Veränderungen durch ein Kind

    • (1) 25.11.17 - 15:24
      Kein Schimmer

      Hallo,
      Habt ihr vorher die Auswirkungen eines Kindes auf das eigene Leben und die Partnerschaft realistisch eingeschätzt?
      Ist es „schlimmer “ oder einfacher als ihr gedacht hattet?
      Wie sieht euer Partner die Veränderungen?
      Wie arrangiert ihr euch bezüglich gemeinsamer Zeit ohne Kind bzw. Im Hinblick auf berufliche Ambitionen?
      Also hier ist es so, dass der Realitätsschock schon ziemlich heftig war und ich mich richtig einsam gefühlt habe mit Kind zu Hause und auch sehr gelangweilt war.
      Mein Mann und ich haben aber immer offen miteinander geredet, was ich gerade in Zeiten wo so große Veränderungen statt finden auch sehr wichtig finde, um mit zu bekommen wie der andere mit dieser Veränderung zurecht kommt.
      Ich habe meine negativen Gefühle bezüglich des Mutter seins bekannt und so haben wir z.b beschlossen dass ich nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen bin und er in.Elternzeit gegangen ist.
      Obwohl wir vorher gesagt haben dass wir unser Kind nicht vor dem 2.Geburtstag in eine Krippe geben möchten, ist es dann doch anders gekommen und wir haben uns entschieden, sie schon mit 12 Monaten dort einzugewöhnen.
      Theorie und Praxis eben.
      Ich hab mir das vorher so erfüllend und weniger anstrengend und auch nicht so“ öde“ vorgestellt mit Kind zu Hause zu sein.
      Wie war es bei euch?
      Aufgrund unserer Ernüchterung bezüglich des Lebens mit Kind hat sich auch noch etwas geändert, nämlich unsere Familienplanung.
      Wir wollten beide immer zwei Kinder, aber sind uns jetzt einig dass unsere Tochter ein Einzelkind bleiben wird.

      • (2) 25.11.17 - 15:32

        Mir war klar das sich was ändert, und das nicht alles easy sein wird.
        Allerdings fand ich es mit nur einem Kind nicht erüllend genug - es sind nun drei geworden.

        Langweilig mit Kind zu Hause?! Es gibt und gab immer was zu tun. Langeweile kenne ich nicht - mit dreien sowieso nicht. Und je älter sie werden, umso mehr ist zu tun.

        Zeit für uns haben wir immer schon ab 20 Uhr. Da gehen die Kinder in ihre Zimmer (außer in den Ferien und am Wochenende) und wir haben uns. Als Paar. Wir haben keinerlei Babysitter, also meine Eltern machen das ab und an. Alle 3/4 Monate haben wir einen Abend für uns. Sie werden spät hin gebracht, und frühs wieder abgeholt.

        Ich bin noch in Elternzeit, nicht mehr lange, aber schon eine ganze Weile. Mein Mann arbeitet lange und viel. Also bin ich so gut wie immer alleine mit den Kids. Das wollten wir so - ist unser Luxus den wir uns gönnen - und wir sind damit beide sehr zufrieden.

        Alle Kinder sollten in keinem Fall vor 3 fremdbetreut (also Krippe/Tagesmutter) werden - und das hat auch so geklappt.

        Ich muss gestehen das mich die Realität auch knallhart getroffen hat 😏
        Auch wenn ich dachte ich weiß das es hart wird, es wurde noch viel schlimmer.
        Auch die Auswirkungen auf eine Partnerschaft habe ich nicht so eingeschätzt, ich habe meinen Mann dann erst so richtig kennengelernt.
        Trotzdem bereue ich es natürlich nicht und finde es jetzt wunderschön, mein Sohn ist 5 und das ist so ein tolles Alter, schon wenn ich ihn ansehe geht mir das Herz auf ❤
        Ich finde es hat sich gelohnt 😊

        Ich habe es mir nicht so anstrengend vorgestellt, aber im Grunde ist alles so gekommen wie gedacht :-)

        Wir haben 2 Kinder mit 20 Monaten Altersunterschied und die Große kommt nächste Jahr mit 3 in den Kindergarten. Durch die kleine ist nochmal mehr Leben ins Haus gekommen. Langweilig ist mir zu Hause nie - es ist immer was zu tun oder man ist unterwegs. Zusätzlich haben wir noch 2 Katzen und demnächst hoffentlich endlich einen Hund. Ich bin noch die nächsten Jahre in Elternzeit. Dannach werde ich wohl wieder Teilzeit arbeiten, allerdings ist das eben aus finanzieller Sicht wichtig.

        Paarzeit haben wir jeden Abend ab 20:30 Uhr ca und die Schwiegereltern nehmen uns die Kinder regelmäßig ab. Die Große ist auch schon in einem Alter in dem sie 3-4 Tage Urlaub macht mit Ihnen. Also in der Richtung ist alles super.

        Klar hat sich auch einiges geändert und vieles ist ganz anders als vorgestellt. Keins unserer beiden isr das typische unkomplizierte pamperswerbung-Baby das man sich vorher vllt vorstellt. Und Krabbengruppen und andere Muttitreffs mit Baby sind mir tatsächlich ein Graus. Aber trotzdem würde ich für uns sagen, alles richtig gemacht :-)

        Sieht mein Mann zum Glück genauso. Er kommt unter der Woche um 16 Uhr nach Hause und hat so auch viel Zeit mit den beiden.

      • (5) 25.11.17 - 16:58

        Bei mir war es wie bei dir. Allerdings habe ich damals "weg von zu Hause" gelebt, das hat auch alles erschwert.
        Besser wurde es, nachdem ich wieder ins Berufsleben eingestiegen bin.

        Das reine Zuhausesein hat mich jedenfalls auch gelangweilt. Und auch mein Sohn ist Einzelkind geblieben. Als er dann älter war, fand ich den Alltag auch angenehmer, so ab der Zeit, in der das Verhältnis Heulen-reden sich antiproportional verändert hat. 😁

        LG

        (6) 25.11.17 - 19:40

        Genauso empfinde ich das! Langeweile im Sinne von nichts zu tun war es nicht. Nur das was ich tat hat mich nicht ausgefüllt.

        Ich war in Krabbelgruppen usw #augen hat mich aber wahnsinnig genervt.

        Auch war klar das ich die nächsten Jahre daheim bleibe und mich ausschliesslich um Haus und Kinder kümmere. Wir haben hier niemanden und es gibt keinerlei ferienbetreuung in der schule, mein Mann ist selten daheim. Auch das haben wir gekanzelt ;-) ich geh dann wieder arbeiten und wir werden es irgendwie hin bekommen wie davor die Jahre auch.

        Kurios ist das ich annahm mit dem 2. Kind würde es anders werden. Ich dacht beim ersten konnt ich es nicht geniessen.
        Letztlich war es genauso...

      • Hallo,

        ja und nein.

        Da wir selbstständig sind war klar dass ich ganz schnell auch wieder dabei bin. Das war auch kein Thema, Zwerg war äußerst pflegeleicht und hat das alles prima mitgemacht - bis er laufen konnte und wir festgestellt haben, dass Oma nicht mehr so schnell ist wie das Kind #schwitz er sollte im Ursprungsgedanken auch nicht vor 3 "fremddbetreut" werden (ich hasse dieses Wort), im Endeffekt profitieren wir alle sehr davon, dass er seit er 1 1/2 ist ein paar Stunden in die Krippe geht.

        Was mir mehr zu schaffen gemacht hat war, was das Mutter sein mit mir gemacht hat... da musste ich erst mit umgehen lernen.

        Wir wollten immer mehrere Kinder, das zweite hat aber bei uns den Knacks in die Partnerschaft gebracht. Zwei plus Selbstständigkeit zu wuppen ist nochmal was anderes als eins. Der Knacks ist repariert, es wird aber keine weiteren Kinder geben (zum Leidwesen meines Mannes).

        Ich genieße sehr, dass die Kinder jetzt "größer" werden und man zumindest mit dem großen jetzt schon was anfangen kann. Ich bin definitiv keine Mama, die in Baby- oder Kleinkindmamasein aufgeht.

        Lg

        Genau mein Thema momentan...
        Bin im Moment nur noch froh ,wenn ich im Januar wieder arbeiten darf, und ab April wieder bei meiner Familie in Deutschland bin . Aber bei uns ist in den letzten Monaten auch einiges passiert ( Not op unserer Tochter 6 Monate , näher am Tod als am Leben ) was mich sehr zum nachdenken gebracht hat und aus einer „Taffen „ Führungsperson die ich im Berufsleben eigentlich bin , ein Häufchen Elend gemacht hat . Ich hatte mir alles super rosig ausgemalt , was leider nicht so eingetroffen ist . Bin nur noch deprimiert das ich nicht bei meiner Familie bin , mein Mann kann mir ja diesbezüglich auch nicht weiterhelfen , obwohl er sich sehr bemüht . Ich Muss mir selber eingestehen , dass ich im Moment noch wie in einer schockstarre bin .
        Das hätte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nie so ausgemalt.
        Und vor allem ich und Depressionen?
        Sowas bekommen doch nur die anderen !
        Ja denkste ...
        voll erwischt !

        tut mir leid wenn ich das so sage, aber ihr seit ganz schön naiv an das thema kinder rangegangen. kinder sind keine puppen und fordern extrem viel und man muss sich zurück nehmen. sollte eigentlich im vorfeld klar sein!

        bei uns ist es das schönste was wir je erlebt haben. unsere püppi ist 13 monate und wir sind nach wie vor jeden tag hin und weg und freuen uns das wir sie haben. wir hoffen noch ein geschwisterchen zu bekommen bald.

        • In der Theorie kann man sich viel vorstellen. Man "weiß", dass es anstrengend wird (keine Ahnung, vielleicht bin ich vom Schlimmsten ausgegangen, ich fand's gar nicht so anstrengend), dass man wenig Schlaf bekommt (kann ich ebenfalls nicht bestätigen) und die Anstrengung kam bei uns hauptsächlich durch die Koordination Arbeit/Kind.

          Und es gibt eben Frauen, die in der heititei - Babyphase nicht aufgehen. Das ist nicht schlimm.

          Man kann Kinder haben nicht ausprobieren. Aber man kann doch feststellen, dass es nach dem ursprünglichen Plan nicht klappt und den dann umstellen - was ist daran verkehrt?

          Unsere Jungs sind das beste, was uns je passiert ist - trotzdem nerven sie manchmal oder sind anstrengend.

          🙄🙄🙄 warte ab, bis das zweite da ist. Dann wird dein rosarot auch getrübt sein.... 🙄🙄🙄

      (12) 25.11.17 - 22:13

      Hi,
      ehrlich gesagt, hab ich mir davor nicht so großartige Gedanken gemacht, was dadurch denn "schlimmer" werden könnte.
      Mir war klar, daß ich eben dafür da sein werde, in den ersten Jahren nicht arbeiten werde.

      Heute sind sie erwachsen und ich sage ehrlich:
      Nein - Manches was ich da bisher erlebt, durchgemacht, durchgestanden und ausgehalten habe, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht gewagt zu denken. Und wenn mir vor zwanzig Jahren einer prophezeit hätte, daß ich dieses oder jenes "mitmachen" werde, ich hätte garantiert geanwortet: "DAS passiert MIR sicher nicht - garnienicht"....
      LG

      Ich habe es mir natürlich nicht so anstrengend vorgestellt. ;-) Auch nicht, dass man zumindest in den ersten Jahren auf ziemlich viel verzichten muss.

      Aber auch nicht so schön.

      Da meine zwei dicht hintereinander kamen, war mir bestimmt nicht langweilig, als die Grosse 6 Monate alt war, war ich schon wieder schwanger.

      Auch wenn meine zwei zuckersüße, pumperlgesunde und sich vorbildlich entwickelnde Babys und Kleinkinder waren, war das schon eine Herausforderung.

      Ich hatte auch keine Ahnung gehabt, dass ich jahrelang nicht aus meinen Belly Button Yogaleggings und Stillshirts rauskommen würde. ;-)

      Die Krabbelgruppen, Pekip, musikalische Früherziehung und die Treffen mit anderen Mamas haben meinen Kindern und mir immer viel Freude gemacht und bis heute bestehende Freundschaften begründet (bei den Kindern und bei mir).

      Guten Morgen!

      Mein erstes Kind (heute 10) war ungeplant und von seinem Papa habe ich mich getrennt, als der Kleine 1,5 war (allerdings zum Glück in aller Freundschaft ).

      Habe in diesem ersten Babyjahr fast alles mitgenommen, was man sich so nicht vorstellt. Schreckliche Geburt, Wochenbettdepression, Stillprobleme, große Schwierigkeiten, in die Mutterrolle zu finden,...

      Das hat aber niemals etwas daran geändert, dass ich mir ein Einzelkind absolut nicht vorstellen konnte. 3 war immer mein Ideal. Und was ist schon ein Jahr pro Kind? Das kriegt man doch schnell rum.

      Heute habe ich jedenfalls 3 Kinder. Bei den zwei Kleinen war der Start viel, viel schöner. Trotzdem hat mich die reine Elternzeit größtenteils genervt. Hab dann allerdings sehr bald eine Anendschule begonnen und geringfügig gejobbt, so war das gut auszuhalten.

      Inzwischen ist die Jüngste fast 4 und ich liebe es mit drei Kids! Arbeite 75%, studiere nebenbei ein bisschen und für die Kinder ist auch noch viel Zeit. Für uns ideal.. und die zähen ersten Jahre sind längst vergessen.

      Alles Gute,
      LG Claudi

      Hallo.

      Ich war immer eine, die ihre Karriere auch vor Augen hatte bzw wollte. Bevor die Kinder da waren. Ich möchte das gar nicht mehr und bin froh mich für Kinder enrschieden zu haben. Eigentlich wollte ich nur ein Kind. Nun haben wir 2 im Abstand von 2 Jahren, wenn auch anstrengend/stressig manchmal, aber perfekt. Gerade fangen sie an zusammen zu spielen und ich merke nun immer mehr... anders hätte ich es nicht gewollt.
      Ja, es hat sich verändert. Klar geht die Zweisamkeit viel verloren und ich habe meine Hobbys erstmal ruhen lassen. Man muss schauen wie man sich Zeit freischaufeln kann. Bin oft platt oder auch manchmal überfordert. Ich akzeptiere es.
      Mein Mann unterstützt mich, obwohl wir manchmal auch mehr Rücksicht auf ihn nehmen müssen wegen seine Autoimmunerkrankung. Da bleibt auch manchmal mehr an mir hängen. Ich betrachte es so, dass ich nur ein kurzen Teil meines Lebens meine Kinder begleite und ich darin meine momentane Erfüllung erlebe. Gerade, weil man so das Leben sieht wie es wirklich spielt. Man hat Kompromisse zu schließen, Gefühlswelten kennenlernen (die oft als Erwachsener in Vergessenheit geraten sind), kleinste Freuden, Hindernisse (welche für Kinder groß sind) überwinden ... das kann mir ein Job nur bedingt bieten...
      Ich bin so glücklich wie es ist und könnte/will mir kein besseres Leben vorstellen. Mit niemanden tauschen und Geld/Karriere ist für mich unwichtig geworden.

      LG

      • (16) 26.11.17 - 10:08

        Man das anders empfindet und nicht in der Rolle aufgeht, und nicht auf den Beruf verzichten möchte?
        Und das Leben mit Kind einfach nur als anstrengend empfindet und die Nachteile überwiegen?
        Wie geht man dann damit um?

        • (17) 26.11.17 - 13:22

          Ich denke, dass es eine Einstellungssache ist. Wie so vieles im Leben. Und hier muss man bzw frau eben Kompromisse mit sich und dem Familienleben schließen. Das Kind ist nun da und kann nichts für die Empfindungen der Mutter!!! Andere Variante ist sich Hilfe zu holen oder Freiräume schaffen wie Hobbys als Auszeit. Denn m. M. merkt das Kind ja auch was los ist. So traurig wie es für das Kind auch ist, so sollte im Sinne dessen das Beste daraus gemacht werden!!!!
          Ich denke, dass du viell. das alles für dich selbst hinterfragen und klären solltest. Was macht mich glücklich? Was kann und möchte ich geben? Wie kann es im Sinne des Kindes funktionieren? Elementar ist doch erstmal, dass die Mutter in ihrer Rolle (egal wie sie die ausfüllen kann und möchte) sich findet.

          (18) 26.11.17 - 20:10

          Ich glaube, man muss auch herausfinden, was für eine Mutter man sein möchte.

          Ich zum Beispiel war (und bin ein bisschen immer noch) lange Zeit der "Zu Hause alles stehen und liegen lassen und stattdessen in den Zoo und zu McDonald's gehen" Typ. ;-)

          Das fand ich viel besser, als mir von den Kids zu Hause die Bude abreißen zu lassen.

          Hab mir lieber Freundinnen mit Kindern zu mir ins nicht ganz aufgeräumte Haus eingeladen und die Kinder über drei Stockwerke toben lassen, als dass ich mich gelangweilt gefragt habe, wie ich den Nachmittag rumkriege.

          Hab die Kinder Kekse frei nach Geschmack dekorieren lassen, statt alles perfekt zu haben und gemalte Kinderbilder als Deko aufgehängt, statt mir die Wände mit gestellten Familienfotos zu tapezieren.

          Außerdem bin ich nach 16 Monaten wieder stundenweise arbeiten gegangen und hab meine Kinder drei Stunden vormittags zur (super lieben) Tagesmutter getan, weil ich der Meinung bin, dass auch eine Mutter einen Teil des Tages ohne ihre Kinder verbringen darf.

    Hey,

    also wir hatten keine Ahnung, was mit Baby ernsthaft auf uns zukommt.
    Es war schon hart für mich mit dem ersten Kind... ich fand es aber nicht langweilig sondern extrem anstrengend! Liegt wohl aber auch an der Sorte Baby, die man abbekommt. Mir war tatsächlich niemals langweilig 😂🤷‍♀️
    Mir hat aber schon die "Kopfarbeit" gefehlt.
    Ich habe das erste Jahr als sehr Kräfte raubend, wenngleich wunderschön empfunden.
    Ich hab mich aber auch wahnsinnig auf die Arbeit gefreut nach einem Jahr. An unserer Ehe haben die Kinder nichts wesentliches geändert.
    Natürlich hat man weniger Zeit im Allgemeinen, grade seit wir mehr als ein Kinf haben. Da wir aber um 19-20 Uhr hier abends in der Regel Feierabend haben, ist das nicht weiter tragisch.
    Für mich ist es jetzt, wo die Kinder langsam aus der Babyzeit herauswachsen, sehr erfüllend, sie großzuziehen und ihnen das Leben zu zeigen. Auch meine zwei Mädels untereinander als Geschwister zu beobachten ist für mich etwas unglaublich schönes und ich hoffe, ihr enges Band bleibt bestehen und dass die bald hinzustoßende Schwester mit in ihren Kreis aufgenommen wird.
    Inzwischen glaube ich, für alles im Leben gibt es eben eine Phase und die Paarphase wird in einigen Jahren eben wieder stärker in der Vordergrund treten können.
    Bis dahin haben wir nun eben die volle Verantwortung für 3 wundervolle Schätze übernommen und vor allem dafür, sie ins Leben zu begleiten.
    Für diese Ekenntnis mussten meine Babys aber auch erst Kleinkinder werden. 😉

    Liebe Grüße

    • (20) 26.11.17 - 10:25

      Ich fand die Kleinkindzeit richtig schlimm.
      Alles wurde angefasst, nichts war mehr sicher.
      Dann kam die Trotzphase....örgs.
      Spätestens da war ich mir 100 Prozent sicher ,dass ich ein zweites Kind ausschließen kann.
      Daher wundere ich mich, dass Abstände von zwei oder drei Jahren so beliebt sind.
      Das ist für mich nicht nachvollziehbar.
      Einmal und nie wieder.

Hallo liebes!! Ich fands beim ersten kind auch ganz furchtbar! Sorry wenn das jetzt hart klingt! Ich war 22! Das leben von meinem partner ging normal weiter und ich hatte das gefühl ich hab kein eigenes leben mehr!! Mein kleiner war die ersten 2 jahre mega anstrengend und ich konntscwenig geniessen!!! Er ging dann mit 18 monaten in die krippe und ich arbeiten! Mein mann wollte immer ein 2. Kind! Ich hab mir geschworen ich bekomm keins mehr! Die ss war auch furchtbar, musste nur liegen und war ewig im kh an der tokolyse! Es war so entspannt als der kleine 4 jahre war... ein 2. Wäre für mich undenkbar gewesen!!! Sooo nun haben unsre beiden jungs einen altersabstand von 7 jahren! Der grosse ist 8 und der kleine 16 monate 😅 es überkam mich doch nochmal! Diesmal ist alles anders! Ich bin mega entspannt und geniesse jede minute und bin wehmütig wie schnell die zeit vergeht!! Aber ich versteh dich! Damals gings mir genauso!! Fühl dich gedrückt😘😘

Du bist komisch drauf.

Klingt irgendwie auch ein wenig nach Postpartaler Depression.
Du solltest das für dich, für das Kind und für eure Ehe abklären lassen.
Damit ist nicht zu spaßen!

https://www.babycenter.de/a16155/postpartale-depression-auch-postnatale-depression

  • (23) 27.11.17 - 17:53

    Meine Tochter ist 8.
    Warum soll ich depressiv sein nur weil ich die erste Zeit mit Kind ätzend fand?
    Seit 2 Jahren ist alles ok.
    Ich genieße jetzt dass ich ein Kind habe mit dem ich was anfangen kann und mit dem das Familienleben endlich Spaß macht.

(24) 03.12.17 - 21:18

Ich hätte nicht gedacht, dass die sexuelle Unlust so groß werden könnte :(

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