Meine Tochter will keine Kinder

    • (1) 24.12.17 - 17:13
      Von der Rolle

      Hallo,
      Meine Tochter ist über 30, seit 8 Jahren liiert und ich hab nie nachgefragt ob sie Kinder möchte.
      Ich erinnere mich allerdings, dass sie mit Anfang 20 und gerade am studieren, mal gesagt hat, dass sie kein Kind möchte.
      Aber ich habe halt gedacht, ok, sie ist jung, das ändert sich noch.
      Sie arbeitet jetzt mittlerweile seit 6 Jahren und ist auch sehr erfolgreich und ehrgeizig.
      Gestern kam sie zusammen mit ihrem Partner dann nach Hause, sie meinte, sie hätte uns was zu sagen.
      Ich freute mich, dachte sie verkündet, dass sie schwanger ist oder heirateten wird.
      Und was sagt sie?
      Mama, Papa, ihr habt zwar nicht danach gefragt aber wie ich euch kenne, hofft ihr doch auf Enkelkinder.
      Ich möchte euch nicht jahrelang in unnötiger Hoffnung leben lassen und daher möchte ich euch sagen, dass ich keine Kinder bekommen werde.
      Dann sagte ihr Freund, dass er schon vor 2 Jahren eine Vasektomie hatte, da er sicher keine Kinder will und der Vorschlag daraufhin von unserer Tochter kam.
      Sie sagte dann noch, dass für sie schon immer klar war, dass sie keine Kinder will.
      Nun, ich war irgendwie baff und mein Mann entschuldigte sich und ging raus.
      Heute ist die Stimmung ziemlich gedrückt, ich hab mit ihr gesprochen und gesagt, dass ich enttäuscht bin und traurig, aber auch weiß, dass ich mich da raus halten muss und eigentlich gar keine Meinung haben sollte.
      Aber ich kann nicht anders, keine Enkel. Das ist so schade.
      Ich kann sie sogar ein Stück weit verstehen, man gibt auch einiges auf wenn ein Kind kommt und wenn man dazu nicht bereit ist, ist es besser, man bekommt keine.
      Aber warum sieht sie das so?
      Hab ich was falsch gemacht, sie sagt nein und das wäre absolut übertrieben, dass ich das auf mich und meine Mutterrolle beziehe.
      Ich werde jetzt versuchen,das Thema ruhen zu lassen und einfach Weihnachten zu feiern.
      Ich muss einfach nur etwas Zeit haben, meine Gefühle in den Griff zu bekommen.Was meint Urbia dazu?

      • (2) 24.12.17 - 17:22

        Hallo,

        Ich kann mir schon vorstellen, dass es für dich traurig ist, aber wie du schon gesagt hast, ist es die Sache deiner Tochter und von ihrem Partner. Du hast nichts falsch gemacht. Kinder entwickeln sich nunmal nicht zu 100%-igen Abbildern ihrer Eltern. Das wirst du akzeptieren müssen. Das ist eine Entscheidung von vielen, die deine Tochter mit ihrem Lebensgefährten getroffen hat und noch treffen wird. Das wäre ebenso nicht anders, wenn deine Tochter dir sagen würde, dass sie and andere Ende der Welt ziehen würde.

        Natürlich verstehe ich, dass man als Mutter irgendwann gerne Großmutter werden möchte. Aber das hat man nicht in der Hand. Man kann nur sein eigenes Leben bestimmen.

        Du hast dich sicher auf die Aufgabe als Großmutter gefreut, aber du wirst etwas anderes erfüllendes finden müssen. Unabhängig von deiner Tochter.

        Frohe Weihnachten.

        Hi du! Ich kann verstehen das es schwierig ist für euch weil ihr gerne Großeltern geworden wärt, aber in denke in erster Linie gehts um eure Tochter. Denn sie muss das Baby machen ( klingt blöd aber ist auch das geringste Problem), sie muss es kriegen, Sie und ihr Mann müssen die Verantwortung als Eltern in erster Linie tragen. Diese kann und soll man ja auch nicht auf den Großeltern aufbauen. Und wenn sie das nicht wollen oder können und dann so konsequent sind, finde ich diese Entscheidung richtig.
        Ela

        Na, nun sei mal nicht so unsicher #nanana.

        Deine Tochter darf ihre eigenen Entscheidungen treffen, die auf ihren Erfahrungen beruhen, nicht unbedingt auf Deinen. Sie ist immerhin seit 12 Jahren erwachsen.

        Sie kennt Dich auch sehr gut offenbar, sonst hätte Sie Dich nicht so förmlich informiert.

        Und ja, jetzt feiert mal ein schönes Weihnachten, denn es bringt gar nichts, um Kinder zu trauern, die es gar nicht gibt.

        Guck doch, ob andere aus der jüngeren Generation in Deiner Familie kleine Kinder haben und biete Dich an, wenn Du unbedingt einen Enkel bemuttern möchtest.

        Frohe Weihnachten!
        nebelschnee

      • Hallo.

        Das tut mir sehr leid für dich. Einen richtigen Rat habe ich nicht für dich, ich war noch nie in deiner Situation.

        Meine Idee wäre, du lässt es erstmal sacken. Wenn aber über längere Zeit ein unangenehmes Loch bleibt, könntest du darüber nachdenken, ob du dieses Loch stopfen möchtest, in dem du dich ggf als Leihoma oder Kinderbetreuung in eurer Heimat anbietest? Es ist natürlich nicht das Gleiche, aber eine bessere Idee habe ich gerade nicht. Wo kommst du denn her, ich brauche immer Hilfe mit meinen Monstern:-)

        Ich möchte dir aber sagen, dass es auf mich so wirkt, dass ihr ein gutes Verhältnis zueinander habt. Und als Mutter wirst du es auch nicht falsch gemacht haben. Deine Tochter ist zumindestens so empathisch, dass sie euch das offiziell mitgeteilt hat, sogar mit ihrem Partner zusammen. Wenn Sie das Thema emotional selbst kaum betrifft, hat sie dem einen richtigen Rahmen gegeben und es euch mitgeteilt.

        Ich möchte dich auch für deine Reaktion loben. Du hast das sehr schön formuliert. Keine Vorwürfe, einfach authentisch.

        Ich hoffe, du kommst mit dieser ungewollten Wendung bald gut zurecht. Und dein Mann natürlich auch. Es scheint ihm ja auch nahe zu gehen.

        Herzliche Grüße

        Schuld bist Du garantiert nicht:
        Meine Schwester und ich sind in einem Mehrgenerationenhaushalt aufgewachsen - meine Schwester wohnt mittlerweile auch mit Mama unter einem Dach und ich find die 500km Distanz zwischen uns grade so ausreichend.
        Mein bester Freund und mein Mann sind mit einer alleinerziehenden Mama groß geworden, die immer nur die ganz falschen Kerle angeschleppt hat, wenn sie mal einen hatte. Mein bester Freund kann keine Beziehung aufbauen und mein Mann ist total der Beziehungsmensch geworden...

        Natürlich prägt uns unsere Herkunft, aber welche Schlüsse man daraus zieht, ist jedem selbst überlassen und die können von extrem positiv bis hin zu extrem negativ gehen.

        Obwohl unser beider Mütter wissen, dass es bei mir medizinische Probleme gibt, üben sie immer wieder Druck aus und gehen weiterhin wie selbstverständlich davon aus, dass ich/wir auf jeden Fall Kinder wollen - egal wie oft ich sage, dass wir an das Thema einen Haken gemacht haben und gar nicht mehr wollen.
        Dabei wollen wir wirklich nicht mehr: wir haben mittlerweile ein Leben, in dem ein Kind eine Belastung und keine Bereicherung wäre. Wir wohnen weit weg und wären in der Betreuung immer auf uns gestellt, als Ausgleich dürften wir dann wochenends auf der Autobahn verbringen, um die Ansprüche der Verwandten zu befriedigen. Wir müssten Lebensstandard und Einkommen absenken bei viel mehr Stress und Anforderungen - und wir sind, so wie wir sind, zu zweit mit tierischem Anhang wirklich glücklich und vollständig.
        Mich persönlich hat der Anspruch, den die beiden Mütter in mich gesetzt haben, immer genervt und tut es auch heute noch, leider. Ich habe durchaus Verständnis für ihren Wunsch, aber deswegen werde ich meinen Lebensplan nicht ändern - die Entscheidung ist viel zu elementar.

      • Als erstes solltest du stolz auf deine Tochter sein, dass sie dir so klar und loyal sagt, wie sie ihr Leben leben möchte und natürlich bemerkt hat, dass du es gerne anders gehabt hättest.

        Die Entscheidung hat bestimmt auch nichts mit dir als Müttern zu tun.
        Für IHR Leben passt halt kein Kind.

        Und hierbei unterscheidet sich halt die jeweilige Lebensplanung. Ihr wolltet ein Kind, sie halt nicht. Ihr wolltet Enkelkinder, bekommt ihr nicht.
        Das dauert bestimmt seine Zeit zu akzeptieren, aber ich würde deshalb keine gedrückte Stimmung haben wollen.

        LG und frohes Fest

        Hallo!

        Es gibt eben keine Garantie.

        Meine Mutter hat drei Kinder - einer schwül und kinderlos, einer am anderen Ende Deutschlands mit zwei Kindern, die sie vielleicht zwei Mal im Jahr für ein paar Stunden besuchen kann, für Übernachtung reicht die Wohnung nicht und ist die Bindung nicht eng genug. Und ich habe einen unfruchtbaren Mann und selbst auch Hormonprobleme. Das wird nix.

        Aber ganz ehrlich: wenn sie Bedürfnis nach Enkelkindern hat, kann sie sich als Leihoma zur Verfügung stellen. Im Moment reicht es ihr aber, einmal pro Woche in einer Grundschule vorzulesen. Sie hat noch etliche andere Hobbys, geht viel auf Reisen und ist sehr aktiv.

        Ich denke, ich werde es Mal ähnlich machen.

        Du hast absolut alles richtig gemacht und einen tollen und unabhängig Menschen erzogen der nun seinen Weg wählt ohne auf ihr vorgelebten Schienen zu wandern!

        Deine Tochter lebt ihr Leben so wie sie es für sich am besten sieht und du hast sie dazu bemächtigt und ihr alles wichtige für ihre Entscheidungsfindung mitgegeben darum kann sie nun so klar und eindeutig für sich die Kinderlosigkeit wählen und wird es vermutlich nicht bereuen so wie sich dein Text ließt.

        Ja es ist traurig das ihr keine Großeltern werdet aber auf der anderen Seite kannst du wahnsinnig stolz sein das deine Tochter einen Weg wählen kann der sie glücklich macht. Jetzt bin ich sicher fällt es dir noch schwer etwas anderes als Trauer zu empfinden denn deine Erwartungen wurden schwer enttäuscht.... Aber es sind deine Erwartungen an das Leben deiner Tochter, nicht ihre. Ich bin sicher bald wirst du sehr stolz auf deine Leistungen als Mutter sein können also gibt es keinen Grund die Schuld bei dir zu suchen.

        Alles gute euch!

        Mir fällt es schwer, die Geschichte zu glauben. Erst einmal, weil es JEDE Woche mindestens einen neuen "Keine-Kinder-Thread" gibt und zum Anderen, weil ich es eigenartig finde, dass deine Tochter das explizit so verkündet - und das zwei Tage vor Weihnachten. Offensichtlich scheint sie es für wichtig erachtet tu haben, um da extra eine 'Art Familienrat abzuhalten, weil es Dir wichtig ist. Und dann kommt man direkt vor den Feiertagen damit an und knallt es Mutti vor den Kopf? Komisch.........

        Ich würde es pragmatisch sehen, denn DEIN Wunsch nach Enkeln ist rein egoistischer Natur. Bei Töchterchen passt es nicht ins Lebensmodell und sie ist nicht dazu auf der Welt, um deine Wünsche zu realisieren. Wäre sie lesbisch, hätte sie vielleicht auch keine Kinder, wenn niemand der beiden sie austragen wollen würde aus einer Samenspende heraus o. ä.. Und selbst wenn sie welche haben wollen würde, müsstest du nicht, ob es in Erfüllung geht. Klappt ja nun bei vielen Paaren nicht.

        Man kann nicht alles im Leben haben. Das ist nun mal so. Man kann traurig darüber sein, aber bei so einem existenziellen Thema ist jemand anderes mehr betroffen als du - nämlich die Tochter, für die es nicht passt. Ist ja was anderes, als würde man sich einen Porsche wünschen und traurig darüber sein, dass der Wunsch wohl lebenslang ein Traum bleiben wird.

        (11) 25.12.17 - 03:06

        Und du hast deine Tochter auch nur bekommen, damit deine Mutter Oma wird?

        Also ganz ehrlich, alleine die Erwartung daran, dass deine Tochter bitte ein Kind haben soll, ist mächtig falsch. Hättest ja auch mehr Kinder zeugen können, hätte deine Chancen auf Enkel erhöht.

        Gibt bestimmt auch bei euch im Ort/Stadt eine Organisation, die nachbarschafts-Omas sucht, da es ja oft so ist, dass nicht immer Familie am Ort wohnt.

        (12) 25.12.17 - 12:03
        Kinder-ein-Geschenk

        Das ist ganz schön hart für eine Mutter, wenn sie weiß dass sie wahrscheinlich niemals Enkelkinder haben wird. Das wäre für mich wahrscheinlich ein schwerer Schlag.

        Hast du keine anderen Kinder, die noch Enkelkinder zeugen könnten?

        Aber die Folgen der Kinderlosigkeit werden für deine Tochter viel gravierender sein als für dich. Sie lebt jetzt ihr erfolgreiches Leben mit Geld und Freiheiten, genießt es. Aber wenn sie mal älter wird, und das Rentenalter näher rückt, wird sie vielleicht eines Tages erkennen, dass ihre Freunde Kinder und Enkelkinder haben und sie nicht.

        Es kommt die Zeit, wo einige der Bekannten versterben. Wo Arbeitskollegen nicht mehr leben, oder chronisch krank zu Hause liegen und von ihren Kindern zumindest umsorgt werden. Bekannte feiern die Hochzeiten ihrer Kinder, den Schulabschluß, den Masterabschluß ihrer Enkelkinder .... und man ist zunehmend häufiger alleine. Andere Paare in Rente ziehen weg zum Wohnort ihrer Kinder, um näher bei ihrer Familie zu sein. Irgendwann fragt man sich, wer in 10 Jahren, in 20 Jahren noch leben wird von den Freunden. Irgendwann wird es greifbar wie wichtig Familie ist. Spätestens dann, wenn der Eheparter verstorben ist und man niemanden mehr hat, der zu einem gehört.

        Dann hat deine Tochter ein Problem. Du bist davon weniger betroffen.

        • (13) 25.12.17 - 12:28

          Ich habe noch einen Sohn, der ist allerdings schwul und möchte keine Kinder adoptieren.
          Und du siehst ja, Kinder zu haben ist auch keine Garantie dass man später Enkelkinder bekommt.
          D.h. selbst wenn man.Kinder hat, heißt das nicht dass mab.im Alter nicht alleine ist.
          Kinder können nun mal ihr Leben so gestalten dass es für sie passt und die Eltern müssen damit leben.
          Ich selbst habe zwei Brüder, beide wollten nie Kinder, sind aber verheiratet.
          Ich kann nicht sagen,dass die einsam oder unglücklich sind weil sie jetzt im Alter keine Kinder haben.
          Sie haben viele Freunde, die wesentlich jünger sind, feiern jetzt auch Weihnachten bei Freunden.
          Auch meine Schwägerinnen bedauern es nicht sich gegen Kinder entschieden zu haben.
          Und die beiden haben nie Karriere angestrebt. Eine war sogar nie berufstätig.
          Heiraten will meine Tochter sowieso nicht und nächstes Jahr im.Sommer wird sie in die USA gehen , zunächst für 3 Jahre.
          Mein Sohn lebt mit seinem Mann in der Schweiz, ich sehe ihn einmal im Jahr, wenn wir im Sommer in Urlaub fahren.
          Meine eigenen Eltern sind mit Beginn ihres Rentnerdadeins an die Ostsee gezogen, das war immer ihr Traum.
          Uns haben deshalb mehrere Hundert Kilometer getrennt und ihre Enkelkinder haben sie kaum gesehen.
          Ich habe diese Vorstellung, die du schilderst gar nicht von Familie und ich denke auch nicht dass Frauen die keine Kinder möchten, eine falsche Entscheidung treffen oder irgendwann bereuen keine zu haben.
          Vor allem, selbst wenn, dann.hat man aber den größten Teil seines Lebens nach seiner Vorstellung gelebt, wer weiß wie alt mal wird?
          Und wenn man die letzten Jahre dann vielleicht trotzdem einsam ist. Was macht das schon im Vergleich zu den ersten 60 oder 70 Jahren die gut gelaufen sind?
          Ich denke, deine Vorstellung von Familie ist etwas idealistisch und entspricht nicht unbedingt der Realität.
          Ich maße mir nicht an zu behaupten, dass berufliches Engagement und Erfolg nicht genauso erfüllend sein kann wie Kinder zu bekommen.
          Sicher ist aber, dass ich die Begründung,dass man im Alter allein ist für irrelevant halte.
          Das kann man immer sein, denn Kinder können sich abwenden oder einfach auch sehr weit weg ziehen.

          • (14) 25.12.17 - 12:44
            Kinder-ein-Geschenk

            Ich kenne zig Familien aller Altersstufen und darunter zum Glück keine einzige wo es so ist wie du es schilderst, dass jemand gerne und freiwillig kinderlos geblieben wäre und die Großeltern weggezogen sind.

            Ich kenne nur Familien, die mit zunehmendem Alter mehr Wert legen auf familiären Zusammenhalt und die Familie, die Kinder, die Enkelkinder, die Urenkel mit großer Wertschätzung und viel Liebe behandelt werden. Und es sind wirklich sehr viele Familien in meinem Umfeld von Nachbarn, Freunden, Arbeitskollegen, Verwandten und angeheirateten Verwandten. Das soll nicht realitätsnah sein???? In welcher "Realität" lebst du denn?

            Eine liebe Bekannte ist 96, wohnt zu Hause in ihrem eigenen Haus, bekommt jegliche Unterstützung von ihren Töchtern, ihren Enkeln und sogar Urenkeln. Eine ihrer Enkelinnen ruft jeden Tag einmal ihre Oma an. Die alte Dame kann sich weitgehendst noch selbst versorgen, die hat lediglich eine Haushaltshilfe (1 x pro Woche) und die Einkäufe werden ihr besorgt. Kein Wochenende wo sie nicht Besuch hat.

            Ich habe lediglich eine Tante (unter vielen), die nur zwei Kinder hatte, davon ist eines kurz vor ihr verstorben und das andere Kind war kinderlos. So kamen zu ihrer Beerdigung ihr Kind, ein Enkelkind - das waren ihre einzigen nahen Verwandten, sowie einige betagte Freundinnen und weitläufigere Verwandte. Das fanden wir schon traurig. Stell dir vor du stirbst und hast dabei nur noch zwei Angehörige.

            • Stell dir vor du stirbst und hast dabei nur noch zwei Angehörige.
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              Wenn man sonst keine Sorgen hat, wie viele Leute ums Grab herumstehen, wenn man schon TOT ist........ Welche Toten interessiert das?

              Ich bin inzwischen (leider) auf sehr vielen Beerdigungen gewesen und es wird kaum irgendwo so viel geheuchelt wie nach dem Versterben und plötzlich tauchen Leute auf, die sich zu Lebzeiten kaum gerührt haben,

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