Update von mir

    • (1) 17.11.17 - 06:58

      Hallo zusammen,
      https://www.urbia.de/forum/16-partnerschaft/4960559-wie-soll-es-weitergehn?page=1
      Hoffe das mit dem Link habe ich so richtig gemacht.....

      Wolle euch nur noch mal eine Rückmeldung geben.
      Nachdem es nochmal richtig richtig gekracht hat geht es mommentan eigentlich viel besser.
      Weiß jetzt auch nicht warum aber ich hab meine Karten auf den Tisch gelegt, und Sie hat auch manches verstanden.
      Sie hat Ihre Aussage "ich liebe Dich nicht mehr" wohl doch nochmal überdacht und in "ich lieb Dich nicht mehr so sehr" geändert.
      (Hört sich jetzt wahrscheinlich ein bisschen blöd an).
      Sex will sie nach wie vor nicht mehr, aber Kuscheln und küssen geht wieder. (Den Anfang hat meine Frau gemacht).
      Schauen wir mal wie sich die Sache weiterentwickelt.
      Wir können doch wieder liebevoll miteinander umgehen. Wir waren die letzen Jahre auch immer ein gutes Arbeitsteam.
      Hoffe das die Gefühle für mich ehrlich sind und Sie auch an unserer Ehe festhalten will.
      Das man Sich nach fast 20 Jahren doch etwas voneinander entfernt ist mir auch klar.
      Meine große Angst ist, das meine Frau Angst hat im Leben etwas versäumt zu haben (Sie war 18 als wir uns kennenglernt haben ich ein paar Jahre älter).
      Ich habe Ihr klipp und klar gesagt Sex werde ich mir in unserer Ehe nicht auserhalb suchen (Puff oder Fremdgehen). Wenn der Druck zu groß wird dann gibt es vorher einen Schnitt (Trennung), denn das ist Sie mir wert und ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren Sie zu betrügen.
      Muss jetz für mich nur nochmal das Gefühl loswerden ich werde nicht als "Mann" gebraucht sondern nur als Ernährer und Arbeitskraft.

      Habe mir hier viele Themen in den letzten Monaten durchgelesen, und vieles hier hat mir viel Kraft gegeben.




      Liebe Grüße und Danke an alle die Hier bei Urbia schreiben.

      • Guten Morgen,

        allein wie du schreibst wünsche ich Dir eig dass du glücklich wirst. Aber gleichzeitig frage ich mich ob du wirklich so naiv und fast schon entschuldige dumm bist?
        Mal ehrlich deine Frau hat Angst bekommen ihr Sklave könnte abhauen und nicht mehr wie ein blöder für sie arbeiten. Dann erträgt sie es eben, dass sie dich ab und an küssen und umarmen muss. Sie weiß, wenn sie das tut dann bleibst du und lässt dich weiterhin von ihr ausnutzen.
        Ganz ehrlich mach dich selbst nicht so klein und lass dich vorallem nicht so dermaßen von deiner Frau ausnutzen!!! Das fing alles schon bei einem plötzlichen Ehevertrag an!

        Alles Gute

      (4) 17.11.17 - 07:56

      Hallo,
      hab mir deinen ersten Beitrag durchgelesen.
      Oh man - dein "Leidensdruck" ist ziemlich fühlbar. Schön dass du dich nochmal meldest.

      Ebenfalls schön, wenn ihr euch wieder annähert. Beim Lesen ist mir aufgefallen: Euer Leben dreht sich hauptsächlich um Arbeit. Das kenn ich (zu gut) - war bei meinem Mann und mir auch so. Was soll man auch machen - die Arbeit ist nun mal da und muß gemacht werden, einen eigenen Betrieb lässt man nicht so leicht "hinten". Und daß du deine Stellung nicht aufgeben willst /kannst, das verstehe ich auch.
      Aber irgendwie scheint ihr ja nur dafür zu leben - dass am Ende des Tages die Arbeit gemacht ist.
      Genauso haben wir auch lange gelebt - weder ich, noch mein Mann kannten es anders (schon von Kindheit an). Doch einerseits war alles immer viel, zu viel. Die Kinder, Haushalt, Berufstätigkeit, kleiner eigener Betrieb, Schwiegereltern (die teilweise gepfegt werden mussten)... von Früh bis Spät nur am Hinterherjagen, um alles irgendwie zu schaffen. Das sorgte auch oftmals für Streit - weil mich da beispielsweise manchmal schon ein liegen gelassenes T-Shirt wahnsinnig machte. Ich bin absolut keine Super-Hausfrau, aber eine gewisse Grundordnung ist für mein Wohlergehen einfach entspannend bzw. wichtig.
      Dann kam EINE, die meinem Mann die Augen geöffnet hat - d. h. er hatte eine Affäre. Plötzlich blieb all die Arbeit immer mehr liegen, interessierte ihn nicht mehr... bis ich irgendwann drauf kam, warum dies so ist.
      Das alles liegt nun ein paar Jahre zurück. Bis heute muß ich sagen: Gebraucht hätte ich DIESE Erfahrung nicht, GAR NIE! Darüber nachzudenken tut auch heute noch manchmal weh (dieses Gefühl so hintergangen worden zu sein) - andererseits hat sich dadurch etwas geändert: Wir achten mehr aufeinander und uns ist klar geworden, daß wir die viele Arbeit teilweise anders einteilen oder händeln müssen.
      Trotzdem würde ich mir bis heute wünschen, wir hätten diesen Umbruch alleine geschafft, ohne diese "fremde Hilfe"....

      Wir sind nach dieser Affäre zur Eheberatung gegangen - da wurde uns vieles klar, was wir vorher selber nicht erkannt haben - eben z. B. wie sehr wir nur für die ganze Arbeit gelebt haben - wir haben es einfach nicht erkannt und hätten auch keinen anderen Weg gesehen.

      Was ich dir damit ans Herz legen will: Wenn du deine Frau überzeugen kannst, mit dir ein paar Stunden zu einer Eheberatung zu gehen - das würde euch vlt. gut tun. So eingefahrene Muster lassen sich nicht von heute auf morgen ändern und ein Blick von außen kann da echt hilfreich sein. Und manches, das man von Kindheit an nie anders gelernt hat, lässt sich nur ganz schwer durchbrechen.

      Puh - jetzt hab ich dich vollgetextet! Ich wünsche euch alles Gute!
      LG

    • (5) 17.11.17 - 08:12

      Hi. Ich habe mit 18 meinen Mann kennengelernt. 2018 ist das 20 Jahre her.
      Wir haben Kinder und regelmässigen Sex und der gehört m.M. nach dazu. Das kann mal nen Quieckie sein oder leidenschaftlich. Je nach Bedarf und Laune. Auch haben wir Krisen durch, das bleibt nicht aus. Auch bei uns ist er der Ernährer. Aber ich eben das passende Gegenstück, Mutter; Hausfrau und Organisatorin. Ich tue mind. genauso viel.
      Und wenn mir was nicht passt, rede ich. Mein Mann hat nie Krisen oder Probleme, ich bin der Part, der aufmuckt, schreit und sagt wenn es hapert. Stillschweigend etwas ertragen kann ich nicht.

      Auch wenn er nicht perfekt ist und ich ihn wegen bestimmter Lethargie erschlagen könnt manchmal, so hat er zig Vorzüge.

      Wie gesagt, es ist ein stetiger Wandel, aber eins ist wichtig, Sex und Nähe.

      Als Frau Sex nicht zu wollen und den Mann aushungern zu lassen ist nicht gut. Entweder fordert man Trennung oder Fremdgehen heraus.

      Das sehe ich ganz klar. In Streitphasen ok, kein Sex, logisch. Aber wenn nix vorliegt ist Sex wichtig, für die weitere Paarebene. Ohne Sex hapert es in allen anderen Ebenen. Das sehe ich gut bei Freunden von uns.
      Er holt es sich allerdings auf Geschäftsreisen.

      Da hat man Verständnis. Er ist klassisch Erzeuger, zum Eisprung sollte er täglich. Danach wurde er aufs Gleis gestellt. Die Wunschkids da. Auch im Restbereich harmonieren sie nicht. Bleiben dennoch verheiratet trotz Krisen und keinem Sex in Ehe.

      Ich hätte mich getrennt, denn ohne Sex und nur auf Basis Kinder, Haushalt, Familiengetue nach außen; das ist kein Leben..

      Aber gut, beide wollen sich quälen. Ihr Problem.

      Ich handle bei Bedarf, bereinige was zu bereinigen ist und wenn Luft sauber ist, haben wir nach bald 20 Jahren zusammen regelmäßigen Sex.

      • (6) 17.11.17 - 09:28

        .... ja - da stimme ich dir voll zu.
        Seit sechs Jahren keinen Sex - ich kann mir nicht vorstellen, wie man das aushält, nicht als Frau, auch nicht als Mann (insoweit ich mich da reinversetzen kann)
        Sex schafft einfach immer wieder eine gewisse Vertrautheit zwischen den Partnern.

        Noch dazu ganz ohne Berührungen leben... irgendwie verhungert man da doch emotional?

        Zwar war es bei uns nicht so krass - aber Sex (Liebesentzug) war eben v. a. mein Mittel um meine Unzufriedenheit zu zeigen.... heute sage ich: Reden hätte weitaus mehr gebracht! Denn dieses "Mittel zum Zwecke" hat mein Mann wohl nie wirklich begriffen.

      • (7) 17.11.17 - 11:09
        Schade macht einen t

        Das hast du nett geschrieben, aber es gibt auch Ehen die nicht so oft Sex brauchen oder einfach nicht oft können.

        Was machst du wenn dein Mann keinem mehr hoch kriegt?
        Was wenn du krank wirst und Schmerzen dabei hast?
        Ist eure Ehe dann nichts mehr wert, weil weniger oder kein Sex mehr besteht?

        • Wenn es für beide (!!) Partner ok ist, nur allen Steinschlag mal sex zu haben dann ist doch alles super.

          Und wenn einer aus gesundheitlichen Gründen nicht kann, dann kann man sich vielleicht anders nahe sein und vor allem offen darüber sprechen. Offene und ehrliche Kommunikation sollte immer das Fundament einer Ehe sein. Aber hier scheint ja vorher gar nichts gewesen zu sein: kein umarmen, kein Kuss, kein nichts. Küssen und umarmen kann man auch bei Potenzproblemen oder schmerzen beim sex, oder? Und wenn man gemeinsam nach einer Lösung sucht, kann auch eine Sexlose Ehe funktionieren. Aber das muss natürlich immer jeder selbt beurteilen und dauerhaft stelle ich mir das schon schwer vor..

    "Muss jetz für mich nur nochmal das Gefühl loswerden ich werde nicht als "Mann" gebraucht sondern nur als Ernährer und Arbeitskraft."

    Wie soll das Gefühl von alleine weggehen? Indem du ein paar - ungenügende -
    Streicheleinheiten bekommst? Da ist das Ende vorprogrammiert.

    Deine Frau lässt dich am ausgestreckten Arm verhungern. Ich sage nicht, dass du dich sofort trennen sollst, aber ihr solltet das Problem angehen und sehen, wie genau ihr zueinander steht - und auch versuchen, an eurer Beziehung zu arbeiten. Auch wenn die Zeit knapp ist: eure gemeinsame Zukunft ist es sicherlich wert, 1x alle 14 Tage 1 Stunde bei einer Eheberatung zu verbringen, oder? Das würde ich euch dringend raten, alleine schon, um euch gegenseitig besser zu verstehen.

    (10) 17.11.17 - 08:32

    Hallo,

    ich habe beide Beiträge jetzt von dir gelesen.

    Meine Ansicht ist: Deine Frau weiß dich nach Strich und Faden zu manipulieren und du machst das Spielchen leider mit. Sie lässt dich emotional verhungern - vermutlich WEIL sie tatsächlich keine Emotionen für dich verspürt, zumindest nach Liebe klingt es nicht - aber schafft es dennoch, dich mit ein paar hingeworfenen Brocken wieder an die Kette zu kriegen.

    Mich schaudert es beim Lesen bei so viel Lieblosigkeit und Kälte dir gegenüber. Ich würde mir dir zuliebe wünschen, dass du aufwachst und ihr Spielchen durchschaust. Was auch immer sie von dir noch braucht und will: Liebe ist DAS nicht. Sei dir bitte mehr wert.

    LG

    Sie will den gewohnten Status erhalten, Du willst wieder eine Partnerschaft.

    Was wäre denn, wenn ihr euch endgültig trennt?
    Wie geht es mit Dir beruflich weiter? Wie geht es mit dem Betrieb weiter?
    And finally: Wer hat bei einer Scheidung mehr zu verlieren?

    • Hallo,

      beruflich geht es für mich normal weiter, Denke finanziell müsste ich mich etwas einschränken, aber sollte kein Problem sein.

      Am Betrieb würde es mit Sicherheit nicht so rund laufen, Meine Frau würde im Falle einer Scheidung mehr "verlieren". Ich würde die Kinder und meine "neue Heimat" und Freunde verlieren, die mir aber auch serh wichtig sind.

      Grüße

      • Ich würde versuchen, die Annäherung vorsichtig voranzutreiben. Jetzt kommt ja die besinnliche Zeit. Versuch Zweisamkeit zu schaffen, mal ein schöner Spaziergang (wäre natürlich ideal, wenn es geschneit hat) oder mal mit den Kindern zusammen auf den Weihnachtsmarkt.

        Von Deiner Seite scheint es ja Liebe zu sein.

        "Am Betrieb würde es mit Sicherheit nicht so rund laufen, Meine Frau würde im Falle einer Scheidung mehr "verlieren"."
        Und deshalb zwingt sie sich jetzt zu dem Kompromiss, dass ihr euch wieder küsst, damit Du nicht ganz so leer ausgehst???
        "Ich würde die Kinder und meine "neue Heimat" und Freunde verlieren"
        Warum würdest Du Deine Kinder und Deine Freunde verlieren?
        Freunde haben doch eigentlich mit der Trennung eines Paares nichts zu tun? Oder sind es ausschließlich IHRE Freunde und Du selbst hast gar keine eigenen Freunde?
        Bzgl. der Kinder: es wird wahrscheinlich ein gemeinsames Sorgerecht mit einer Umgangsregelung geben. Je nachdem, wie alt die Kinder sind, können sie selbst entscheiden, bei wem sie leben wollen. Sollten sie nicht bei Dir leben (aus welchen Gründen auch immer), dann gibt es dennoch eine regelmäßige Besuchsregelung.
        Gerade, wenn Du Dir eine Wohnung in der Nähe eurer jetzigen Adresse suchst, dürfte das alles doch relativ einfach zu regeln sein?!

        • Hallo,

          Ne sind schon meine Freunde, waren halt die meisten aus "Ihrem Bekanntenkreis" klar, wenn man räumlich woanders hinzieht gehen halt alte Freundschaften verloren (habe ich wahrscheinlich zu selten gepflegt.) Nach 20 Jahren ist man halt wo anders verwurzelt udn baut sich da was auf Heimat ist das Stichwort.

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