Zwischen 2 Männern

    • (1) 24.01.18 - 12:40

      Hallo. Ich muss meine innere Zerrissenheit mal los werden. Ich kann mit niemandem drüber reden, Da mich mittlerweile keine mehr versteht.
      Ich halte mich so kurz wie möglich.
      Ich war 2011 verheiratet. Wir haben 2 gemeinsame Kinder (im Kigaalter). Habe mich 2013 getrennt und dann auch scheiden lassen, weil er Alkoholiker ist und ich damit nicht mehr zurecht kam.
      2015 habe ich einen Mann kennen und lieben gelernt. Alles war von Anfang an sehr eng. Als hätten wir uns schon ewig gekannt. Dann gab es ein paar Auseinandersetzungen und es kam zur Trennung. Mit vielem on/offs.
      2016 kam ich wieder mit meinem Exmann zusammen, lief nicht lange, weil ich merkte, dass er sich noch immer nicht unter Kontrolle hatte.
      Und nun, ihr werdet die Hände über dem Kopf zusammenschlagen......
      Nach einem Jahr ca lief ich meinem Ex Partner über den Weg. Wir waren sofort wieder zusammen, ca 6 Monate. Trennung kam dann, weil er Schulden hat und damit nicht ehrlich umgegangen ist mir gegenüber. Er hat sich auch ziemlich zurückgezogen plötzlich. Naja und dann kam mein Exmann wieder.

      Mit ihm bin ich nun seit 4 Monaten zusammen. Er trinkt noch, wenn er allein ist. Wenn wir dann telefonieren oder schreiben und ich das merke, kommt in mir die Panik auf.
      Von uns beiden ist etwa zeitgleich jeweils ein Elternteil verstorben. Ich glaube, der Wunsch nach einer Familie und die Trauer hat mich dazu getrieben mich auf ihn einzulassen. Er kam auf mich zu.

      Jetzt denk ich seit Tagen an meinen Expartner, der mittlerweile viel verstanden hat. Mir seine Schulden offen gelegt hat und es eingesehen hat, dass mich das auch was angeht in der Partnerschaft.

      Was ist mit mir los? Kennt so ein hin und her jemand?
      Ich denke mich und mein Exmann verbindet die Kinder und der Kontakt, den man immer wieder hat durch die Beiden. Er ist auch toll, wäre da nicht der Alkohol. Trotz, dass er es nun besser im Griff hat.
      Mein Expartner weiß alles von mir, ich alles von ihm. Wir verstehen uns blind. Sexuell passt es (bei meinem Exmann leider gar nicht). Wir können zusammen lachen, Spaß haben... Aber es waren so ein paar grundlegende Dinge, was für mich nicht ging. Der Rückzug und die Schuldensache.

      Weil ich es nicht mehr aushalte, möchte ich mich morgen mit ihm treffen. Weil ich aber auch ehrlich bin, werde ich meinem Exmann nachher von meinem Gefühlschaos erzählen und dass ich so keine Beziehung führen kann. Ich möchte da klare Schnitte haben.
      Wir denken, wir gehören zusammen, müssen nur einiges klären. Ist auch nichts schwerwiegendes.

      Meine Kinder lieben beide Männer. Haben dieses hin und her nicht so sehr mitbekommen. Ein paar Versuche haben wir sie einfach nicht mitbekommen lassen.

      Meine Freunde, Familie, alle würden ausrasten, wenn sie wüssten was in mir vor geht.

      Ich komme mir schäbig vor. Ich verstehe es selbst nicht. Ich kann ja nichts für meine Gefühle.

      Liebe ich beide Männer?

      Was würdet ihr tun und wer war schon in so einer Situation.

      Ich freue mich auf eure Antworten.

      LG

      • Ich würde mich von beiden Männern lösen und mir erst einmal im Klaren darüber werden, ob das jetzt bis an Dein Lebensende so weiter gehen soll.

        (3) 24.01.18 - 12:58

        Lass beide ziehen. Dieses hin und her tut keinem gut. Komm doch erstmal allein klar im leben. Beide haben Defizite, die einfach absolut gar nicht vereinbar mit einer Familie oder überhaupt in einer Partnerschaft sind (Alkoholiker, Schulden und keine Ehrlichkeit und offenheit). Beide sind keine Partner, mit denen man mit Kindern zusamnen leben kann und ich würde meine Kinder vor beiden schützen. Du solltest erst mal vorkommen allein klar kommen können. Ansonsten ist ein Partner für dich nur eine Stütze, nichts, was ebenbürtig ist. Lass beide ziehen, beide sind nicht gut für dich.

        (4) 24.01.18 - 13:11

        Beide passen doch gar nicht. Bist du dir so wenig Wert um das zu erkennen?

      • (5) 24.01.18 - 13:11

        Liebe ich beide Männer?
        -------

        Keine Ahnung, aber vermutlich nicht, wenn du monatlich von A nach B wechselst. Ich tippe eher darauf, dass du nicht allein sein kannst/willst.


        Was würdet ihr tun und wer war schon in so einer Situation.
        --------

        Beide in den Wind schießen. Warum muss es denn unbedingt eine Beziehung sein? wenn der Ex so ein Knaller im Bett ist und obendrein lustig, dann nimm das notfalls mit und lass ihn mit Schulden und Co. sein Ding machen.
        Bei dir scheint es nur die Wahl zwischen Windpocken und Masern zu geben. Wenn irgendwann mal ein vernünftiger Typ auf der Bildfläche erschiene, würdest du den gar nicht wahrnehmen.

        Außerdem: Was tust du deinen Kindern damit an und was lebst du ihnen vor? Hin und Her und dann wieder zurück ....... die armen Kindern kennen sich doch gar nicht mehr aus, wen Mama da aktuell wieder anschleppt. Kinder brauchen Beständigkeit und etwas, worauf sie sich verlassen können.

        Wenn deine Freund und Familie entsetzt wären - was würdest du deinen Kindern raten, wenn sie mit so einer Story zu dir kämen? Würdest du ihnen viel glück bei dem Partnerhopping wünschen oder mal richtig den Kopf waschen?

        • (6) 24.01.18 - 15:38

          Die Kinder kennen den Vater nicht als meinen Partner. Erst jetzt. Damals bei der Trennung waren sie viel zu klein und danach haben wir es erstmal versteckt....
          Und den anderen kennen sie auch nur von 1x Beziehung. Mehr war hier nicht los.
          Ich wechsel hier nicht vor den Augen der Kinder hin und her. Da lagen Monate und sogar mehr als 1 Jahr dazwischen. Und da hab ich sie das on/off nicht sehen lassen.

          Allein war ich auch schon Monate lang oder auch schon ca 1 Jahr und gestört hat es mich nicht. Daran liegt es sicher nicht.

        • (7) 24.01.18 - 15:48

          Achso.... fällt mir eben noch ein. Wenn es ums nicht allein sein gehen würde, hätte ich mich dazwischen auch auf noch jemand anderen einlassen können. Bestand aber kein Intetesse.

          Was ich meinen Kinder sagen würde?
          Ich würde sie fragen, was los ist und würde zur Trennung/Entscheidung raten. Ich würde sie aber nicht verurteilen. Ich würde sicher verurteilt werden.

      (8) 24.01.18 - 13:26

      Ich glaube ich würde an deiner Stelle von beiden Männern Abstand nehmen.
      Wenn man sich zwischen zweien nicht entscheiden kann, dann ist wohl keiner der Richtige.
      Das klingt alles sehr chaotisch - für mich wäre das zu chaotisch und ich würde lieber erstmal für mich sein wollen.
      Wenn der Richtige dann kommt brauchst du keine Entscheidungshilfe ;)

      Moment mal, ich habe den Faden verloren: Du redest NACHHER mit deinem Ex (Mann?), um einiges zu klären ("nichts schwerwiegendes"), aber ihr gehört zusammen?

      So jetzt? Oder gehörst du zu dem anderen Ex?

      Und wenn du so kleine Kinder hast, du jetzt aber darüber nachdenkst, mit dem süchtigen Vater der Kinder, mit dem du schlechten Sex hast, fest und dauerhaft zusammen zu kommen, ähm. Warum? Willst du jetzt ein Leben ohne Sex führen? Oder den schlechten Sex mögen lernen? Wofür? Für einen Suchtkranken, der schon öfter rückfällig geworden ist?

      Wohin soll das denn führen? Er trinkt, weil er nicht allein sein kann. Meint das, du wirst ab sofort nicht von seiner Seite weichen? Bis er auch dann zu trinken anfängt? Und du dann wieder gehst, weil der andere dir "näher" ist? Und du mal wieder guten Sex brauchst?

      Bitte nicht.

      Ich glaube in der Tat auch, dass du das Problem bist. Du kannst nicht allein sein. Du hast das Gefühl, du brauchst jemanden an deiner Seite, um komplett zu sein.
      Verabschiede dich von dem Gedanken. Du bist schon komplett, mit dir selbst.

      Lass die beiden los, in ein paar Jahren wirst du dann evtl. einen Mann kennen lernen, der weder säuft noch Schulden hat und dich dahingehend belügt.

      Ich wünsche es dir und deinen Kindern.

      L G

      White

      • Ums nicht allein sein können geht es nicht. Ich war nach der Trennung meines Exmannes über ein Jahr allein und zwischen den Beiden auch so knapp 6 Monate.

        • Das ist doch keine Zeit um wirklich über jemanden hinwegzukommen!
          Sieht man ja, denn länger hat es ja nicht gedauert, bis du mit einem von ihnen wieder zusammen warst ... #augen

    (12) 24.01.18 - 15:22

    Es passt doch mit beiden nicht. Das ist doch alles ungesund.
    Wenn du zum Ex-Freund zurück gehst, meldet sich der Ex-Mann wieder und so weiter.
    Einer ist Alkoholiker, der Zweite hat andere Probleme.
    An deiner Stelle würde ich mich von beiden trennen und erstmal du mir selbst finden.
    UND auf gar keinen Fall zu einem der beiden zurück gehen.

    Alles Gute

    (13) 24.01.18 - 15:46

    Hallo!

    Ich rate dir mal eine Weile alleine zu sein. Du musst dich sortieren. Dieses ewige Hin und Her bringt doch nichts. Ich konnte dass noch nie verstehen wie man von heute auf morgen in eine andere Beziehung springt. Man muss doch zuerst mal auch alles emotional und psychisch verarbeiten. Deine Kinder tun mir leid. Regle dein Leben, alleine.

    Gabi

    • (14) 24.01.18 - 15:53

      Hier auch nochmal. Da waren Zeiten dazwischen. Das lief nicht von jetzt auf gleich. Und die Kinder mussten das on/off nicht mitbekommen. Als Schluss war, war Schluss. Und als wir Probleme hatten, haben wir es nicht vor den Kindern gehabt. Wenn wir uns dann nochmal trafen, war das ohne die Kinder mit einzubeziehen.

(15) 24.01.18 - 16:27

"Was ist mit mir los?"

Das scheint recht simpel zu sein. Du hast noch nicht verstanden, dass zumindest Dein Exmann besser Dein Ex bleiben sollte. Das trifft möglicherweise auch auf Deinen Expartner zu, aber alleine der Gedanke, Deinen alkoholkranken und immer noch nicht therapierten Exmann wieder zurück zu nehmen, obwohl Du Kinder hast, entspringt meiner Meinung nach einem beschädigten Seelenleben. Vielleicht sehnst Du Dich nach einer intakten Familie? Oder hoffst, er wird endlich gesund, wenn Du wieder zurück kommst?

Liebe ist das garantiert nicht.

  • (16) 24.01.18 - 18:19

    Ja. Also er trinkt einmal wöchentlich in seiner Wohnung. Wir bekommen davon nichts mit. Aber ist ja auch schon schlimm. Es kann gut sein, dass es einfach ein Gefühl von zusammen gehören ist, weil wir Kinder haben und dazu immer guten Kontakt hatten.
    Ich muss jedenfalls definitiv mit ihm reden. Keine Ahnung wie ich mich erkläre. Es wird schwer.

    • (17) 24.01.18 - 18:24

      Vielleicht gehst Du erst einmal auf Abstand und überlegst Dir Deine Beweggründe, notfalls mit Unterstützung vom Fach. Wenn Du nicht sicher bist, was Du denkst und fühlst, wird beim Gespräch ja kaum heraus kommen, dass Du das zwischen Euch endgültig beendest. Dann beknatscht er Dich womöglich nur.

      • (18) 24.01.18 - 19:10

        Ja, Da hast du Recht. Ich werd mich mal hinsetzen alles positive und negative aufschreiben und mir dann vielleicht wirklich mal Hilfe holen.

    (19) 25.01.18 - 13:25

    <<<Also er trinkt einmal wöchentlich in seiner Wohnung. Wir bekommen davon nichts mit. >>>

    Einmal die Woche, und du glaubst das, obwohl du nichts davon mitbekommst.

    <<<Es kann gut sein, dass es einfach ein Gefühl von zusammen gehören ist, weil wir Kinder haben und dazu immer guten Kontakt hatten.>>>

    Schon traurig, dass die Kinder nicht wissen, dass es ihr Vater ist. Hör auf mit dem Spielchen und meine nicht, die Kinder bekommen nichts mit. Das glaubst aber nur du.

    • (20) 25.01.18 - 18:19

      Klar wissen sie, dass es ihr Vater ist?!!!

      • (21) 26.01.18 - 06:44

        Meinst du. Wie ist der Umgang denn geregelt. Zahlt er Unterhalt, kann er die Kinder sehen, wann er möchte bzw. es festgelegt ist. Er hat ein Recht und zugleich eine Pflicht den Kindern gegenüber. Ich glaube nicht, dass ihr das einhaltet, wenn es mal wieder nicht funktioniert mit euch beiden. Da sind dann die Kinder doch egal. Wie sollen die Kinder eine Beziehung zum Vater aufbauen, wenn bei euch das noch nicht mal geregelt ist. Dieses hin und her ist furchtbar für Kinder, auch schon in diesem Alter.

(22) 24.01.18 - 18:10

Letztlich habe ich schlicht null Verständnis. Wie tief muss man unten sein, um sich ständig mit so Asi-Problemen wie Alkohol (wobei das ja wirklich sehr weit verbreitet ist, auch in höheren Schichten), aber v.a. diese Schuldengeschichte einzulassen. Hey, ich sag ja nicht, dass man beim ersten Problem davonlaufen soll. Aber hier zwischen zwei riesigen Problemfällen rumzuhüpfen, wie kann man nur?

Ich würd sagen, dein Problem. ABER: Deine Kinder hängen mit dran und es ist das aller-allerletzte, den Kindern zwei Männer zur "Auswahl" zu geben. Sie lieben beide? Was für ein Quatsch! Kinder können schon mal mit ner Trennung umgehen - wobei sie auch das schmerzt. Glaub es oder nicht, im Endeffekt ist das jedes Mal ein Drama. ABER ständig hin und her, das geht nicht.

Mit zwei Kindern ist man nicht mehr so frei wie als 18jähriger Single. Da muss man irgendwann auch mal seine eigenen "Gefühle" (über die du dir ja nicht mal im Klaren bist) hinten an stellen. Jag die beiden Männer zum Teufel, lass die Finger von solchem Pack! Such dir einen lieben, netten Mann. Liebe muss nicht immer nur wehtun und Probleme machen. Man kann auch einfach zusammen sein und es kann auch mal passen. Alles andere ist es eigentlich nicht wert.

  • (23) 24.01.18 - 19:08

    Zum Teil gebe ich dir Recht. Dass die Kinder beide sehr lieb haben, ist aber so. Sie kennen Beide ca gleich lange. Ich habe bisher alle hin und hers von ihnen weitestgehend fern halten können.

    Zu den Problemfällen.... Ich möchte nicht alle über einen Kamm scheren. Ich selbst bin zB durch die Trennung in Hartz4 gerutscht und hangel mich seitdem von einem blöden Job zum anderen. Ist nicht leicht was zu finden als Alleinerziehende, wovon man auch leben kann. Meinen gelernten Job kann ich jedenfalls nicht mehr machen dank der Arbeitszeiten.

    Ich würde irre werden, wenn mich alle in die Hartz4 Schublade stecken würden.
    Von daher bin ich da nicht so. Jeder hat Schicksalsschläge. Aber gut, manche sind schlimmer, als andere.

    • (24) 24.01.18 - 20:09

      Schau, ich hab studiert, bin Lehrerin. Ich bin zwar verheiratet, aber ich könnte prima finanziell auch ohne meinen Mann. Ich hab hier die Unterstützung meiner Familie, die Kleine müsste nicht mal in die Krippe. ICH bin bei meinem Mann, weil ich ihn liebe, nicht weil ich sonst Hartz IV bräuchte. Das liegt nicht an Frau und Mann oder an getrennt oder nicht, sondern an der Lebenseinstellung - von der Jugend an.

      • (25) 24.01.18 - 21:31

        Ich hatte vor der Ehe auch nen super Job und eigenes Geld womit ich uns hätte allein ernähren können. Dann kam die Trennung, als die Kleine Baby war und nach der Elterzeit konnte ich wegen der Arbeitszeiten nicht zurück. Familie, die mich da unterstützen könnte, ist trauriger Weise nicht mehr da. Da kann ich mich auf den Kopf stellen. Das hat nicht immer was mit Einstellung zu tun. Es wäre ein Traum für mich wieder dahin zu kommen, leider nicht machbar. Also versuche ich uns mit anderen weniger gut bezahlten Jobs über Wasser zu halten. Die Einstellung, Mann und Hochzeit und dann zuhause bleiben teile auch ich nicht.

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