Stress mit Mann - Einzelkind so “schlimm“?

    • (1) 02.11.17 - 20:33
      Eins oder zwei

      Wir haben einen Sohn und ich finde es läuft gut so wie es ist.
      Er geht in die 2.Klasse und entwickelt sich gut, kurz gesagt ich erfreue mich an meinem Kind und möchte kein zweites.
      Mein Mann ist seit Jahren immer wieder mit dem Thema 2.Kind am nerven.
      Einziges Argument, was er vorbringt, er findet Einzelkinder blöd.#schock
      Er denkt,dass ein Kind Geschwister braucht, besonders damit es als Erwachsener immer jemanden hat.
      Ich finde diese Argumentation Schwachsinn. #sorry
      Für mich stellt sich die Frage anders, nämlich, möchte ich noch ein.Kind?
      Und da lautet die Antwort klar: nein. Schon kurz nach der Geburt fühlte ich mich komplett ind dieses Gefühl ist bus heute geblieben.
      Wir haben vor der Familien Planung auch nie darüber gesprochen wie viele Kinder wir möchten, denn das wäre ja eh reine Theorie gewesen.
      Mein Mann sagte immer, lass uns eins nach dem anderen angehen.
      Erst sehen wir mal wie es mit einem Kind läuft, wie es sich anfühlt und dann sehen wir weiter.
      Ich fand diese Einstellung super und ich konnte diese auch voll unterschreiben.
      Aussagen wie, ich möchte auf jeden Fall x Kinder wären nicht akzeptabel gewesen, da ich gänzlich kinderlos nicht wissen kann, wie sich das Leben entwickelt und ob ich nach einem Kind noch weitere möchte.
      Eine solche Aussage hätte ich direkt gekontert und gesagt , dass ich mich da sicher nicht fest legen lasse.
      Jetzt ist es so, dass ich sage ein Kind ist für mich vollkommen ok.
      Er mault jetzt und bedrängt mich. Für mich ist ein weiteres Kind wirklich ausgeschlossen, es gibt da nichts mehr zu diskutieren.
      Wann versteht er das endlich, was muss ich tun außer deutlich Stellung zu beziehen, was ich schon oft getan habe aber was er anscheinend nicht akzeptieren kann.
      Was ist an Einzelkindern denn so schlimm, dass man es unbedingt vermeiden sollte?
      Was habt ihr für Erfahrungen mit Ein.Kind Familien?
      Wie empfindet ihr das Leben mit nur einem Kind?

      • Meine Tochter ist schon 13, aber ich kann nichts Schlimmes dabei finden, dass ich nur ein Kind habe.
        Sie ist weder maßlos verwöhnt noch anspruchsvoll. Sie selbst vermisst auch keine Geschwister.

        Ich selbst bin Einzelkind und finde daran überhaupt nichts Schlimmes. Weder als Kind noch als Erwachsener habe ich Geschwister vermisst. Viele Menschen mit Geschwistern erinnern sich auch eher an Rivalitäten oder berichten von nach wie vor bestehenden Differenzen. In den wenigsten Familien sind Geschwister doch tatsächlich sehr en verbunden.

        Wir haben auch "nur ein Kind" bekommen und sie wird ein Einzelkind bleiben. Das hat diverse Gründe, die ich nicht näher erläutern werde, da sie auch keine Rolle spielen. Ich finde nichts Schlimmes daran, auch wenn natürlich das Umfeld auf ein weiteres Kind wartet. Es ist aber bei uns ähnlich wie bei dir - uns fehlt nichts, wir fühlen uns komplett.

        Einzelkinder sind nicht "schlimm". Man muss sicherlich immer aufpassen, dass man sie nicht unheimlich verwöhnt. Sie werden immer einen besonderen Status haben, weil sie Rivalitäten mit Geschwistern eben nicht haben. Sie müssen nichts teilen, auch nicht die Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern. Ob das aber unbedingt schlimm ist? Ich denke nicht...

        Im Vergleich mit Mehrfacheltern stellen wir immer wieder fest, dass unser Alltag wesentlich entspannter ist.

        Für mich wäre ein Einzelkind (freiwillig niemals in Frage gekommen.

        >>>Was ist an Einzelkindern denn so schlimm, dass man es unbedingt vermeiden sollte?
        Was habt ihr für Erfahrungen mit Ein.Kind Familien?
        Wie empfindet ihr das Leben mit nur einem Kind?<<<

        Ist doch vollkommen egal. Du WILLST kein Kind mehr, was nutzen dir da Erfahrungen anderer, die sicher noch zahlreich folgen werden.

      • Wir haben 2 Kinder die wie Feuer und Wasser sind.
        Meinen Bruder sehe ich 3x im Jahr obwohl er nicht weit weg wohnt. Von dem hab ich gar nichts, schon gar keine Hilfe/Unterstützung bei Problemen. Auch bei meinen Eltern nicht, das hängt dann an mir und für jedes bisschen muss unsere Mutter oder ich entweder zig mal bitten bzw. ich werde dann auch schonmal etwas direkter und trete ihm verbal in den Allerwertesten.
        Also Geschwister haben heißt nicht immer "jemanden haben". Da hab ich von meiner besten Freundin mehr. Die kann ich nachts um 3 anrufen und die steht auf der Matte wenn ich sie brauche. Mein Bruder nicht, der meldet sich ja nicht mal wenn man ihm SMS oder per Whatsapp schreibt. Ans Telefon bekommt man ihn schon 3x nicht.

        Würdest du ein 2. Kind bekommen wäre der Altersabstand so groß das die beiden eh eher 2 Einzelkinder wären, keine gleichen Interessen usw.

        • (6) 03.11.17 - 06:21

          Das Argument mit dem zu großen Altersabstand finde ich immer totaler Unfug. Meine Schwester ist 8 Jahre älter als ich und seit ich denken kann, lieben wir uns heiß und innig. Wir haben eine ganz enge Verbindung zueinander und, zumindest seit meiner Teenagerzeit, auch viele ähnlich Interessen.
          Ob die Kinder 2 Jahre oder 10 Jahre auseinander sind, spielt gar keine Rolle. Entweder es passt charakterlich oder eben nicht.

      Hallo.
      Bist du denn selber auch Einzelkind? Ich habe 2, mein Mann 7 Geschwister. Ich bin unglaublich froh, meine Schwestern zu haben. Meine Mama war Einzelkind und war/ist immer noch traurig deswegen. Schwierig war es für sie, als ihre Eltern krank wurden und sie sie alleine unterstützen/pflegen mußte. Ich selber habe 2 lebende Kinder mit einem Altersunterschied von 12 Jahren, also war der Erste sehr lange "Einzelkind". Ich habe mich immer unvollständig gefühlt, und wir haben fast 6 Jahre KIWU-Behandlung gebraucht, bis wir unseren Nachzügler in den Armen halten konnten. Ich hätte sogar gern 4 Kinder gehabt, aber das ist halt nur mein ganz persönliche Empfinden. Ich habe allerdings auch so einen Fall in der Familie, da möchte die Frau ein 2. Kind, aber der Mann auf gar keinen Fall. Mittlererweile ist die Beziehung schon ein wenig beeinträchtigt dadurch. Ich persönlich kann die Gefühle deines Mannes also eher verstehen als deine, aber wie gesagt, das mein eigenes subjektives Empfinden!
      LG

      Hallo..
      Ich war selbst 10 Jahre Einzelkind. Ich habe nie etwas vermisst. Es war alles gut so. Ich glaube als Kind denkt man da auch nicht so drüber nach. Dann bekam ich einen Bruder. Das war mit 10 natürlich ganz toll wieder so ein kleiner Wurm im Haus. Heute sind wir 24 und 34 und ich könnte mir niemals vorstellen alleine zu sein. Wir haben ein ganz tolles Verhältnis. Wohnen im selben Haus. Es ist perfekt. Wir verstehen uns blind, sind immer füreinander da. Das Verhältnis war schon immer so. Es gab nie Streit.
      Ich selbst habe auch einen Sohn im 2. Schuljahr. Die letzten Jahre war ein 2. Kind kein großes Thema. Aber je älter er wird umso mehr wünsche ich mir ein geschwisterchen für ihn. ( es soll auch noch eins kommen)
      DU musst für dich selbst entscheiden was DU möchtest. Es kann dich niemand zum 2. Kind zwingen. Es ist immer blöd wenn einer will und der andere nicht, aber dein Mann muss das akzeptieren auch wenn es schwer fällt.
      Ich hoffe das ihr eine gute Lösung findet.

      LG

      ***editiert vom urbia-Team***

      • (10) 03.11.17 - 07:21

        Hallo,

        der Satz mit dem "ich würde dich verlassen" ist echt hart.

        Um Kinder zu bekommen braucht es Mann und Frau. Beide müssen sich mit der Entscheidung gut fühlen. Hier fühlt sich aber nur einer gut. Nie und nimmer würde ich entgegen meiner Einstellung, gerade als Frau, ein weiteres Kind bekommen, dass nicht von mir, sondern von meinem Mann erwünscht ist.

        Verlässt mich der Mann, stehe ich mit dem nicht von mir gewünschtem Kind da und in den meisten Fällen bleiben die Kinder bei der Frau. Eventuell weigert sich der Mann sogar, dass von ihm erwünschte Kind mitzunehmen.
        Es gibt viele Mütter, da verurteile ich keine, die nicht sofort eine unendliche Liebe zu Ihren Kindern verspüren, die sich vllt auch nicht im Laufe der Zeit entwickelt.

        Auch wenn ich meinen Mann liebe, so erfülle ich ihm doch nicht alle Wünsche, sondern nur die, hinten denen ich stehe und die mit meinen Werten zu vereinbaren sind.

        Ein Kind ist nunmal keine Urlaubsreise o.ä., die man zur Not seinem Partner zuliebe mitmacht. Für ein Kind muss ich mindestens 18 Jahre lang sorgen und trage eine hohe Verantwortung.

        Ich finde es schade, wenn Partnerschaften beendet werden, nur weil der Kinderwunsch dazwischen steht. Das Paar hat sich im Vorfeld nie konkret über eine Zahl unterhalten. Wir gucken was kommt und wie es ist.

        Außerdem muss man auch immer im Vorfeld gucken, wie passt es finanziell, was ist, wenn das Kind mit einem Handycap geboren wird, was ist, wenn das ein besonders anstrengendes Kind wird? Sehr viele Unwägbarkeiten, in die ich mich nicht stürzen würde, wenn mein Herz kein weiteres Kind möchte.

        VG

        (11) 03.11.17 - 12:17

        Dazu müsste er zuerst mal ne willige Frau finden und sich die insgesamt 4 Kinder leisten können.

        Du benimmst Dich in jedem Beitrag wie die Axt im Walde...

    Er findet Einzelkinder blöd? Und wenn Du aus gesundheitlichen Gründen keines mehr bekommen könntest? Blöde Argumentation.
    Ich kenne sehr viele Einzelkinder, die absolut patente Menschen geworden sind.
    Auch meine 11jährige Enkelin ist ein Einzelkind - und bleibt es auch. Absolut keine Prinzessin, sozial, kameradschaftlich, hilfsbereit, tierlieb - einfach Klasse.
    Die Kinder werden so, wie die Eltern sie erziehen. Solange ihr keinen Prinzen aus eurem Sohn macht, ist doch alles in Ordnung.
    Dass man Geschwister als Erwachsene hat, ist noch ein dümmeres Argument. Ich habe meine Schwester seit über 30 Jahren nicht mehr gesehen. Mein Sohn hat sich aus der Herkunftsfamilie komplett verabschiedet - somit auch von seiner Schwester, er hat auch an ihr keinerlei Interesse mehr.
    Sieh Dich doch mal um, in wievielen Familien es unter erwachsenen Geschwistern Mord und Totschlag gibt - ganz besonders wenn es ums Pflegen der hilfsbedürftigen Eltern geht oder ums Erben - da ist sehr oft nichts mehr mit Geschwisterliebe.
    LG Moni

    • (13) 02.11.17 - 23:16

      Mein Mann hat drei Brüder und mag keinen der drei.
      Sie sehen sich nie. Ich kenne sie gar nicht und wir sind seit 12 Jahren verheiratet.
      Alle 4 Brüder leben auch weit voneinander weg, zwei sogar auf einem anderen Kontinent.
      Der einzige Bruder der in Europa lebt, ist seit 20 Jahren in Spanien zu Hause.
      Mein Mann ist auch kein Familienmensch, sondern macht eher Sachen allein, braucht seine Ruhe und hat zeitaufwendige Hobbys, die er zugunsten der Familie auch nicht eingeschränkt hat.
      Immerhin war er bei der Geburt unseres Sohnes schon 44 und ist schon lange krank.
      Ist das vielleicht die Angst vor dem Alter?
      Seine erste Frau hat sich von ihm getrennt weil er damals gar keine Kinder wollte.
      Ich selbst habe eine Schwester und unsee Verhältnis ist gut aber wir sehen uns nur max.2 mal im.Jahr da sie auch am anderen Ende Deutschlands lebt und beruflich sehr eingespannt ist.
      Meine Eltern sind in die Heimat meiner Mutter nach Dänemark zurück gegangen, beide sind auf Hilfe angewiesen, die sie durch häusliche Pflege organisieren mussten.
      Evtl. müssen beide auch zeitnah in ein Heim.
      Als Kinder konnte ich nicht viel mit meiner Schwester anfangen, da wir zu verschieden waren und auch ganz unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten hatten.
      Mein.Mann hat nie gesagt dass er unbedingt Kinder will.
      Als wir uns kennen lernten, war er der Meinung dass er keine will, daher ja auch das Scheitern seiner 1. Ehe.
      Ich hab Kinder nie fest geplant aber auch nicht ausgeschlossen.

      • Na dann sollte er es ja besser wissen und keine solche Geschwisteridealisierungen betreiben. Die Realität sieht wirklich sehr oft anders aus. Angst vor dem Alter kann sein, aber er hat sowieso keine Garantie, dass er dann Hilfe hat. Mein Sohn und seine Frau haben mir bei der Pflege meines Mannes keinen einzigen Handschlag geholfen, ihn nur auf meine Bitten hin im KrHs besucht......im Gegenteil, meine Schwiegertochter meinte mal am Telefon, meine Tochter müsse eben " mal ran und helfen". Tja, die half ständig und war da, ohne viel zu reden. Ich bin noch in einem Pflegeforum aktiv. Die WENIGSTEN Pflegenden haben Hilfe von Geschwistern. Erst beim Erbfall stehen alle da. LG Moni

Wie haben zwei Kinder, die als Einzelkinder sozialisiert wurden und ja, beide sind auf ihre Weise egozentrischer als Kinder, die im geschwisterlichen Verbund und Wettbewerb die ersten 12 Jahre ihres Lebens verbracht haben. Keine kompletten Soziopathen jetzt aber man merkt schon, dass sie lange die einzigen Fixsterne im elterlichen und vor allem grosselterlichen Kosmos waren.

Eventuell ist dieses Argument Deines Mannes aber nur vorgeschoben oder nur ein Teil der Wahrheit. Vielleicht wünscht er sich einfach noch ein weiteres Kind und die Begründung mit dem Einzelkind, ist das einzig halbwegs passende Sachargument, dass ihm in seiner Argumentation einfällt.

Vielleicht solltest Du in ruhigen Gesprächen versuchen, mehr über seine Motive erfahren. Genauso wie Du dann Deine Motive gegen ein weiteres Kind sachlich ruhig aber Deinen Empfindungen entsprechend vortragen kannst.

(16) 02.11.17 - 23:44

Wenn ihr jetzt noch ein Kind bekämt - vorausgesetzt ihr wolltet beide - wäre das doch auch wie zwei Einzelkinder, bei dem Altersabstand. Daher wäre das Argument für mich nicht haltsam.

Ich kann dir nicht mit Erfahrung dienen, ich habe in 4 Jahren drei Kinder bekommen. Alles absichtlich nah aneinander.

Aber letztlich ist es doch egal, was andere finden. Du möchtest kein Kind, dein Mann schon. Ihr müsst euch einigen - im Zweifel eben keins.

  • (17) 03.11.17 - 06:25

    Das ist doch Quatsch. Auch Geschwister mit großem Altersabstand können eine tolle Beziehung zueinander haben, genauso wie Geschwister mit kleinem Altersabstand sich nur zanken können.
    Meine Geschwister sind alle sehr viel älter als ich und dennoch hatte ich nie das Gefühl, Einzelkind zu sein und habe zu ihnen tolle Beziehungen.

Hi,
ich hatte einen Bruder, vor 19 Jahren tödlich verunglückt, 6 Jahre älter, eine Schwester, 3,5 Jahre Jünger.

Mit meinem Bruder verstand ich mich sehr gut. Meine Schwester so, la la.

Mir hätte auch ein Kind gereicht. Aber vom finanziellen her. Betreuung, 2 Kinder ist schon heftiger, man hat noch weniger Zeit für sich..............

Jedenfalls sind die Jungs 3,5 Jahre auseinander und sie lieben und sie schlagen sich, ganz normal also.

Wenn ich dann die Einzelkinder in der Nachbarschaft, oder im Kollegenkreis sehe, ja .....da gibt es schon so richtige altkluge Einzelkinder.

Sie stehen grundsätzlich im Mittelpunkt, weisen jeden Zurecht mit ihrer überschlauen Art und sind Korinthenkacker hoch 10.

Dann gibt es welche, die sind so sozialisiert worden, da merkt man gar nichts.

Aber, ein Kind ist kein Kind.............doofer Spruch. Aber meine Eltern hätten den Tod Ihres Sohnes kaum überlebt, wenn wir 2 Mädels nicht noch da gewesen wären.

Bekannte hatten 1 Tochter, als sie mit 16 Jahren verstarb, bekamen sie nochmals 2 Jungs. Sie war da schon 42 bzw. 44 Jahre alt. Sie hätten nicht gewußt wie es weiter gehen soll. Sie konnten sie nicht ersetzen, aber sie "hatten einen Grund zum weiterleben."

Aber nur aufgrund dessen, kann man nicht zig Kinder in die Welt setzen. Damit das Kind noch jemand hat, wenn die Eltern mal versterben, oder das die Eltern noch einen Grund haben weiter zu machen.

Mir hätte auch ein Kind gereicht. Jetzt haben wir 2, und die bekomme ich jetzt auch irgendwie groß.

Alles Gute
Claudia

(19) 03.11.17 - 00:29

Versuche einfach zu ergründen was er genau damit meint "Einzelkind ist blöd" - seine Argumente und Vorstellungen, was denn bei mehreren besser waere. Hat er da konkrete Bedenken, Vorurteile, Erwartungen?

Aus Beobachtung:
Das Jüngste hat's meistens/immer am Besten: Nesthäckchenbonus, genießt alle Vorteile für welches das Ältere kämpfen musste (z.B. Teeniealter und Weggehzeiten), erfahrenere Eltern (ist nicht so sehr Versuchskaninchen bei manchem, Eltern sind lockerer ...), hat automatisch sozialen Kontakt (Geschwisterkind und dessen Freunde) ohne sich großartig zu bemühen .. und noch einiges. Das alles können auch Mankos für das Jüngste bedeuten (nur mal so, die berühmten 2 Seiten der Medaille).

Für Dich vielleicht als Argumentationskette verwendbar - eben mal die andere Sicht zu der Deines Mannes.

Plus, was hier häufig erwähnt wurde: nach dem Auszug aus dem gemeinsamen Nest/Dach, weiß niemand, wie sich es zwischen Geschwistern entwickelt.

Da selbst Einzelkind, sehe ich das größte Manko darin, diese ausufernde & grenzenlose Elternliebe mit niemandem teilen zu können - würde SEHR gerne abgeben und teilen ;) (und es hört nie auf!). Plus jemand noch zu haben, der den Eltern genau so nahe steht wie ich, also gemeinsame Eltern, dieselben "Wurzeln" halt wie ich (keine Ahnung wie man das am besten ausdrücken kann).

Findet den gemeinsamen(!) Nenner.
Lg

(20) 03.11.17 - 00:53

Hallo,
kurze Info an dich... ich bin Einzelkind. Meine Eltern haben sich viel alleine aufgebaut u ich hätte alles haben können wir as ich wollte. Sie haben mich weder verwöhnt noch sonstiges. Dennoch wirde ich in der Pupertät oftmals gehänselt, ich würde ja alles bekommen (was nicht stimmte) Ich habe schon immer getrilt u bevor ich komme, kommen für mich die anderen... Tierlieb etc... Mir hat es an nichts gefehlt , aber eine Geschwisterchen hätte ich liebendgern gehabt. Auch noch heute. Teilweise muss ich mich mit Dingen auseinandersetzen, bei denen ich mir ein Gescwisterchen an meiner Seite gewünscht hätte. Kinder können leicht sagen, dass sie keinen mehr brauchen u sich als Einzelkind wohlfühlen, aber das kann sich auch ändern u beeinflussen lassen sich Kinder/Jugendliche schnell....
Wenn es gesundheitlich von deiner Seite aus nicht geht, dann muss dein Mann es akzeptieren. Ansonsten bespricht es u geht in euch. Denkt nicht nur egoistisch, dass ihr euch vollkommen fühlt, sondern auch an euer Kind. Und dein Mann sollte auch mit richtigen Argumenten kommen. Vllt tut er das aber auch nicht, weil er weiß dass du eh dagegen bist.... schwierig schwierig. Ich wünsche euch dennoch alles Gute u eine gemeinsame streitlose Entscheidung #klee
Lg u alles Gute... Ich (32) mit Babyboy inside (25. SSW)

  • (21) 03.11.17 - 11:49

    Weiß gar nicht wie es zu diesen Vorurteilen "das typische Einzelkind" kam ..?! Mal interessant den Ursprung zu ergründen - sind so wenige, die dem Bild entsprechen. Aber Schubladen sind immer einfacher :).

    • (22) 03.11.17 - 11:55

      Das frage ich mich auch immer wieder 🤔 Aber wie ich ja auch schon sagte, Einzelkinder haben es auch im Umfeld nicht immer leicht u müssen mit sich mit Vorurteilen auseinandersetzen

      • (23) 03.11.17 - 12:00

        ... und haben es so oft schwerer so ganz allein ... ;)

        Das "Abwehren" des Gutgemeinten der Eltern, die Vorurteile von außen, das alleinige "Kämpfen", immer allein im Fokus stehen ... och, da gibt's einiges :)

        • (24) 03.11.17 - 12:02

          Hartes Los so als Einzelkind 😂 Hat beides Vor- und Nachteile. Geschwister auf Abruf/Leihgeschwister wären manchmal gut 😊

          • (25) 03.11.17 - 12:07

            Und im Alter: niemand da, der die Eltern auch als Eltern kennt und hatte - gemeinsame Erinnerungen, gemeinsame Trauer, gemeinsame Versntwortung ...

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