Finanzen in der Partnerschaft

    • (1) 11.01.18 - 14:13

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      • Hallo perfectage!

        Ich denke das Dir das so pauschal niemand beantworten kann.
        Das kommt doch individuell auf jede einzelne Situation an wo wiederrum sehr viele Aspekte eine grosse Rolle spielen.

        Aber Grundsätzlich gehe ich mal davon aus das man bei der Anschaffung eines Hauses z.b. natürlich mit allen Finanziellen Möglichkeiten rechnet und für den sogenannten worst case dann dementsprechend vorsorgt.
        Und auch das wiederrum kommt darauf an welche Möglichkeit jede Familie dahingehend hat?!

        Ich denke es ist schwer hier Antworten auf Dein/Euer spezielles Problem zu finden. Das sollte in diesem Fall ein Spezialist erledigen und kein Forum.

        Alles Gute!

        Wenn es nur ein Gehalt gibt und keine weiteren Gelder dazu kommen, könnten wir nicht davon leben. Aber es gibt im Falle von Arbeitslosigkeit erstmal ALG 1, es gibt Kindergeld und bei Tod eines Partners Witwen- und Halbwaisenrente. Man könnte keine großen Sprünge machen msn käme zurecht.

        • Zumindest so lange, bis man wieder einen Job gefunden hätte oder man müsste eben Stunden aufstocken. Ich würde dann wohl statt 20 25 oder 30 Stunden die Woche arbeiten gehen, wenn das Vollzeit Gehalt meines Mannes dauerhaft wegfallen würde.

      (5) 11.01.18 - 14:45

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man nicht alles planen kann. Manchmal hilft es nicht zu resignieren sondern zu reagieren und aktiv zu werden.
      Wird jemand arbeitslos, gibt es ALG 1. Bei Erkrankungen sind Umschulungen möglich oder zumindest ein 450€ Job. Auch wenn man für diesen überqualifiziert ist.
      Auch für Hausbesitzer gibt es Wohngeld und ggfs Kindergeldzuschlag.
      Verstirbt jemand gibt es Witwen und Waisenrenten.
      Es geht immer irgendwie weiter.

      Gerade, weil Du das in Deinem Posting 3 Mal fragst.
      Was bringt es dir, wen andere hier sagen, sie könnten sehr gut von einem Gehalt leben?
      Nix!

      Ihr müsst eure finanzielle Situation klären.
      Der Mann hat jetzt noch einen Job.
      Wie kam er an den Job?
      Was für eine chronische Erkrankung liegt vor?
      Gibt es eine BUZ die das decken könnte?
      Umschulung?
      Anderer Job mit vielleicht weniger Gehalt aber immerhin ein Job?

      Und ja, eine Lebensversicherung ist genau dafür da, um den whorst case, also den Tod des Hauptverdieners abzudecken und die Summe deckt dann mindesten z,B. die noch offene Restschuld oder bei einem bezahlten Haus 6-12 Gehälter ab. Da gibt es Modelle der Versicherungen, die das entsprechend als Risikolebensversicherung abbilden.

      Kosten senken ist auch ein Ansatz.
      Versicherungen, Beiträge, Hobby, Müll, Energie, Lebensmittel, Auto usw.

      • Wenn der Mann chronisch krank ist, kriegt er nun keine Risikolebensversicherung mehr, ebensowenig wie eine Berufsunfähigkeitsvers., ist alles mit Gesundheitsprüfung. Da ist Übergewicht schon ein k.o.-Kriterium! Nicht mal mit Aufschlag kriegst Du da was!
        LG Moni

        • Das der Mann jetzt keine Versicherung mehr bekommt ist mir klar.
          Die Frage war ob es eine BUZ gibt, die den Ausfall (zumindest zweitweise) übernimmt.

          Die Frage war, ob es eine Risikolebensversicherung für den whorst case gibt?
          Die Frau sollte jetzt ggfs. auch eine haben, wenn sie das einzige Einkommen im HH ist.

          • BUZ für sie wäre okay, wenn sie 100% gesund ist. Weiß aber nicht, wie hoch die mtl. Raten sind, das geht ihr dann ja ab. Und LEIDER weiß man auch, dass es meistens ein Mordsgeschisse gibt, bis eine BUZ wirklich mal zahlt. Wollte ich auch abschließen, als ich meine Altersteilzeit unterschrieb.....allein der Gesundheitsfragebogen war eine Frechheit. Da hätte sogar meine Blinddarm-Op 1970 angegeben werden müssen usw. Risiko-LV ist freilich auch okay, hat sie halt selber nichts davon nur ihre Nachkommen.
            Vertrackt ist so was immer, hilft nur eines, Haushaltsbuch anlegen und mal richtig planen....und notfalls streichen. Kenne ich alles, mein Mann war auch mal über ein Jahr krank und auch mal 2 Jahre arbeitslos - 2 Kinder hatten wir auch. LG

            • BUZ kostet Geld, wenn sie aber dauerhaft die Alleinverdienerin bleiben sollte, muss das auch meiner Sicht abgesichert werden. Es gibt gute Anbieter, die da vielleicht nicht so ein riesen geschisse drum machen. Freilich kostet das aber Geld.

              Ich meine auch geschrieben zu haben, dass generell mal die Kosten durchgekämmt werden müsssen. Überflüssige Versicherungen raus. Energielieferanten wechseln, Telefon prüfen, evtl. ein Auto weg usw.

              Der Peter Zwegat Ansatz hilft da sehr gut!

          (12) 12.01.18 - 06:52

          Hallo.

          Die TE hat einen Vorteil, dass das Haus schon abgezahlt ist. Also würden da schon mal keine Kosten mehr kommen. Risikoversicherung bekommt man trotzdem, auch bei Behinderung oder chronisch krank. Man muss dann eben nur tiefer in die Tasche greifen. Aber wenn es (lebens)notwendig ist, macht man das. Und auch wie du schreibst, Jobs gibt es auch für chronisch kranke. Mein Mann ist chronisch krank und zu 60 % behindert (auch körperlich eingeschränkt). Aber er macht einen Job, den er eigenltich nicht ausüben dürfte (gesundheitsmäßig). Aber er hat macht es, damit ich nicht alles finanziell alleine stämmen muss. Und auch hat er den sozialen Kontakt. Ich glaube, es ist eine Frage der Einstellung.

          LG

          • Eben die Tatsache, dass das Haus bezahlt ist und das es trotzdem knapp ist, gibt mir eher noch mehr zu denken. Wie sähe das mit Miete aus? Welche Einnahmen bestehen überhaupt?

            Ja, das ist eine Einstellungsfrage!

      Morgen Moni,

      bei der Risikolebensversicherung muss ich contra geben. Mein Mann hat auch eine bekommnen, mit chronisch krank und 60 % Behinderung. Nur ist es so, dass man dadurch tiefer in die Tasche greifen muss. Wir haben es mehr oder weniger freiwillig machen müssen, da auch ein Haus mit dran hängt. Auch ist seine Unfallversicherung höher als normal. Das wissen wir, ist uns aber wichtig. Man weiß ja nie.

      Ich denke mal, es ist notwendig zu überdenken, was man wirklich braucht und sich leisten kann. Auch macht er eine Arbeit, die er eigenltich nicht ausüben dürfte (krankheitsmäßig). Aber er sagt, lieber solche Arbeit als gar keine. Denn er könnte es nicht, dass nur ich alles finanziere und er sitz "faul" herum. Und der soziale Kontakt ist dadurch auch gegeben.

      Vielen ist eine Einstellungssache im Leben.;-)

      LG

      • Da habt ihr wirklich Glück gehabt. Der Mann meiner ältesten Nichte ist unterschenkelamputiert nach einem Berufsunfall. Sie waren gerade am Haus bauen und als seine Behandlung/Reha abgeschlossen war und er sogar wieder arbeitete, versuchte er, eine Risiko-LV zu bekommen. Aussichtslos. Nicht über die Bank, nicht über einen Makler, der mehrere Gesellschaften vertrat.
        Selbstverständlich wollen die meisten Männer arbeiten, solange es geht. Mein Mann arbeitete sogar nach seinem Schlaganfall wieder in Grenzen noch ein paar Jahre weiter. Ich selber wäre nicht anders gewesen. Mir fehlt meine Arbeit und meine Kollegen sehr.
        LG Moni

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