Kann das Interesse am Baby einfach verschwinden ?

    • (1) 06.02.18 - 02:55
      Lieber so

      Hallo,

      ich bin schwanger und der KV hat sich getrennt vor 2 Monaten wegen einer „Verliebtheit“ mit der er mich betrogen hat.
      Naja ich habe es akzeptiert soweit ich konnte und hab es auf Freundschaftlicher Ebene versucht weil ja nun bald ein Kind da is. Erst hieß es ich helfe dir wenn was ist melde dich bla bla...bei der Geburt wollte er trotzdem unbedingt dabei sein. Wir haben uns einmal getroffen, ganz kurz, in diesen 10 Minuten stand er wie ein unbeholfener Junge vor mir und hat mir pausenlos in die Augen geschaut das es echt schwer für mich war, ich hatte Tränen in den Augen denn liebe von 8 Jahren geht nicht einfach weg.
      Dann wollte er vorbei kommen und Kleinigkeiten noch zu holen und kam dann nicht weil ihm mein Status nicht gepasst hat (er wäre nicht gern gesehen das war nur eine Ausrede denke ich).
      Von da an war dann für einen Monat Funkstille bzw. Er hat mich ignoriert, hat nicht einmal gefragt wie es dem Baby geht oder was bei Terminen raus kam.

      Ich stehe nun kurz vor der Geburt und fragte ob er denn noch mit möchte, was ich toll fänd denn es ist doch ein wichtiges Erlebnis vor allem da es das erste ist.
      Jetzt möchte er aber nicht mehr mit, ok muss ich wohl akzeptieren auch wenn ich die Gründe nicht kenne.
      Ich denke einfach es passt vielleicht alles nicht in sein neues Leben und in seine Beziehung.

      Ich frage mich ob er einfach wirklich kein Interesse mehr am Kind hat?
      Kann das einfach vergehen obwohl man so stolz drauf war, happy und total verliebt in den Herzschlag usw.
      Das Kind war geplant (von ihm) also wirklich gut überlegt und kein Unfall.

      Ich muss dazu sagen das sein Charakter sich um 360 grad gedreht hat und er nicht wieder zu erkennen ist auch für bekannte, Freunde usw.

      Kann es sein das er einfach alles verdrängt weil es sonst einfach doch nicht so leicht ist wie er dachte?

      Tut mir leid fürs Gejammer aber ich verstehe es einfach nicht.

      Danke fürs lesen

      Mfg

      • (2) 06.02.18 - 07:14

        Die Schwangerschaft hat ihm anscheinend verdeutlicht, wie ernst es nun tatsächlich mit euch ist und wie gebunden er sein wird. Dafür ist er aber noch zu unreif. Zuerst bestätigt er sich seine Ungebundenheit und Männlichkeit durch eine Affäre, dann benutzt er wirklich an den Haaren herbeigezogene Ausreden, um sich nicht einmal mehr um das Kind kümmern zu müssen. Du hast völlig Recht, er hat Schiss, dass er das alles nicht kann. Aber das muss er selbst begreifen.

        Da wäre übrigens das Letzte, dass ich ihn zur Geburt mitnehmen würde. In dem Moment braucht eine Frau einen aufmerksamen Partner oder eine gute Freundin, nicht jemanden der gezwungenermaßen daneben sitzt und am Liebsten woanders wäre.

        Ich hoffe, Du schreibst ihn nicht ständig an, um eine Reaktion zu erhalten. Ich würde jede Kommunikation einstellen und ihn erst nach der Geburt informieren. Und sämtliche Erwartungen würde ich mir ebenfalls verkneifen - wenn er die Vaterschaft problemlos anerkennt und den korrekten Unterhalt zahlt, kannst Du schon froh sein. Mehr wirst Du wohl von ihm leider nicht bekommen.

        • (3) 06.02.18 - 08:30

          Nunja ich hätte ihn mitgenommen damit er diesen Moment (den erste Schrei) erlebt und diese wichtige Zeit mit dem Baby nicht verpasst. Liegt vielleicht auch daran das ich ihn ja nunmal anders kenne und er so ein super Vater gewesen wäre. Leider kann er mir nicht gegenüber treten und dazu stehen, es wurde auch nicht geredet über diese Sache nur 3 Sätze und weg war er.

          Anfangs haben wir natürlich öfter geschrieben (heimlich nur wenn er auf Arbeit war) aber nachdem er mich ignoriert hatte habe ich ihm dann erst gestern bezüglich Geburt gefragt. Leider haben wir geteiltes Sorgerecht (inkl. Vaterschaft) schon vorher geregelt und ja nun müsste ich bald mal wissen ob er sich kümmern will oder nicht.
          Keine Anmeldung ohne ihn d.h. Keine Geburtsurkunde, keine Krankenversicherung, kein Kindergeld und was man noch so beantragen muss

          Ich fänd es schöner fürs Kind wenn er sich kümmern möchte aber entweder richtig oder gar nicht. Momentan denke ich das er nicht zum Kind steht (z.b. Wurden in sozialen Medien alle Hinweise auf das Kind raus gelöscht und ich natürlich auch) und sich somit auch nicht kümmern wird denn das wäre ja auch alles mit Zeitaufwand verbunden und dann kommen wahrscheinlich auch noch Gefühle dazu die man dann nicht mehr verdrängen kann.

          Ich kann das einfach nicht nachvollziehen, diese Wandlung vom Familien Mensch zum egoarsch aber am Ende muss er mit sich klarkommen nicht ich.
          Mir tut es nur jetzt schon sehr leid für ihn, wenn seine hmm... ich nenne es mal „Scheinwelt“, in sich zusammen fällt. Wenn ihm irgendwann klar wird was er gemacht hat und es evtl. Bereut.

          Also Vaterschaft ist anerkannt und verdienen tut er ganz gut da mach ich mir keine Sorgen. Nur durch geteiltes Sorgerecht muss ich ja zwangsläufig Kontakt aufnehmen weil ich einfach nichts machen kann ohne ihn. Sollte er sich nicht kümmern wollen wird er das natürlich abgeben müssen da habe ich mich schon erkundigt am Jugendamt.

          • Ach ärgerlich und enttäuschend!
            So nen Loser und menschlicher Versager.

            Hak ihn ab und wenn er wegen den Unterlagen rummault beantrage alleiniges Sorgerecht, damit Du nicht für jeden Kram seine Unterschrift brauchst.

            Ein ekliger Typ, erst Dich gewollt schwängern, dann fremdgehen und abhauen.

            Den würd ich nicht über nix bezüglich des Kindes informieren, also entwicklungsmäßig. Das hat er nicht verdient, er soll zahlen und seine Unterschriften leisten.

            Er ist in der Pflicht seinem Kind Interesse zu zeigen.
            Du hast alles getan!

            • Ich finde in deinem Rat ist viel zu viel Verbitterung.

              Ich finde es unheimlich wichtig, dass Eltern, die nicht mehr zusammen sind ihre Gefühle / Rache gegenüber dem ExPartner völlig außen vor lassen und ausschließlich das Wohl des Kindes im Auge haben.

              Für mich sind hier viel zu viel Spekulationen im Spiel wie er sich mal zukünftig kümmert. Im Moment kümmert er sich ja erstmal nicht mehr um seine schwangere Partnerin. Was mit dem Hintergrund der gewollten Schwangerschaft zwar mies, aber bei einer "Neuen Liebe" leider nicht selten ist. Ums Baby kann er sich ja jetzt eh nicht kümmern. Ich sehe also noch nicht wirklich einen Bruch zwischen ihm und dem Baby. Die Löschung bei Facebook ist für mich auch noch kein Beweis/Hinweis. Die Schwangere Freundin zu bescheissen ist nunmal nichts womit man über facebook punktet.

              @ TE Ich finde den Rat am Besten, sich im Kontakt auf die Belange des Babys zu beschränken. Das heißt auf Formalien (wie zB Vaterschaftsanerkennung) und Organisatorisches zu beschränken. Einen Mediator einzuschalten ist mE eine super Idee!
              Nach der Geburt würde ich ihn informieren und dann einem guten Kontakt zwischen Ihm und seinem Baby nicht im Wege stehen.
              Ich habe schon Männer mit Next erlebt, die tatsächlich Probleme hatten zu dem neugeborenen Baby Kontakt aufzubauen, weil die Next (oder er selbst) ein Problem mit dem damit verbundenen engen Kontakt zu der Ex hat.
              Dem Kind zuliebe würde ich dann trotzdem Türen offen lassen, den Kontakt aufzubauen wenn das Baby nicht mehr "eins" mit seiner Mutter ist.

              Ich sehe dich auch als sehr vernünftige Frau die absolut in der Lage ist nicht nur eine gute Mutter, sondern auch gute Eltern für euer Baby zu sein. Trotz Trennung.

              PS: Ex bei der Geburt dabei ist eine Schnapsidee.

              Alles Gute!
              S.

      (6) 06.02.18 - 08:06

      Hallo,
      Du hast eine harte Zeit erlebt und steckst noch mitten drin.
      Das Baby wird eure Beziehung leider nicht kitten. Ich hoffe, du wartest nicht länger.
      Bei der Geburt sollte er nicht dabei sein.

      Schicke ihm die Sachen, die bei dir noch sind. Es ist zu anstrengend, für du Hoffnung hast. Die geht nicht in Erfüllung.

      Ich wünsche dir alles, alles gute und dann ihr es als Eltern gemeinsam schafft.

      • (7) 06.02.18 - 08:37

        Ich liebe ihn zwar aber es ging mir mehr darum das ich es nicht verstehe wie das Interesse an seinem Kind so verschwinden kann. Ich würde ihn auch gar nicht einfach mal eben wieder in mein Leben lassen, dazu war sein Verhalten allein schon zu widerlich.

        Ich wünsche mir einfach das er sich um sein Kind bemüht denn das Kind kann da nichts für und hat es sich nicht ausgesucht.

    Huhu

    Tu dir für dein eigenes Wohl bitte den Gefallen und stelle den kontakt ein.

    Du machst dich sonst kaputt.
    Nimm ihn nicht nit zur geburt. Lieber deine mum oder eine freundin oder eben doch allein.
    Informiere ihn nach der Geburt. Vorher würd ich bis auf oranisations-/bürokram (ihm seine sachen schicken,vaterschaftsanerkennung...) nix dergleichen tun.

    Er kommt nicht zu dir zurück und drückt sich grad vor der verantwortung. Das ist schade. Aber erstmal nicht zu ändern.

    Es kann sein, dass er nach der geburt trotzdem ein liebevoller vater wird. Das lässt sich jetzt noch nicht sagen. Aber vorerst: lass ihn in ruhe und komm so selbst zur ruhe.

    Alles Gute!

    • (9) 06.02.18 - 08:50

      Ich hätte gerne einfach von ihm gehört „ ja ich will mich kümmern“ oder „nein ich will nicht“ dann kann man das noch vorher regeln mit dem Sorgerecht und ich hab Ruhe.

      Ich kann mich einfach nicht auf die Geburt usw. Konzentrieren wenn ich Angst haben muss den Unterschriften hinterher zu rennen.

      Brauchen tu ich ihn nicht ich komme auch alleine mit dem Baby klar das weiß ich. Das Kind steht einfach an erster Stelle und alles andere findet sich schon.

(10) 06.02.18 - 09:37

Nein er wird nicht zurück kommen. Das weisst Du, das merkt man. Es zeugt von innerer Stärke das Du Ihn trotzdem die Chance geben wolltest die Geburt mit zu erleben. So eine Geburt ist was sehr intimes. So viel Intimität steht ihm aber nicht mehr zu.
In meinem Umfeld konnte ich jetzt ein paar mal beobachten wie sich Menschen nach einer Trennung verändern. So was hätte man alles vorher nicht gedacht. Vor allem jene die die Beziehung an die Wand gefahren haben, eben weil sie einen neuen Partner haben.
Das muss man dann dabei auch immer im Hinterkopf haben. Die Next die Angst hat und Eifersüchtig ist. Denn warum konnte er sonst nur von der Arbeit schreiben.
Es ist aber trotzdem nicht einzusehen warum das Kind jetzt ohne Vater aufwachsen soll, nur weil die Erwachsenen sich nicht einigen können bzw. sich nicht zu ihrer Verantwortung stehen.
Du hast dargelegt warum ein kompletter Kontaktabbruch nicht geht. Das leuchtet auch ein. Ich würde, wenn es geht noch vor der Geburt eine Art Mediation durchführen in der es ausschließlich um das Kind geht. Versuch so eine Art Vertrag mit Ihm auszuhandeln. (Umgang und ähnliches) Dieses Gespräch sollte in einer neutralen Umgebung und mit einem neutralen Moderator stattfinden. Vielleicht in eine Familienberatungsstelle.
Es tut weh, ich weiss. Und das Du so eine Trennung schwanger durchmachen musstest ist besonders fies. Aber aus Deinem Post lese ich ganz viel Vernuft und Verantwortunggefühl heraus. Ich wünsche Dir auch weiterhin diese Kraft und alles Gute für die Geburt.
Blaubart

  • (11) 06.02.18 - 13:09

    Nunja mir ist nunmal das Kind das wichtigste, ob aus uns irgendwann oder überhaupt irgendwie wieder was werden kann da verschwende ich jetzt keine Gedanken dran da es einfach keine Priorität hat.

    Was wäre ich für eine Frau bzw. Mutter wenn ich ihm die Chance nicht bieten würde für sein Kind da zu sein und zwar vom ersten Moment an. Ich denke auch als Mutter habe ich einfach nicht das Recht meinem Kind das alles vorzuenthalten. Es wäre nicht fair nur an mich zu denken und ihn in jeder Hinsicht Bluten zu lassen nur weil ich verletzt,enttäuscht usw. bin. Natürlich wünsche ich ihm irgendwo auch das er ganz tief fällt, so wie ich ganz unten war aber das wird von allein kommen dazu brauch ich keine Energie verschwenden.

    Die Dame vom JA. sagte Mir schon das wir das gerne bei ihr machen könnten, nur leider wird er sich darauf vorerst nicht einlassen weil er mir ja dann begegnen müsste und das kann er anscheinend nicht. Sobald das Kind da ist steht er aber nunmal in der Pflicht und hat keine Wahl. Kommt er seiner Pflicht nicht nach gibt es direkt den Antrag auf alleiniges Sorgerecht, da werde ich auch jeglichen Kontakt einstellen zu ihm.

    Meine Familie steht hinter mir und mit seiner Mutter verstehe ich mich auch gut, sie ist ja immerhin die Oma und das werde ich ihr auch nicht nehmen. Er hat es nun selbst in der Hand wie es für ihn läuft oder halt nicht.

    Die Trennung war hart und ich bin tief gefallen mit stationären Aufenthalt weil einfach nichts mehr ging, es tut immer noch weh ja aber ich bin wieder auf den Beinen und schaue so gut es geht nach vorn. Es wird immer wieder Rückschläge geben, ich werde traurig sein aber der Moment geht vorbei und dann geht es weiter. Das bin ich meinen Kindern schuldig denn ich habe mich bewusst für sie entschieden und ich möchte einfach das es Ihnen gut geht.

(12) 06.02.18 - 09:48

Er hat dich wegen einer Verliebtheit betrogen, als du bereits schwanger warst.
Ihr habt euch dann immerhin einmal kurz für 10 min gesehen.
Dann erscheint er nicht bei dir wegen irgend eines Status???
Danach war dann ein Monat Funkstille.

Ich würde diesen Typen garantiert NICHT bei dem intimsten Moment dabei haben wollen, den man als Frau durchmacht.

Hallo,

darf ich fragen, wie alt Dein Freund ist? Sein Verhalten hört sich für mich sehr unreif an. Er wollte ein Kind, theoretisch, und als es plötzlich real wird, bekommt er Muffensausen.

Nimm ihn nicht mit zur Geburt. Er ist nicht mehr der Partner an Deiner Seite. Kann es sein, dass Du hoffst, er kommt nach der Geburt zurück? Dass dieses Erlebnis ihn so berührt und emotional umhaut, dass er sich wieder für Dich entscheidet? Das finde ich verständlich, aber ich würde lieber nicht darauf spekulieren.

Alles Gute!

Das tut mir leid für dich, so ein mieser Mistkerl! Ich würde den Kontakt abbrechen und zwar dir zuliebe! Du hängst da noch ein bisschen deiner (völlig nachvollziehbaren) Wunschvorstellung von eurer kleinen Familie nach. Aber dein Ex hat deutlich gezeigt, was von ihm charakterlich zu erwarten ist. Frage eine gute Freundin oder evtl deine Mutter, ob sie dich zur Geburt begleitet. Dein Ex wird mehr verpassen, als den ersten Schrei, aber du brauchst den Kopf frei für dich und dein Baby und die Zeit, die vor euch liegt! Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute!

Hallo,

wie kann denn ein Kind von IHM geplant sein und von Dir nicht?
Ganz ehrlich, Du suchst nach Aussreden, bzw. Bestätigung, daß alles wieder gut wird. Wird es nicht. Konzentriere Dich auf Dein Kind und beginn ein sorgenfreies Leben ohne diesen Ar***

LG

  • (16) 06.02.18 - 13:36

    War vielleicht blöd geschrieben....

    Es war natürlich von uns beiden gewollt aber halt auf seinen Wunsch hin.

    Ich suche keine Bestätigung das alles gut wird...es tut auch einfach mal gut zu lesen das man richtig handelt oder mal eine andere Sicht auf die Dinge bekommt oder man sich den Mist einfach von der Seele schreibt.

    Danke dir trotzdem

(17) 06.02.18 - 12:50

Hallo,

das tut mir furchtbar leid für Dich. 2 Monate vor der Geburt eines, eigentlich als Wunschkind geplanten Kindes, verlassen zu werden, ist nicht einfach.

Was gerade im Kopf Deines Ex vorgeht, kann Dir leider keiner sagen. Vermutlich wurde/wird ihm gerade klar, was es bedeutet ein Kind zu haben, oder er dachte, damit etwas kitten zu können, was ihm verlorengegangen ist. Aber egal was es ist, das rechtfertigt so ein Vorgehen nicht. Klar gibt es keinen "guten" Zeitpunkt für eine Trennung, aber vor einer Geburt finde ich besonders schäbig und dann gleich noch eine Neue zu haben ist nach 8 Jahren einfach nur enttäuschend.

Wie auch immer. Du hast eines der wichtigsten und schönsten Erlebnisse Deines Lebens vor Dir. Konzentriere Dich auf Dich selbst und verschwende Deine Gedanken nicht an ihn. Du brauchst Deine Kraft für Dich selbst und Dein Baby. Er hat eine Entscheidung getroffen, die Du momentan nicht ändern kannst.
Ich könnte ihn auf keinen Fall mit zur Geburt nehmen, denn wie sollst Du in Ruhe und vertrauensvoller Atmosphäre ein Kind bekommen, wenn der Mann dabei ist, der Dich gerade verlassen hat.
Kannst Du Deine Mutter, Schwester, oder gute Freundin fragen?

Nach der Geburt müsst Ihr Euch ohnehin zusammensetzen und besprechen wie es weitergeht und wie er sich Besuche usw. vorstellt, aber bis dahin, würde ich erstmal den Kontakt auf ein absolutes Minimum beschränken, sonst hast Du den Kopf nicht frei!

Ich wünsche Dir alles Gute

(18) 06.02.18 - 13:41

Danke euch allen für die Antworten!

Es tut einfach auch gut zu sehen bzw. Lesen das man aus der Sicht anderer richtig handelt bzw. Das die gesetzten Ziele,Pläne usw. nicht ganz verkehrt sind und man auf einem guten Weg ist.

#danke

(19) 06.02.18 - 14:48

Ich habe vor 16 Jahren so ziemlich das Gleiche erlebt wie du.
Dein Freund hat dir ein Leben als Alleinerziehende aufgezwungen, das du vermutlich so nicht gewählt hättest, wenn es absehbar gewesen wäre. Klar, es kann immer zu einer Trennung kommen aber noch vor der Geburt eines Wunschkindes, finde ich es absolut unverzeihlich, wenn sich einer aus der Verantwortung zieht und den anderen mit der Verletzung in der Pflicht zurück lässt, sich alleine um alles zu kümmern.
Dazu kommt, dass er dich nicht einfach nur verlassen, sondern auch noch betrogen und gedemütigt hat. Unterste Schublade. So einer tut dir nicht nur einmal weh, wenn du es zulässt.
Ich kann dir nur raten, dich konsequent von ihm zu distanzieren, deiner Selbstachtung zuliebe und zwar den Kontakt zum Kind zu ermöglichen, dich aber von allen eventuellen Hoffnungen auf Versöhnung und Fortsetzung der Beziehung zu befreien. Zuviel von ihm zu erwarten, macht dich abhängig und klein.
Du wirst mit der Zeit darüber hinweg kommen und neu anfangen können. Es gibt auch anständige Kerle da draußen.

Ich habe damals meine Mutter zur Geburt des Kindes mitgenommen. Ich wollte den Vater nicht einmal bei dem Kaiserschnitt in der Nähe haben, geschweige denn bei einer Spontan-Geburt.

(20) 06.02.18 - 15:16

Hi,

Vorab, ich habe die anderen Antworten nicht gelesen, also verzeih bitte, wenn sich etwas doppelt.

Es ist generell für die meisten Männer sehr abstrakt, ein Kind zu bekommen. Die Beziehung bauen die meisten doch eher erst nach der Geburt auf.

Nun seid ihr auch noch getrennt, sprich es geht ihm jetzt wahrscheinlich auch nicht mehr darum, dir unbedingt beizustehen.

Was ich sagen will: es kann gut sein, dass das Interesse seinerseits wiederkommt, wenn das Kind erstmal da ist, so wie andere Männer auch dann erst eine richtige Beziehung aufbauen können.

Hast du jemand anderen, der bei der Geburt bei dir sein kann?

Für dich ist es vielleicht auch besser so. Ja, er ist der Vater des Kindes, aber den Ex will man dann vielleicht doch nicht wirklich dabei haben.

Alles Gute für die Geburt!

(21) 14.02.18 - 13:02

Das tut mir wirklich leid sowas zu hören. Ich bewundere deine souveräne Art den Du beweist indem Du noch eine Freundschaft zu ihn pflegen möchtest, wegen eure gemeinsames Kind. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass Ich ganz anders und weniger souverän reagiert hätte, wenn mein Partner nach 8 Jahre Liebe während der SS der geplant und gewünscht war, mich betrogen und verlassen hätte. Für mich wäre der Ofen komplett aus. Sein Partner zu betrügen ist schon sehr sehr schlimm, aber eine schwangere Frau zu betrügen, ist einfach brutal und grausam. Ich sage nicht dass es nicht passieren kann dass man sich verfuguckt in eine andere, aber ganz ehrlich dann müsste man als werdende Vater, soviel Reife und Verantwortung zeigen dass man so ein Flirt, beendet bevor es zu ernst wird.

Ich denke dass eure Kind einfach nicht mehr in sein Leben reinpasst. Er benimmt sich unfassbar egoistisch und lässt dich jetzt auch noch bei der Geburt im stich. Er benimmt sich wie ein 20 Jährigen mit Lagerkoller. Ich könnte mich auch sehr gut vorstellen dass seiner neue Liebe es natürlich nicht so toll findet, dass er jetzt ein Kind mit dir bekommt. Ein Kind sorgt für eine lebenslange Kontakt zu der Mutter unter ideale Verhältnissen und das ist natürlich immer ein Gefahr, für eine neue Frau.

Ich finde ganz ehrlich dass Du deine alte Liebe, also der KV nicht mehr kontaktieren sollte. Du wirst es schaffen ein Leben ohne ihn aufzubauen und Du wirst glücklich mit dein Kind werden. Lass ihn jetzt braten und melde dich einfach nicht mehr. In deiner Stelle hätte ich mich nicht mal gemeldet, wenn das Kind geboren ist. Er interessiert sich ja nicht mehr für euch, ist mit seine neue Liebe beschäftigt. Wenn er plötzlich wieder Interesse bekommen sollte, wird er sich ja melden. Dann kannst Du Dich ja überlegen ob Du dann überhaupt Lust dazu hast, ihn in eure Leben zu haben. Ich würde dein Kind zu liebe, nie verbieten dass der KV Kontakt zum Kind hat, aber dann muss er sich melden und Interesse zeigen, nicht umgekehrt.

Was für ein Arsch, ganz ehrlich..

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