Meine Tochter will keine Kinder

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Hallo.

Das tut mir sehr leid für dich. Einen richtigen Rat habe ich nicht für dich, ich war noch nie in deiner Situation.

Meine Idee wäre, du lässt es erstmal sacken. Wenn aber über längere Zeit ein unangenehmes Loch bleibt, könntest du darüber nachdenken, ob du dieses Loch stopfen möchtest, in dem du dich ggf als Leihoma oder Kinderbetreuung in eurer Heimat anbietest? Es ist natürlich nicht das Gleiche, aber eine bessere Idee habe ich gerade nicht. Wo kommst du denn her, ich brauche immer Hilfe mit meinen Monstern:-)

Ich möchte dir aber sagen, dass es auf mich so wirkt, dass ihr ein gutes Verhältnis zueinander habt. Und als Mutter wirst du es auch nicht falsch gemacht haben. Deine Tochter ist zumindestens so empathisch, dass sie euch das offiziell mitgeteilt hat, sogar mit ihrem Partner zusammen. Wenn Sie das Thema emotional selbst kaum betrifft, hat sie dem einen richtigen Rahmen gegeben und es euch mitgeteilt.

Ich möchte dich auch für deine Reaktion loben. Du hast das sehr schön formuliert. Keine Vorwürfe, einfach authentisch.

Ich hoffe, du kommst mit dieser ungewollten Wendung bald gut zurecht. Und dein Mann natürlich auch. Es scheint ihm ja auch nahe zu gehen.

Herzliche Grüße

Hallo,

Ich kann mir schon vorstellen, dass es für dich traurig ist, aber wie du schon gesagt hast, ist es die Sache deiner Tochter und von ihrem Partner. Du hast nichts falsch gemacht. Kinder entwickeln sich nunmal nicht zu 100%-igen Abbildern ihrer Eltern. Das wirst du akzeptieren müssen. Das ist eine Entscheidung von vielen, die deine Tochter mit ihrem Lebensgefährten getroffen hat und noch treffen wird. Das wäre ebenso nicht anders, wenn deine Tochter dir sagen würde, dass sie and andere Ende der Welt ziehen würde.

Natürlich verstehe ich, dass man als Mutter irgendwann gerne Großmutter werden möchte. Aber das hat man nicht in der Hand. Man kann nur sein eigenes Leben bestimmen.

Du hast dich sicher auf die Aufgabe als Großmutter gefreut, aber du wirst etwas anderes erfüllendes finden müssen. Unabhängig von deiner Tochter.

Frohe Weihnachten.

Hi du! Ich kann verstehen das es schwierig ist für euch weil ihr gerne Großeltern geworden wärt, aber in denke in erster Linie gehts um eure Tochter. Denn sie muss das Baby machen ( klingt blöd aber ist auch das geringste Problem), sie muss es kriegen, Sie und ihr Mann müssen die Verantwortung als Eltern in erster Linie tragen. Diese kann und soll man ja auch nicht auf den Großeltern aufbauen. Und wenn sie das nicht wollen oder können und dann so konsequent sind, finde ich diese Entscheidung richtig.
Ela

Na, nun sei mal nicht so unsicher #nanana.

Deine Tochter darf ihre eigenen Entscheidungen treffen, die auf ihren Erfahrungen beruhen, nicht unbedingt auf Deinen. Sie ist immerhin seit 12 Jahren erwachsen.

Sie kennt Dich auch sehr gut offenbar, sonst hätte Sie Dich nicht so förmlich informiert.

Und ja, jetzt feiert mal ein schönes Weihnachten, denn es bringt gar nichts, um Kinder zu trauern, die es gar nicht gibt.

Guck doch, ob andere aus der jüngeren Generation in Deiner Familie kleine Kinder haben und biete Dich an, wenn Du unbedingt einen Enkel bemuttern möchtest.

Frohe Weihnachten!
nebelschnee

Schuld bist Du garantiert nicht:
Meine Schwester und ich sind in einem Mehrgenerationenhaushalt aufgewachsen - meine Schwester wohnt mittlerweile auch mit Mama unter einem Dach und ich find die 500km Distanz zwischen uns grade so ausreichend.
Mein bester Freund und mein Mann sind mit einer alleinerziehenden Mama groß geworden, die immer nur die ganz falschen Kerle angeschleppt hat, wenn sie mal einen hatte. Mein bester Freund kann keine Beziehung aufbauen und mein Mann ist total der Beziehungsmensch geworden...

Natürlich prägt uns unsere Herkunft, aber welche Schlüsse man daraus zieht, ist jedem selbst überlassen und die können von extrem positiv bis hin zu extrem negativ gehen.

Obwohl unser beider Mütter wissen, dass es bei mir medizinische Probleme gibt, üben sie immer wieder Druck aus und gehen weiterhin wie selbstverständlich davon aus, dass ich/wir auf jeden Fall Kinder wollen - egal wie oft ich sage, dass wir an das Thema einen Haken gemacht haben und gar nicht mehr wollen.
Dabei wollen wir wirklich nicht mehr: wir haben mittlerweile ein Leben, in dem ein Kind eine Belastung und keine Bereicherung wäre. Wir wohnen weit weg und wären in der Betreuung immer auf uns gestellt, als Ausgleich dürften wir dann wochenends auf der Autobahn verbringen, um die Ansprüche der Verwandten zu befriedigen. Wir müssten Lebensstandard und Einkommen absenken bei viel mehr Stress und Anforderungen - und wir sind, so wie wir sind, zu zweit mit tierischem Anhang wirklich glücklich und vollständig.
Mich persönlich hat der Anspruch, den die beiden Mütter in mich gesetzt haben, immer genervt und tut es auch heute noch, leider. Ich habe durchaus Verständnis für ihren Wunsch, aber deswegen werde ich meinen Lebensplan nicht ändern - die Entscheidung ist viel zu elementar.

Als erstes solltest du stolz auf deine Tochter sein, dass sie dir so klar und loyal sagt, wie sie ihr Leben leben möchte und natürlich bemerkt hat, dass du es gerne anders gehabt hättest.

Die Entscheidung hat bestimmt auch nichts mit dir als Müttern zu tun.
Für IHR Leben passt halt kein Kind.

Und hierbei unterscheidet sich halt die jeweilige Lebensplanung. Ihr wolltet ein Kind, sie halt nicht. Ihr wolltet Enkelkinder, bekommt ihr nicht.
Das dauert bestimmt seine Zeit zu akzeptieren, aber ich würde deshalb keine gedrückte Stimmung haben wollen.

LG und frohes Fest

Hallo!

Es gibt eben keine Garantie.

Meine Mutter hat drei Kinder - einer schwül und kinderlos, einer am anderen Ende Deutschlands mit zwei Kindern, die sie vielleicht zwei Mal im Jahr für ein paar Stunden besuchen kann, für Übernachtung reicht die Wohnung nicht und ist die Bindung nicht eng genug. Und ich habe einen unfruchtbaren Mann und selbst auch Hormonprobleme. Das wird nix.

Aber ganz ehrlich: wenn sie Bedürfnis nach Enkelkindern hat, kann sie sich als Leihoma zur Verfügung stellen. Im Moment reicht es ihr aber, einmal pro Woche in einer Grundschule vorzulesen. Sie hat noch etliche andere Hobbys, geht viel auf Reisen und ist sehr aktiv.

Ich denke, ich werde es Mal ähnlich machen.

Du hast absolut alles richtig gemacht und einen tollen und unabhängig Menschen erzogen der nun seinen Weg wählt ohne auf ihr vorgelebten Schienen zu wandern!

Deine Tochter lebt ihr Leben so wie sie es für sich am besten sieht und du hast sie dazu bemächtigt und ihr alles wichtige für ihre Entscheidungsfindung mitgegeben darum kann sie nun so klar und eindeutig für sich die Kinderlosigkeit wählen und wird es vermutlich nicht bereuen so wie sich dein Text ließt.

Ja es ist traurig das ihr keine Großeltern werdet aber auf der anderen Seite kannst du wahnsinnig stolz sein das deine Tochter einen Weg wählen kann der sie glücklich macht. Jetzt bin ich sicher fällt es dir noch schwer etwas anderes als Trauer zu empfinden denn deine Erwartungen wurden schwer enttäuscht.... Aber es sind deine Erwartungen an das Leben deiner Tochter, nicht ihre. Ich bin sicher bald wirst du sehr stolz auf deine Leistungen als Mutter sein können also gibt es keinen Grund die Schuld bei dir zu suchen.

Alles gute euch!

Mir fällt es schwer, die Geschichte zu glauben. Erst einmal, weil es JEDE Woche mindestens einen neuen "Keine-Kinder-Thread" gibt und zum Anderen, weil ich es eigenartig finde, dass deine Tochter das explizit so verkündet - und das zwei Tage vor Weihnachten. Offensichtlich scheint sie es für wichtig erachtet tu haben, um da extra eine 'Art Familienrat abzuhalten, weil es Dir wichtig ist. Und dann kommt man direkt vor den Feiertagen damit an und knallt es Mutti vor den Kopf? Komisch.........

Ich würde es pragmatisch sehen, denn DEIN Wunsch nach Enkeln ist rein egoistischer Natur. Bei Töchterchen passt es nicht ins Lebensmodell und sie ist nicht dazu auf der Welt, um deine Wünsche zu realisieren. Wäre sie lesbisch, hätte sie vielleicht auch keine Kinder, wenn niemand der beiden sie austragen wollen würde aus einer Samenspende heraus o. ä.. Und selbst wenn sie welche haben wollen würde, müsstest du nicht, ob es in Erfüllung geht. Klappt ja nun bei vielen Paaren nicht.

Man kann nicht alles im Leben haben. Das ist nun mal so. Man kann traurig darüber sein, aber bei so einem existenziellen Thema ist jemand anderes mehr betroffen als du - nämlich die Tochter, für die es nicht passt. Ist ja was anderes, als würde man sich einen Porsche wünschen und traurig darüber sein, dass der Wunsch wohl lebenslang ein Traum bleiben wird.

Und du hast deine Tochter auch nur bekommen, damit deine Mutter Oma wird?

Also ganz ehrlich, alleine die Erwartung daran, dass deine Tochter bitte ein Kind haben soll, ist mächtig falsch. Hättest ja auch mehr Kinder zeugen können, hätte deine Chancen auf Enkel erhöht.

Gibt bestimmt auch bei euch im Ort/Stadt eine Organisation, die nachbarschafts-Omas sucht, da es ja oft so ist, dass nicht immer Familie am Ort wohnt.

Das ist ganz schön hart für eine Mutter, wenn sie weiß dass sie wahrscheinlich niemals Enkelkinder haben wird. Das wäre für mich wahrscheinlich ein schwerer Schlag.

Hast du keine anderen Kinder, die noch Enkelkinder zeugen könnten?

Aber die Folgen der Kinderlosigkeit werden für deine Tochter viel gravierender sein als für dich. Sie lebt jetzt ihr erfolgreiches Leben mit Geld und Freiheiten, genießt es. Aber wenn sie mal älter wird, und das Rentenalter näher rückt, wird sie vielleicht eines Tages erkennen, dass ihre Freunde Kinder und Enkelkinder haben und sie nicht.

Es kommt die Zeit, wo einige der Bekannten versterben. Wo Arbeitskollegen nicht mehr leben, oder chronisch krank zu Hause liegen und von ihren Kindern zumindest umsorgt werden. Bekannte feiern die Hochzeiten ihrer Kinder, den Schulabschluß, den Masterabschluß ihrer Enkelkinder .... und man ist zunehmend häufiger alleine. Andere Paare in Rente ziehen weg zum Wohnort ihrer Kinder, um näher bei ihrer Familie zu sein. Irgendwann fragt man sich, wer in 10 Jahren, in 20 Jahren noch leben wird von den Freunden. Irgendwann wird es greifbar wie wichtig Familie ist. Spätestens dann, wenn der Eheparter verstorben ist und man niemanden mehr hat, der zu einem gehört.

Dann hat deine Tochter ein Problem. Du bist davon weniger betroffen.

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Ich kenne zig Familien aller Altersstufen und darunter zum Glück keine einzige wo es so ist wie du es schilderst, dass jemand gerne und freiwillig kinderlos geblieben wäre und die Großeltern weggezogen sind.

Ich kenne nur Familien, die mit zunehmendem Alter mehr Wert legen auf familiären Zusammenhalt und die Familie, die Kinder, die Enkelkinder, die Urenkel mit großer Wertschätzung und viel Liebe behandelt werden. Und es sind wirklich sehr viele Familien in meinem Umfeld von Nachbarn, Freunden, Arbeitskollegen, Verwandten und angeheirateten Verwandten. Das soll nicht realitätsnah sein???? In welcher "Realität" lebst du denn?

Eine liebe Bekannte ist 96, wohnt zu Hause in ihrem eigenen Haus, bekommt jegliche Unterstützung von ihren Töchtern, ihren Enkeln und sogar Urenkeln. Eine ihrer Enkelinnen ruft jeden Tag einmal ihre Oma an. Die alte Dame kann sich weitgehendst noch selbst versorgen, die hat lediglich eine Haushaltshilfe (1 x pro Woche) und die Einkäufe werden ihr besorgt. Kein Wochenende wo sie nicht Besuch hat.

Ich habe lediglich eine Tante (unter vielen), die nur zwei Kinder hatte, davon ist eines kurz vor ihr verstorben und das andere Kind war kinderlos. So kamen zu ihrer Beerdigung ihr Kind, ein Enkelkind - das waren ihre einzigen nahen Verwandten, sowie einige betagte Freundinnen und weitläufigere Verwandte. Das fanden wir schon traurig. Stell dir vor du stirbst und hast dabei nur noch zwei Angehörige.

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Ich kann dich verstehen, ich komme auch langsam an den Punkt, dass ich denke. Enkelkinder irgendwann wären nett. Ich wäre auch etwas enttäuscht, aber mir wäre klar, dass es das Leben meines Sohnes ist.

Was mich aber ankotzen würde: Wenn ich so etwas an Heiligabend gesagt bekäme. Deine Tochter scheint mit reichlich Egozentrik und fehlender Empathie gesegnet zu sein...

Hi,
macht doch Leihoma und -opa.
Auch wenn es nicht das eigene Enkelkind ist, kann man auch anderweitig Kinder gerne haben und helfen.
Oder wenn ihr Zeit habt... es gibt Kinderstationen, Kindergärten, Schulen....die Hilfe von Menschen wie Euch brauchen, die Kinder lieben und betüteln wollen.

lg
lisa

Hallo,

grundsätzlich finde ich es sehr offen und loyal, dass sie euch gesagt hat, dass ihr nicht mehr zu hoffen braucht. Das zeigt, dass sie dich gut kennt und es sicher gespürt hat, dass du/ihr euch Enkel wünscht. Gut dies an Weihnachten zu verkünden, wäre nicht unbedingt meine erste Wahl, aber wenn man schon mal zusammen sitzt...
Ich finde es toll, wie du reagiert hast, auch wenn es sicher einige Zeit dauern das zu verarbeiten.
Vielleicht hast du auch Lust die ehrenamtlich zu engagieren und quasi eine Leihomi zu werden? Es gibt so viele Möglichkeiten! Ich arbeite für eine Stiftung und wir vermitteln Patenschaften für Kinder. Im Rahmen von Mentoring Projekten gibt es da viele verschiedene Möglichkeiten. Oft entwickelt sich daraus eine langjährige Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren.

Alles Liebe ##klee

Den einzigen Vorwurf, den DU dir selbst machen kannst ist, dass du ihr nicht mehr Fingerspitzengefühl beigebracht hast. Warum muss sie das zu Weihnachten so offiziell machen? Finde ich komisch.

Ansonsten seid ihr als Eltern nicht Schuld an ihrer Entscheidung. Ich möchte auch keine Kinder und meine Eltern sind die letzten, die Schuld an dieser Entscheidung sind.

Hoffentlich hattest du trotz der für dich nicht gerade schönen und vor allem auch überraschenden Nachricht doch noch schöne Feiertage.

Diese Verkündung finde ich nicht gerade gelungen, denn damit hat sie dich ja richtig überfahren. Mich wundert das auch, denn das Thema kann man ja auch mal beiläufig ansprechen und nicht tata - wie eine Botschaft zu Weihnachten servieren.

Schade, dass du dir nun solche unguten und eigentlich überflüssigen Gedanken machst, denn es ist ganz sicher nicht so, dass du in irgendeiner Form etwas falsch gemacht haben könntest. Ein Kinderwunsch ist etwas ganz Individuelles. Deine schon lange erwachsene Tochter hat ihre Entscheidung getroffen und hat einen Partner, der das ebenso sieht.

Du selbst hast in deinem weiteren Beitrag auch absolut nachvollziehbar geschildert, dass du selber gar keine Vorstellungen in die Richtung hast, dass deine Tochter dadurch irgendwelche Nachteile hat oder es später mal bereut, sondern du es einfach schade findest, eben kein Enkelkind zu haben. Darüber traurig zu sein, steht dir zu, daher würde ich das Gefühl auch nicht verdrängen, sondern vielleicht in eine andere Richtung umlenken, wie z.B. die Idee einiger anderer Teilnehmer hier, dh. vielleicht kommt für dich ja wirklich ein Kümmern um andere Kinder als Leihgroßmutter in Frage.

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"Ich hab nicht diese Erwartungen an dieses Fest, dass dann alle glücklich und zufrieden sein müssen und man nichts Unangenehmes ansprechen darf."

Dass jemand keine Kinder möchte, ist ja auch nichts Unangenehmes.
Das ist einzig und allein die Entscheidung der betreffenden Eltern oder eben Partner ohne Kind.
Jeder hat nur ein Leben und über dessen Sinn und Inhalt muss jeder selbst entscheiden. Kinder sind nicht zwingend das Nonplusultra für jeden.
Ich wollte früher auch keine. Das hatte nichts damit zu tun, dass mir meine Eltern etwas Falsches vorgelebt hätten. Ich mochte einfach mein Leben und wollte daran nichts ändern. Ich scheute mich vor dem finanziellen Aspekt und der Verantwortung, wollte gewissen Freiheiten nicht aufgeben...usw.

Die Gründe können vielfältig sein.
Und vor allem nicht unangenehm, im Gegenteil! Es kann jede Menge angenehme Gründe für diese Entscheidung geben.

Hier fiel irgendwo ein Satz, den ich immer schon wichtig fand: Man bekommt Kinder nicht für Oma und/oder Opa!!! Das scheinen viele Menschen aber zu glauben. Auch in anderer Hinsicht, siehe die vielen Threads über das Anspruchsdenken einiger Omas am Baby usw....

Nimm es um Gottes Willen nicht persönlich, das ist es nicht!!!!!!
Ich glaube, deine Tochter vertraut euch sehr, das zeigt die Art der Mitteilung...

Hallo,

"Heute ist die Stimmung ziemlich gedrückt, ich hab mit ihr gesprochen und gesagt, dass ich enttäuscht bin und traurig, aber auch weiß, dass ich mich da raus halten muss und eigentlich gar keine Meinung haben sollte.
Aber ich kann nicht anders, keine Enkel. Das ist so schade."

Du kannst traurig sein, enttäuscht, wütend, aber an Deiner Stelle hätte ich es nicht der Tochter gesagt. Es gibt manche Dinge oder auch Gefühle, die sollte man (erstmal) für sich behalten. Du kannst nicht voraussetzen, daß sie Kinder will. Und es liegt nicht an Dir, es ist die eigene Entscheidung Deiner Tochter. So hart es ist, akzeptiere es. Du kannst, wenn Du Dich mit dem Gedanken anfreunden kannst, eine Leihoma werden.

LG
Mistel