Zufriedenheit

    • (1) 10.11.17 - 11:03

      Hallo,

      gerade schaue ich aus dem Büro in den trüben grauen Tag und schaue den Menschen dabei zu, wie sie hektisch über die Straße rennen. Und ertappe mich wieder bei schlechten Gedanken, die heute Morgen schon angefangen haben.
      Der Mann zu Hause hat schon wieder genervt, das Kind getrödelt und im Büro ist die Heizung ausgefallen.
      Das schlechte Gewissen meldet sich, während ich hier so mit "meinem Schicksal" hadere. Mensch; MIR GEHTS SO GUT und auch der Mann zu Hause ist eigentlich ein Schatz.
      Ich frage mich wirklich, warum man (ich) so undankbar bin und ich selten Freude empfinde. Was sind Eure Lebenstipps für ein zufriedenen Leben ? Gibt es das überhaupt oder ist diese Nörgelei (leider) normal....
      Die böse Schwiegermutter, der ungerechte Chef, die neugierige Nachbarin, der untreu Partner, das schlechte Wetter... Auszüge aus dem, was man hier liest....
      Eine schönen Tag Euch allen .... heute ist Freitag, aber mein Post ernst gemeint ...

      Eure Mille

      • Menschen suchen ständig was zum nörgeln. Suchen ständig was besseres.

        Ich bin eigentlich immer gut gelaunt und ich bin zufrieden mit dass was Ich habe. Ich habe ein Paar harte Schicksalsschläge hinter mir und Ich habe gelernt dass viele von den Kleinigkeiten worüber man meckern kann, unwichtige Sachen sind. Ich habe gelernt mich nicht über Bagatellen aufzuregen, dafür ist mein Leben zu kurz..

        Ich hasse Nörgler und unzufriedene Menschen, die eigentlich ein schönes Leben haben. Ich frage mich oft ob diese Menschen jemals wirklich was trauriges erlebt haben, wenn sie sich so über jeden Schmarrn aufregen können??...

        Ich ertrage ungerechtfertigtes Jammern oder Nörgeln nur schwer.
        Erwische aber mich selbst leider auch des Öfteren dabei.
        Auch wenn ich auf einem guten Weg bin es abzulegen.
        Bei mir ist es aber, ehrlich gesagt, so, dass die Wurzel immer eine Unzufriedenheit mit mir selbst ist. Auch, wenn ich mir das nicht so leicht eingestehen möchte. Mein Umfeld kann mir an "guten" Tagen eigentlich nichts anhaben. Da sehe ich alles entspannt, lache über solche Kleinigkeiten und habe für jedes Problemchen eine smarte Lösung parat.
        Mein "Geheimrezept" ist immer: produktiv sein! Wenn ich produktiv bin fühle ich mich unbesiegbar und jeder potenzielle extern verursachte Jammergrund perlt an mir ab.
        Und dafür eignen sich bei mir am besten: ordentlich auspowern beim Sport, ein erfolgreicher Geschäftstermin, unangenehme Aufgaben erledigen, Ausmisten,...
        Damit komme ich auf andere Gedanken, verbrauche die Energie für etwas Sinnvolles anstatt zu jammern und fühle mich danach wie Frau Teflon.

        Vor ein paar Tagen ging es mir ähnlich.Was habe ich gemacht?
        Ich habe im Internet recherchiert, was man ehrenamtlich tun kann in meiner Region. Habe dann sowohl Caritas als auch unser Tierheim angeschrieben. Außerdem habe ich mich widerwillig auf einen Geschäftstermin konzentriert, auf den ich eigentlich gar keine Lust hatte und just eine super Lösung entwickelt. Anschließend bin ich noch zum Sport und danach... #cool

        > Bei mir ist es aber, ehrlich gesagt, so, dass die Wurzel immer eine Unzufriedenheit mit mir selbst ist. Auch, wenn ich mir das nicht so leicht eingestehen möchte. Mein Umfeld kann mir an "guten" Tagen eigentlich nichts anhaben. <

        hehe.. das kenne ich gut #schein

        Also notorische Nörgler und alles schwarz Seher mag ich nicht, das finde ich anstrengend und nervig.
        Alles nur easy Going und kein Problem Haber aber umgekehrt irgendwie genauso doof. Alles irgendwie nicht authentisch.

        ich bin zufrieden mit dem was ich habe und mehr, ich bin glücklich. Nach nicht so guten Phasen bin ich mir dessen auch sehr bewusst und genieße das auch.

        Dennoch kann es auch mal Meckertage geben und mich nervt was oder ich will auch ne neue Küche nur weil der Nachbar eine hat - oder sowas #schmoll

        Hier liest Du ja nur von Menschen, die Probleme haben, deswegen ist es so geballt. Menschen, wo alles Takko ist wenden sich mit Fragen selten an so ein "Beratungsforum" #winke

        Ich finde heute nichtmal den Regen schlimm, denn heute kommt nach einer Dienstreise mein geliebter Mann wieder nach Hause #huepf

        Lichtchen

      • Hallo,

        wenn Deine Stimmung nicht jeden Tag so trüb ist, denke ich ist es kein Problem.

        Klar könnte alles besser sein, aber eben auch viel schlechter.

        Versuche die Zeit im Büro zu genießen, pack Dich warm ein, paar Kekse, nen schönen Tee, Punsch und schon bald ist Wochenende. Mach mal was für Dich alleine, dann weißt Du zu schätzen was zuhause auf Dich wartet.

        Ich wette Du vermisst Deine beiden dann ganz schnell.

        Klar wäre es toll genug Kohle aufm Konto zu haben um einfach mal raus zu kommen. Und sicher gibt es auch zufriedenere und lebenslustigere Menschen als hier in unserem Land, aber es gibt doch manchmal nette Begegnungen die einem den Tag verschönern.

        Hast Du ein Hobby was Dir gefällt? Machst Du Sport?

        Wünsche Dir einen Tag mit #sonne im Herzen und ich glaube was wirklich glücklich macht ist die #herzlich egal zu wem oder was. Wenn man liebt ist man glücklich.

        Lg und einen schönen Tag,
        Miriam

        Na, immerhin reflektierst Du doch, dass es unnötig ist, diesen Gedanken weiter zu verfolgen, weil es Dir eigentlich gut geht. Da darf man auch mal nörgeln. Ist ja kein Dauerzustand.

        Ausgefallene Heizung im Büro ist allerdings auch alles andere als harmlos. Wenns dumm läuft liegt bei Euch nächste Woche die halbe Belegschaft flach. Nicht, weil man durch die Kälte krank wird, sondern weil Erkältungsviren leichteres Spiel haben, wenn man friert.

      • Schau bitte mla übern Tellerrand, dann siehst du kranke behinderte Menschen, Menschen die auf der Strasse leben, die in der Welt verhungern.
        WENN man das sieht, weiss man das zu schätzen, was man hat.
        Leider - wenn man wie die Made im Speck lebt- werden die Augen schnell zugemacht. Ja, dann hat man Zeit zum Jammern.

        lg
        lisa

        • (8) 10.11.17 - 13:09

          Wenn es danach geht, gibt's auf der Welt immer ärmere Schweine als einen selbst.

          Für mich dennoch kein Grund nicht auch mal zu meckern oder zu jammern.

          • (9) 10.11.17 - 13:13

            sie schreibt doch selber, das sie undankbar ist und selten Freude empfindet. Entweder bekommt sie Depressionen oder ihr geht es zu gut.

            Wenn es dir mal so richtig schlecht gegangen ist, dann jammerst du nicht ständig rum, sondern erfreust dich an Kleinigkeiten.

            lg
            lisa

      Jeder ist Herr seiner Gedanken.
      Warum verwendest Du nicht Deine Energie darauf, Dich auf die positiven Dinge zu konzentrieren?
      Wie lustig die Unterhaltung mit der Kollegin in der Kaffeepause war?
      Wie hübsch die bunten Blätter an dem Baum vor dem Fenster aussehen?
      Wie sehr Du Dich auf den nächsten Mädelsabend freust?
      Wie stolz Du auf die gute Mathenote Deines Kindes bist?
      Wie sehr Du Dich über das Lob von Deinem Chef/Kundenfirma/Kollegen gefreut hast?
      Wie schnell Du heute die 3 wichtigen Kundenmails bearbeitet hast?
      Wie schön es heute Abend auf der Couch bei einem Gläschen Wein sein wird?
      usw.
      Man kann nach lauter negativen Dingen in seinem Leben suchen, aber genauso gut auch nach all den schönen Sachen.

      Hey!
      Also ich bin ein recht fröhlicher Typ und drehe mir die Medaillle eigentlich immer auf die positive Seite.Manchmal bin ich vorsorglich pessimistisch um im Fall des Falles schon einen Plan B zu haben. Dann bin ich in dem Moment immerhin nicht völlig fertig. ;-)

      ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen gar nicht hören wollen, wenn es einem gut geht oder man einfach glücklich ist. Da lässt sich einfach schlecht drüber reden. Besser geht es, wenn man von der kapuutel Waschmaschine mit dem überfluteten Keller spricht o.ä. Das verbindet irgendwie. Das Gegenüber fühlt sich gebraucht, in dem es emotionale Unterstützung gibt. Wenn ich stattdessen erzähle, was sgerade alle gut läuft, kann ich froh sein, wenn es nicht unter "angeben" verbucht wird.#schmoll

      Ich war dieses Jahr lange und schwer krank. Seitdem konzentriere ich mich tatsächlich noch mehr auf die tollen Momente (besonders mit meinen Jungs) und überlege abends, was besonders schön war. Außerdem plane ich gerne Reisen oder erinnere mich an vergangene Reisen. Das gibt mir auch immer gute Gefühle.
      #winke

      (12) 10.11.17 - 13:37

      Ich denke negative Gedanken hat jeder mal... dann ist es eben heute so ein Tag, an dem du schlecht gelaunt bist.

      An solchen Tagen höre ich meine Lieblings(traurige)musik an von Placebo, schimpfe lauthals im Auto über die anderen Autofahrer und wenn ich dann zuhause bin (30 Min Fahrt von der Arbeit heim), ist die Welt wieder in Ordnung.

      Die meiste Zeit bin ich aber glücklich und gut gelaunt. Weil... ich mich selbst liebe, ich werde von einem wunderbaren Mann geliebt, das Wetter ist schlecht, aber meine Jacke ist super warm :-), heute ist Freitag und unser Pizzatag (ja, wir machen freitags immer Pizza und eine Flasche Rotwein auf), am Wochenende haben wir schöne Sachen vor (Sport, Relaxen und Ausgehen)... Tja, was will man mehr.

      P.S. die SchwiegerMom werden wir am Wochenende auch besuchen, sie nörgelt viel rum. Aber was soll's, wir hören es uns an und danach sind wir wieder für uns.

      VG

    Hallo

    <<<<<< Was sind Eure Lebenstipps für ein zufriedenen Leben ? Gibt es das überhaupt oder ist diese Nörgelei (leider) normal....<<<<<

    Älter werden.:-)
    Echt jetzt.Nie war ich zufriedener und dankbarer.Und das rundum.
    Alles nehme ich viel bewusster war:die Menschen, die Natur, gutes Essen und natürlich die Liebe.
    Klingt als ob ich täglich einen Liter Vernell trinken würde.#hicks
    Ist aber so.#freu


    L.G.

    • (15) 10.11.17 - 14:12

      Das kann ich so unterschreiben:)

      Es gab so viele schlimme Krankheiten in meinem Bekanntenkreis, Herzinfarkt bei meinem Papa etc etc.... und ich bin einfach nur dankbar dafür, dass es mir und meiner Familie aktuell gut geht, wir Zeit miteinander verbringen können und die Möglichkeit haben gut zu leben.
      Und ja auch wir haben zwischendurch finanzielle Sorgen und Problemchen...aber ich bin mit der Zeit irgendwie viel gelassener geworden...über manche Dinge rege ich mich gar nicht mehr auf, obwohl ich sie nicht toll finde. Aber das hilft ungemein. Manche Dinge kann man nun mal nicht ändern und aus anderen Situationen muss man das Beste machen. Und damit fahre ich momentan ganz gut.

Top Diskussionen anzeigen