umzug sorgerecht

    • (1) 25.02.18 - 11:35
      umzugjaodernein

      Folgende Situation. Eltern geschieden und beide haben das Sorgerecht und Kind lebt bei der Mutter. Darf der Vater ohne die Erlaubnis der Mutter Umziehen? Oder gilt das nur für den Eltern Teil wo das Kind lebt. Weil das Resultat ist ja das gleiche egal wer von beiden wegzieht.

      Ich bin die Mutter und mein Ex-Mann will umziehen und ich weis nicht ob er das darf weil ich anscheinend darf nicht ohne seine Erlaubnis umziehen.

      (4) 25.02.18 - 11:45

      Mein Sohn blieb nach der Trennung beim Vater und ich bin 500 km weg gezogen.

      • (5) 25.02.18 - 11:51
        umzugjaodernein

        ok. Danke für deine Antwort.
        Aber wie soll das denn gehen mit dem gemeinsamen Sorgerecht. Dann verstehe ich den Sinn vom gemeinsamen Sorgerecht nicht.

        • (6) 25.02.18 - 11:57

          Verwechselst du da Umgangsrecht mit Sorgerecht?
          Wir haben das gemeinsame Sorgerecht, d.h aber nicht dass ich zu regelmäßigem Umgang verpflichtet bin.
          Das haben wir geklärt als ich umzog.
          Ich sehe meinen Sohn im Sommer zwei Wochen und sonst nach Absprache.

    Man darf dem Partner den Umgang mit dem Kind nicht erschweren. Wenn der Partner auf Grund einer eigenen Entscheidung vom Kind wegzieht, dann ist das was anderes. Der Partner hat ein Umgangsrecht, aber eben keine Pflicht, wenn er weg will, darf er das.

    • (8) 25.02.18 - 12:32
      umzugjaodernein

      ok. danke für deine Antwort. Aber wie geht das mit dem gemeinsamen Sorgerecht dann überhaupt wenn der andere so weit weg ist. Wie soll man das dann machen mit Unterschriften.

      • Ich kenne das so ein bisschen aus meinem Berufsalltag, da ich in einer Bank arbeite.

        Wenn dort Unterschriften von beiden benötigt werden, dann kommt der Vater am besten auch mal rum (auch in einem separaten Termin), in Ausnahmefällen kann man sowas auch mit Zuschicken und z.B. Postident-Verfahren klären.

        Man hat ja nun auch GsD nicht jede Woche was zum Unterschreiben.

        Man sieht sich ja ab und zu mal, man kann em.Kind Dokumente mitgeben, und es gibt etwas, was sich Post nennt.

        Läuft bei meinem Partner und seiner Ex gganz unkompliziert.

        Das klärt man dann per Post oder Mail. Ausweis beantragen, Schulanmeldung, wichtige Gesundheitsfragen, bei all dem kann man die Unterschrift des Vaters dann eben auf dem Postweg einholen. Wenn es schnell gehen muss, auch per Mail als Scan, das Original kann nachgesendet werden. Das lässt sich von Fall zu Fall und Amt zu Amt unterschiedlich gut lösen.
        Als mein Sohn ein Konto eröffnet hat, habe ich dem Vater die Unterlagen geschickt, er hat seine Unterschriften drunter gesetzt und seinen Ausweis in Kopie beigelegt, das hat gereicht.

Hallo!

Ihr Erwachsenen dürft hinziehen wo ihr wollt - nur darf der Abstand zum Kind nicht gegen den Willen eines Elternteils vergrößert werden. Wenn Dein Exmann jetzt aber von sich aus weit weg ziehen will, ist es ja sein eigener Willen, dass der Abstand größer wird, und damit kein Problem.

Wie er das dann mit dem Umgang regeln will, ist seine Sache - leider gibt es nur ein Umgangsrecht, aber keine Verpflichtung, sich auch nach der Trennung um gemeinsame Kinder zu kümmern. Wenn es doof läuft, wird der Kontakt also recht selten werden. Schade für das Kind.

Wegen dem gemeinsamen Sorgerecht: so oft gibt es nichts, was beide Elternteile unterschreiben müssen, und er kann Dir auch eine Vollmacht für vieles erteilen, etwa Sachen im Zusammenhang mit Schule oder Kita - damit da auch deine Unterschrift reicht. Falls es doch mal unbedingt beide Elternteile sein müssen, dann scan die Unterlagen ein und maile sie ihm. Dann dauert es halt ein paar Tage, bis er das ausgedruckt, unterschrieben und in die Post gesteckt hat.

  • So ganz stimmt das nicht. Richtig ist, dass man keinen Elternteil zwingen kann, oder wird, mit seinem Kind gegen seinen Willen Umgang zu pflegen, wenn dieser das grundsätzlich ablehnt. Ist der andere Elternteil aber an sich bereit, dann hat er auch die Pflicht regelmäßig Umgang zu haben. Ein z.B vom Gericht festgelegter Umgang muss auch wahrgenommen werden und kann mit Zwangsmitteln durchgesetzt werden.
    Dass der bei 500 km natürlich anders aussieht, als bei 5 km ist klar.

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