Sv frage

    • (1) 30.10.17 - 23:52
      Frage123

      Hallo.
      Ich weiß, dass hier gleich einige aufschreien, aber wie würdet ihr als Partner reagieren, wenn euer Partner sich nach über 10 Jahren wieder selbst verletzt und dazu steht?
      Die einen rauchen, die anderen trinken.
      Oder ist das eine kranke Überlegung, nein ich bin bisher nicht rückfällig geworden, ich überlege warum ich so kämpfe gegen was was meine Sache ist und an bestimmten Körperstellen unauffällig versteckbar ist?

      • Mich würde es ekeln/abstossen, und da es ein massiver Rückfall in eine schwere Erkrankung/Sucht ist, wäre dies für mich ein Trennungsgrund. Rauchen wäre für mich kein Trennungsgrund, Alkohol Abusus jedoch definitiv. Insofern vergleichst du sowieso Äpfel mit Birnen.

        (6) 31.10.17 - 07:04

        Ich würde darauf bestehen, dass mein Partner sich in Therapie begibt und, falls er sich weigert, die Beziehung beenden.
        Das Verhalten ist eine schlimme Krankheit, die dringend behandelt werden muss.

      • (7) 31.10.17 - 08:12

        Hallo,

        ich hoffe, du kannst dich auch in die Position deines Partners einfinden. So viel Empathie solltest du schon aufbringen können, nachzuvollziehen, wenn dein Partner wegen deinem Verhalten besorgt ist und das nicht gut heißt. Da helfen auch Sätze nicht wie "meine Sache". Wenn ein Mensch, den ich liebe, sich indirekt oder direkt gefährdet, wie gleichgültig oder abgestumpft müsste ich dann sein, um mich nicht zu sorgen? Ich hoffe, du kannst das für dich annehmen.

        Ich möchte dich und deine Ritzerei nicht pauschal als "krank" abstempeln. Wenn du keinen Leidensdruck verspürst und dich nicht in Therapie begeben willst, dann ist das eben zunächst so. An deiner Stelle würde ich mich aber schon einmal bewusst fragen, wieso du dich ritzt und dass du dich mit dem Thema auseinandersetzt. Um dich selbst zu spüren? Um irgendwas zu spüren? Um einen inneren Schmerz nicht zu spüren? Um dem inneren Schmerz einen äußeren entgegen zu setzen? Gibt es Alternativen? Hast du dir welche überlegt, ausprobiert? Wie sehr beeinflusst das Ritzen oder der Gedanke daran dein Leben? Was willst du tun, wenn es anfängt, dich einzuschränken?

        LG

        • (8) 01.11.17 - 23:38

          Durch meine Therapien kenne ich alle Skills, hab auch eine Liste.
          Das Problem ist wenn du in diesem Streifen drin bist denkst du eh wie n süchtiger und denen ist alles egal.
          Wie ihr vielleicht merkt bei mir geht es nicht um Kratzer und deswegen handel ich nicht sondern kämpfe noch.

      Hallo,


      als Partner sollte man nicht überreagieren. Versuchen den Partner der sich verletzen möchte oder auch muss zu verstehen und aufzufangen . Versuchen mit dem Partner zu reden da das SVV seine Ursachen ist und auch eine Art Druckabbau sein kann. Reden aber auch nur wenn der Partner sich darauf einlassen kann.

      Denn Partner zu etwas zwingen wird die Probleme noch verstärken, besser ist gemeinsam nach möglichen Wegen zu suchen.

      Eine Therapie kann in meinen Augen sehr hilfreich sein, muss aber von betroffenen Partner auch gewollt werden.

      FG blaue-Rose

      • (10) 01.11.17 - 23:34

        Mein Partner kennt sowohl meine Vergangenheit, meine sämtlichen Narben, kannte mich schon in der Zeit als ich noch im SV steckte.
        Ich war heute einkaufen und weiss jetzt was mein Problem ist.
        Dass ich nicht schwanger werde und am 4.11. Der Entbindungstermin meines Kindes gewesen wäre.
        Ich suche die Schuld bei mir und will mich bestrafen.
        Alls ich das Neugeborene Baby iim Maxi Cosi gesehen hhabe, das mmir dazu englig in die Augen sah, bin ich fast durchgedreht und wäre eine Drogerie da gewesen, naja.

        Ich geh mit meiner Gereiztheit allen auf die Nerven, es wäre doch so viel ausgleichender und entspannter, kein Druck, der mich zum platzen bringt, einfach gelassen.
        Es ist schwierig, und ihr wisst nicht, wie das ist. Es tut mir Leid.

        • Hallo Frage123,


          ich habe leider erst jetzt deine Antwort gesehen.

          Versuch nicht für alles die Schuld bei dir zu suchen. Es kann gut möglich sein das es für dich danach aussieht das du die Schuld trägst. Mit Abstand betrachtet kann es aber ganz anders aussehen.

          Versuch dich nach Möglichkeit nicht selbst zu bestrafen. Es wird nichts am Sachverhalt ändern, sondern dir das Leben nur noch zusätzlich erschweren.

          Ich denke dir sollte auch nichts Leid tun.

          Wenn du möchtest kannst du mich gern über VK anschreiben. Ich denke auf diesen Weg ist der Austausch einfacher weil du dort eventuell offener schreiben kannst.

          Fg und viel Kraft

          blaue-Rose

          • (12) 12.11.17 - 23:26

            Danke...... ich weiß es sehr zu schätzen, dass du mir helfen magst.
            Leider bin ich in der Beziehung sehr verschlossen, weil ich nach aussen hin sehr gut funktioniere und das quasi verlernt habe.
            Bei Bedarf werde ich dich anschreiben, ich danke!

    Hallo!

    Nein, ich würde nicht mit jemandem zusammen sein wollen, der sich selbst verletzt. Das würde mich überfordern, ich würde die Schuld bei mir und der Beziehung suchen, und damit wäre ich auch nicht glücklich.

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