)

Du bist doch sehr klar mit deiner Entscheidung.

Natürlich ist das für viele ungewöhnluch, weil sie denken, zwei gesunde Menschen in den 30ern heiraten, die bekommen sicher bald ein Baby. Rein gesellschaftlich und evolutiv ist das ja auch die Norm.

Also anstatt gegen diese Ananhmen, die ja keinem bösen Gedanken entspringen anzukämpfen würde ich einfach Hilfe anbieten.

Akzeptanz zu üben, Normen zu überdenken, verschiedene Lebenswege wertzuschätzen ohne sich angegriffen zu fühlen.

Es ist ja doch etwas seltsam, dass viele so agrgessiv auf konträre Lebenswege reagieren.

Vielleicht übst du dich einfach in innerer Größe, mancher wird deinen Wunsch nach Kinderlosigkeit als Ablehnung von Kindern im allgemeinen und einem traditionellen Ehelebens verstehen.

Ich lehne Kinder und Ehe ja auch ab - für mich!
Was andere machen interessiert mich nicht.
Kinder anderer Leute finde ich einfach oft nervig.
Das tue ich aber nicht ständig kund sondern ertrage es und versuche den Kontakt zu vermeiden wenn es mich zu sehr stört.

ich habe es auch nicht so verstanden, dass du Ehe und Familien für andere ablehnst.

Trotzdem muss ich dir hier sagen,wenn du deinen Nicht -Kinderwunsch damit begründest dass Kinder anderer Leute nervig sind und du dich daher fern hältst, dass das für andere verletzend sein könnte.

Hm,
also ich kenne einiger Menschen, die ein total unkonventionelles Leben führen und damit sehr zufrieden sind.
Die kämen aber NIEMALS auf die Idee, in einem Forum ihren Frust zu posten.
Den sie im übrigen auch nicht hätten, da es Ihnen absolut am Ar....vorbeiginge, was
piefige Spießer über sie dächten.

So ganz locker scheinst du ja nicht über allem zu stehen.

Seit wann führt man denn ein unkonventionelles Leben, nur weil man Kinder hat?

Keine Kinder,
meinst du wahrscheinlich.

Ein unkonventionelles Leben führt man genau dann, wenn man das so für sich entschieden hat. Ob mit Kind, Hund, Mann oder Schaf ist ja egal.
Die TE schrieb sie führe ein solches, was ja darauf hinweist, dass man bewußt Konventionen ablehnt und einfach so lebt, wie es einem gerade gefällt.
Eine solche Lebensführug passt aber nicht zu dem Wunsch, dass der individuelle Lebensentwurf von allen Mitmenschen vollständig akzeptiert wird.
Denn das macht eine alternative Lebensführung ja aus,
die Unabhängigkeit von der Meinung anderer und die Fähigkeit mit sich und seinem Dasein zufrieden zu sein.

Aber gut,
frustrierte Aussteiger mag es vielleicht auch geben.
Empfinde ich nur als inkonsistent.

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Kenne ich glücklicherweise nur bedingt, ich hatte nie einen Kinderwunsch, habe mal darüber nachgedacht, auch mal ernsthaft - und es gelassen.
Passte nie zu mir und meinem Leben.
Vielleicht wenn es den perfekten Mann zur rechten Zeit gegeben hätte. Aber entweder passten Mann oder Zeit nicht, und auf Biegen und Brechen wollte ich ja eh nicht.

Es gab von Freunden auch nur vorsichtige Nachfragen, die kennen mich ja auch.
Bei anderen habe ich schlicht geantwortet: Nein, ich will einfach nicht.
In einem Ton, der keine weitere Diskussion erlaubt.

Nun bin ich Ü40 und seit einigen Jahren mit 'perfektem' Mann und mir bleibt nur noch wenig Zeit, aber nein - immer noch kein wirklicher Kinderwunsch. Also bleibt es dabei, fertig.

Und manchmal, so ab und zu, sehe ich in den Augen meiner Freundinnen die Kinder haben einen kleinen Neidfunken, weil ich tun und lassen kann was ich will, so ganz ohne Verantwortung... :o)

LG, katzz

Ehrlich sein und offen damit umgehen. Wir haben im Freundeskreis auch ein Paar ohne Kinder und Kinderwunsch. Das ist für uns selbstverständlich. Die werden auch nicht ständig genervt. Da wird mal drüber gelacht oder auch umgedreht und gut ist
Am besten man geht offen damit um.

Ich habe 2 Kinder aber das ist auch nicht immer alles nur Spaß. Ich liebe die 2 sehr. Aber auch ein Leben ohne Kinder hat sicherlich seine Vorteile.

Lass dich davon nicht ärgern

Ich verstehe dich total - mich nervt diese Frage auch tierisch, aber aus dem Grund, dass ich eben seit jahren einen unerfüllten kinderwunsch habe. Ich denke, viele leute halten das einfach für ein gutes smalltalkthema. Ist es aber nicht. Es ist eine absolut persönliche frage, evtl. auch mit einer sehr traurigen, schmerzhaften Geschichte verknüpft. Das sollte langsam ins allgemeine Bewusstsein vordringen. Am besten ist vielleicht, das genau so zu sagen: dass das aber sehr persönlich ist. Und bei nervigen Leuten dann ebf eine frage unter der gürtellinie nachschieben.

Geht mir genauso! Die Leute wissen gar nicht, wie verletzend sie manchmal sein können! Wenn man Monat für Monat, Jahr für Jahr auf ein Wunder wartet, es aber einfach nicht eintreten will! 😓 dann ständig diese Fragen "wann wollt ihr denn endlich mal Kinder?", da würde ich gerne sagen "von wollen kann nicht die Rede sein, das Problem ist das Können!", aber dann erntet man immer diese elendigen mitleidigen Blicke, da könnte ich genauso ausrasten!
Also habe ich mittlerweile begonnen, in einem ziemlich deutlichen Ton zu sagen, das wir keine Kinder wollen! Ende der Diskussion, bisher hat noch keiner weiter gebohrt 😉
Freundinnen, die von unserem unerfüllten Kinderwunsch wissen, denen versuche ich immer klar zu machen, das sie andere Frauen nicht fragen sollen, wann es denn endlich so weit ist, denn man weiß nie welche Gründe genau dahinter stecken! Sei es das hier angesprochene Nicht wollen oder eben ein Nicht können! Jedes Paar sollte einfach seine Ruhe davor haben...

Oh, das tut mir leid.... aber solchen Leuten würde ich tatsächlich ganz krass sagen: "wir wollen es schon seit 15 Jahren, der Wunsch bleib unerfüllt. Und jede solche Frage wie deine ist wie ein Messerstich in meine Herz" danach wird jeder die Klappe halten ;-)

K

Viel Glück!

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Wieso reagierst du so stinkig darauf? Das finde ich komisch.
Ich lebe mein Leben so wie ich es wi UND ich stehe dazu. Es wird von manchen angezweifelt aber ich stehe dazu. Punkt.

Wir viele Leute sind das, die dich ständig nach den Kindern fragen? Schließlich darf die Lage mit Familie und Freunden schon klar sein.

K

Ps. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen wieso man das freiwillig missen will... ;-)

Hallo,
auch ich habe jahrelange Erfahrung mit solchen Fragen, Kommentaren, Diskussionen.
Ich kann keine Kinder bekommen (habe alles versucht, auch div. künstl. Befruchtungen, ohne Erfolg). Mit 38 habe ich mich dafür entschieden nichts mehr in die Richtung zu unternehmen und einfach mein Leben genießen, offen mit dem Thema umzugehen.

Wenn ich auf das Thema angesprochen wurde (jetzt nicht mehr, ich werde dieses Jahr 44), habe ich einfach gesagt, dass ich mit Kindern nichts anfangen kann. Ich wollte keine Mitleidsbekundungen, Geschichten von anderen, die oh Wunder nach 10 Jahren erfolglosem Versuchen endlich schwanger wurden. Meine Antwort war zwar hart für andere und ich wurde als herzlos abgestempelt, der Vorteil war aber, dass ich tatsächlich in Ruhe gelassen wurde.

Ich frage niemals andere nach ihren Kinder- oder Heiratswünschen, wer weiß wie es innen drin aussieht und ausserdem geht es mich nichts an.

Viele Grüße

"Ich frage niemals andere nach ihren Kinder- oder Heiratswünschen, wer weiß wie es innen drin aussieht und ausserdem geht es mich nichts an."

Ein wahrer Satz. Sollten sich viele mal zu Herzen nehmen.

Naja, ist das nicht ein normales Smalltalk Thema?

Genauso kann ich anecken, wenn ich frage, warum sie kein Auto fährt (Verkehrsunfall mit Sterbefall), warum sie so blass ist (schwere Krankheit), warum sie .......

Es gibt viele Verkehrstote, viele Krebskranke. etc. etc. d.h. man kann höchstens übers Wetter reden, weil irgendein Thema womöglich kritisch ist?
Sorry, ist es nicht eher so, dass die Frauen, die ein Problem haben nicht umgehen können und somit die Schuld auf Freunde schieben, die einfach nur interessiert sind?

LG
Lisa

Du bist *jetzt* so genervt, dir in einem Forum Luft machen zu müssen, wenn es jetzt eh nachgelassen hat? Und du wirst ständig von Fremden nach deinem Kinderwunsch gefragt (Freunde und Bekannte müssten es bei deiner unmissverständlichen Art ja schon mitbekommen haben)?
Ich wäre ja schon mal neugierig, welche der vielen Geschichten jetzt die echte ist.

HI,
ehrliche Meinung?
Wenn ich dazu stehe keine Kinder zu bekommen, dann ist es halt so und mache es den Freunden unmissverständlich klar und grinse, wenn solche Sprüche wieder kommen.

1. Entweder hast du es nicht deutlich genug gesagt
2. oder du bist mit deiner eigenen Meinung noch nicht im reinen und deswegen nervt Dich vieles.

Ich habe so ein Verhalten von Dir bei einer Freundin erlebt, die auch immer gesagt hat, sie möchte keine Kinder. OK, wir wußten es und fertig aus. Sicherlich kam da man ein Spruch, wenn ein Baby in der Freundschaft geboren wurde "und - auch eines?" aber für Sie war es anscheinend OK, wobei auch immer wieder dumme Sprüche von ihr kamen.
Bis sich herausgestellt hat - sie war mit sich selbst nicht ganz im Reinen und im Endeffekt stellte sich heraus, das ihr Partner keine Kinder wollte und sie sich angepasst hat.

Ich will Dir da nichts unterstellen aber wenn Dich so vieles nervt an Äußerungen der anderen und du knapperst dran....dann solltest Du versuchen es gelassener zu sehen oder in Dir zu gehen, wo das eigentliche Problem ist.

LG
LIsa

Hallo,
bei uns ist die Situation zwar etwas anders, aber die Fragerei kennen wir auch.
Wir haben recht jung geheiratet, ich war 22, mein Mann 24 und uns war von Anfang klar, dass wir mindestens 1 Kind wollen, aber nicht sofort. Wir hatten ein Haus gekauft und renoviert und wollten erst mal "leben".
Dann fing die Fragerei an...... "Und, wann ist es bei Euch soweit?" - "Wollt ihr nicht oder könnt ihr nicht?" (den fand ich am schlimmsten, mit der Dame haben wir aber auch lange keinen Kontakt mehr) oder meine Schwiegermutter "xy bekommen Nachwuchs, die haben aber erst nach euch geheiratet...."
Die Fragerei ließ erst nach meiner ersten FG nach...traurig, aber wahr, wir hatten endlich Ruhe.....
Nachdem dann unser Großer geboren war, ging kurz drauf die Fragerei los "und wann kommt das nächste?" Einfach nur ätzend und nervig.... Aber auch vor unserem 2. Sohn hatte ich erst eine FG und auch da war dann wieder Ruhe. Komisch, nicht?
Du siehst, blöde Fragen gibt es immer, egal was man macht. Da hilft nur Ohren auf Durchzug schalten und sich stur stellen.
LG
Elsa01

Das ist nicht komisch, das nicht weiter gefragt worden ist, sondern sie "wußten" das ihr Probleme habt.
Wenn man vieles nicht weiß, kann man mit jeder Äußerung ins Fettnäpfchen treten!

Lisa

Mit "komisch" meinte ich auch, das erst irgendwas passieren muss und vorher keine einfache Antwort reicht, bis so eine blöder Fragerei aufhört.
Und als Problem sehe ich es nicht an, wenn man mal eine FG hat. So selten ist das ja nun auch nicht, dass man vor einer intakten Schwangerschaft erst mal eine FG hat. Ich kenne viele Frauen, bei denen das so war. Als Problem würde ich es empfinden, wenn man mehrere FG's hintereinander hat.
LG
Elsa01

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Wir wollen auch keine Kinder. Gefragt wurde ICH auch häufig. Ich habe aber gerne mal eine sehr harsche Weise an mir. Daher fragen die meisten kein zweites Mal. Klar finde ich Babys süß. Aber ich kann mir jeden Tag - ja wirklich jeden Tag - Geschichten von Müttern anhören. Das schreckt so wahnsinnig ab und bestätigt meine Entscheidung, die ich vor über 10 Jahren getroffen habe.

Es gibt auch die ein oder andere Mutter mit großen und/oder kleinen Kindern, die dafür vollstes Verständnis haben und sagen: "Ihr macht das richtig." oder "In der heutigen Zeit ist es vielleicht besser, keine Kinder zu bekommen."

Ich kenne das aus meinem Familien-und Freundeskreis nicht. Hier fragt niemand, ob jemand Kinder will oder nicht.
Wenn eine schwanger ist, sagt sie es.

Wir wohnen aber auch in der Großstadt, auf´m Dorf scheint das wohl eher gängig zu sein, wie ich das so mitbekomme.

Warum ein Dorf-Thema?
Ich arbeite in der Großstadt und das ist immer Thema auch bei neuen Arbeitskollegen#rofl

LG
Lisa

Ist mein Eindruck....ich hab bisher nur Großstadt gewohnt, auch verschiedene und es wurden nie nach Kindern gefragt.

Aufm Dorf wird immer als erstes erzählt, wer wann wie Vater/Eltern wurde, das wievielte es ist und wer sich wie geschieden oder getrennt hat etc....ganz schlimm!

Hallo.

Ich bin mit Leib und Seele gerne Mutter. Habe nicht umsonst mich auf vier Kinder eingelassen. Nun ist es aber so, dass ich drei Töchter habe im Alter von 19, 20 und 27. Tja, Oma bin ich bisher noch nicht. Die Älteste meinte aber jetzt, dass sie dann doch schon bis 30 Mutter sein MÖCHTE. Die Mittlere meinte, dass sie keine Kinder plant, aber sollte es passieren, dann ist es auch ok. Gut sag ich, dass ich eure Entscheidung und ich werde nie reinreden. Die Jüngste meinte, sie möchte gar keine Kinder haben. Sie möchte nicht die Verantwortung für andere haben müssen, sie hat sie schon für sich.:-p Alle Mädels befinden sich in einer recht festen Beziehung und die Partner müssen ja auch damit einverstanden sein bzw. sich damit abfinden. Es passt schon alles. Der Kleine ist noch zu jung dafür.#schein

Fazit: Ich lass mich überraschen und akeptiere jede Entscheidung, obwohl ich mir manchmal frage, warum bin ich dann anders. Aber egal, jeder muss es für sich entscheiden. Ich habe mich auch nicht reinreden lassen, denn meine Mutter war auch das Gegenteil von mir. Sie hat wahrscheinlich auch nur Kinder (3) bekommen, weil es so die Gesellschaft vorgesehen hat. Sie kann auch nicht verstehen, dass ich '"freiwillig" gerne vier Kinder bekommen habe.

LG

Hallo
Meine Schwester ist 33 und kinderlos. Sie ist auch oft genervt weil sie so eine "drängelnde Erwartungshaltung" spürt.
Aber sie schließt nicht prinzipiell aus noch Kinder zu kriegen, sie hat keinen Partner für so eine Idee.

Ich würde es beim Thema "Kinder ja oder nein" nicht missionieren nennen.
Natürlich kann man niemanden zwingen, es ist jedem selbst überlassen wie er leben möchte.
Aber nicht jeder Lebensentwurf ist so richtig gesellschaftskonform.
Ich finde es widernatürlich und irgendwie egoistisch zu existieren, sich aber zu sträuben sich fortzupflanzen. Letztlich ist das irgendwie Sinn und Bestimmung unserer Erschaffung.

Daher denke ich nehm es halt hin dass Leute deine Entscheidung eben kritisieren. Ich habe mich auch für einen Lebenweg entschieden der in dieser Gesellschaft eher ungewöhnlich ist, selten eben und für die meisten undenkbar. Ich werde teils kritisiert. So ist das nun mal, nicht allem Ungewohnten kann man tolerant begegnen.

Guten Morgen!
Es wird leider immer irgendwelche Leute geben die meinen das Recht zu besitzen Fragen zu stellen die niemanden etwas angehen. Und noch schlimmer, Antworten die sie aus reiner Höflichkeit bekommen, dreist zu hinterfragen oder zu beurteilen.
Es nervt und kann teilweise sogar an die Susbtanz gehen.
Seitdem ich gerlernt habe welchen „Schaden“ man mit total blödsinnigen und intimen Fragen anstellen kann, stelle ich keine mehr.
Doch noch viel wichtiger schwatze ich anderen nicht „meine ideale“ Vorstellung vom Leben auf!
Kann Dich total gut nachvollziehen!

Alles Gute!

"Ich habe 10 , fast 15 Jahre erlebt wie ätzend das ist wenn der eigene Lebensentwurf ohne Grund immer wieder in Zweifel gezogen "

Du, das geht nicht nur Frauen so, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben.

Offenbar ist das gesellschaftliche Denken immer noch so gepolt, dass die Familienplanung "öffentlich" stattfindet. Heutzutage ist es ja quasi schon ein Politikum, wie man das Thema "Familie" lebt.

Du möchtest keine Kinder und hast die von Dir beschriebenen Erfahrungen gemacht. Ätzend! Ich kann Deine Gefühle dazu 1000% nachvollziehen.

Jetzt beschreibe ich Dir meine Erfahrungen:
Ich, verheiratet, Mutter von 2 Kindern, geplant, gewollt, gewünscht JUNG Mutter geworden, trotz hervorragendem Schulabschluss, Fachabi, Berufsabschluss und ECHTEN Karriereaussichten bewusst nicht mehr berufstätig seit Kind Nr. 2 - und das ist schon in der ersten Klasse.
Ich denke, ich brauche hier nicht ins Detail darüber zu gehen, was ich mir über die Jahre anhören musste - insbesondere übrigens von Frauen wie denen, die sich hier in dem Beitrag darüber äußern, wie privat diese Entscheidung doch ist.

Es ist doch so: Bekommt man keine Kinder (warum auch immer), darf man sich anhören, was Du erleben musstest.
Bekommt man Kinder ist es garantiert genauso falsch. Entweder ist man zu jung, zu alt, hat zu wenig gearbeitet oder schon zu weit Karriere gemacht, um Kinder zu bekommen.

Macht man mit Kindern Karriere ist man eine Rabenmutter, arbeitet man reduziert steckt man in der "Teilzeitfalle" und bleibt man ganz zu Hause ist man der Depp der Nation.

Bekommt man 1 Kind wird man permanent damit genervt, wann denn ENDLICH das Zweite kommt, bekommt man zwei Kinder heißt es "jetzt ist es aber genug, richtig?" und entscheidet man sich für drei, vier oder noch mehr Kinder erntet man oft nur blankes Entsetzen.

Männer haben es da oft deutlich leichter, richtig. Ein Vater, der Karriere macht, sorgt toll für seine Familie, ein Vater der Teilzeit arbeitet oder gar Hausmann wird ist der absolute Held, der total moderene Mann, ein Vorbild. Ein Mann, der keine Kinder will -auch ok. Ist ja auch alles nicht mehr so einfach heute...
Als Frau hat man oft das Gefühl, dass das komplette Leben ein Politikum ist, ein großes gesellschaftliches Thema und ganz egal, wie man es lebt - irgendeiner Partei tritt man garantiert damit auf die Füße.

Was hilft? Ich kann es nur oft genug betonen: Eine vollkommene SCHEISSEGAL Haltung gegenüber Personen, die einem nicht wichtig sind. Es gibt ein paar Menschen im meinem Umfeld, die mir wirklich viel bedeuten und auf deren Meinung ich wert lege. Mit denen rede ich auch über solche Dinge und gebe auch Antworten. Diese Menschen sind aber auch deswegen so nahestehend, weil sie eben nicht (ver)uteilen oder bewerten, sondern weil sie mich und mein Leben so akzeptieren, wie es eben ist.
Alle anderen Menschen können mir gestohlen bleiben.

Es hat ne Weile gedauert, bis ich soweit war. Das gebe ich offen zu.
Als ich mit 23 Jahren geplant mein erstes Kind bekam, war ich zwar vom ersten Moment an völlig angekommen in meiner Rolle als Mutter - jedoch nicht so souverän mit den plötzlichen, permanenten Einmischungen und Kommentaren von Außen.

Vorher interessiert sich keine Sau für mich und kaum wächst mein Bauch, meint plötzlich jeder Vollpfosten, er hätte das Recht darauf mein Leben zu beleuchten, zu bewerten und sogar indirekt zu bestimmen.
Nicht mit mir.
Nach einiger Zeit hatte ich das raus. Heute wagt es niemand mehr, der mich auch nur ein wenig kennt, mein Leben und meine Entscheidungen zu kommentieren, als wäre es seine Angelegenheit.
Und das geht auch, ohne dabei ständig biestig zu sein, die Leute vor den Kopf zu stoßen oder patzig zu werden.
Ist natürlich auch mal erlaubt, je nach Situation.

Ein Beispiel: Ich stand im letzten Frühling Vormittags an der Supermarktkasse, meine jüngere Tochter war zu der Zeit noch im Kindergarten und hatte einen Tag frei wegen einer Fortbildung. Die Kassiererin schaut mich und die Kleine mit hochgezogenen Brauen an und fragt: "Vormittags einkaufen? Geht das Kind denn etwa nicht in den Kindergarten?"
Unglaublich... Ja, da war dann der Moment für eine unentspannte Reaktion meinerseits. Ich habe dabei übrigens NICHT aufgeklärt, dass die Kleine sehr wohl seit Jahren einen Kindergarten besucht und nur einen Schließtag hatte. Denn: Ich rechtfertige mich ganz sicher nicht vor einer wildfremden Kassiererin!

Ansonsten hilft Sarkasmus. Tiefschwarzer Sarkasmus. Vorurteile ausnutzen, den Spieß umdrehen und dann zusehen, wie sie sich selbst lächerlich machen.
Funktioniert auch in anderen Bereichen des Lebens sehr gut.

Bleib also entspannt, steht zu Dir und Deinem Leben und wenn es mit der entspannten Haltung noch nicht so funktioniert, leg Dir ein paar Sprüche für verschiedene Situationen zurecht, falls Du von Natur aus nicht überragend schlagfertig bist.

Viel Spaß weiterhin!

LG

Interessanterweise kann ich deinen Post sehr gut nachvollziehen, obwohl ich inzwischen selbst Mutter bin.

Allerdings schockiere ich meine Umwelt auch immer mal mit der Aussage "Ich mag eigentlich keine Kinder.". Das ist auch nach wie vor so. Ich mochte nie Kinder und inzwischen liebe ich mein eigenes Kind über alles - alle anderen aber eben trotzdem nicht unbedingt. Ich bin kein Kindermensch und war nie einer. Auch ich habe lange Zeit gesagt, ich möchte keine Kinder und musste mich dafür immer wieder erklären. Warum? Muss ich, nur weil ich weiblich bin, ab dem 20. Lebensjahr einen unbändigen Wunsch nach Heirat und Kindern haben?

Auch heute noch habe ich zwar ein eigenes Kind und bin ein richtiges "Muttertier". Aber ich bin immer noch kein Kindermensch, kann und will mit anderen Kindern eigentlich nicht viel zu tun haben. Natürlich hat man automatisch Kontakte, das meine ich auch nicht. Aber wenn ich Verantwortung für Kinder übernehmen muss, bei Spielbesuchen und Kindergeburtstag, dann mag ich das einfach nicht. Kann man aber auch kaum jemandem offen so sagen...


Lebt euer Leben. Sicherlich musst du dich leider immer wieder mal rechtfertigen, aber ich finde du machst das gut. Die Rückfrage "Warum willst du denn Kinder?" finde ich z.B. sehr gut. Andere und insbesondere werdende und frisch gebackene Mütter müssen einfach mal verstehen, dass das nicht automatisch für jede Frau das größte Glück bedeutet.

Ich mag Kinder auch nicht besonders, behalte meine Meinung aber lieber für mich.
Eine Frau , die keine Kinder will ist das eine, aber wenn EinevFrau sagt dass sie Kinder nicht mag, ist das nochmal was ganz anderes und noch weniger akzeptiert.
Das wirkt auf viele doch abschreckend und unsympathisch.
Gerade Mütter finden ihre Kinder ja immer liebenswert, ich finde das natürlich nicht, sondern mir fällt ein quengelndes Kleinkind oder ein trotzender 3jähriger halt in erster Linie negativ auf.
Kinder sind nun mal oft laut und ich liebe aber meine Ruhe.
Daher passt das nicht gut zusammen.
Mütter sind auch oft wenig kritikfähig wenn msn ihnen zu verstehen gibt dass uhrcKind nervt.
Oh...das kommt einer Majestätsbeleidigung gleich.
Wie kann msn nur was gegen die süßen Kleinen haben die schreiend durch Restaurant toben?
Ich meide solche Situationen einfach.

Majestätsbeleidigung?
Ich finde dich echt merkwürdig und würde mal meine Einstellung überdenken.
Glaub mir, auch Mütter finden (sogar ihre eigenen) Kinder mal nervig und anstrengend, wenn sie laut sind, wild rumrennen, Blödsinn anstellen oder 100 Fragen stellen. ..
Aber warum so eine Abscheu?
Der klar denkende Mensch sagt "Kinder sind nun mal so, voller Energie, wollen die Welt entdecken und kennen die Regeln noch nicht".
Klar musst du sie nicht lieben. Aber Verständnis haben. Allein schon weil wir alle mal Kinder waren. Du auch.

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Grüß dich,
Ich habe jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, aber ich kann sehr gut verstehen, dass du genervt warst/ bist und dich auch manchmal unverstanden fühlst, nur weil ihr euch nicht für Kinder entschieden habt.
Wir haben 2 Kinder, das 3. ist "unterwegs" und ja, natürlich liebe ich meine Kinder so was von! Aber ich finde es völlig ok, dass sich nicht jede Frau in der Rolle als Mutter sehen kann. Darüber hat niemand zu urteilen! Ihr habt die Entscheidung gemeinsam getroffen und da find ich es auch von Freundinnen (egal ob schwanger, noch nicht schwanger oder mit Kindern) nicht schön, deine Entscheidung in Frage zu stellen. Ich habe selbst eine kinderlose Freundin und ganz ehrlich: ich mag den Austausch mit ihr sehr, weil es in Gesprächen eben meist um anderes geht, als um Gewicht und Schuhgröße, Anzahl der verbrauchten Windeln, erreichte und nicht erreichte Entwicklungsschritte. Und das finde ich erfrischend :)
Meine Schwester ist ungewollt kinderlos und wenn ich mir vorstelle, was es in ihr auslösen würde, auf das (noch?-)nicht-Vorhandensein von Nachwuchs angesprochen zu werden, dann wird mir übel. Manche Leute haben ein Leben, das nicht interessant genug ist und müssen deswegen öfters mal ihre Nase in Angelegenheiten stecken, die sie nix angehen ;)
Die Enttäuschung deiner Familie war bestimmt nicht gegen eure Entscheidung gerichtet. Enkelkinder sind halt was spezielles (und man kann sie jederzeit wieder abgeben, wenn's zu viel wird, hihi). Ich geh davon aus, dass sie die Entscheidung aber akzeptiert haben?
Ich wünsche dir alles Gute und immer wann nötig eine dicke Haut!