Schwanger und Konflike mit Partner

    • (1) 18.01.18 - 18:16
      Inaktiv

      Hallo liebe comunity,

      Bitte macht mir keine Vorwürfe.. Ich fühle mich schon selbst unglaublich schuldig und schäme mich für meine dummheit :-[ Ich traue mich auch nicht mit irgendjemanden zu reden.

      Ich habe seit ein paar Jahren eine Affäre mit einem Mann mit Kind (5 Jahre).
      Ich war von anfang an sehr in ihn verliebt und hatte immer im Bezug auf ihn eine rosarote Brille auf. Er hingegen wollte mit nur Sex. Er liebte immernoch die Mutter seines Kindes und verehrte sie abgöttisch, wie ich nach und nach feststellt, trotzdem konnte er nicht mit ihr zusammen sein.
      Leider war ich so dumm dass ich irgendwann ohne verhütung mit ihm geschlafen hab, weil er meinte das das schöner wäre. Insgeheim wünschte ich mir ein kind von ihm und war wie gesagt einfach nur liebesblöd und blind.
      Ich wurde dann auch schwanger. Seine Reaktion war "scheisse" "ich will nicht das das kind so wird wie du" "ich muss erst die sache mit meiner ex klären" usw. kurz er war dagegen. Leider war der druck zu groß für mich ein kind von jmd zu bekommen der mich nicht liebt und das kind nicht will usw also trieb ich ab :-[
      ich hatte dannach über ein jahr eine schwere depression jeden tag suizidgedanken psychatrie usw und habe das ganze bis heute nicht verkraftet :(
      jetzt sind wir seid 1 jahr zusammen und ich bin wieder schwanger! :-[
      weil ich mir ein kind gewünscht habe und der mann naja..
      ich mache mir nun solche vorwürfe das ich so naiv gehandelt habe! Ich komme überhaupt nicht mehr zurecht und bin nur noch am heulen. seit ich schwanger bi ist die rosarote brille weg und ich möchte mit dem mann am liebsten nix mehr zu tun haben.
      Ich finde den gedanken einfach nur schrecklich in dieser situation ein kind zu bekommen. Was soll ich nur tun??? :-[

      Bitte macht mir keine Vorwürde die mache ich mir selbst schon zu genüge.

      • Du wolltest doch schwanger werden, oder? Dann steh jetzt auch dazu. :-)

        Aber schiess den Typen ab, er tut Dir überhaupt nicht gut. Er kann ja trotzdem ein guter Vater sein, aber als Partner für Dich ist er eine Katastrophe.

        • (3) 18.01.18 - 18:37

          Ich kann mir einfach nicht vorstellen alleinerziehend zu sein. Seit der ganzen geschichte mit dem mann ist mein selbstbewusstsein einfach im boden :-( Ich habe mir einfach immer vorgestellt mit ihm eine familie zu haben.. und seit ich schwanger bin und die brille weg ist empfinde ich einfach nur ablehnung für den mann und will mit ihm absolut nichts mehr zu tun haben :-( ich weis auch das ich dem baby seinen vater nicht verwehren darf.. und ich habe einfach unglaubliche angst alleine dazu stehen. :-(

          • Hier ziehen viele Frauen und Männer ihre Kinder alleine groß, ich hab das sogar zweimal im Abstand von 10 Jahren hinbekommen. Das ist zu schaffen. Tipps bekommst Du im Forum "Allein erziehend", bei Beratungsstellen und auf dem Jugendamt.

            Die Frage ist doch, würdest Du eine Abtreibung jetzt nicht noch schlechter verkraften, als beim ersten Mal?

          • Guten Abend! Du hattest zwar die Vorstellung mit diesem Mann eine Familie zu haben aber er offenbar nicht mit dir. Das hast du ja inzwischen selbst gemerkt. Nachdem er dich das letzte Mal so runtergemacht hat ( wobei er ja auch an der Sache beteiligt war) hast du gemerkt wie er wirklich zu dir ist. Das du noch immer bei ihm bist ist eine Sache und du bist aber nicht glücklich. Von daher solltest du dir dringend Gedanken machen was DU WILLST! Die Familie mit ihm wird es nicht geben, mit Kind alleine willst du nicht sein, wieder abtreiben wird dich psychisch kaputt machen.
            Mach dir in Ruhe Gedanken und wenn du wirklich wieder schwanger werden wolltest, dann steh dazu.

            Ela

            • (6) 19.01.18 - 08:47

              eine Abtreibung muss sie nicht psychisch kaputt machen

              sie könnte genau diese Situation zum Anlass zu nehmen und sich noch mal Unterstützung suchen, die ihr verdammt gut tut und die ihr hilft, in sich drin sicherer und wertvoller zu fühlen
              und liebenswert...

              ... dann passiert ihr so ein Typ und rosarote Brille weniger, weil sie weniger bedürftig ist und so dringend gerne geliebt werden möchte (was in Nuancen jeder von uns kennt)
              und lernt dann jemanden vielleicht kennen, mit dem sie eine Beziehung leben kann, die eine wertschätzendere Basis hat.

              Sie ist so jung und kann noch große Schritte gehen, so, wie sich manch 70jähriger noch verändert, weil er den Sinn darin erkennt...

              • Hi du!
                Sicherlich muss eine Abtreibung sie nicht zwingend kaputt machen, aber wenn ich sehe wie sie auf die erste Abtreibung reagierte wäre es nicht ausgeschlossen das sie auf die zweiten ebenso reagiert! Und somit braucht sie, bevor sie eine Entscheidung trifft ( egal welche) fachliche Beratung. Die würde sie meiner Meinung nach auch brauchen wenn sie sich noch einmal für einen Abbruch entscheidet. Denn ich bin sicher alleine packt sie das nicht.
                Natürlich wäre es auch besser und ebenso jetzt ein guter Zeitpunkt anzusetzen und ihr Leben mit diesem Typen zu überdenken. Das in ihr wachsende Kind kann schließlich nichts für seinen Vater.
                Worin das Ergebnis letztendlich besteht werden wir aktuell nicht sagen können auch wenn hier wohl die meisten der Meinung sind das sie ohne diesen Typen besser dran wäre. Das Gleiche denk ich ja auch. Die Entscheidung muss aber in erster Linie sie selbst treffen.
                Und natürlich gibt es nicht nur Arschl….. auf der Welt sondern auch nette Menschen und Männer die ihr zeigen könnten das es auch etwas anderes gibt.

                Ela

                • (8) 25.01.18 - 16:05

                  ich wehre mich gegen allgemeine Zuschreibungen...
                  und Spekulationen...

                  das nimmt auch der TE etwas von Autonomie und Eigenverantwortung
                  nach dem Motto: wir wissen besser, was für dich richtig und falsch ist.
                  hingegen würde ich die TE lieber bestärken zu schauen, was ist, welche Unterstützung kann und möchte sie wo wie bekommen und
                  dass sie in sich hineinhorcht, weil sie dort die Wahrheit für sich finden wird, die aktuell heute für sie stimmig ist...

                  und: im Leben ist nichts in Stein gemeißelt. auch wenn es keinen Rückwärtsgang gibt, ist das Leben doch dazu da, Erfahrungen zu machen, sich zu entdecken, zu wachsen
                  und nicht (nur), etwas zu leisten und zu schaffen...

                  meine Meinung...

                  • Hi du! Sicherlich ist das LEben auch dafür da um eben eigne ERfahrungen zu machen. Die scheint sie aber bei der letzten ABtreibung bereits gemacht zu haben. Klar sind wir nicht für ihr Leben verantwortlich sondern sie selbst, aber sie hat hier ja offensichtlich nach Meinungen gefragt. Danach muss sie selbst entscheiden welches ihr Weg ist. Sie ist für ihr Leben ja auch selbst verantwortlich.

                    Ela

                    • (10) 11.02.18 - 06:56

                      wenn man mit einer Sache schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann man das nächste Mal in ähnlichem Fall positivere Erfahrungen machen
                      weil man nicht mehr der selbe Mensch wie damals ist
                      weil man vielleicht weiß, was einem hilft, daraus keine dramatische Erfahrung zu wiederholen
                      weil man die äußeren und inneren Umstände für eine kommende Erfahrung beeinflussen kann, wie auch die innere Haltung dazu

                      Das stimmt, sie muss entscheiden und sie trägt die Verantwortung.

                      Zuschreibungen und Aussagen, dass etwas so und so wäre, manipulieren und beeinflussen tendenziell den Menschen eher, als dass es unterstützt, 100% die Eigenverantwortung zu übernehmen.

                      lg

      (11) 18.01.18 - 18:50

      Hör auf zu jammern und ändere was. Es gibt nun wirklich schlimmeres als Alleinerziehende zu sein.
      Klingt ein wenig als würdest du gerne in deinem Selbstmitleid baden.
      Besorg dir ne Wohnung, rechne deine Finanzen durch und fang an dich auf dein Baby zu freuen. Das kann nämlich nichts dafür, dass seine Mama jahrelang dem falschen Mann nachgerannt ist

      • (12) 19.01.18 - 09:32

        nein, naiv, nicht dumm, deine Ansicht.
        Du weißt nicht, wie es ist, wenn man wirklich psychische Probleme hatte oder hat.
        Sie versucht ihre Grenzen zu sehen, um sich nicht zu überfordern. Sie versucht einen Weg zu gehen, der sich für sie stimmig anfühlt.
        Und im Außen sagen die Leute, was richtig und was falsch ist... was sie tun soll und was nicht... und interpretieren ihr Verhalten als "in Selbstmitleid baden" etc. nur weil es das in ihrer Situation so möglicherweise zu verstehen wäre.
        Das sagt mehr über dich aus und nichts über die TE!

        Es stimmt, es gibt Schlimmeres als Alleinerziehend zu sein. Das hängt aber von der Basis ab. Und nur weil deine anders ist und es für dich kein Problem wäre, heißt es nicht für die TE, dass sie ihre Grenzen nicht ernst nehmen sollte...
        Wetten, wenn die TE dann auf euer Zureden das Kind bekommt und dann hier schreibt, weil sie überfordert wäre, dass dann neu blöde Sprüche hier kommen würden?
        #sorry, aber es ist so leicht, aus seiner eigenen Perspektive zu urteilen... nur: das hilft der TE nicht.

        • Treffende Antwort 👍🏻

          Ich habe mir beim Lesen mancher Beiträge dasselbe wie du gedacht. Ich finde es immer wieder erschreckend, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Gesellschaft häufig auf Unverständnis treffen. Offensichtlich kennen sich viele mit Depressionen, Psychosen oder Borderline überhaupt nicht aus und wissen auch nicht, dass dies eine normale Lebensführung erheblich erschwert. Ein Depressiver leidet nun mal unter starker Antriebslosigkeit und kann nicht so einfach Dinge anpacken, die für andere selbstverständlich sind. Auch sind Menschen mit psychischen Problemen nicht so belastbar wie andere und brauchen häufig Hilfe von Außenstehenden. Daher ist es fraglich, ob so jemand den Anforderungen gewachsen ist, die ein Kind nunmal mit sich bringt. Ich sehe hier eben die Gefahr einer Überforderung, zumal sie ja keinen Partner hätte, der sie entlasten könnte. Sie müsste evtl. Hilfe zur Erziehung durch das Jugendamt in Anspruch nehmen oder in eine Mutter-Kind-Einrichtung gehen.

      (15) 19.01.18 - 09:34

      und für deinen Beitrag 10 Sterne!
      #rofl
      #klatsch
      da haben ja ganz Reflektierte und Besonnene ihr Urteil abgegeben. Na, herzlichen Glückwunsch!! #fest#glas

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