Ich hab eine depression - kaum erfüllender Sex in der Beziehung

    • (1) 28.01.18 - 21:54

      Hallo,

      Mein Partner steht irgendwie sexuell nicht richtig auf mich.... :( - also er sit körperlich EXTREM verkuschelt... aber das begehren fehlt. Er gibt es nicht zu und vertröstet mich mit immer anderen Ausreden, zu müde, wir haben irgendwann gestritten, ich wäre zu dick, zu schwanger, er hat zu viel Stress in der arbeit. Wenn wir dann doch ca 3-4 mal im Monat sex haben geht das von mir aus und er bemüht sich nicht, bzw nur sehr halbherzig, ist eher passiv... meist macht er einfach gar nichts ausser kurzer penetration.

      Es klappt selten besser wenn er nicht nüchtern ist, zb Gras raucht oder so. Aber das passiert nie bzw ist es für mich auch keine Lösung jetzt jedes monat herumzurennen und Drogen (#zitter) zu besorgen nur damit er den Sex mit mir spannend findet !!!! Sowas mach ich vl 1 mal im Jahr ! Sowieso sollte er doch auf mich stehen, oder ?

      Was jetzt wieder war:
      ich hatte vor 2 Wochen einen Streit mit meinem Partner, davor hatten wir eine schönerZeit, aber seit dem Streit hängt der Haussegen schief.

      Das war immer so bei uns. Wir sind eine zeitlang (Tage bis Wochen) glücklich, dann streiten wir und sind Tage bis Wochen unglücklich, bis wir das Problem lösen können.

      Jetzt ist es aber irgendwie anders. Das eigentliche Problem weswegen wir gestritten haben haben wir dann nach einer Woche DOCH noch ausgeredet und danach ging es uns auch 1 Tag wieder viel besser, aber nicht länger. Wir hatten uns nämlich auch in den 2 Wochen körperlich sehr voreinander zurückgezogen, und irgendwie bin ich jetzt auf den Trichter gekommen das es sexuell schon SEHR SEHR lang eigentlich nicht passt.

      Ich hab mich dann immer wieder zufriendne gegeben mit dem faulen sex von ihm den ich extrem herbeigeführt habe und seinen Ausreden. Aber seit 1 Woche denke ich wie lange das schon so geht - und das es sich nicht ändern wird und immer weniger wird, und ich mich dadurch innerlich auch immer mehr zurückziehe und das nicht abstellen kann.
      Letzte Nacht war er wieder gekränkt weil ich nicht arm in arm eng verkuschelt schlafen wollte. Ich will eigentlich seit 2 Jahren langsam immer weniger kuscheln und spüre immer weniger wegne der ständigen sexuellen Ablehnung das macht etwas mit mir was ich nicht stoppen kann. Phasenweise weine ich sehr oft kurz beim einschlafen wenn ich ihn berühre und ich spüre das er nicht dasselbe spürt....

      Ich bin innerhalb von 2 Wochen so depressiv geworden deswegen. Ich sehe keinen Weg da raus. Wie soll das nur werden...

      ich habe im Internet 100 Beiträge zu den Thema gelesen und noch keinen vernünftigen Rat gehört ausser Trennung, was für mich nicht in Frage kommt. Der Mann ist mein Traummann. Ich bin in den letzten Jahren soooo aufgeblüht an seiner Seite. Meine KInder lieben ihn so sehr wir haben eine total warme familie und ich fühle mich auch geliebt von ihm. Und ich bin schwanger mit unserem Wunschkind. Ich hatte noch keine so glückliche schwangerschaft, mich noch nie so auf ein Baby gefreut. Aber vl hab ich das Problem verdrängt. Für all solche Überlegungen ist es jetzt zu spät . Hätte wäre könnte..... :-[

      Jetzt frag ich mich was soll JETZT werden...

      • (2) 28.01.18 - 23:08

        Du bist also so aufgeblüht,dass du seit 2 Wochen depressiv bist?

        • ich bin nicht in den letzten 2 wochen aufgeblüht sondern in den letzten 5 jahren. das steht da aber auch wenn du genau gelesen hättest wüsstest du das.

          • (4) 29.01.18 - 17:50

            Du,ich hab mir die Mühe gemacht,alles zu lesen.Ab dem Satz,dass für Dich eine Trennung nicht in Frage kommt, weil er auch Dein Traummann ist, hab ich einmal gegähnt,weil ich mich gefragt habe,was Du dann noch für hilfreiche Ratschläge hier finden willst? Du widersprichst Dir permament in Deiner Aussage und dann fühlst Du Dich auf ne Frage angegriffen.Sorry,gerne rede ich Dir nach dem Mund, was bringt das dann?

      (5) 28.01.18 - 23:19

      "Ich bin innerhalb von 2 Wochen so depressiv geworden deswegen."

      Zu Übertreibungen neigst du ja gern, das ist mir schon aufgefallen - aber das ist nun wirklich eine bodenlose Frechheit gegenüber Menschen, die WIRKLICH an dieser ernsten Erkrankung leiden! #aerger

      GEHT'S NOCH?!

      • ich glaub ich hab jetzt die letzte woche jeden tag geheult und sehe alles nur noch schwarz und hab kaum motivation irgendetwas zu machen.

        wie soll man das sonst nennen, man kann auch seit einem kürzerem zeitraum in ein depressives loch fallen. ich hab auch gerade das gefühl ich komme da nicht wieder raus und ich bin im 8ten monat schwanger.

        • das nennt man traurig oder deprimiert.

          eine depression hast du, wenn ein arzt dir diese diagnostiziert. und nur weil man weint hat man noch lang keine.

          • "eine depression hast du, wenn ein arzt dir diese diagnostiziert."

            Ähm. Nein.
            Die kann man auch ganz ohne ärztliche Diagnose haben. Nur mit den selbsterstellten Diagnosen ist es halt immer heikel.

            • für mich ist jede undiagnostizierte depression in frage zu stellen, weil heutzitage scheinbar jeder zweite hinter jeder verstimmung gleich eine depression vermutet.

              auch ein gebrochenes bein glaub ich nicht undiagnostiziert, könnt ja auch verstaucht oder band gerissen oder angehaut oder einfach nur wehleidig oder ein nervenproblem sein.

              • Trotzdem kommt immer ERST die Krankheit und dann erst die Diagnose - wobei Depressionen auch gerne Fehldiagnosen sind, weil z.B. nicht zuvor alle körperlichen Ursachen ausgeschlossen wurden (Schilddrüsenprobleme, Diabetes etc.) Gerade Hausärzte verschreiben relativ schnell Antidepressiva, Facharzttermine sind ja nur sehr schwer zu bekommen.

                • Na ich bin auch nicht 100% sicher, ich habe das Wort ja einerseits nicht mit bedacht benutzt. Aber intuitiv erschien es mir richtig, weil bin definitif nicht einfach nur traurig, sondern mein Zustand ist:

                  1-Nicht 100 % nachvollziehbar ist (mir geht es SEIT KURZEM sehr schlecht und ich bin belastet und komme da nicht raus- obwohl gar nichts passiert ist.)

                  2- Zu einer völligen Antriebslosigkeit führt, ich muss mich echt zwingen noch irgendwas sinnvolles zu machen, zu putzen, Termine zu erledigen. Vor 1-2 Wochen war ich noch sehr aktiv. und motiviert.

                  3- Ich kann nachts nicht schlafen und verschlafe dann den ganzen Tag was mir noch mehr Angst macht. -Irgendwie ein rutschen in Strukturlosigkeit.

                  Hier die Symptome einer Schwangerschaftsdeprssion :

                  "Hier haben wir Ihnen aufgelistet, welche Symptome typisch für eine Schwangerschaftsdepression sind. Sollten Sie unter einigen davon leiden, könnte dies ein deutlicher Hinweis auf eine Depression sein:

                  Unfähigkeit, sich zu konzentrieren
                  Angst
                  extreme Reizbarkeit
                  Schlafprobleme
                  extreme oder andauernde Mattheit
                  das ständige oder überhaupt kein Verlangen zu essen
                  Lustlosigkeit, Freudlosigkeit
                  anhaltende Traurigkeit
                  Sie fühlen sich weinerlich und hilflos (NCCMH 2010: 18)


                  https://www.babycenter.de/a8560/schwangerschaftsdepression#ixzz55Zaw6ZZH

                  Also ich denke ich habe da schon 5 von 9. Sicher steigere ich mich vl auch rein weil ich keine Arbeit habe und zu wenig zu tun aber im Moment erfordert es meine ganze Aufmerksamkeit mich da herauszuholen. Ich muss mir wohl ein regelrechtes "Wochenprogramm" erstellen mit Termin bei einem Paartherapeuten , Hausarbeit und Amts/arztwegen und Freiezitprogramm und Sportprogramm, um mich da jetzt herauszuholen, was ich jetzt auch machen werde.

                  • Hallo!

                    Du beschreibst die ganze Zeit

                    "mir geht es gerade psychisch schlecht, weil..."

                    Eine Depression ist aber "ich habe überhaupt keinen objektiven Grund dafür, aber der Gedanke morgen immer noch zu leben, weckt in mir den Wunsch, mich vor den nächsten Zug zu werfen"

                    Du machst Dir gerade Gedanken um deine Ehe, und es ist völlig nachvollziehbar, dass du deswegen schlecht schläfst, es dir die Energie raubt, und du traurig bist.

                    Aber das ist ja genau das Gegenteil einer Depression, eben WEIL DU EINEN GRUND HAST.
                    Wenn jetzt dein Mann morgen anfangen würde, jeden Tag zu rammeln wie ein wild gewordenes Kaninchen, dann wäre deine Welt aber sofort wieder in Ordnung. Deswegen hast Du keine Depression, sondern einfach nur Probleme.


                    Probleme kann man aber lösen, und das ist eine gute Nachricht. Einerseits kannst DU selbst drüber nachdenken, was Du an deiner Ehe gutes hast - und was dir fehlt - und mit deinem Mann darüber reden. Du kannst dir klar machen, dass in einer Familie mit mehreren Kindern auch nur 1x im Monat Sex durchaus normal sein kann, und dein Mann durch die Arbeit eben auch Energie braucht, während du dich zur Zeit zu Hause langweilst und dann eben eher mehr Lust hast. Du kannst nachdenken, ob du deswegen ehe und Familie aufgeben willst oder lieber deine Ansprüche ein wenig runterschrauben.

                    Du bist aber nicht krank und willst dich nicht vor den Zug werfen, und das ist wirklich gut!

              ..und trotzdem ist das tatsächlich gebrochene Bein schon gebrochen, bevor der Arzt es als gebrochen diagnostiziert hat ;-)

              Ist schon klar was du meinst, aber die Formulierung ist irgendwie seltsam gewesen.

              (14) 29.01.18 - 21:49

              Wenn dir ein Augenarzt, Proktologe, Urologe oder irgendein Allgemeinmediziner eine Depression diagnostiziert, musst du noch lange keine haben. Selbst wenn dir ein Neurologe diese Diagnose stellt, kann er das lediglich auf Basis dessen tun, was du ihm erzählt hast. Entweder du erzählst ihm Mist, dann diagnostiziert er zwangsläufig falsch oder du erzählst wahrheitsgemäß, dass du etwas an dir beobachtet hast, was er für Symptome einer Depression hält, so dass er mit dieser Diagnose richtig läge. Depressive wissen meist längst, dass sie depressiv sind, lange bevor ihnen Mediziner sagen, dass sie sie für depressiv halten. Selbstdiagnosen sind hier meist zutreffend. Also, nur weil Nicht-Depressive sich häufiger mal für depressiv halten, heißt das noch lange nicht, dass ein Depressiver seinen Zustand erst dann "Depression" nennen darf, wenn Dr. Darmspiegelung F32.irgendwas auf eine AU kritzelt.
              Ein gebrochenes Bein erkennt man auf einem Röntgenbild. Eine Depression nicht, auch nicht im Blutbild, CT, EEG, etc. Dein Bein-Vergleich hinkt.

              • umd ein gebrochenes bein würdest du für wirklich gebrochen halten, nur weil jemand sagt es ist gebrochen? ohne dass je ein röntgen gemacht wurde? einen gips empfehlen und krücken kaufen ohne untersuchung?

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