Neuen job wagen oder nicht

    • (1) 18.01.18 - 07:23
      Blackxie

      Kurzum das thema gehört hier nicht her möchte aber anonym bleiben.

      Ich werde am 1.2 wieder in meinen alten job gehen, bin noch bis ende juli in elternzeit habe aber betreuung und möchte gern wieder arbeiten.
      Der firma geht es nicht gut, seit jahren nicht.
      Nun wäre es vermutlich so, das ich die erste wäre die fliegt, wissen kann ich es aber nicht.

      Durch einen zufall habe ich eine andere stelle gefunden, gleiche Voraussetzung (fahrzeit keine wie jetzt, Arbeitszeit) mehr geld, der firma geht es gut. Ob das klappt weiss ich noch nicht 100% sieht aber so aus.
      Das Problem ist a) wenn es mir nicht gefällt oder denen mit mir und ich gekündigt werden würde ist der andre job ja auch weg und ich krieg ne Sperre vom Arbeitsamt #augen falls ich nicht schnell was neues finde
      b) sind es Bekannte von uns, wir wohnen sehr nah zusammen. Nicht befreundet aber verstehen uns gut, gute nachbarschaft sozusagen.

      Was würdet ihr tun? Die suchen dringend jemanden. Also wenn ich es absagen würde wäre die stelle definitiv weg.

      • Ich würde hin, wo der Firma gut geht ;-)

        Guten Morgen,

        ich würde wahrscheinlich auch ehr dahin gehen, wo es der Firma gut geht. Hätte aber arge Bauchschmerzen, wenn es Bekannte, Nachbarn oder Freunde wären :-(

        LG

        (4) 18.01.18 - 08:15

        Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, daher würde ich den neuen Arbeitsplatz vorziehen.

        Das Risiko, dass auch beim neuen Arbeitgeber nicht alles Gold ist, was glänzt, kannst du natürlich nicht ausschließen. Mit dem Argument dürftest du aber nie wechseln und allein schon die Tatsache, dass der alte Arbeitgeber Probleme hat, spricht doch dafür.

        Deine eigenen Bedenken scheinen sich ansonsten nur noch auf eine mögliche Sperre zu beziehen, wenn das neue Arbeitsverhältnis schnell wieder endet.

        Wäre der neue Vertrag denn befristet?

        Aber selbst dann kommt es nach der Rechtsprechung des BSG im Rahmen einer Einzelfallprüfung darauf an, ob es sich um eine nicht zu kurze Befristungszeit handelt (bis zu drei Monaten, da ist ein Wechsel schwer erklärbar) und ob es nachvollziehbare Gründe für den Wechsel gibt. Gründe wie ein höheres Gehalt und kürzere Fahrtzeiten und innerbetriebliche Probleme aufgrund der schwierigen Auftragslage werden dabei berücksichtigt.

        Kurz: ich würde wechseln und wünsche dir alles Gute!

        • (5) 18.01.18 - 08:26

          Nein der neue wäre nicht befristet, sonst würde ich gar nicht darüber nachdenken. Ja man hat ja immer ein risiko. Ich hab halt 2 kleine kinder. Wenn die krank sind habe ich niemanden der sie nehmen könnte.
          Mein alter Arbeitgeber meint dann kommst halt wenn dein mann daheim ist.
          Mein neuer sagt das gleiche.

          Ich habe mir überlegt denen einen probetag anzubieten. So wissen wir alle was auf uns zukommt. Und ob wir miteinander zurecht kommen könnten.
          Aus dem nichts möchte ich meine alte Stelle nicht aufgeben und dann am ende vermutlich nix haben.
          Hier ist der markt hart umkämpft, Teilzeit am vormittag im Büro, das ist hier sehr schwer zu finden.

          • (6) 18.01.18 - 08:27

            Die Idee mit dem Probetag finde ich ganz hervorragend. Auch wenn es nur ein Tag ist, nimmt man doch was von der Atmosphäre mit und kann besser einschätzen, was auf einen zukommt.

      Du hast die Vermutung, dass dich deine jetzige Firma bald kündigen könnte, da es ihr eh schlecht geht (damit wohl auch keine Gehaltserhöhungen zu erwarten).
      Die andere Firma bietet mehr Sicherheit und zudem besseres Gehalt bei sonst gleichbleibenden Bedingungen.

      Was hält dich also ab?
      Nicht wechseln und dann trotzdem gekündigt werden oder sonstige Probleme einer schlechtlaufenden Firma aushalten (evtl. Ausfall von Gehaltszahlungen, oder sogar Insolvenz)?
      Du weißt also auch hier genauso wenig, was die Zukunft bringt, wie in der neuen Firma. Doch da bist du dann ja immerhin sicher, sobald die Probezeit übersanden ist.

      Sind die Bekannten von der alten oder der neuen Firma?
      Beides dürfte recht egal sein.
      Sind sie von der alten, werden sie mit vernünftigem Verstand dein handeln akzeptieren.
      Sind sie von der neuen, musst du dir ja nur Sorgen machen, wenn du weißt, dass du keine gute Arbeit leistest :-p

      Hey!

      Mach auf jeden Fall einen Probetag in der neuen Firma!

      Von einer Stelle direkt in die nächste wechseln ist immer ein Risiko.. ob es passt, weiß man erst nach einer Zeit.
      Aber der Probetag hilft sehr. Ich war vor einem dreiviertel Jahr in der gleichen Situation und nach einer Stunde im Probetag wusste ich: das passt für mich!

      LG Claudi

      • Das halte ich für eine Gute Idee. Oder zumindest mal die Möglichkeit haben, vorbei zu gehen und sich den potentiellen zukünftigen Arbeitsplatz und die Kollegen ansehen. Wichtig ist, wie es den Leuten so geht, die im gleichen Team arbeiten. Ich denke, meistens kriegt man mit, wie die Stimmung so ist, ob die Leute gerne an ihrem Arbeitsplatz sind oder nur ihre tägliche Pflicht absitzen.

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

    Mach doch 1-2 Probetage und dann befragst Du Dein Bauchgefühl und entscheidest.

    Hallo,

    ich würde es machen. Viel Glück #klee

    LG

    (12) 18.01.18 - 19:10

    Hi,
    ich würde nicht bei Bekannten arbeiten, erstrecht wenn sie so nah wohnen.
    Sicher kannst du bei keinem Job sein, daher würde ich eher beim alten bleiben und abwarten.
    Der Firma geht es seit Jahren nicht gut aber existiert merkwürdigerweise immer noch. Da muss es ja nicht von heute auf morgen Schluss sein.

    Da habe ich schon gutgehende Unternehmen gehabt, da war es schneller Schluss.

    lg
    lisa

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