Eheprobleme...Ich komme mir vor, wie die Kindergärtnerin...

    • (1) 12.02.18 - 21:35

      Achtung, könnte länger werden...

      Hallo und Guten Abend ihr Lieben...
      Ich wende mich heute an euch (sogar extra mit neuem Profil, weil mir das ganze so unglaublich unangenehm ist), weil ich langsam nicht mehr weiter weiß.

      Kurz zu mir:
      Ich bin Ende 20, ebenso wie mein Mann. Wir sind seit etwa 1 1/2 Jahren verheiratet. Wir haben (zum Glück) noch keine Kinder.
      Wir sind beide relativ jung zusammen gekommen.

      Ich weiß nicht, wie ich es genau beschreiben soll, aber ich komme mir langsam vor, als wäre ich die Kindergärtnerin meines Mannes statt seine Frau.
      Er verhält sich wie ein bockiger Teenager mitten in der Pubertät.

      Damit ihr euch ein bisschen was darunter vorstellen könnt, hier nur ein paar wenige Beispiele:

      Er hilft mir Null im Haushalt. (Wir sind beide Vollzeit Berufstätig)
      Wenn ich möchte, dass er z.B. den Müll mit nimmt wenn er geht, muss ich ihn explizit darum bitten. Von alleine macht er das nicht.
      Wenn ich nach einer 12 Stunden Schicht nach Hause komme und keine Lust & Kraft mehr habe, im Haushalt was zu machen,kommt von ihm auch nichts.
      Wäsche wäscht er prinzipiell nicht. Das ist eine Frauensache wie er meint. Genau so wie einkaufen und kochen.

      Er kümmert sich nicht um unseren Alltag. Zum Beispiel um das Begleichen von Rechnungen oder solchen "Verwaltungsaufgaben".
      Unsere Steuererklärung mache ich alleine, aber die Nachzahlung die dann kommt möchte er am liebsten mit beiden Händen aus dem Fenster werfen.

      Ich habe ihn jetzt nach 3 langen Jahren endlich dazu bekommen,sich für den Führerschein anzumelden. Das hat ewig gedauert. Mit Engelszungen musste ich ihn bitten.
      Dabei habe ich nicht mal viel davon, wenn er den Lappen hat. Ich hoffe aber, dass er dann etwas selbstständiger wird.
      Und wie ein kleiner, unvernünftige Junge, möchte er natürlich einen fetten BMW fahren mit knapp 200 PS. Als Fahranfänger.
      Alle Versuche ihm klar zu machen, dass so ein Auto den Rahmen sprengen würde (alleine die Kosten für die Versicherung bei Fahranfängern, ohne dass was der Karren schluckt- er hat 25 km Arbeitsweg einfach) sind auf Taube Ohren gestoßen. Ich würde ihn unterdrücken wollen. Sagt er.

      Ich verdiene ziemlich gut. Um genau zu sein, das doppelte von ihm.
      Ein Ziel in meinem Leben war, Eigentum zu besitzen. Wohnung oder Haus.
      Ihm reicht aber eine Eigentumswohnung nicht. Er hätte gerne ein freistehendes Einfamilienhaus mit Garage und Carport.
      (Wir wohnen in einer Großstadt, das ist finanziell so definitiv nicht machbar)
      Er hat extreme Ansprüche, aber nicht das passende Gehalt.
      Jetzt hätte sich die Chance ergeben, dass er ab nächstem Jahr umschulen kann und das gleiche lernen wie ich gelernt habe.
      Also doppeltes Gehalt nach der Umschulung.
      Möchte er nicht.
      Er möchte keine Schule mehr machen. Er hat ja einen Job.
      Generell ist Weiterbildung ja sowieso völliger Schwachsinn.
      Er war noch beleidigt, weil ich ihm das vorgeschlagen habe.

      Ich werde ab 2019 nochmal Schule machen und auf die nächsthöhere Position klettern wollen.
      Damit ich eben bessere berufliche Perspektiven habe und am Ende finanziell auch besser da stehe...
      Kann er partout nicht nachvollziehen.

      Es ist ein ewiger Kampf.
      Er sagt, ich würde zu viel Geld ausgeben, dann beginne ich zu sparen. Das passte ihm auch wieder nicht.
      Er sagt er möchte frei und alleine über sein Gehalt verfügen. Was ich bedingt verstehen kann.
      Würde ich auch gerne können.
      Wir haben ein gemeinsames Konto seit der Hochzeit. Alles geht da drauf und da ab.
      Ich habe jetzt mal die Kosten aufgeschrieben, die ich verursache, die er verursacht und die wir gemeinsam haben.
      Ich habe ihm gesagt, ich möchte wieder getrennte Konten. Jeder zahlt seinen Mist und die gemeinsamen Kosten teilen wir uns. Und was über ist, kann er von mir aus verbrennen oder in seine Konsole investieren.
      Also genau dass, was er möchte. Er kann über sein Gehalt frei und alleine verfügen. Mit allen Konsequenzen.

      Und jetzt ratet mal... Will er so nicht !
      Es ist zum Mäuse melken...

      Ich weiß nicht mehr weiter... wenn ich versuche mit ihm zu reden blockt er ab, wird bockig und beleidigt.
      Er dreht mir die gerade gesagten Worte vor meinen Augen im Mund herum...
      Es endet jedes mal in einem Riesen Streit...

      Was soll ich noch tun ?

      Hallo,

      Bei ehemaligen Nachbarn war die finanzielle Situation ähnlich. Sie hatten getrennte Konten und das klappte. Die Wohnung gehörte ihr, er gab ihr anteilig was dazu. Wasser und Strom ging durch zwei und die Versicherungen zahlte jeder selber. Jeder hatte sein Auto was er sich leisten könnte, Urlaub hat jeder seinen Anteil gezahlt. Die Einkäufe würden abwechselnd bezahlt.
      Die zwei haben das System sogar noch durchgezogen als ein Kind kam. Vorteil von dem gsnzen: er konnte sein Motorrad behalten und sie hatte dafür ein anderes Hobby. Da jeder seine Sachen selbst gezahlt hatte gab es auch nichts mehr zu schimpfen.

      Beim Thema Eigentum wäre ich bei euch vorsichtig. Entweder kaufst du das alleine oder ihr lässt es.


      Viele Grüße geli

    • (7) 12.02.18 - 22:24

      Hast du noch Achtung vor ihm und liebst du ihn noch?
      Möchtest du SO weiterleben mit ihm?

      Wie Du selber schreibst, zum Glück habt ihr noch keine Kinder. Sorg dafür, dass das so bleibt, denn, 9 Jahre hin oder her, der ist ja unerträglich unreif. Offenbar gibt es Männer, die lebenslang so bleiben. Glaubst Du, der rührt einen Finger, wenn ihr ein Kind hättet? Nächster Schritt: unbedingt getrennte Konten. Geh Deinen beruflichen Weg, ich finde das Klasse! Ihm würde ich klarmachen, entweder er geht den Weg mit - oder.....
      Er braucht jemanden, der sich um alles unangenehme Tägliche kümmert und er in Ruhe sein Geld für idiotisch pubertäre Autospinnereien ausgeben kann. Natürlich ist es auch praktisch, eine Frau griffbereit neben sich im Bett zu haben......aber Partner fürs Leben ist das ganz sicher keiner. Stell Dir mal vor, Du würdest krank ?!?!? Und zwar nicht nur mit Schnupfen? LG Moni

      Nicht reden, sondern machen. Ohne großartige Vorankündigung.

      Konten trennen und Deine Umschulung, schaff Du Dir doch Deine Immobilie an, nach Deinen Vorstellungen.

      Wenn er geht, dann drück ihm den Müll in die Hand. Kaufe das ein, was Du bevorzugst und fordere aktiv die Hälfte der Rechnung ein.

      Entweder begleitet er Dich auf Deinem Weg oder er lässt es. Partner auf Augenhöhe will er wahrscheinlich nicht sein. Deshalb musst Du Dich doch nicht aufhalten lassen.

      Hallo,

      das klingt anstrengend. Er war wahrscheinlich schon immer so, oder? Viel Spaß, wenn ihr ein Kind habt. Ich würde die Beziehung überdenken und bitte! verhüten, sonst sehe ich schon die nächsten Threads von dir.



      vg
      novemberhorror

      Du kannst doch einfach ein Konto eröffnen und deinen Arbeitgeber informieren, er möge dein Gehalt auf dieses Konto überweisen.

      Da ja alle Rechnungen von dem bisher gemeinsamen Konto abgehen, kannst du monatlich deinen Anteil der Rechnungen auf dieses Konto überweisen. Rechnungen die nur dich betreffen, gehen von deinem Konto ab.

      Dann würde ich eine Haushaltskasse einführen, jeder packt monatlich seinen Beitrag in die Büchse und davon werden Lebensmittel bezahlt.

      Und ich würde mit ihm ein Gespräch führen über Haushaltsbetreffende Dinge und ihn auch die Pistole auf die Brust setzen. Entweder er bringt sich mit ein oder man muss getrennte Wege gehen.

      Ich würde mir das alles niemals gefallen lassen.

      Hmm..

      Mein Mann käme auch nicht von alleine auf die Idee aus eigenem Antrieb im Haushalt etwas zu machen. Das ist für mich in Ordnung, dann bekommt er eben bei Bedarf eine Liste oder einen konkreten Auftrag (und er macht es dann auch - kommentarlos).

      Wir haben ein gemeinsames Haushaltskonto auf dem jeder einen festen Betrag einzahlt (beide den gleichen) auch wenn ich aktuell weniger verdiene.

      Das würde ich dir auch empfehlen: getrennte Konten.
      Hinsichtlich Eigentum: kaufe alleine, wenn er nicht zu gleichen Teilen mit einzahlen kann.

      So wie du es schilderst, möchte dein Mann nichts verändern und fühlt sich sofort angegriffen, wenn du etwas daran ändern möchtest (und macht dir zudem ein schlechtes Gewissen).
      Wie wird das erst, wenn ihr ein Kind bekommt? Möchtest du mit ihm überhaupt ein Kind, so wie er ist?

      Ich habe die ganze lange Liste gelesen, in der du die Probleme, Schwierigkeiten und Konflikte mit deinem Mann ausführst.
      Und mich die ganze Zeit gefragt, wann denn mal die positiven Sachen deines Mannes kommen. Seine Vorzüge, die Eigenschaften, die du so sehr an ihm liebst, dass du diesen Menschen unbedingt heiraten müsstest und mit ihm alt werden willst.
      Gibt es da was?
      Ist er vielleicht die Granate im Bett, dass du all seine Blödheiten akzeptierst?
      Sieht er hammermässig aus?
      Irgend eine wahnsinnig tolle Eigenschaft muss er doch haben, welche dich bei ihm hält?!

      Was genau bewegt eine halbwegs intelligente Frau dazu so einen Kindskopf zu heiraten???

      Nur liiiieeeeebeee kann es ja gewiss nicht sein

      Haha. Ich würde ja, deinen Beitragsuserrücken, inklusive aller Antworten und ihm das an den Kühlschrank pinnen zusammen mit dem Hinweis, dass er vielleicht mal drüber nachdenken und aufwachen sollte, dann ne Woche alleine Urlaub machen auf Hawaii und wenn du wieder kommst, wirst du ja sehen, ob er seinen Hintern bewegt und um eure Liebe kämpft oder ob die ihm genauso viel Wert ist, wie sein Umgang mit dem Hausmüll.

      Ich meine irgendwann ist es doch auch Mal gut oder? Du wärst doch deutlich besser ohne ihn dran.

    ich würde zuerst einmal ein eigenes Konto eröffnen und das Gehalt nur noch auf dieses überweisen lassen. Dann würde ich die Trennung einleiten und schonmal einen Anwalt suchen, denn mit ihm wirst du eine menge Ärger bekommen.

    Ich bin keine, die allzu schnell zur Trennung rät. Ihr beiden aber habt so grundverschiedene Ansichten vom Leben und der näheren Zukunft, das harmoniert einfach nicht.

    Tatsächlich scheint dein Mann sich zu benehmen wie ein kleines Kind. Er will dies nicht, er will jenes nicht, du unterdrückst ihn - aber wehe es geht ums Geld und ein dickes Auto, da ist er dann wieder voll dabei. Mit diesem Mann würde ich meine Zukunft nicht planen. Er hat leider nie gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen oder Verantwortung für sich selbst oder irgendjemanden oder etwas anderes zu übernehmen. Stell dir einfach nur mal vor, du erkrankst und musst dich auf ihn verlassen - und dann???

    Ich würde mir das ersparen und mich von dannenen machen, solange noch kein Eigentum und keine Kinder im Spiel sind. Diesen Kerl und diese gehäuften "Fehler" wirst du nicht korrigieren können.

    Hallo,

    ihr habt noch keine Kinder??

    Doch! Du bist die Mutti deines Mannes.

    Ich war vor vielen Jahren auch an dem Punkt, an dem du jetzt stehst.
    Man hat den Eindruck, dass du dich ständig weiterentwickelst und etwas erreichen möchtest, dein Mann aber nicht.

    Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass du mit diesem Exemplar keine gemeinsame Zukunft - oder nur mit ganz vielen Kompromissen deinerseits - haben wirst.
    Und bitte verhüte, wenn ihr ein Kind bekommt, wird so ein Typ auch nicht erwachsen.

    Dir alles Gute

    Nici

    (19) 13.02.18 - 09:51

    Mir fällt dazu nur ein: Lauf so schnell Du kannst und bekomm ja keine Kinder von ihm.

    Sorry, wenn ich es so krass ausdrücke - aber aus Deinem Beitrag entnehme ich, dass Du Dich innerlich schon längst getrennt hast.

    Guten Morgen ihr Lieben!
    Ich versuche mal so gut es geht, auf eure vielen Gegenfragen zu Antworten.
    (Im übrigen: Schonmal Danke für die vielen Antworten ! )

    Also...
    Ich weiß nicht genau,wie ich es beschreiben soll.
    Als wir zusammen kamen war ich frisch 18 und er gerade mal 19 Jahre alt.
    Ich fand ihn damals als junges Mädel super, weil er diese leicht verspielte Art hatte.
    Mit ihm hat sich alles so leicht und unbeschwert angefühlt.
    Wir haben uns nur an den Wochenenden gesehen und die waren immer toll.
    Ich war zu dem Zeitpunkt noch Schülerin, mit einer naja sagen wir mal schwierigen Mutter Zuhause.
    Da war er an den Wochenenden mein Zufluchtsort.

    Es sind dann einige Dinge vorgefallen (die ich leider nicht alle aufschreiben kann; würde wohl zu viel werden) die dafür gesorgt haben, dass ich 2014 mit ihm unsere erste gemeinsame Wohnung beziehen musste.

    Er wollte das nicht unbedingt, er hatte damals aber keine andere Wahl.
    Er wollte lieber bei Mutti wohnen bleiben. Und wäre das damals der Fall gewesen, wären wir heute wohl auch getrennt, aber das ist eine andere Sache.

    Zu dem Zeitpunkt war er Arbeitslos.
    Er hatte auch keinerlei Antrieb, dies zu ändern.
    Als es mir dann zu bunt wurde, habe ich ihm das Messer auf die Brust gesetzt und ihm gesagt, wenn er keinen Job hat, bis sein ALG1 ausläuft,packe ich ihm seine 7 Sachen und es gibt ne Rücksendung an Mama.
    (Wäre er in ALG2 gerutscht, hätte er von meinem Einkommen leben müssen wegen Eheähnlicher Gemeinschaft und da sich das damit überschnitten hat, da ich gerade ausgelernt war mit dem sehr guten Gehalt, hätte er von keinem Amt auch nur einen Cent gesehen)

    Schön und gut, er konnte dann einen Arbeitsplatz bekommen in der Firma in der auch einige bekannte von uns arbeiten.
    Er hat diesen Job nicht gelernt, macht ihn wohl aber ganz gut.
    Ab da ging es dann etwas Bergauf. Zumindest finanziell. Ich war also nicht verpflichtet für ihn aufzukommen.

    Es ist ständig so ein Auf und Ab... es läuft so schlecht, dass ich mich trennen möchte, dann macht er wieder irgendwas um mich zu beruhigen und dann fängt das ganze wieder von vorne an...

    Er ist kein schlechter Kerl... aber ich habe mich eben weiter entwickelt und er nicht. Er möchte ja auch gar nicht.
    Und dieser ewige Kampf, ihn mitzuziehen, zu motivieren, ihn zu verhätscheln damit er stinknormale Aufgaben übernimmt...
    Und dann auch noch dafür zu loben, dass er es geschafft hat einmal im Monat den Geschirrspüler auszuräumen nach dem ich ihn darum bitten müsste...

    Er ist noch genau so, wie damals als ich mich verliebt habe. Nur ich bin nicht mehr die selbe...

    P.S. Thema Eigentum und Kind sind definitiv erst mal vom Tisch.
    Ich setze mich nicht noch mehr in die Brennesseln...

    • Ich bin damals auch aus schwierigen Verhältnissen zu meinem Freund geflüchtet und es war auch mein Zufluchtsort. Ich möchte damit sagen, ich verstehe, dass man diesen Teil der eigenen Geschichte nicht wegwerfen möchte, weil er einen zu dem gemacht hat, was man ist. Aber diese Beziehung kannst du als Erwachsene doch nicht ernsthaft führen wollen. Du sollst ihn finanzieren und die Hausfrau sein und gleichzeitig ist es total blöd, dass du dich weiterbilden willst. Sichere wenigstens durch getrennte Konten dein eigenes Geld vor ihm.

      Hallo,

      Dein Mann klingt schon allein beim Lesen wahnsinnig anstrengend. Als hätte er irgendwann aufgehört, erwachsen zu werden, während Du Dich immer weiter entwickelt hast.

      Ich gebe nicht gern Ferndiagnosen ab, aber ich fürchte, ihr seid einfach nicht (mehr) auf Augenhöhe. Und ich fürchte weiterhin, dass Dein Mann sich nicht ändern wird. Bzw. Du stellst Dir ein gemeinsames Leben völlig anders vor als er. Eine erfolgreiche Partnerschaft braucht eine stabile Basis, gleiche Vorstellungen und Ziele sowie Verantwortungsbewusstsein auf beiden Seiten. Das kann ich bei Deinem Mann nicht erkennen.

      Liebst Du ihn? Du hast bis jetzt wenig Positives über ihn berichtet. Im Gegenteil, Du klingst eher genervt, was ich gut verstehen kann.

      LG, b.m.

      • Ja, es ist auch anstrengend.
        Ständig braucht er Bestätigung und wenn er diese nicht bekommt, fängt er an zu bocken und beleidigt zu sein.
        Er fühlt sich Minderwertig und gibt mir dann die Schuld daran.
        Er hat ein Problem damit, dass ich mehr verdiene, ändert aber an seiner eigenen Situation nichts. Im Gegenteil. Anfangs musste ich mich regelrecht dafür Rechtfertigen, dass ich so viel Geld verdiene.
        Er dreht es so, dass ich mich immer schlecht fühle wenn wir diskutieren, dass ich dann irgendwann nachgebe und die Diskussion abbreche, weil es mir zu blöd wird.

        Den Eindruck mit "er hat einfach irgendwann aufgehört erwachsen zu werden" habe ich leider auch.
        Momentan habe ich sogar das Gefühl, wir entwickeln uns eher zurück.
        Da sind Dinge, die mal "normal" waren und die jetzt wieder ein Kampf sind...
        Regelmässig muss ich ihn darauf hinweisen, dass er sich doch mal wieder rasieren könnte.
        Dass er ungepflegt aussieht.
        Da fühlt er sich dann angegriffen.

        So war er nicht, als wir uns kennenlernten. Da war er immer Top gepflegt. Frisch geduscht, rasiert, Haare gemacht...

        Er regt sich auf, dass ich "so viel Geld für unnötiges ausgebe" , weil ich mir meine Nägel machen lasse, meine Haare regelmäßig färbe usw (das mache ich aber schon seit Beginn unserer Beziehung)
        Das lasse ich mir aber nicht schlecht reden. Da ich es für mein eigenes Wohlbefinden mache.
        Im übrigen gehe ja auch ich dafür arbeiten. Er muss es ja nicht mal zahlen.

        Das sind lauter so Dinge, die es wirklich schwer machen zu sagen "Ja, ich liebe ihn" .
        Natürlich sind da Gefühle. Aber die werden regelmäßig von solchem Mist überschattet.
        Nach jedem Hoch kommt ein Tief. Und das in regelmäßigen Abständen.
        Das macht es echt schwer...

        • (24) 13.02.18 - 11:16

          Aber ist das nicht erbärmlich, wenn ein "Mann" bockig ist, weil er mit einer gestandenen Frau nicht klar kommt? Deshalb die Arbeit in seinem Haushalt verweigert?

          Fehlt doch nur noch, dass er aufstampft oder sich plärrend aufs Laminat schmeißt und drauf rum trommelt.

          Ich würde jeden Support einstellen. Du bist nicht seine Mami. Und so ein Gehabe erlaubt sich nicht mal mein 14jähriger.

          Trenne deinen Finanzen von seinen. Und solltest du dich trennen, dann rechne damit, dass du bis zur Scheidung Trennungsunterhalt zahlen musst. Das würde ich aber lächelnd tun und ihm erklären, dass das wohl selbstverständlich so ist, dass der starke Ehepartner den schwachen Ehepartner bis zur Scheidung unterstützt.

          Und wenn du mit allem durch bist, kaufst du dir dein Haus, ALLEINE, wer auch immer da kommen mag, und lebst dein Leben so, wie du es dir wünschst und erarbeitet hast. Den Mann auf Augenhöhe findest du schon noch.

          LG

          "Natürlich sind da Gefühle."

          Dieser Satz, dazu noch ganz am Ende Deines langen Beitrags, zeigt mir, dass da von Deiner Seite nicht mehr viel ist. Es tut mir leid für Dich. Aber ohne ihn bist Du vermutlich wesentlich besser dran.

          Alles Gute!

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