Er steht nicht hinter mir

    • (1) 07.01.18 - 20:21
      enttaeuscht

      Hallo!


      Ich bin von meinem Freund echt enttäuscht.


      Folgende Situation:

      Ich arbeite über eine Zeitarbeit (in der er Disponent ist) in einer größeren Firma. Die Rede war davon, dass ich zum Jahreswechsel übernommen werden sollte. Im Oktober hatte ich einen Arbeitsunfall bei dem ich mir einen Finger gequetscht habe. Ich bin bis jetzt noch nicht wieder einsatzbereit. Nun meldete mich diese Firma ab. Am selben Abend kam er heulend heim und überreichte mir die Kündigung von der Zeitarbeit. In dieser Kündigung steht noch nicht mal ein Grund drin. 😠 Somit ist das ganze erst recht nicht rechtens, da ich NICHT mehr in der Probezeit bin. Irgendwie war es mir schon klar, dass es so kommen wird. Aber dass mein Freund scheinbar keinen Arsch in der Hose hat und sich von seinem Chef einlullen lässt mit schönen Worten. Schockiert mich wirklich. Ich an seiner Stelle hätte das nicht zugelassen und falls es nicht abzuwenden wäre, würde ich mich schleunigst nach was anderem umsehen. Aber nein. Er hockt nur da und bemitleidet sich selbst. Er hätte ja eh nichts zu melden. Seine zwei Kolleginnen würden ihn nicht ernst nehmen und übergehen.

      Er kotzt mich echt so an. Am liebsten würde ich ihn rausschmeissen.


      Sorry fürs auskotzen aber das musste raus.

      • (2) 07.01.18 - 20:46

        Aber was hätte er denn machen sollen? Es ist doch gar nicht seine Aufgabe, Personalentscheidungen zu treffen; er ist Disponent! Den Chef anbetteln kommt nicht gut.

        Deine Idee, daß er nun den Job wechseln soll, weil sie Dir gekündigt haben ist völlig daneben!

        Dein Freund kann nichts für Deine Kündigung. Versuche mal, Deine Wut auf diese Firma nicht auf Deinen Freund zu projezieren!

        Mare88

        • (3) 07.01.18 - 20:54

          Er weiß, dass diese Machenschaften nicht richtig sind und ignoriert es indem er weiter dort arbeiten will bzw. er unterstützt es weil er mir die Kündigung privat mit heim gebracht hat. Das ist nicht sein Job. Sie hätten es schicken müssen. Er unterstützt es mit seinem Verhalten.

          • (4) 07.01.18 - 21:04

            >>>Er weiß, dass diese Machenschaften nicht richtig sind und ignoriert es indem er weiter dort arbeiten will <<<

            Doppelte Moral.

            Du würdest doch auch weiterhin dort arbeiten wollen, wenn du nicht die Kündigung bekommen hättest.

            • (5) 07.01.18 - 21:09

              Bislang wusste ich nicht, dass die solche Spielchen treiben. Hätte ich das vorher gewusst, hätt ich mich da sicher nicht beworben.

          (7) 07.01.18 - 22:03

          Er ist der autorisiete Bote der Firma, Kündigungn schickt man kaum noch per Post, sondern übergibt sie händisch oder per Boten.

          Mein Gott, er ist nur der Überbringer der schlechten Nachricht, nicht der Grund!

          lisa

          Bitte was für Machenschafften siehst Du da außer eine langzeitkranke Zeitarbeiterin?

    Du solltest besser das Private vom Beruflichen trennen!

    Dein Freund hat in der Firma keine Personalentscheidungen zu treffen, und schon gar nicht welche, die seine Freundin betreffen. Das muss man akzeptieren.

    Du bist jetzt 3 Monate krankheitsbedingt/unfallbedingt ausgefallen. Wenn du die Kündigung anfechten willst, dann steht dir doch eine Klage beim Arbeitsgericht offen. Ich kann aber auch nachvollziehen, dass dich der AG gerne raus hätte - er hat nun mal weiter Kosten mit dir.

(12) 07.01.18 - 20:52

Was erwartest Du genau? Dass er seinen Chef zur Rede stellt? Dass er kündigt?
Warum willst Du das? Ich käme nie auf die Idee, dass ich erwarten würde, mein Freund sollte sich da einmischen oder gar Konsequenzen ziehen. #kratz

Dein Ansprechpartner ist maximal noch ein Anwalt für Berufsrecht bzw. Deine Rechtschutzversicherung, wenn Du den Job da mitversichert hast.

(13) 07.01.18 - 20:54

Hej,

komm mal runter und denk nach!

du wurdest gekündigt, das war sicher nicht seine Entscheidung sondern vielleicht auch so vereinbart zwischen Personalchef und Leasingfirma!

Vorteil einer Leasingfirma man kann die Arbeitnehmer jederzeit kündigen! Sehr bedauerlich dass du wegen eines Arbeitsunfall gekündigt wurdest aber du gehörst nun mal nicht zum Stammpersonal.

Nur weil du keinen Job mehr hast, wäre es mal als unklug wenn er einfach seinen Job auch kündigen würde nur damit DU dich besser fühlst!

Gib doch IHM nicht die schuld und denk mal in aller ruhe darüber nach!

  • (14) 07.01.18 - 20:58

    Haben sie nicht. Das weis ich von ihm.

    • trotzdem finde ich du reagierst vollkommen über!

      Was sagt dein Arbeitgeber dazu, hast du schon Kontakt mit der Leasingfirma aufgenommen? Die wissen das ja schon immer vor einem. Zumindest muss ich beim Personalbereitsteller immer vorher anrufen Herr X und Herr Y werden ab dann und dann nicht mehr benötigt...

Hallo,

ich denke, du vermischst da etwas. Dass sie Firma einen gemieteten Arbeitnehmer "abmeldet" finde ich normal und legitim.

Dass dein Freund dir die Kündigung mit heimbringt finde ich unprofessionell. Wenn die Kündigung d. E. nicht rechtens ist, dann musst du arbeitsrechtliche Schritte einleiten. Nicht er muss das mit seinem Chef klären. Er hat dich genauso zu behandeln wie alle anderen Zeitarbeitsangestellt auch.

Seine rumheulerei macht's natürlich nicht besser, weder bei dir noch bei den Kollegen.

Lg

#kratz

Du bist ernsthaft der Meinung, dass der Arbeitnehmer, dessen Ehefrau gekündigt wird, dem Chef dafür das Fell abziehen sollte?!

Wo gibt es denn sowas?

(19) 07.01.18 - 22:01

Hi,
wieviel Mitarbeiter hat denn die Personalvermittlungsfirma?
Wenn es eine eigenständige GmbH ist, somit unabhängig z.B. vom Mutterkonzern, zählen auch nur die Mitarbeiter vom Standort, wenn es hier Dein Vertragspartner ist.
Unter 10 Mitarbeiter - dann kann sie dich immer ohne Grund kündigen.


und dann...dein Partner ist echt traurig u d das nimmt ihn sicherlich mit ABER er hat nicht diese Entscheidung getroffen. Soll er Deinetwegen auch noch den Job verlieren?

lisa

(22) 07.01.18 - 23:15

Du schreibst, dass du zum Jahresende übernommen werden solltest. War es ein befristeter Vertrag, der zum 31.12.17 abgelaufen ist? Dann wäre es ja keine Kündigung an sich, sondern nur keine Verlängerung der Befristung.

(24) 08.01.18 - 00:31

Du bist ja lustig.

Wenn das alles nicht rechtens ist, dann hab DU doch den Aesch in der Hose und geh' per Anwalt gegen die Kündigung vor und erwarte nicht, dass dein Freund für dich in die Bresche springt. Soll sich dein Freund mit dem Chef anlegen und wegen deiner Kündigung einen Streit vom Zaun brechen? Der Chef wird ihm mit Recht sagen, dass ihn das nichts angeht, wie die Personalentscheidungen getroffen werden.

Mit dir möchte man wirklich nicht befreundet sein, wenn du von jemandem aus dem engsten Umfeld verlangst, dass dieser dir Zuliebe, weil DU angepisst bist und ungerecht behandelt würdest, seinen festen Job so mir nichts, dir nichts von heute auf morgen kündigt und irgendwo neu anfängt mit Probezeit, evtl. auch erst befristeten Vertrag etc.
In wieweit würde DIR das helfen? Der Firma wird es sch**** egal sein, du hättest nicht immer keinen Job und dein Freund fängt irgendwo wieder bei null an.

Bist du immer so ICH-bezogen?

(25) 08.01.18 - 07:45

Hallo...genau deswegen wollen viele Arbeitgeber keine Paare bzw Freundschaften innerhalb einer Firma....weil eben viele privat und Beruf nicht wirklich trennen können. Sicherlich war es moralisch verkehrt dich zu kündigen....aber wirtschaftlich gesehen richtig. Kaum jemand schafft es von einer Leiharbeit in Vollbeschäftigung übernommen zu werden....warum dann jemand nehmen, bei dem nicht klar ist, wann er wieder kommt? Und die Tage vorm Krankengeld hast du der Firma sehrwohl Kosten verursacht....dazu kommt, dass dich ja jemand ersetzen muss und nicht planbar ist wie lange. Dass du jetzt privat und Beruf endgültig vermischen willst, indem du deinen Partner verantwortlich machst, zeigt nur, dass die Entscheidung der Firma richtig war....denn es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, dass du einen Sonderstatus aufgrund deiner Partnerschaft erwartest.

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