Stress wegen Weihnachten

    • (1) 19.11.17 - 20:52
      Weihnachtskonsum

      Hallo,
      Ich habe dieses Jahr keinen Bock mehr auf die Geschenkeflut der letzten Jahre für die Kinder.
      Hab jetzt gesagt, dass die Großeltern und Paten Geld aufs Konto überweisen sollen für den Führerschein und gut ist.

      Auch hier lagen in den letzten Jahren zu viele Geschenke unterm Baum.
      Für jedes Kind immer so 3 .
      Davon eins meist wirklich teuer und gewünscht wie Handy, Playstation oder Wii.
      Zusätzlich dann noch kleinere Sachen dazu wie Bettwäsche, neue Hose, oder Gutscheine etc.
      Das ging total unter. Als die Kinder klein waren hatten wir die Regelung, dass sie bei uns ein Geschenk bekamen z.b.Lego und von den Großeltern dann noch wirklich was Kleines dazu ,wie eine passende Figur.
      Das ist irgendwie eingerissen und mich nervt die Geschenkeflut enorm.
      Ich hab mich mal umgehört und anscheinend sind viele der Meinung, dass drei oder 4 Geschenke unterm Baum in Ordnung sind und dann kommen nochmal 3 oder 5 oder noch mehr von der Verwandtschaft dazu.
      Im Ernst?
      Die Kinder können doch so viel Zeugs gar nicht zu schätzen wissen und damit spielen?
      Wohin mit dem ganzen Zeug, wie sehen die Kinderzimmer aus?
      Weihnachten ist nur noch Konsum und gerade an dem Geschenkeverhalten gegenüber Kindern wird das deutlich.
      Das hat doch mit dem eigentlichen Sinn von Weihnachten gar nichts mehr zu tun.
      Meine Eltern sind jetzt verärgert über meine Ansage, die Kinder machen lange Gesichter, was mit zeigt , dass es ihnen nur auf die Geschenkeausbeute ankommt und ich richtig damit liege, das rigoros einzuschränken.
      Ich wäre sogar dafür, gar kein einziges Geschenk mehr zu kaufen denn die Kinder sind übersättigt und haben eh alles.
      Wie sehr ihr das?
      Habt ihr auch schon mal.darüber nachgedacht den ganzen Geschenkewahnsinn einzuschränken?

      • Der Sinn von Weihnachten ist es, dem anderen eine Freude zu machen. Wenn du nun also Geschenke konsequent steichst, Dinge, die sie sich also wünschen, was bliebe dann übrig? Richtig, Kinder, die traurig sind, weil sie nichts bekommen. Es geht darum, etwas zu schenken, weil man dem anderen Freude bereiten will. Willst du deinen Kindern eine Freude machen? Anscheinend geht es dir um Erziehung, nicht um den Sinn des schenkens.

        Hallo!

        Bettwäsche und Hosen würde ich nicht als Geschenk zählen. Die brauchen die Kinder sowieso. Echte Geschenke sind Spielsachen, Bücher, DVDs und echte Wünsche die erfüllt werden, aber doch keine Bedarfsgegenstände. Auch wenn Elsa drauf gedruckt ist. Dann liegt gleich weniger unterm Baum.

        Und nachdem gerade Spielsachen teuer sind, können die Kinder kaum was vom Taschengeld zahlen, und auch die Spiele für die Konsolen sind zu teuer. Ohne Weihnachten und Geburtstag hätten sie also bald nichts altersgerechtes mehr zum spielen, nur Zeug für das sie Jahre zu alt sind. Auch Bücher gehen echt ins Geld, sobald das nicht mehr in der örtlichen Bücherei zu finden ist - und da wachsen Kinder noch schneller raus.

        Deswegen finde ich Geschenke schon wichtig. Sie brauchen eben schon auch was extra.

        Hallo
        Ist nicht alles auch etwas das, was man daraus macht?
        Ich bin in einer Familie groß geworden in der finanziell keine großen Sprünge drin waren. Zu Weihnachten gab es aber dennoch mehrere Geschenke unter dem Baum für uns. Aber es waren nie ausschließlich Spielsachen und ausgepackt wurde immer vor versammelter Runde, eins nach dem anderen. So konnten wir uns gemeinsam für alle freuen.
        Wenn deine Kinder so extrem drauf sind, kann das doch aber sicher nicht alleine an Weihnachten liegen? Ein Jahr ist lang. Auf ein Jahr gesehen machen Tage wie Weihnachten einen ganz minimalen Anteil aus.
        Durch 1-2 Tage alleine an denen es mehrere Geschenke gibt, werden Kinder definitiv keine kleinen, maßlose und undankbare Monster #gruebel

        Grüße

      • (5) 19.11.17 - 21:22

        Ich habe neulich von einer spannenden Idee gelesen. Keine Geschenke mehr in Form von Spielzeug, sondern Unternehmungen, die Erinnerungen schaffen. Und das von allen. Ich finde die Idee super und werde das für nächstes Jahr und für die Geburtstage mal als denkanstoß in den Raum werfen. Bin gespannt ob es funktioniert.

        • Ich würde trotzdem raten, wenigstens EIN Spielzeug pro Kind einzuplanen.

          Sonst sitzen sie da nach dem auspacken, und haben nichts zu tun. Auch Bücher nimmt man erst später zur Hand, aber direkt unterm Weihnachtsbaum wird eben erst mal gespielt, während die Erwachsenen sich noch unterhalten.

          Die Kinder wollen da gleich was ausprobieren, und nicht auf einen Gutschein für einen Zoobesuch in einigen Monaten gucken. Das ist zu abstrakt.

      (7) 19.11.17 - 21:35

      Und wöchentlich grüßt das Trollmurmeltier. Wieder mal eine angebliche Userin, die in kaltschnäuziger Art über "Erziehungsmethoden" fabuliert in der Hoffnung, das Forum aufzumischen. #gaehn

      Sehe ich ganz genauso. Dieser Konsumwahn ist krank.

      Bei uns gibt es dieses Jahr nur selbstgemachte Gutscheine für Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen. Und keine materiellen Dinge.

      • Deine armen Kinder, das wird ein trauriges Weihnachten für die

        • Meine Tochter ist ein Jahr alt. Sie kapiert das noch gar nicht.
          Und sie wird einmal so ein Mensch sein, der sich über jede kleine Geste freut und nicht ein Kind, was gierig Geschenke raffen will.

          • Einfach mal Kind Kind sein lassen. Und kinder freuen sich über Geschenke das ist halt so .
            Gemeinsame Unternehmungen sind für mich normal , es sagt keiner das man 100 Geschenke unter dem Baum haben muss, es geht ja um die Überraschung und die Freude beim auspacken.
            Muss man immer alles so eng sehen ? Kindee freuen sich auf Weihnachten, bestimmt nicht über das essen oder sonst was.
            Es sind kinder, sie werden noch früh genug mit gut oder richtig konfrontiert

            • Und nochmal: meine Tochter ist ein Jahr alt und sie versteht das noch nicht.

              Außerdem bekommt sie ja dauernd Geschenke von der Verwandtschaft. Das Kinderzimmer ist schon total voll.

              • Das ist richtig traurig für dein Kind :-(
                Ich weiß, dass wir auch immer viele Geschenke bekommen haben.
                Trotzdem freue ich mich sehr über kleine Gesten. Ich brauche keine großen Überraschungen mehr oder so.

                Aber Mensch...!! Das sind KINDER. Und es ist WEIHNACHTEN!
                Mein Sohn war letztes Jahr kein Jahr alt und natürlich haben wir ihm trotzdem was geschenkt.
                Das gehört doch einfach dazu und da freuen sich die Kids doch sehr drauf.
                Die Geschenke von den Eltern waren immer die schönsten :-)

              Ja gut dann kannst du dir die Gutscheine ja auch sparen, was will sie damit wenn sie es nicht versteht ?

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