Es nervt - Thema : und wann ist es bei euch soweit? Seite: 3

            • (51) 18.10.17 - 10:14

              Es musst "nichts" passieren, sondern hättet ihr die FG verheimlicht, hätten sie weiter gefragt.
              So wußten sie aber was los war, sie waren "informiert" und fragen deshalb nicht noch 100x nach.

              Vieles hat einfach mit Interesse zu tun. Das man Freunde, die im gebärfähigen Alter nach Kindern anspricht, ist doch was normales. Hat mitunter was mit "Interesse oder Smaltalk" zu tun.

              Ich war vor kurzem auf einer Golfrunde....da sprachen wir ganz natürlich über Job, Reisen,Kinder, golfen, etc. Sie war um die 40ig und meinte dann auch von sich aus "wir probieren es aus, aber es klappt nicht..." Wir hätten ein Punkt setzen können aber da es bei mir auch so war....wir hatten ein super interessantes Gespräch gehabt, obwohl wir uns nicht kannten.

              LG
              Lisa

      Wir wollen auch keine Kinder. Gefragt wurde ICH auch häufig. Ich habe aber gerne mal eine sehr harsche Weise an mir. Daher fragen die meisten kein zweites Mal. Klar finde ich Babys süß. Aber ich kann mir jeden Tag - ja wirklich jeden Tag - Geschichten von Müttern anhören. Das schreckt so wahnsinnig ab und bestätigt meine Entscheidung, die ich vor über 10 Jahren getroffen habe.

      Es gibt auch die ein oder andere Mutter mit großen und/oder kleinen Kindern, die dafür vollstes Verständnis haben und sagen: "Ihr macht das richtig." oder "In der heutigen Zeit ist es vielleicht besser, keine Kinder zu bekommen."

      Ich kenne das aus meinem Familien-und Freundeskreis nicht. Hier fragt niemand, ob jemand Kinder will oder nicht.
      Wenn eine schwanger ist, sagt sie es.

      Wir wohnen aber auch in der Großstadt, auf´m Dorf scheint das wohl eher gängig zu sein, wie ich das so mitbekomme.

        • (55) 18.10.17 - 15:57

          Ist mein Eindruck....ich hab bisher nur Großstadt gewohnt, auch verschiedene und es wurden nie nach Kindern gefragt.

          Aufm Dorf wird immer als erstes erzählt, wer wann wie Vater/Eltern wurde, das wievielte es ist und wer sich wie geschieden oder getrennt hat etc....ganz schlimm!

    Hallo.

    Ich bin mit Leib und Seele gerne Mutter. Habe nicht umsonst mich auf vier Kinder eingelassen. Nun ist es aber so, dass ich drei Töchter habe im Alter von 19, 20 und 27. Tja, Oma bin ich bisher noch nicht. Die Älteste meinte aber jetzt, dass sie dann doch schon bis 30 Mutter sein MÖCHTE. Die Mittlere meinte, dass sie keine Kinder plant, aber sollte es passieren, dann ist es auch ok. Gut sag ich, dass ich eure Entscheidung und ich werde nie reinreden. Die Jüngste meinte, sie möchte gar keine Kinder haben. Sie möchte nicht die Verantwortung für andere haben müssen, sie hat sie schon für sich.:-p Alle Mädels befinden sich in einer recht festen Beziehung und die Partner müssen ja auch damit einverstanden sein bzw. sich damit abfinden. Es passt schon alles. Der Kleine ist noch zu jung dafür.#schein

    Fazit: Ich lass mich überraschen und akeptiere jede Entscheidung, obwohl ich mir manchmal frage, warum bin ich dann anders. Aber egal, jeder muss es für sich entscheiden. Ich habe mich auch nicht reinreden lassen, denn meine Mutter war auch das Gegenteil von mir. Sie hat wahrscheinlich auch nur Kinder (3) bekommen, weil es so die Gesellschaft vorgesehen hat. Sie kann auch nicht verstehen, dass ich '"freiwillig" gerne vier Kinder bekommen habe.

    LG

  • (57) 18.10.17 - 12:36

    Hallo
    Meine Schwester ist 33 und kinderlos. Sie ist auch oft genervt weil sie so eine "drängelnde Erwartungshaltung" spürt.
    Aber sie schließt nicht prinzipiell aus noch Kinder zu kriegen, sie hat keinen Partner für so eine Idee.

    Ich würde es beim Thema "Kinder ja oder nein" nicht missionieren nennen.
    Natürlich kann man niemanden zwingen, es ist jedem selbst überlassen wie er leben möchte.
    Aber nicht jeder Lebensentwurf ist so richtig gesellschaftskonform.
    Ich finde es widernatürlich und irgendwie egoistisch zu existieren, sich aber zu sträuben sich fortzupflanzen. Letztlich ist das irgendwie Sinn und Bestimmung unserer Erschaffung.

    Daher denke ich nehm es halt hin dass Leute deine Entscheidung eben kritisieren. Ich habe mich auch für einen Lebenweg entschieden der in dieser Gesellschaft eher ungewöhnlich ist, selten eben und für die meisten undenkbar. Ich werde teils kritisiert. So ist das nun mal, nicht allem Ungewohnten kann man tolerant begegnen.

    Guten Morgen!
    Es wird leider immer irgendwelche Leute geben die meinen das Recht zu besitzen Fragen zu stellen die niemanden etwas angehen. Und noch schlimmer, Antworten die sie aus reiner Höflichkeit bekommen, dreist zu hinterfragen oder zu beurteilen.
    Es nervt und kann teilweise sogar an die Susbtanz gehen.
    Seitdem ich gerlernt habe welchen „Schaden“ man mit total blödsinnigen und intimen Fragen anstellen kann, stelle ich keine mehr.
    Doch noch viel wichtiger schwatze ich anderen nicht „meine ideale“ Vorstellung vom Leben auf!
    Kann Dich total gut nachvollziehen!

    Alles Gute!

    "Ich habe 10 , fast 15 Jahre erlebt wie ätzend das ist wenn der eigene Lebensentwurf ohne Grund immer wieder in Zweifel gezogen "

    Du, das geht nicht nur Frauen so, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben.

    Offenbar ist das gesellschaftliche Denken immer noch so gepolt, dass die Familienplanung "öffentlich" stattfindet. Heutzutage ist es ja quasi schon ein Politikum, wie man das Thema "Familie" lebt.

    Du möchtest keine Kinder und hast die von Dir beschriebenen Erfahrungen gemacht. Ätzend! Ich kann Deine Gefühle dazu 1000% nachvollziehen.

    Jetzt beschreibe ich Dir meine Erfahrungen:
    Ich, verheiratet, Mutter von 2 Kindern, geplant, gewollt, gewünscht JUNG Mutter geworden, trotz hervorragendem Schulabschluss, Fachabi, Berufsabschluss und ECHTEN Karriereaussichten bewusst nicht mehr berufstätig seit Kind Nr. 2 - und das ist schon in der ersten Klasse.
    Ich denke, ich brauche hier nicht ins Detail darüber zu gehen, was ich mir über die Jahre anhören musste - insbesondere übrigens von Frauen wie denen, die sich hier in dem Beitrag darüber äußern, wie privat diese Entscheidung doch ist.

    Es ist doch so: Bekommt man keine Kinder (warum auch immer), darf man sich anhören, was Du erleben musstest.
    Bekommt man Kinder ist es garantiert genauso falsch. Entweder ist man zu jung, zu alt, hat zu wenig gearbeitet oder schon zu weit Karriere gemacht, um Kinder zu bekommen.

    Macht man mit Kindern Karriere ist man eine Rabenmutter, arbeitet man reduziert steckt man in der "Teilzeitfalle" und bleibt man ganz zu Hause ist man der Depp der Nation.

    Bekommt man 1 Kind wird man permanent damit genervt, wann denn ENDLICH das Zweite kommt, bekommt man zwei Kinder heißt es "jetzt ist es aber genug, richtig?" und entscheidet man sich für drei, vier oder noch mehr Kinder erntet man oft nur blankes Entsetzen.

    Männer haben es da oft deutlich leichter, richtig. Ein Vater, der Karriere macht, sorgt toll für seine Familie, ein Vater der Teilzeit arbeitet oder gar Hausmann wird ist der absolute Held, der total moderene Mann, ein Vorbild. Ein Mann, der keine Kinder will -auch ok. Ist ja auch alles nicht mehr so einfach heute...
    Als Frau hat man oft das Gefühl, dass das komplette Leben ein Politikum ist, ein großes gesellschaftliches Thema und ganz egal, wie man es lebt - irgendeiner Partei tritt man garantiert damit auf die Füße.

    Was hilft? Ich kann es nur oft genug betonen: Eine vollkommene SCHEISSEGAL Haltung gegenüber Personen, die einem nicht wichtig sind. Es gibt ein paar Menschen im meinem Umfeld, die mir wirklich viel bedeuten und auf deren Meinung ich wert lege. Mit denen rede ich auch über solche Dinge und gebe auch Antworten. Diese Menschen sind aber auch deswegen so nahestehend, weil sie eben nicht (ver)uteilen oder bewerten, sondern weil sie mich und mein Leben so akzeptieren, wie es eben ist.
    Alle anderen Menschen können mir gestohlen bleiben.

    Es hat ne Weile gedauert, bis ich soweit war. Das gebe ich offen zu.
    Als ich mit 23 Jahren geplant mein erstes Kind bekam, war ich zwar vom ersten Moment an völlig angekommen in meiner Rolle als Mutter - jedoch nicht so souverän mit den plötzlichen, permanenten Einmischungen und Kommentaren von Außen.

    Vorher interessiert sich keine Sau für mich und kaum wächst mein Bauch, meint plötzlich jeder Vollpfosten, er hätte das Recht darauf mein Leben zu beleuchten, zu bewerten und sogar indirekt zu bestimmen.
    Nicht mit mir.
    Nach einiger Zeit hatte ich das raus. Heute wagt es niemand mehr, der mich auch nur ein wenig kennt, mein Leben und meine Entscheidungen zu kommentieren, als wäre es seine Angelegenheit.
    Und das geht auch, ohne dabei ständig biestig zu sein, die Leute vor den Kopf zu stoßen oder patzig zu werden.
    Ist natürlich auch mal erlaubt, je nach Situation.

    Ein Beispiel: Ich stand im letzten Frühling Vormittags an der Supermarktkasse, meine jüngere Tochter war zu der Zeit noch im Kindergarten und hatte einen Tag frei wegen einer Fortbildung. Die Kassiererin schaut mich und die Kleine mit hochgezogenen Brauen an und fragt: "Vormittags einkaufen? Geht das Kind denn etwa nicht in den Kindergarten?"
    Unglaublich... Ja, da war dann der Moment für eine unentspannte Reaktion meinerseits. Ich habe dabei übrigens NICHT aufgeklärt, dass die Kleine sehr wohl seit Jahren einen Kindergarten besucht und nur einen Schließtag hatte. Denn: Ich rechtfertige mich ganz sicher nicht vor einer wildfremden Kassiererin!

    Ansonsten hilft Sarkasmus. Tiefschwarzer Sarkasmus. Vorurteile ausnutzen, den Spieß umdrehen und dann zusehen, wie sie sich selbst lächerlich machen.
    Funktioniert auch in anderen Bereichen des Lebens sehr gut.

    Bleib also entspannt, steht zu Dir und Deinem Leben und wenn es mit der entspannten Haltung noch nicht so funktioniert, leg Dir ein paar Sprüche für verschiedene Situationen zurecht, falls Du von Natur aus nicht überragend schlagfertig bist.

    Viel Spaß weiterhin!

    LG

    Interessanterweise kann ich deinen Post sehr gut nachvollziehen, obwohl ich inzwischen selbst Mutter bin.

    Allerdings schockiere ich meine Umwelt auch immer mal mit der Aussage "Ich mag eigentlich keine Kinder.". Das ist auch nach wie vor so. Ich mochte nie Kinder und inzwischen liebe ich mein eigenes Kind über alles - alle anderen aber eben trotzdem nicht unbedingt. Ich bin kein Kindermensch und war nie einer. Auch ich habe lange Zeit gesagt, ich möchte keine Kinder und musste mich dafür immer wieder erklären. Warum? Muss ich, nur weil ich weiblich bin, ab dem 20. Lebensjahr einen unbändigen Wunsch nach Heirat und Kindern haben?

    Auch heute noch habe ich zwar ein eigenes Kind und bin ein richtiges "Muttertier". Aber ich bin immer noch kein Kindermensch, kann und will mit anderen Kindern eigentlich nicht viel zu tun haben. Natürlich hat man automatisch Kontakte, das meine ich auch nicht. Aber wenn ich Verantwortung für Kinder übernehmen muss, bei Spielbesuchen und Kindergeburtstag, dann mag ich das einfach nicht. Kann man aber auch kaum jemandem offen so sagen...


    Lebt euer Leben. Sicherlich musst du dich leider immer wieder mal rechtfertigen, aber ich finde du machst das gut. Die Rückfrage "Warum willst du denn Kinder?" finde ich z.B. sehr gut. Andere und insbesondere werdende und frisch gebackene Mütter müssen einfach mal verstehen, dass das nicht automatisch für jede Frau das größte Glück bedeutet.

    • (61) 18.10.17 - 15:58
      Kinder- nein danke

      Ich mag Kinder auch nicht besonders, behalte meine Meinung aber lieber für mich.
      Eine Frau , die keine Kinder will ist das eine, aber wenn EinevFrau sagt dass sie Kinder nicht mag, ist das nochmal was ganz anderes und noch weniger akzeptiert.
      Das wirkt auf viele doch abschreckend und unsympathisch.
      Gerade Mütter finden ihre Kinder ja immer liebenswert, ich finde das natürlich nicht, sondern mir fällt ein quengelndes Kleinkind oder ein trotzender 3jähriger halt in erster Linie negativ auf.
      Kinder sind nun mal oft laut und ich liebe aber meine Ruhe.
      Daher passt das nicht gut zusammen.
      Mütter sind auch oft wenig kritikfähig wenn msn ihnen zu verstehen gibt dass uhrcKind nervt.
      Oh...das kommt einer Majestätsbeleidigung gleich.
      Wie kann msn nur was gegen die süßen Kleinen haben die schreiend durch Restaurant toben?
      Ich meide solche Situationen einfach.

      • (62) 18.10.17 - 16:59

        Majestätsbeleidigung?
        Ich finde dich echt merkwürdig und würde mal meine Einstellung überdenken.
        Glaub mir, auch Mütter finden (sogar ihre eigenen) Kinder mal nervig und anstrengend, wenn sie laut sind, wild rumrennen, Blödsinn anstellen oder 100 Fragen stellen. ..
        Aber warum so eine Abscheu?
        Der klar denkende Mensch sagt "Kinder sind nun mal so, voller Energie, wollen die Welt entdecken und kennen die Regeln noch nicht".
        Klar musst du sie nicht lieben. Aber Verständnis haben. Allein schon weil wir alle mal Kinder waren. Du auch.

        (63) 18.10.17 - 20:37

        Oh, wenn ich diese Antwort von dir lese, überkommt mich irgendwie doch das Bedürfnis, meine freundliche Antwort von heute mittag zu löschen...
        Ich geh mal davon aus, dass du
        A) entweder erwachsen vom Himmel geplumpst bist oder
        B) sich deine Eltern mit dir im Kindesalter nie in der Öffentlichkeit aufgehalten haben, sodass erst gar nicht die gefahr bestand, dass du als kind mal jemandem ordentlich auf den keks gegangen sein könntest.
        Ich finde es nicht schlimm oder kritikwürdig, wenn jemand keine kinder haben möchte. Sich über Kinder aufzuregen, die unabhängig von ihrer Erziehung IMMER mal ihre paar Minuten haben, DAS finde ich traurig und zeigt, dass du doch ne Art Sozialschaden haben musst.
        Erwachsene, die keine kinder haben und mit einer Einstellung wie deiner durchs Leben gehen, erkennt frau gerne an der nasenspitze oder zumindest verraten sie sich durch ihre Erziehungskritik. Dass diese sich von dir dann niemand anhören will, glaub ich unter diesen Umständen gerne... Bei solchen Frauen vergesse selbst ich manchmal meine höflichkeit...

        Dein Zitat "Mütter sind auch oft wenig kritikfähig wenn msn ihnen zu verstehen gibt dass uhrcKind nervt.
        Oh...das kommt einer Majestätsbeleidigung gleich.
        Wie kann msn nur was gegen die süßen Kleinen haben die schreiend durch Restaurant toben?"
        Sagt eigentlich schon alles aus... Aber gell, der liebe Herrgott hat verschiedene Kostgänger geschaffen, wa? ;)

        • ich schließe mich rosahimmel an.
          >> Sich über Kinder aufzuregen, die unabhängig von ihrer Erziehung IMMER mal ihre paar Minuten haben, DAS finde ich traurig und zeigt, dass du doch ne Art Sozialschaden haben musst.<<

          ich glaub es hakt! Mir ist klar, dass selbst das wohl erzogenste Kind der Welt immer mal wieder seine 5 Minuten hat; trotz dem regt mich so etwas machmal auf, je nach dem, in welcher Situation ICH gerade bin und wie sich die jeweiligen "Erziehungsversuche" der Eltern dann gestalten. Ich finde das völlig normal und nicht, dass ich deshalb einen Sozialschaden habe

      Tatsächlich bin ich heute noch genervt, wenn Eltern mit Kindern im Restaurant sind, die sie nicht im Griff haben... :-p Da habe ich endlich mal einen kinderfreien Abend und dann toben irgendwelche unerzogenen Kinder durchs Restaurant - das finde ich nicht mal als Mutter gut...

      Ich finde, man muss die Einstellung der Menschen einfach mal akzeptieren. Alleine, dass du hier schon angegriffen wirst mit Beleidigungen wie "Sozialschaden" zeigt, dass Offenheit und Akzeptanz noch immer nicht so weit verbreitet sind...

      • (66) 19.10.17 - 09:07

        Sie schreibt, dass sie die Eltern bzw Mütter offenbar in der Öffentlichkeit kritisiert, wenn ihre kinder sich nicht regelkonform benehmen. Und das, obwohl sie nicht weiß, was es heisst, mit kindern unterwegs zu sein. Wenn meine kinder unterwegs mal ihre 5 min haben, was zum glück nicht allzu oft vorkommt, dann ist mir das selber äusserst unangenehm. Wenn ich dann noch von jemandem eins auf's dach dafür bekomme, der das dann auch noch als Majestätsbeleidigung auffasst,.wenn ich nicht freundlich antworte, dann zeugt das schon von wenig sozialer Kompetenz. Ich nerve mich manchmal auch über Kinder oder vllt manchmal sogar über ihre Eltern. Und auch manchmal über meine eigenen ;) Und sicher gibt's Eltern, die manches anders machen, wie ich. Ich weiß aber eben auch, dass es nicht immer möglich ist, Kinder öffentlichkeitstauglich vorzuführen und ich würde es mir nie anmassen, eine Mutter, schon gar nicht in aller öffentlichkeit dafür zu kritisieren. DAS und das krass schnippische zitat zeugt einfach von wenig Einfühlungsvermögen anderen gegenüber, die sich für ein anderes (nicht kinderloses) leben entschieden haben. Sie fühlt sich gestört über kommentare i.s. Familienplanung. Finde ich vollkommen nachvollziehbar! Fühlt sich aber im Recht, fremde Mütter zu kritisieren, obwohl sie die Erfahrung von kindesbetreuung noch nie gemacht hat. Das passt nicht!

        • (67) 19.10.17 - 17:30
          Kinder-nein danke

          Wo schreibe ich, dass ich fremde Menschen in der Öffentlichkeit kritisiere?
          sicher nicht.
          Ich meinte damit, das sich schon mal unter Freundinnen was sage, wenn das Kind zum 10. mal unser Gespräch unterbricht oder anfängt mit den Fingern den Kuchen zu betatschen.
          In einem Restaurant hab ich nur ein einziges Mal was gesagt, dass ich mich gestört fühle und zwar freundlich und nicht schnippig.
          Meine Erfahrung. bei der kleinsten Kritik an den Kindern fühlen die Mütter sich komischerweise angegriffen, nur weil man sagt, dass einen dies oder das stört.
          Warum?
          Das meinte ich, ich greife sicher niemanden unsachlich an, aber wenn mich jemand aus dem Freundes- oder Familienkreis nervt, sage ich das und zwar je nach Situation und Anlass auch in Bezug auf das Verhalten von Kindern.

(68) 18.10.17 - 14:19

Grüß dich,
Ich habe jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, aber ich kann sehr gut verstehen, dass du genervt warst/ bist und dich auch manchmal unverstanden fühlst, nur weil ihr euch nicht für Kinder entschieden habt.
Wir haben 2 Kinder, das 3. ist "unterwegs" und ja, natürlich liebe ich meine Kinder so was von! Aber ich finde es völlig ok, dass sich nicht jede Frau in der Rolle als Mutter sehen kann. Darüber hat niemand zu urteilen! Ihr habt die Entscheidung gemeinsam getroffen und da find ich es auch von Freundinnen (egal ob schwanger, noch nicht schwanger oder mit Kindern) nicht schön, deine Entscheidung in Frage zu stellen. Ich habe selbst eine kinderlose Freundin und ganz ehrlich: ich mag den Austausch mit ihr sehr, weil es in Gesprächen eben meist um anderes geht, als um Gewicht und Schuhgröße, Anzahl der verbrauchten Windeln, erreichte und nicht erreichte Entwicklungsschritte. Und das finde ich erfrischend :)
Meine Schwester ist ungewollt kinderlos und wenn ich mir vorstelle, was es in ihr auslösen würde, auf das (noch?-)nicht-Vorhandensein von Nachwuchs angesprochen zu werden, dann wird mir übel. Manche Leute haben ein Leben, das nicht interessant genug ist und müssen deswegen öfters mal ihre Nase in Angelegenheiten stecken, die sie nix angehen ;)
Die Enttäuschung deiner Familie war bestimmt nicht gegen eure Entscheidung gerichtet. Enkelkinder sind halt was spezielles (und man kann sie jederzeit wieder abgeben, wenn's zu viel wird, hihi). Ich geh davon aus, dass sie die Entscheidung aber akzeptiert haben?
Ich wünsche dir alles Gute und immer wann nötig eine dicke Haut!

ihr betreibt also Spaßvögeln?#rofl

(70) 18.10.17 - 14:57

Hi 😉
Ich kann dich sehr gut verstehen!!!
Bei uns sind es nicht die Kinder (wir haben zwei), bei uns ist es das heiraten... wir brauchen es nicht und wollen es auch nicht unbedingt, können es uns mittlerweile vorstellen, aber diese ewigen Fragen: Wollt ihr nicht mal heiraten? Jetzt wird‘s aber Zeit! Die Kinder könnten sich mal komisch fühlen, weil du anders als sie heißt.
Ah, ich wusste nicht, dass Liebe mit einem Namen zusammen hängt, danke für die Info!
Viele dachten auch und fragten, ob die erste ein „Unfall“ sei... 🙄 nein, war alles geplant, wir hassen es nur mit dem Strom zu schwimmen!

Wenn wir DANN das Thema mal in der Familie haben, wird es so hochgepusht, dass ich fast nach „Jörg“ rufe...

Lass dich nicht ärgern!

Und dann hast du welche, zufällig 2 Jungs, und jeder zweite fühlt sich bemüßigt zu sagen: "und jetzt noch ein Schwesterchen hinterher" #augen

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