Schrecklicher Heiligabend Seite: 5

        • (101) 26.12.17 - 00:19

          Wenn Emanzipation tatsächlich bedeutet wie eine Vollhorstin vorzugehen um dann wie ein kleines Frauchen vor der Familie zu jammern und den Mann an andere Stellen als den Deppen hinzustellen - dann bin ich sogar sehr sehr froh drum, dass ich keine Emanze bin.

          Nachfragen wie es zu dem Kind gekommen ist beantwortet die TE einfach nicht. Das ein drittes Kind irgendwann, eventuell mal im Raum stand, war für sie kein Freifahrtschein. Und auch der Vorwurf, er hätte doch verhüten können, wäre nur dann gerechtfertigt, wenn sich die TE mal dazu herablassen würde zu antworten.

          Insgesamt hat man schon den Eindruck, dass weder die Schwangerschaft, noch die missglückte Bekanntgabe zufällig passiert sind. Nein, ich denke auch, dass da jede Menge Kalkül dahintersteckt. Nur, dass sie sich verrechnet hat.

          Das hat was mit Frauenzimmer zu tun, aber nicht mit Emanzipation.

          • (102) 26.12.17 - 09:46

            Auch hier: tausche Anstand gegen das Wort Emanzipation oder setze beliebig etwas ein, denn um Emanzipation sollte es mir gar nicht gehen, war aber ein guter Aufhänger. Nichtsdestotrotz und bei aller Einigkeit darüber, solche Dinge erstmal nur dem Partner alleine mitzuteilen, so rechtfertigt nichts das Verhalten des Mannes in meinen Augen. Aus Respekt der Frau, der übrigen Familie und vornehmlich den Kindern gegenüber und ein: sie hat aber... zählt für mich nicht, weil ich nicht Gleiches mit Gleichem vergelte. Nur weil sie sich falsch verhält, muss er es ihr nicht gleich tun. In meiner Welt, Partnerschaft und Familie gibt es einen solchen Umgang miteinander nicht, daher finde ich es auf ganzer Linie außerirdisch und bin, passend zur Festivität, sehr dankbar darüber!

            • (103) 26.12.17 - 10:18

              Nee war echt kein guter Aufhänger. Hat nämlich mit dem Thema nix zu tun.

              Ich weiß auch nicht so recht, was Du hier mit Anstand willst. Anstand und Emanzipation haben verschiedene Bedeutungen, die Wörter kann man nicht gegeneinander ersetzen, ohne das die Aussage dadurch sinnlos wird.

              Diejenige, die hier das Verhalten des Mannes beschreibt, ist dummerweise diejenige, die es doch provoziert hat. Sein Benehmen ihrer Beschreibung nach wird ja auch nicht gutgeheißen.
              Aber warum sollte ich mit der TE sein Verhalten diskutieren, wenn sie für mich die Schuldige ist?
              Aktion - Reaktion. Die Aktion von ihr war unter aller Sau - seine Reaktion auch. Aber seine Reaktion ist verständlich.
              Ich gestehe ihr das beleidigte Mimimi deshalb auch nicht zu.

          (104) 26.12.17 - 09:53

          PS Sie hat sich im übrigen zum Thema Verhütung geäußert und er hat nicht verhütet!

          • (105) 26.12.17 - 09:58

            Die Frage ob sie denn verhütet hat und wenn nicht, dies so abgesprochen war, hat sie nicht beantwortet...

            • (106) 26.12.17 - 10:07

              Und trotzdem, hier dreht es sich dann auch im Kreis, gibt es aus meiner Sicht keine Rechtfertigung für ein solches Verhalten innerhalb einer Partnerschaft und auch keine Rechtfertigung für so manche persönliche und sehr wertende Antwort innerhalb eines Forums. Aber, wie bereits fest gestellt, habe ich eine andere Auffassung von Anstand als zB Du sie hast du damit werden wir, zumindest in diesem Punkt, auf keinen Nenner kommen,

              • (107) 26.12.17 - 11:52

                Bedenke doch bitte mal, dass bei ihm Schock, Bloßstellen, Entsetzen, Wut und was für Gefühle auch immer zusammen gekommen sind. Wir wissen doch gar nicht, wie "bereit" er für ein drittes Kind war. Du spekulierst ja viel. Jetzt spekuliere ich mal:

                Die TE nervt ihn wie viele Frauen hier mit einem weiteren Kind. Er will vielleicht (jetzt) keins und sagt "vielleicht in ein paar Jahren". Sie setzt die Verhütung ab ohne ihm das zu sagen und die Dinge nehmen ihren Lauf (und nein, er verhütet nicht, weil abgesprochen war, SIE tut es). Sie hat ihm ohne konkrete Absprache Kind 3 verpasst und um sich vor seiner Reaktion zu schützen, verkauft sie ihm das vor der Familie, weil sie meint, er müsse sich dann ja beherrschen. Tja. Und den Gefallen tut er ihr nicht, weil er sich über dieses berechnende Verhalten von ihr zusätzlich aufregt und einfach im Schreck impulsiv reagiert.

                Ich sehe das wie eine Vorschreiberin.
                Aktion -Reaktion.

                Von IHM jetzt eine öffentlichkeitstaugliche Reaktion zu erwarten ist in meinen Augen Manipulation erster Güte.

                Stell dir einfach mal vor, er hätte ihr am Heiligabend vor allen eröffnet, er hätte eine Freundin neben ihr. "Oh toll Schatz, reichst du mir bitte mal den Rotkohl, ich erschlage dich, wenn wir nicht mehr vor Publikum sind."

                Na da wäre was los. Und warum käme dann als Reaktion, das sei etwas ganz Anderes? Na weil ein Kind selbstverständlich etwas "Schönes" ist. Und genau das empfindet er scheinbar anders, es wird aber von ihm verlangt, dass er dieses Hintergehen weglächelt.

                LG

                • (108) 26.12.17 - 12:19

                  Die Spekulationen sind ja Drehbuchreif, im positiven Sinne gemeint. Ich spekuliere eigentlich gar nicht ehrlich gesagt und hinzu kommt das mir der Hintergrund völlig gleich ist, nochmal, und das ist fest stehend, daher weiß ich gar nicht was daran missverständlich sein kann: in meinem sozialen Umfeld, innerhalb meiner Familie oder Partnerschaft, gibt es ein solches Verhalten nicht und zwar ganz gleich was, wer, warum tut. Um Dein Beispiel aufzugreifen, würde mein Partner mir sagen er habe eine Freundin, ob unter vier oder achtzig Augen, flippe ich weder aus, noch haue ich ab, reiche aber wohl auch kein Rotkohl und erst recht (er-)schlage ich niemanden.
                  Jeder Mensch hat doch so seine Wertvorstellungen und eine Streit- und Kommunikationsstruktur und die hier beschriebene, plus die Art und Weise sehr vieler Antworten, entsprechen nicht meiner. Mehr ist es nicht.

              (109) 26.12.17 - 20:07

              Di kennst weder meine Auffassung von Anstand noch die anderer Teilnehmer hier im Forum. Das Wort Anstand / Emanzipation hast erst Du ins Spiel gebracht.

              Ich habe den Verdacht, dass Du die Bedeutung beider Wörte nur sehr oberflächlich begreifst und hier einfach nochmal ordentlich Feuer in den Thread bringen wolltest.

              Als Begründung führe ich an, dass Du in genügendem zeitlichen Abstand einer anderen Teilnehmerin die gleichen Argumente vorgebracht hast wie mir. Nur waren bei der Antwort an mich Deine Annahmen schon ausgeräumt.

              Im übrigen hat es keinen Anstand mir weder mit diesem noch mit dem anderen Nick persönlich zu kommen.

              • (110) 26.12.17 - 20:29

                Hier ist etwas schief gelaufen oder kam wohl missverständlich rüber, denn ich wurde weder im Dialog mit Dir noch mit küstenqueen persönlich und ja, ich antworte wenn dann allen, ich fände es sonst unhöflich und doch, ich kenne die Bedeutung beider Wörter, aber halte mich gar nicht so sehr daran fest, denn streiche von mir aus alles, es ist sehr viel simpler als diese ganze Diskussion: ich meinen Augen rechtfertigt nichts ein drahtiges Verhalten dem Partner/Kind/Mitmensch gegenüber. Das ist schon alles.
                Auch kein Feuer, wahrlich nicht.
                Es ist oft schwierig innerhalb einer solchen Plattform zu transportieren was man genau meint. Ich wette hätten wir bei einer Tasse Kaffee zusammen gesessen, wir alle, samt TE, hätte jeder einander besser verstanden und vielleicht auch der Ein oder Andere anders geantwortet, somit nichts für Ungut, es lag mir fern Dir zu nahe zu treten.
                Beste Grüße an Dich!

    (111) 26.12.17 - 12:00

    Ich habe es jetzt noch mal explizit nachgelesen. Sie hat als einzige Aussage zur Verhütung gesagt:

    "Er hat nicht verhütet."

    Das heißt aber nicht im Umkehrschluss, dass Verhütung nicht geregelt und nicht abgesprochen war.

    Ein Mann darf in einer Beziehung wohl erwarten, dass sie die Absprache, dass sie verhütet entweder einhält oder klar äußert, dass sie nicht mehr verhüten wird und er dafür ab sofort die Verantwortung übernehmen muss.

    LG

    • (112) 26.12.17 - 12:26

      Nochmal auch Dir, weil auch Du Dir die Mühe machst zu antworten: wer wie wann verhütet oder nicht und was vor wem sagt ist in meiner Denke völlig unerheblich.
      Vielleicht so: Du und die meisten, denken GLAUBE ICH so herum: sie hat einen Fehler gemacht (sei es mit der Verhütung, der Verkündung usw.) dann muss sie auch hin nehmen, dass er sich kurz verliert (etwa schreit, schimpft, weg geht) und ich denke eben: war doof von ihr, trotzdem darf man sich nicht so verhalten.
      Unsere Betrachtung der Dinge ist eine völlig andere. Für mich ist es zB sehr unerheblich was der Aktion des Mannes vorangegangen ist. Ob sie ihm die Schwangerschaft eröffnet hat oder eine Liebschaft auf Hawaii, jemand der Anstand besitzt, Respekt und Würde hat, reagiert meiner Meinung nach nicht entgleisend. Nie.
      Mir fällt nichts auf der Welt ein, worauf ich auf jemanden los gehen würde. Nichts.

      • (113) 26.12.17 - 12:27

        Stopp! Doch! Wenn jemand meinem Kind etwas schlimmes antun würde, dann wäre ich bereit zu töten wenn es sein muss, ansonsten nicht :-)

        (114) 26.12.17 - 15:13

        Interessanter Ansatz. Ich glaube, di3 wenigsten Menschen haben sich so im Griff, dass sie bei einem heftigen Trigger oder Provokation wohlüberlegt statt spontan handeln. Einer heult, einer schreit, einer rennt weg... usw.

        Ich glaube auch nicht, dass der Abend besser gelaufen wäre, wenn er (um sich zusammen zu reißen) nur geschwiegen hätte oder auch ohne Anfall den Ort verlassen hätte (um in seiner Wut weit weg einen Straßenbaum anzubrüllen).

        Ich halte ihn für den kompletten Verlierer dieser Situation und das auch ohne die Vorgeschichte irgendwie zu kennen, sondern nur mit dem "Wissen", der will kein 3. Kind.

        LG

        • (115) 26.12.17 - 20:20

          Ich halte mich persönlich für sehr emotional und sogar impulsiv. Ich heule, wüte und all das auch, aber auf einer anderen Ebene. Ganz ohne Zusammenreißen. Das gibt es wirklich. Aber weißt Du was? Am Ende des Tages ändert es an der Situation nichts, ganz gleich ob man vorher gewütet hat oder nicht und wer auch immer hier etwas vergeigt hat und bei wem die Schuld auch liegt ich finde die Situation der TE und aller Beteiligter schrecklich. Und selbst wenn es sowas wie ein happy end geben sollte, der Anfang war miserabel und das vor Zeigen #schwitz

          Beste Grüße an Dich und hab Dank des konstruktiven Austausches

(117) 25.12.17 - 23:31

deine Überraschung ist mehr als schief gegangen aber mal ehrlich verwunderlich ist das absolut nicht . Ich kann mir schwer vorstellen warum du so eine dämliche Aktion gebracht hast. So naive kann man eigentlich fast nicht sein das man eine ( zumindest einseitige ) ungeplante Schwangerschaft , von der du schon seid zwei Wochen weißt , ausgerechnet an Heilig Abend vor der gesamten versammelten Verwandschaft dem Mann verkündet . Ich käme mir an Stelle von deinem Mann überrumpelt und verarscht vor . Nur weil er irgendwann mal gesagt hat das ein drittes Kind nicht ausgeschlossen ist heißt das noch lange nicht das von seiner Seite tatsächlich ein drittes Kind vorgesehen ist . Jetzt bist du schwanger, wovon er nichts geahnt hat , und er soll sich von jetzt auf gleich freuen oder wenigstens zusammenreißen und so tuen nur weil die Verwandschaft da sitzt ?! . Völlig bescheuert! Sowas sollte der Partner als aller erstes erfahren und da die Schwangerschaft für ihn ungeplant war schon mal sowieso . Du hast deinen Mann vor der gesamten Verwandschaft mit vollendeten Tatsachen vor die Wand gestellt . Das ist ein ganz großer Vertrauensbruch . Geschieht dir ganz recht das deine Freude und deine vollkommen egoistische Handlung nicht ungetrübt bleibt . Alleine die Tatsache das du schon zwei Wochen von der Schwangerschaft weißt und ihm nichts gesagt hast . Wenn man das liest könnte man annehmen das DU unbedingt noch ein drittes Kind wolltest und dir die angeblich ungeplante Schwangerschaft ganz recht kommt und weil dein Mann das scheinbar anders sieht mit einem dritten Kind hast du dir gedacht ach ich warte noch mal zwei Wochen damit das Thema Abbruch zeitlich fast vom Tisch ist und damit er nicht ausflippt und sich zusammenreißt erfährt er es vor der Verwandschaft und den Kindern . Eine echt miese Nummer hoffentlich rächt sich das Schicksal nicht, egal in welcher Form.

Zur Frage, ob es ein Fehler war: Du hast eine Entscheidung, mit der er offenbar nicht einverstanden ist, ohne ihn getroffen und sie im Rahmen verkündet, der maximal unangenehm ist, vor der ganzen Familie. Das ist ziemlich verkehrt. Genau so gut könnte er vor den gleichen Leuten verkünden, dass er auf 31. Dezember den Job gekündigt habe und sich in Zukunft voll und ganz fernöstlicher Meditation widmen werde.

(119) 26.12.17 - 12:15

Hallo und guten Morgen dir!
mensch, das tut mir so leid für euch, dass seine Überraschung so misslungen ist. Muss eine echt blöde Situation gewesen sein. Damit hattest du so gar nicht gerechnet. Ich kann mir schon auch vorstellen, dass er in dem Moment komplett damit überfordert war. Aus welchem Grund auch immer. Aber jetzt ist es raus... Natürlich kann "Mann" sich daran gewöhnen. Wie geht es dir heute? Haben sich die Wogen zwischen dir deinem Mann vielleicht schon wieder etwas geglättet und ihr habt gesprochen?! Hast du von eurer Familie wieder gehört?
Ich wünsch' dir Kraft und Geduld zum Aushalten und dass ihr ganz bald wieder einen dritt aufeinander zugehen könnt.
Viele Grüße #winke

Um es zusammenfassend zu sagen: das war eine filmreife Kommödie, die ihr vielleicht gegen Honorar ans Fernsehen verkaufen könnt.

Eine Frau, die mit Hang zum romantischen Kitsch eine Weihnachtsüberraschung der besonderen Art vorbereitet hat, und damit ihren Mann, mit dem sie nicht kommuniziert, weder über künftige Familienplanung noch über den aktuellen Stand der Familienplanung damit vor versammelter Sippe völlig überrumpelt.

Die armen Eltern und Schwiegereltern versuchen den ausrastenden Unglücksraben zu besänftigen und bringen mit ihrem Gequassel das Faß zum Überlaufen, so dass dem wutentbrannten Ehemann nur noch die Flucht bleibt, nachdem er seinem Unmut (wahrscheinlich lautstark) gehörig Luft veschafft hat.

Noch ärmer sind die Kinder dran, die nun nicht verstehen, warum das fröhliche Weihnachten in einen außerordentlich schlimmen Streit mündete. Die Eltern haben sich gestritten über etwas, Papa möchte ein Baby abtreiben, und die Omas können die Eltern nicht beruhigen.

Und das alles unterm Christbaum, zur Feier der Geburt Christi, ob mit oder ohne Bezug dazu wissen wir nicht. War es ein christliches Weihnachten, dann war es doppelt vermasselt. War es nur das "Fest der Liebe", dann war es aber ebenfalls voll vermasselt.

Was können wir daraus lernen: bitte gerade auch an Weihnachten nicht ichbezogen Geschenke und Überraschungen aussuchen. Immer VORHER überlegen, wie das beim anderen ankommt. Liebe ist nicht, wenn ich mich in den Mittelpunkt rücken kann (das ist EIGENLIEBE). Liebe ist das, was der ANDERE braucht.

  • (121) 26.12.17 - 19:16

    Ja ja, filmreif tatsächlich. Mich würde aber auch interessieren, wie es jetzt, 2 Tage danach, ausgegangen ist.
    Ist der Mann überhaupt wieder nach Hause gekommen?
    Ist er geflüchtet nach Hawaii?
    Vllt ist er nur so ausgerastet, weil er eine Affäre mit seiner Sekretärin hat und seine Frau just nach den Feiertagen verlassen wollte.
    Haaach, was man da alles spannendes draus drehen könnte...

Ich hätte es ihm nie vor versammelter Mannschaft gesagt! Ist das denn geplant gewesen das Kind?

(123) 02.01.18 - 08:30

Hallo!
Ein lieber Gruß an dich zum neuen Jahr! Ich hoffe so, dass sich der Sturm von Weihnachten gelegt hat und dass es wirklich "nur" dieser Sturm war und kein grundsätzliches Nein... Wie geht es deinem Mann inzwischen damit, dass er nochmal Papa wird?! Ist er schon ein bisschen angekommen?!
Hoffnungsvolle Grüße von Hanna

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