Was würdet ihr machen? Vorsicht sehr lang !!!

    • (1) 24.11.17 - 05:39

      Hallo, ich möchte euch jetzt mal etwas berichten und Fragen wie ihr das findet . Also es ist so seit dem unser kleiner Mann da ist (mittlerweile 11 Monate) haben wir nicht mehr wirklich viel Zeit für uns was für mich natürlich selbstverständlich ist. Das haben wir ja vorher gewusst. Nun ist es aber so unser kleiner Mann schläft nur beim Stillen ein. Und zurzeit hat er auch noch einen Schub und ist den ganzen Tag sehr müde. So das wir uns mehrmals zum Schläfchen hinlegen. So nun kommt mein Mann ins Spiel. Er hat damals immer nur am Wochenende Bier getrunken aber mit der Zeit häuft es sich wenn er früher Feierabend hat, dass er auch unter der Woche trinkt. Es ist dann so dass sich seine 4-5 Biere kauft. Sofort zu hause angekommen trinkt er und ist meistens mit dem Handy beschäftigt. Danach geht er meistens schlafen egal wie spät es ist. Wenn ich ihn darauf anspreche und sage ich finde das unter der Woche nicht so gut sagt er nur ich habe immer was zu meckern das machen schließlich so viele Männer nach der Arbeit. Und wenn ich dann sage ja aber so hast du dann keine Zeit für uns Auch wenn du mal früher nach hause kommst . Dann sagt er ja wir würden ja sowieso nicht wirklich was schönes zusammen machen das heißt kuscheln und eventuell auch Sex. Das wir einen kleinen Sohn haben um den ich mich halt kümmern muss und den ich nun mal nicht für Sex in die Ecke stellen kann versteht er glaube ich nicht. So hat er doch echt gemeint dann kann er ja auch sein Bier trinken wenn bei uns eh nichts passiert. Aber dann finde ich es halt wiederum auch sehr schade weil er dann nicht mit unserem Sohn spielt weil er sagt Bier trinken und spielen passt dann nicht zusammen. Wie findet ihr das?

      • Wenn ihm Bier (täglich 4-5??)trinken wichtiger ist als mit eurem Sohn zu spielen, ist das echt besorgniserregend.
        Pass auf euch auf. Er scheint schon in eine Suchtt gerutscht zu sein.
        Ich würde meinen Hausarzt darauf ansprechen was man tun kann. Beratungstellen etc kann er euch nennen.

        Im Bekanntenkreis hatten wir einen alkoholabhängigen. Er wurde zwar nicht aggressiv dabei, aber sucht ist sucht.
        Und die Familie hat immer noch damit zu kämpfen.

        Helfen lassen muss er sich leider aus eigenem Antrieb. Da hilft manchmal nur Pistole auf die Brust setzten und notfalls erstmal Trennung auf Zeit.
        Klingt für dich bestimmt erst mal drastisch.
        Aber bitte trete auf die Bremse. Grenze euch ab und Rede mit deinem Hausarzt.

        Alles Gute

        Hallo,
        ich würde mit hm gar nicht diskutieren, sondern klare Fakten schaffen

        Zum einen kannst du googeln, dass Alkohol Zellgift ist und er damit seiner Gesundheit nichts Gutes tut und das ihm ausgedruckt vorlegen. Darüber wird er vielleicht lachen oder er nimmt es ernst. Wenn er lacht, würde ich ihm sagen, dass du mit deinem/eurem Hausarzt oder einer Beratungsstelle sprechen wirst, nach deinem Geschmack ist das viel zu viel. Und du willst keinen Alkoholiker zu Hause haben... und du willst nicht, dass er es wird.

        Zum anderen würde ich ihm sagen, dass ihr eine Familie seid. entweder lebt ihr wie eine Familie oder ihr lasst es bleiben. dann kann er sich aber auch eine andere Wohnung suchen, wo er in Ruhe sein Bier trinken kann. Wenn er als Erwachsener denkt, dass er nur seine Bedürfnisse im Blick hat und Geld verdient und das würde genügen... nein danke, dann lieber Alleinerziehend.

        Parallel dazu würde ich versuchen, mein eigenes soziales Netzwerk zu stärken. Dann wirst du unabhängiger und bekommst mehr Unterstützung von außen - außerdem macht es Spaß, sich mich Leuten zu treffen oder kurz zu sprechen, mit denen man sich gut versteht und keine Kämpfe zu kämpfen hat.

        lg

        (4) 24.11.17 - 08:27

        Du bist aber nicht nur Mama sondern auch Ehefrau, du solltest die Bedürfnisse deines Mannes genauso wahr nehmen. Der Kleine ist 11 Monate nicht 11 Wochen, der wird ja nicht mehr den ganzen Tag und die ganze Nacht an deiner Brust kleben.

        Das mit dem Bier sehe ich auch grenzwertig, dass würde ich ihm auch offen so sagen, er rutscht da in eine Sucht.

        Ihr solltet dringend etwas ändern, sowohl ER als auch DU.

        • Das klingt so, als ob sie für ihn hübsch parat stehen soll.
          Das Kind kann sie auch nirgendwo einfach in die Ecke stellen.
          Wie wäre es denn wenn er nicht trinkt, ihr beim Kleinen hilft Und die beiden dann Zeit zu zweit haben? Aber neeee.. er trinkt. Und daran ist ER Schuld.

          An die TE:

          Es hilft dir übrigens nicht in Familienleben eine anderen Post zu erstellen, in dem es nur um Hilfe beim Haushalt geht.
          Entweder du willst hier aufmischen oder du bist äußerst naiv und blauäugig.

          • Das ist eine klassische "was war zuerst, Huhn oder Ei Nummer"
            Aus seiner Sicht wird er sich nicht beteiligen am Haushalt und am Kind weil sie ihn als Partner ausgemustert hat und zwar fordert aber nichts gibt. Ebenso würde er wohl seinen Bierkonsum begründen.
            Und sie wiederum wird bestimmt nicht seinen Bedürfnissen Rechnung tragen, solange er sich nicht so verhält, wie sie es sich vorstellt...

          • (7) 24.11.17 - 10:19
            Malandersgedacht

            Nein das heißt es nicht, aber eine Beziehung will auch gepflegt werden und wenn ich meinen Partner ständig "vernachlässige" dann darf ich mich im endeffekt nicht wundern wenn er sich dann woanders holt was ihm fehlt.

            Ich finde es im übrigen gut das er sich wenn er getrunken hat von dem Kleinen fern hält. Natürlich ist ER daran Schuld, aber er fühlt sich wohl zur Zeit auch nicht gerade wohl in dieser Beziehung und daran sind beide Schuld.

            Sie kann sich nicht nur auf das Kind fixieren und das tut sie offensichtlich. Irgendwann wird der Kleine auch mal schlafen, dann hätten beide Zeit für die Beziehung!

      Mir scheint, ihr habt da ganz viele Baustellen, BEIDE!
      Zuerst die Baustellen deines Partners: zu viel Alkohol Konsum und zuwenig Beteiligung am GEMEINSAMEN Haushalt und Kind (siehe dein anderes Thema im Familienforum)

      Was mir bei dir auffällt: du nennst euer gemeinsames Baby "kleiner Mann". Finde ich heikel, denn dies ist oft ein Zeichen, dass der (männliche) Sprössling einen Stellenwert und eine Position einnimmt, die weder dem Kind noch der Beziehung gut tun. Euer Kind ist KEIN Partnerersatz. Derzeit scheint aber "der kleine Mann" so viel Raum einzunehmen, dass kein Platz mehr ist bei dir für Zweisamkeit mit dem Partner, für Frau sein. Du beschreibst es wunderschön, du und "der kleine Mann" ihr bildet die Einheit, dein "grosser Mann" ist aussen vor und stört. Nicht stören würde er nur, wenn er dich sexuell ignorieren würde, kein Bier trinken würde und möglichst viel im Haushalt übernehmen würde.

      (9) 24.11.17 - 10:16

      Hallo

      Ich glaube dass viele Männer aus Frust trinken, und will das jetzt nicht runterspielen, aber ein bisschen leid tat mir dein Mann schon beim Lesen. Er hat ja sogar klar geäußert was ihn stört. Und du redest dich bei einem Kind von bereits 11 Monaten raus, dass Sex und Nähe/ Zweisamkeit halt nicht geht, wegen Kind/ Stillen.
      Offensichtlich vermisst dein Mann dich.
      Versuch den Kleinen mal einen Abend abzugeben, geh mit deinem Mann aus.
      Kannst ihn ja vorher einschlafstillen.
      Er wird bestimmt nicht mehr vollgestillt, oder?
      Es sollte doch möglich sein, auch bei ständigem/ nächtlichen Stillen noch Sex haben zu können...
      Ich würde den Kleinen früher fertig machen, und dann zu meinem Mann kommen, oder meinen Mann bitten, bei einem Film kurz zu warten, ich würde ihn also bereits darauf "vorbereiten" dass du was mit ihm vorhast.

      Vielleicht würde sich sein Wohlbefinden dann auch wieder steigern und er weniger trinken.
      Einen Versuch wärs doch wert.

      Alkohol geht mal gar nicht für mich. Nicht unter der Woche, nicht unter den Umständen und schon gar nicht in der Menge. Das ist für mich persönlich absolut indiskutabel.

      Genau so aber auch diese alleine Fixierung auf dein Kind. Unser Spross ist 11 Wochen alt und unser Sexleben aufregender denn je, weil man die wenigen Momente viel intensiver nutzt....

      1. Das Kind ist 11 MONATE und nicht 11 Tage alt - also durchaus in der Lage, nicht mehr 24 Std überwacht zu werden - auch nicht im Schlaf.
      2. Dein Mann ist gefrustet - versteh ich. Allerdings wären 4-5 Bier täglich für mich ein Grund, dem Mann zu sagen, dass mich ein nach Bier stinkender Mann garantiert nicht anmacht.
      3. Handlungsbedarf ist bei euch BEIDEN. Hinsetzen, reden - er weniger Bier, Du weniger Kind betüddeln. Kann das Kind nicht auch mal bei Oma schlafen, dass ihr beide wieder als Paar zusammenfindet? Oft genug gäbe es ja die Möglichkeit, aber die Mutter ist nicht in der Lage, sich mal ein paar Stunden vom "kleinen Mann" zu trennen?

      Ist wie meistens, selten ist einer alleine "der Böse". LG Moni

      Hallo!

      Ihr BEIDE macht nicht gerade viel für eure Beziehung.

      Und eure Reaktion ist ähnlich: Flucht.

      Du liegst viele Stunden kuschelnd und stillend mit dem 11 Monate alten "Kleinen Mann" im Bett, statt ihn langsam zu entwöhnen, dich um einen Krippenplatz und Arbeit zu bemühen, damit du auch wieder was anderes als Nur-Mama bist.

      Dein Mann trinkt, weil Du ja doch wieder bloß mit dem Kleinen kuschelst und nicht mit ihm, weil der "kleine Mann" wichtiger ist als der große Mann.

      Irgendwann wird euer Junior auch ohne Stillen einschlafen, vor allem dann, wenn Mamas Brust nicht greifbar ist, klappt das in aller Regel sehr gut. Nur wenn immer du dabei bist, dann ist eben auch die Brust da, und klar will er da dran.
      Ebenso wie Du wesentlich weniger Arbeit im Haushalt hättest, wenn Du Türsicherungen für ein paar Cent an den Schränken anbringst.

      Wann war euer Kleiner mal bei der Oma, einer Freundin oder einem Babysitter, damit ihr mal ein paar Stunden ohne ihn habt?

      Hat Dein Mann denn wirklich noch was von Dir, wenn Du entweder ausgeräumte Schränke einräumst oder mit dem kleinen Mann kuschelst? Säuft er vielleicht nur, weil er sich einsam, depressiv und ausgeschlossen fühlt, während Du ihn durch den "kleinen Mann" ersetzt hast?

      • (13) 24.11.17 - 11:26

        >>Du liegst viele Stunden kuschelnd und stillend mit dem 11 Monate alten "Kleinen Mann" im Bett, statt ihn langsam zu entwöhnen, dich um einen Krippenplatz und Arbeit zu bemühen, damit du auch wieder was anderes als Nur-Mama bist. <<

        Okay, das geht nun auch etwas weit.
        Man kann auch ein erfüllendes Sexleben und Paarzeit haben, wenn man NICHT arbeitet, sein Kind länger als 11 Monate stillt, und keinen Krippenplatz in Anspruch nimmt...
        Weiß ich aus Erfahrung, sogar als Mehrfachmama.
        Ich fühle mich zumindest nicht als "Nur-Mama", dafür muss ich aber nicht abstillen und arbeiten gehen in dem Alter.

        • Meinst Du nicht, dass ein wenig Abstand zum Kind gerade dieser jungen Mama gut tun könnte, deren komplette Existenz sich im Moment nur um den "kleinen Mann" herum bewegt?

          Ich will damit keineswegs ausdrücken, dass alle Kleinkinder früh in eine Krippe sollten oder abgestillt werden müssten, aber wenn der Horizont einer jungen Frau, die dem Anschein nach selbst erst Anfang 20 ist und entsprechend noch in ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung steckt, sich dermaßen verengt nur noch auf das Baby, dann tut ihr das einfach nicht gut.

          Das Kind kommt klar, auch wenn Mama mal nicht JEDE Minute da ist. Aber die Mama kommt nicht klar, wenn sie so weitermacht wie bisher. Das schlimmste was passieren könnte wäre eine Trennung, die das Verhältnis zwischen ihr und dem "kleinen Mann" noch enger und exklusiver werden lässt.

          Gerade ihr würde es extrem gut tun, ein wenig raus zu kommen. Da wäre Arbeit eine gute Option. Vielleicht auch nur ein paar Stunden Abends oder am Wochenende, damit auch der Vater wieder mehr in die Betreuung des Sohnes einbezogen wird. Hauptsache, die TE kommt ein paar Stunden raus.

    Den regelmäßigen Alkoholkonsum würde ich auch nicht dulden. Und "normal" ist das sicherlich auch nicht, dass man jeden Abend 4-5 Bier trinkt. Ich kenne jedenfalls niemanden, der das macht. Ich kenne noch nicht mal einen Mann, der jeden Tag auch nur 1 Flasche Bier trinkt (sondern eben nur zu Anlässen, wenn mal Freunde da sind oder gegrillt wird etc.).
    Allerdings klingst Du schon auch ziemlich fixiert auf Dein Kind. Wieso könnt ihr denn nichts zu zweit machen? Dein Kind ist ja kein Neugeborenes mehr. Ich finde es sehr wichtig, dass man sich regelmäßig Zeit mit seinem Partner nimmt. Das Kind wird ja auch irgendwann mal schlafen. Dann macht es euch doch auf der Couch gemütlich, entweder nur zum quatschen oder netten Film gucken oder schafft romantische Stimmung, badet zusammen, massiert euch etc.
    Und: Habt ihr Eltern/Schwiegereltern/Patentante/Geschwister, die das Kind mal nehmen können? Notfalls halt mal nach einem Babysitter schauen.

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