Mein Armes Kind hat keine normalen Großeltern:(

    • (1) 05.12.17 - 15:05
      ANONYM1997

      Hallo,

      Ich habe ein Problem. Mein Mann findet ich übertreibe.

      Also mit meinen eltern hab ich seit meiner Kindheit kein gutes verhältnis. Meine mutter hat mich gehasst, hat gewalt angewendet wenn ich etwas nicht so machte wie sie es will. Hat mich als minderjährige rausgeschmissen und meinen jüngeren bruder auch er wohnt schon längere zeit im heim. Sie wohnen 100 km weg und kommen vielleicht uns 1 mal in 3-4 wochen besuchen. Wir fahren nicht (mehr) zu ihnen weil ich mir diese beleidigungen nicht jedes mal antun wollte. Wenn ich ehrlich bin ist mir lieber wenn mein vater alleine ohne meine Mutter zu uns zu besuch kommt.

      Meine schwiegermutter regt mich immer mehr auf die behandelt unser kind (15 monate) wie ein spielzeug und ihr ist egel was ich sage. Zb sie gibt ihm ständig süßes oder stopft ihn mit torte voll. Was mich am meisten aufregt die haben noch einen behinderten Enkelsohn der Autismus hat (4,5 j) und meine schwiegermutter passt nicht mal auf wenn er in der nähe von meinem sohn ist, wenn er seine stereotypien hat. Da mein schwager und seine frau es mit ihm nicht schaffen ist er die meiste zeit bei meinen schwiegereltern. Ok geht mich ja nix an aber die kann doch wenigstens aufpassen wenn unser sohn bei ihr ist. Außerdem habe ich irgendwie angst vor behinderten (egal ob kinder oder erwachsene) und weiß nicht wie ich mit diesen umgehen soll deswegen versuche ich jetzt in der schwangerschaft zu meiden sie zu besuchen, weil mein mann und ich uns jedes mal dann streiten weil unsere meinungen auseinander gehen. So 1 mal haben wir uns abgesprochen dass die paar stunden mit ihm sitzen natürlich wenn mein mann sein neffe nicht da ist, weil wir ins kino wollten. Wir sind wie abgesprochen gekommen meine schwiegereltern beide total dicht dass die nicht mal richtig laufen und sprechen können und überall wein tetrapacks auf dem boden. Wir sind nach hause gefahren und ich habe zu meinem mann gesagt ich werde ihnen nicht mehr meinen sohn lassen und wenn sie ihn sehen wollen sollen sie selber kommen. Mein mann findet ich übertreibe und wegen mir angeblich können wir nix mehr unternehmen weil ich unseren sohn bei meinen und bei seinen eltern nicht lassen will (haben bis jetzt vielleicht 3 mal bei seinen eltern gelassen und nach dem vorfall nicht mehr). Meine schwiegereltern sehen unseren sohn vielleicht maximal 1 mal im monat für 10 Minuten.

      Mein armer sohn wird nicht mal 1 normale oma haben :( Und mein mann beschuldigt mich auch noch dass ich an allem schuld bin.

      • "Was mich am meisten aufregt die haben noch einen behinderten Enkelsohn der Autismus hat (4,5 j) und meine schwiegermutter passt nicht mal auf wenn er in der nähe von meinem sohn ist, wenn er seine stereotypien hat."

        "Ok geht mich ja nix an aber die kann doch wenigstens aufpassen wenn unser sohn bei ihr ist. Außerdem habe ich irgendwie angst vor behinderten (egal ob kinder oder erwachsene).."

        Ab da habe ich aufgehört zu lesen.. VON DIR MUSS MAN DEFINITIV ANGST HABEN! #klatsch#schock#klatsch#schock

        • (3) 05.12.17 - 18:08

          Da entgeht dir aber was..die Tetra Packs Wein auf den Boden bei den Schwiegereltern..

          Bisschen dick aufgetragen, ich glaube kaum das die TE echt ist. #gruebel

          (4) 05.12.17 - 20:53
          Unfassbar Dezember

          Wie du derart über Menschen mit Behinderungen denken kannst, zeugt von grossem Luxus mit soetwas niemals konfrontiert worden zu sein.

          Es kann JEDEN Treffen, zum Beispiel durch einen Unfall. Oder bei der Geburt wenn Komplikationen auftreten.

          Autismus hat allerdings viele Facetten und bis heute ist der Auslöser nicht abschließend geklärt.

          Solche Leute wie Du, die aus Unwissenheit und Ablehnung Menschen mit Behinderungen ausgrenzen (am liebsten alle wegsperren!) sind mir (Schwester eines Autisten) im Leben in großer Masse begegnet.

          Und ganz ehrlich. Ich finde Menschen wie dich abstossend. Statt dankbar zu sein über die eigene Unversehrtheit, siehst du behinderte Menschen als Gefahr. Sei vorsichtig, weil du jederzeit selbst betroffen sein könntest!

          • (5) 06.12.17 - 13:02

            Angst bzw. Ängste sind nicht rational!
            Das sucht man sich nicht aus. Ich habe auch Angst vor (geistig) behinderten Menschen durch traumatische Erlebnisse in der Kindheit.
            Flugangst darf man haben, das ist salonfähig, aber Angst vor Behinderten, das ist ein nogo.

        (6) 05.12.17 - 20:57
        Unfassbar Dezember

        Sorry der Text galt der TE.
        Ich hoffe sie liest ihn trotzdem!

    • (8) 06.12.17 - 12:59

      Ja, es gibt Menschen die Angst bzw ein ungutes Gefühl haben, wenn sie auf (geistig) Behinderte treffen.

      Wir hatten neben dem Kindergarten eine Tagseinrichtung für geistig behinderte Kinder, dort mußten wir immer zum Besuch hin (quasi Inklusion, nur kannte das Wort vor 20 Jahren keiner) Für mich war das ganz schlimm! Die ganzen Laute, die verzerrten Gesichter und der Ausraster eines diese Kinder haben mich jahrelang in Angst und Schrecken versetzt, wenn ich auf der Strasse z.B. ein mongoloides Kind gesehen habe.
      Angst kann man nicht steuern! Deswegen bin ich kein böser Mensch.

      Als Erwachsener ist es mir immernoch unangenehm, kann aber Situationen anders einschätzen.

      Aber unabhängig davon würde ich einen mir bekannten Autisten(mittlerweile 10 Jahre alt) keine Sekunde mit einem Baby oder Kleinkind alleine lassen, da er extrem grobmotorisch ist und seine Kraft nicht einschätzen kann.

      • sorry.. ab "mongoloides " habe ich aufgehört zu lesen.... #schock#schock#schock

        Ich würde das Trauma in einer Therapie aufarbeiten.

        Anscheinend sitzt es ja sehr tief und hindert dich daran, dich über die Behinderungen zu informieren. Daher dann auch deine Schwierigkeiten Gefahren realistisch einzuschätzen.

        Damit will ich nicht andeuten, dass ich dich für etwas anderes als einen Troll halte. Dass schwere Alkoholiker regelmäßig einen Autisten mit größeren Einschränkungen betreuen, halte ich für unwahrscheinlich. Dass an dir vorbeigegangen sein soll, dass das Wort mongoloid schon lange nicht mehr aktuell ist, auch.

        • (11) 08.12.17 - 09:55

          Ich bin nicht die TE....

          Und ja, ich wußte nicht, dass man das Wort mongoloid nicht mehr sagen darf. Ich habe mit dem Thema nichts zu tun und habe deswegen keine aktuellen Kenntnisse der politisch korrekten Begrifflichkeiten. Es sollte auf keinen Fall abwertend sein.
          In meiner Kindheit und Jugend als ich den Kontakt hatte, hieß es mongoloid, ganz offizelle so wie auch Zigeunersoße und Negerkuß.

      Vielleicht ist dein Verhalten nicht böse aber schon irgendwie dumm #sorry#winke

Viel zu schwer zu lesen - von Absätzen und Satzbau hast Du noch nichts gehört.
Was man gerade so herausliest, sind Verurteilungen, Behauptungen und Darstellungen, dass es mich gruselt - wer weiß wie die "Gegenseite" Dich sieht.
Bei Deiner Einstellung zu Behinderten könnte ich kotzen.
Sei froh, dass Du ein gesundes Kind hast und bete täglich darum, nie einen Unfall oder Schlaganfall o.ä. zu erleiden. Werde vorrangig erstmal erwachsen, da fehlt noch einiges.
Gruß Moni

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