Wie weit müssen eure Partner bis zur Arbeit fahren? Und wie lange?

Hallo ihr lieben.
Mich interessiert mal einfach so heraus, wie viele km eure Partner zur Arbeit müssen, wie lange sie dafür fahren und ob das meiste auf Autobahn oder Bundesstrasse ist. Mein Mann hat ein Jobangebot er würde toll verdienen aber er muss jeden Tag 80 km weit fahren pro Weg deswegen weiß ich nicht ob wir da machen sollen oder nicht weil wir auch ein Haus haben was noch nicht abbezahlt ist. Er würde aber dort mehr verdienen und den Weg kann man von die Steuer absetzten.
Achja und sind eure Partner damit zufrieden oder unzufrieden? Manchmal nerven mich schon meine 20 km weil davon fahre ich 10 km quer durch die Stadt

Warum ist denn nur relevant, wie weit die Partner fahren dürfen und was die Frauen so denken, wie es ihnen dabei geht.

Wäre es nicht viel sinnvoller direkt zu fragen, wer es weiter zur Arbeit hat und wie es der Person damit geht.

Dann hättest du deine Info aus erster Hand.

Genau das habe ich mich auch gefragt... Vielleicht steckt hinter der Frage was anderes?!

Mir ging es ähnlich.

Warum die Frage explizit nach dem Partner...

Ist das nun nen richtiges Partnerschaftsthema oder möchtest du nur grau schreiben? ;) Ansonsten am besten im Finanzen- und Berufeforum fragen.

Nö ich möchte Grau schreiben weil ich weiß das zwei Kolleginnen von meinem Mann hier auch unterwegs sind und die sollen nix vom neuen Jobangebot wissen wird nur rumgetratscht und das will mein Mann nicht

Nur bringt es dir ja nichts zu wissen ob mein Partner mit nem langen Fahrtweg zufrieden ist. Der eine sitzt gerne im Auto und der andere nicht.

Bsp.: Eine Strecke 53km...mit Auto okay, wenn ich Bahn gefahren bin wars ätzend. Dazu ist es auch eine Frage der Uhrzeit wie lang man braucht. Morgens zwischen 7-9 (zumindest hier die Strecke) blanker Horror, zur Mittagszeit aber kein Problem. Am besten fahrt ihr die Strecke mal Probe mit Stoppuhr zur Zeit wo er anfangen müsste. Das würde euch sicher mehr bringen. Die Fahrdauer hängt ja auch immer vom Fahrstil ab ;).

Ich kenne eine Familie, in der der Mann täglich über 100 km fahen muss. Er hat allerdings einen Firmenwagen und auch ein Appartment am Arbeitsort.
Wenn es mal spät wird, fährt er nicht nach Hause, sondern übernachtet dort.
Die Strecke ist übrigens Bremen-Hamburg, fast nur Autobahn.

Vor vielen Jahren war ich auch mal in Hamburg tätig und bin mit dem Zug gefahren. Den haben auch ganz viele Pendler genutzt, die jeden Tag am Bahnsteig standen.

Mein Mann fährt täglich 70 km hin und 70 zurück. Schon seit 20 Jahren. Ihm macht es nix aus.

Oft Home Office ,manchmal 30 km zum nächsten Standort und selten mehrtägige Geschäftsreisen.
Ich finde bis 50 km ist das alles noch ok

Mein Mann und ich arbeiten im selben Ort- und Pendeln beide mit dem Zug.

1 Stunde 15 Minuten hin und natürlich zurück. Sind ca. 60 km pro Strecke. Mit dem Auto sind wir meist länger unterwegs, da wir zu Stoßzeiten fahren, grundsätzlich eine Baustelle ist oder Sperrungen oder so.

Uns macht es nichts aus, da wir zeitgleich morgens fahren, Kuschel ich einfach an seiner Schulter :-).
Ihm macht es nichts aus, er macht es seit 15 Jahren, ich etwas kürzer.

Jetzt bin ich in Elternzeit und wir wollen beide diese Stunde nachmittags nicht mehr missen (okay, es sei denn, Kind ist schlecht drauf und meine Nerven sind dünner Ubd ich brächte schnell jemanden zum Kind abgeben). Denn da kann er alles machen. Film gucken, lesen, im Netz surfen. und sobald er zur Tür rein kommt, ist er voll und ganz für die Familie da, da er bereits düse Zeit zum runter fahren hatte.

Mein Mann fährt einfach 53km, Autobahn, braucht dafür mindestens 45 Minuten. Leider meistens Stau, daher länger. Ich schätze das strengt schon an.
Aber näher wohnen ist nicht möglich, wir wollen keinen teuren Schuhkarton in einer Großstadt bewohnen.

Mein Mann fuhr bis vor kurzem jeden Tag 60 km und wieder zurück, also 120 pro Tag. Und das seit fast 30 Jahren
Nun macht er seit ca. 2 Jahren zwei Tage Homeoffice pro Woche, das ist wirklich gut, denn die Pendelei wird im Alter nicht leichter. Er fährt schon um 5:30 morgens los, da seine Strecke sehr staubelastet ist. ÖPV käme nicht in Frage, von uns aus viel zu zeitintensiv. Mit dem Auto fährt er pro Strecke ca. 1 Stunde.
Ich pendel täglich 40 km in die entgegengesetzte Richtung.

LG
Merline

Meiner hatte zb 25 km (halbe Stunde) war ok. Jetzt hat er deutlich weniger, das bedeutet schon Lebensqualität. Und er sagt: Da muss netto schon deutlich mehr rausschauen, damit ich wechsle und vielleicht eine Stunde mehr pro Tag im Auto verbringe. Es ist ja schön, dass man das teils von der Steuer absetzen kann, aber die Kosten sind trotzdem höher (meiner tankt maximal einmal im Monat), auch das Auto nutzt sich schneller ab.
Sagen wir einmal so: unter 300 netto mehr im Monat würde er es bei 80 km pro Strecke sicher nicht machen. Keine Chance.

LG

Hallo


Mein mann hat 28km pro arbeitsweg.

Teils stadt teils außerorts. Er fährt im schnitt 45 min pro weg.

Zumindest im winter wenn er mit auto fährt. Im sommer und sobald das Wetter nicht mehr so mistig ist fährt er rad und braucht durchschnittlich 1.5 std pro weg.



LG

Mann : 60 km, 50 min Fahrtzeit
Ich : 30 km, 35 min Fahrtzeit

Klar wäre es schön mit dem Fahrrad zur Arbeit zu können aber dafür verdient vorallem mein mann dementsprechend! Soviel würde er hier im nahen Umkreis nie verdienen.

Ich würde hier wohl gerade mal Mindestlohn bekommen und dafür setze ich noch nichtmal ein Fuß vor die Tür.

Mein Mann fährt 2km, vorher waren es 50km. Das ist schon eine andere Lebensqualität, weil man wesentlich mehr Freizeit hat.

Mich nerven schon meine 20km mit viel Stadtverkehr und Stau...

Mein Mann musste jahrelang über 70 km fahren, auf einer Strecke, die echt die Hölle ist, was Staus betrifft.
Wie sind deswegen vor knapp 4 Jahren umgezogen, und jetzt sind es noch nicht mal 10 Minuten mit dem Auto. Meistens fährt er sogar mit dem Rad.
Ich bin auch in nichtmal 10 Minuten auf der Arbeit und es ist wirklich so entspannt geworden.
Abends immer ruckzuck zuhause sein zu können, ist toll.

Jetzt hättest du aber auch dazu schreiben müssen, wie genau sein Fahrtweg sein würde (Autobahn, Stadt, usw.) ;-)

Mein Mann arbeitet im Außendienst, Büro daheim und Dienstwagen. Ihn nervt die Fahrerei manchmal schon, aber immerhin ist es Dienst- und keine Freizeit!

Ich denke das kommt stark auf diverse Faktoren an, ob der Weg zur Arbeit gefällt oder nicht.

Mein Büroweg wechselt in der Woche zwischen 300km (Büro 1; 3h per Auto), 28km (Büro 2, ca 45min per Auto) und Home Office. Ich finde das ok.
Vor 2 Jahren noch habe ich 500m neben Büro 2 gewohnt. Das fand ich total zum kotzen. Da hat mir einfach die Heimfahrt per Auto gefehlt um vom Arbeitstag runter zu kommen.

Mein Mann hat auch 28 km zur Arbeit und die fährt Bahn (ca 1 - 1,5h), nur manchmal Auto. Er findet die Strecke zu lang und ist regelmäßig genervt. Wobei ich das wohl auch wäre, wenn ich Bahn fahren würde. :)

Mein Mann fährt nur 2 km bis zur Arbeit - meistens per Fahrrad.

Die Niederlassung, in der mein Mann arbeitet, ist vor 7 Jahren an einen anderen Standort verlegt worden. Und da haben wir uns dazu entschlossen, mit umzuziehen. War eine sehr gute Entscheidung ☺

Hallo. Hab grad mal die Route berechnet, die mein Bruder hinlegt. 51km hin und 51 km zurück. Ich bin neulich die Strecke mit ihm gefahren. Es war gut ne Stunde ohne Stau.

Ohne Berufsverkehr.

Das ist schon nen Stück. Aber wenn man richtig gut verdient und einem dann ca 1.5h hin und dann zurück täglich nichts ausmachen dann wäre es okay.

Ich finds zuviel.
Mein Mann fährt mit dem Öffentlichen 1 Stunde.

Guten Morgen,

wie alle vor mir schon geschrieben haben, das hängt von vielen Faktoren ab.

Mein Mann pendelt vom Stadtrand unserer Großstadt in die Innenstadt einer Landeshauptstadt. Da wir die Autobahn fast vor der Tür haben ist er für ca 20 km eine halbe Stunde unterwegs mit Firmenwagen. Für ihn ist das okay.

Ist er allerdings weiter auf Geschäftsreise fährt er oft schon einen Abend früher und nimmt sich ein Hotel. Er steigt mit zunehmendem Alter nicht mehr um 5 Uhr ins Auto um dann auf staubelasteten Autobahnen gehetzt anzukommen.

Für mich bedeutet Auto fahren Stress, wenn es so voll ist. Habe in den letzten 10 Jahren zweimal die Stelle gewechselt.

Stelle 1 war ca 20 km entgegen der Hauptverkehrsrichtung. Bräuchte ca 25 Minuten.

Stelle 2 war 7 km entfernt, brauchte dafür auch 25 Minuten, da ich komplett durch die Stadt müsste. Das empfand ich als sehr stressig, vor allem wenn ich lange Tage hatte und die Betreuungseinrichtungen der Kinder schließzeit hatten.

Jetzt bei stelle 3 fahre ich für 3-4 km 6 Minuten mit dem Auto. Wenn das Wetter passt und ich nicht viel transportieren muss wird das Fahrrad aktiviert.

Für mich ist die jetzige Situation sehr entspannt, auch was die Kommenszeiten der Kinder betrifft. Selbst wenn ich länger arbeiten muss bin ich schneller bei den Kindern.

Für mich würde ein Wechsel nur Sinn machen, wenn wirklich deutlich mehr Geld rauskommt und sich der Job für mich besser wäre als der jetztige. Nur des Geldes wegen bestimmt nicht. Ferner müssen die 80 km auch gut zu bewältigen sein. 80 km quer durchs Ruhrgebiet, Never ever !

VG

Hallo.

Mein Mann fährt jeden Tag pro Weg 87 km. Er fährt davon einen Teil mit Auto und dann mit der Bahn weiter. Er ist etwa 1 1/2 Stunde unterwegs (pro Weg). Manchmal hat er gar keine Lust, aber er muss ja los. Aber wenn er unterwegs ist, dann gehts wieder. Und ich fahr jeden Tag pro Weg 50 km teils mit Auto, teils mit Öffentlichen, etwa 1 Stunde. Mir gehts genauso wie meinem Mann. Wir sehen uns täglich nur für ca. zwei Stunden, da er Nachtschicht arbeitet und ich am Tage jeweils 35 Stunden die Woche. Aber wir sind froh, dass wir beide Arbeit haben und somit unser Haus abbezahlen können. Aber man gewöhnt sich dran und organisiert sich so.

LG

5 km, U-Bahn oder Bus.

Er ist zufrieden.

Ich erlaube mir mal, nicht von meinem Partner zu berichten, sondern von mir selbst. Es soll ja auch arbeitende Frauen geben. #kratz

Ich bin eine Zeit lang 85 km gependelt, davon ein recht kurzes Stück Landstraße und den Großteil viel befahrene Autobahn. Am besten ging dies dank flexibler Arbeitszeiten vor und / oder nach dem Berufsverkehr.

Für die Strecke brauchte ich im Idealfall 1 - 1,5 Std.. Nicht selten dauerte die Fahrt aber auch mal 2-4 Std., je nach Frequentierung der Strecke, Stau, Unfälle, Wildtiere, Wetter, Ferien, usw.

Ich habe das Pendeln anfangs noch locker genommen, obwohl ich 10 Std. täglich gearbeitet und am Wochenende noch studiert habe. Allerdings ging mir das Pendeln nach 2 Jahren ziemlich auf die Nerven. Ich denke, dass man das nur bedingt aushalten kann und die Belastbarkeit im Alltag rapide abnimmt, wenn man täglich 11-13 Stunden außer Haus ist. Auto fahren kann ja auch sehr anstrengend sein.

Wetterbedingt haben wir übrigens auch schon im Büro übernachtet.

Hallo,

ich hänge mich auch mal an ... meine erste Stelle war auch 80 Kilometer entfernt. Ich bin damals (auch aus Umweltgründen) mit dem Zug gefahren. Das dauerte mit Umsteigen 1.15 in jede Richtung ... und man hat jede Menge Zeit verloren, v.a., da die Arbeitsstelle noch zwei Kilometer vom Bahnhof weg war.

Mit dem Auto fahren war aber keine Option, da Großstadt. Cool war wie Freizeit im Zug ... ich bin gegen die Pendlerrichtung gefahren, hatte also immer einen Sitzplatz und habe nebenher ein Fernstudium gemacht und viel gestrickt und Bücher gelesen. Ich kam immer (na ja, meistens) entspannt daheim an.

Ich habe dann ziemlich schnell gewechselt und die neue Arbeitsstelle lag weniger als zwei Kilometer vom Haus entfernt ... das war eine völlig neue Lebensqualität. Von der Kostenersparnis ganz zu schweigen.

GLG
Miss Mary

Ich würde das nicht von der Fahrstrecke abhängig machen, sondern davon ob ich mich verändern will, Lust auf etwas Neues habe, neue Firma, neues/ anderes Aufgabengebiet.
Kann ich etwas dazulernen, selbst daran wachsen, (mehr) Personal/ Budgetverantwortung oder auch technische oder organisatorische Herausforderungen.

Die Mehrkosten für den weiteren Fahrtweg bleiben, trotz Steuer nur eben vermindert. Wenn das Einkommen höher ist, steigt auch die Progression - am Besten mal in guhgl den gehaltsrechner anwerfen und schauen was genau übrig bleibt.

Was ist viel mehr verdienen?
Beispiel 220 Arbeitstage/ Jahr

jetzt
40 km (hin und zurück)
= 8800 km/ Jahr
bei 6l/100 km sind das
528 Liter x EUR 1,40 = 740,00

neuer job
160 km (hin und zurück)
= 35200 km/ Jahr
bei 6l/100 km sind das
2112 Liter x EUR 1,40 = 2960,00

Würde im Monat Mehrkosten von ca. EUR 180,00 ausmachen.
Ohne Kinder entspräche das ca. EUR 360,00 Brutto Mehrverdienst (bei Klasse IV/IV) der erst Mal für Sprit draufgeht.

Das ist der Nachteil, der Vorteil ist jedoch zukünftig höhere Rente, Ausgangsbasis für späteren Wechsel, Gehaltsverhandlung besser usw.

In meiner Rechnung sind viele Annahmen und Unbekannte, es soll lediglich als Basis dienen wie man sich hier zumindest finanziell annähern kann um dann die weichen Faktoren, wie Zeit, Freizeit, Fahrstress usw. anzugehen. Ich entspann mich bspw. bei einer Fahrt bis zu ner halben Stunde, darüber wird es dann eher nervig.

---Würde im Monat Mehrkosten von ca. EUR 180,00 ausmachen.--

Ein Auto, dass ständig so viele km fährt, kostet nicht nur Sprit.

das steht außer Frage, lässt sich jedoch nur schwer rechnen.

Sollte jedoch jedem einleuchten, wenn er die beiden km Zahlen miteinander vergleicht.

Mein Ansatz war, hier überhaupt mal ein Bewusstsein zu schaffen und konkret zu werden, damit die TE anfangen kann zu rechnen.

In meinem Beispiel wären 500-600 Euro Brutto alleine durch's Autofahren aufgefressen.

Ich finde, es ist zuerst ein Rechenexempel.

Rechne die Unkosten wie Sprit, Verschleiß am Auto etc. mal hoch (im Schnitt). Dann rechne gegen, was er an "mehr" im neuen Job verdienen würde. Bleibt dann (ordentlich) was hängen? Das was du an Steuer zurückbekommst, fängt das nicht auf. Das kannst du nur als "goodie" berücksichtigen.

Hinzu kommt der Zeitfaktor. Es geht viel Freizeit auf der Bahn verloren. Das kann nur er wissen, ob der neue Job das wert ist (weil er vielleicht mehr Spass macht etc.).

Ist der neue Job auch günstig für berufliche Karriere? Dann lohnt sich der einsatz zusätzlich auch noch mal eher.

Gruss
agostea