einfach nur weg

    • (1) 07.12.17 - 20:10
      kein Ausweg

      Ich bin ausgezogen ohne mein Kind.
      Ich leibe meinen Mann nicht mehr, er geht mir nur noch auf die Nerven.
      Unser Kind , es leidet, aber ich möchte es nicht bei mir haben, mich engt das alles ein.
      am liebsten würde ich untertauchen, und ein neues Leben anfangen, mich hat dieses bürgerliche Leben einfach nur wahnsinnig gemacht.
      Ich dachte, ich gewöhne mich daran, Kind, Haus Job, aber nein es wurde mit den Jahren immer enger um mich herum, es war so langweilig und öde.
      Mein Mann bettelt und bittet, dass ich zurück komme, aber ich kann das nicht, er widert mich an.
      War da jemals liebe, oder hab ich mir was vorgemacht?
      Wie kann man sodaneben liegen in seiner Lebensplanung? Ist es möglich dass der eingeschlagene Weg sich als Sackgasse entpuppt und man so gar nicht mehr klar kommt?

      • Und wieder eine Frau, die ihr Kind bereut. Meine fresse, verhütet anständig, dann hebt ihr solche Probleme nicht! Sorry, aber ich kann es nicht mehr hören. Kinder tauchen ja nicht einfach plötzlich so auf, nein, sie werden gezeugt und man hat 9 Monate Zeit sich auf sie einzustellen. Und wenn man das dann immer noch schlimm findet, gibt es die Möglichkeit der Adoption. Warum müssen es immer die Kinder ausbaden, dass ihre Eltern nicht weiter denken als bis zu ihrer Nasenspitze und nie verstehen wollen, was Verantwortung bedeutet? Es nervt mich nur noch! Verantwortung zu übernehmen bedeutet nun mal eine Verpflichtung, hat euch das nie jemand beigebracht?

            • (5) 07.12.17 - 20:27

              Ein Kind leidet immer wenn die Eltern sich trenne, das wäre genauso, wenn mein Mann gegangen wäre und unser Sohn bei mir wäre und egal ist es mir nicht.
              Trotzdem kann ich nicht zurück zu meinem Mann nur damit mein Kind glücklich ist.
              Es wird schwierig werden, weil ich mir nur schwer vorstellen kann mit meinem Noch Ehemann mein Leben lang zu tun zu haben, ich würde ihn gerne aus meinem Leben streichen, das geht aber natürlich nicht und ich brauche jetzt erst mal Abstand.

              • Nein, es ist ja nicht so, dass du nur des Kindes wegen zurück gehen solltest. Nur ist dein Kind eben dein Kind und du bist bis zu deinem lebensmüde Mutter. Dieser Umstand ist nunmal wie er ist. Abstand kannst du von deinem noch mann nehmen, dennoch wird auch er bis euer Kind 18 ist ein Teil deines Lebens bleiben. Genau wie dein Kind eben immer dein Kind bleiben wird und du dich nicht einfach so von ihm komplett zurück ziehen kannst. Als Eltern hat man nun mal Verantwortung für dein Kind. Die kann man nicht abgeben. Egal, was du empfindest. Dein kind ist ein Teil von dir und bleibt es dein Leben lang.

      • (12) 07.12.17 - 20:24

        Bei einer Adoption müsste aber der Vater seine Zustimmung geben und wieso sollte er das tun, wenn er sich das Kind gewünscht hat?

        Außerdem ist das hier ja ein häufiges und beliebtes Reizthema, ich bin mir nicht immer sicher, ob die Geschichten so ganz echt sind.

        • (13) 07.12.17 - 20:29

          Die Reaktion ist völlig überzogen, ich bereue mein Kind nicht, sehr wohl aber meine Ehe.

          • Ich sag ja nicht, dass Du das Kind zur Adoption freigeben sollst.

            Aber Du schreibst, das Kind engt Dich ein, Du willst nur noch weg, das bürgerliche Leben ist nichts für Dich, da schließen eben andere daraus, dass Du Dein Kind nicht liebst.

            • (15) 07.12.17 - 20:38

              Die Logik verstehe ich nicht, was hat meine Ablehnung eines bürgerlichen Lebens mit meiner Liebe zum Kind zu tun?
              Ich leibe mein Kind nicht, nur weil mich das spießige Leben mit meinem Mann nicht mehr ertrage? Wo soll da der Zusammenhang sein?
              Ich kann auch nicht bürgerlich leben wollen und trotzdem mein Kind leiben...

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