Enttäuscht von meinem Mann...

    • (1) 22.03.18 - 21:00

      Hi ihr lieben ich muss mich mal wieder bei euch ausheulen...

      Mein Mann ist einfach zu nichts mehr zu gebrauchen. Klar, er geht arbeiten ich bin zuhause aber ihr kennt das sicher selbst: Mamasein ist ein 24 Stunden Job dazu kommt bei mir noch meine schwer kranke Mutter und unsere Hunde um die ich mich auch kümmere. Er kommt nach Hause und macht direkt Chaos! Bis er zuhause ist ist es sauber und aufgeräumt. Kommt mir bitte nicht mit: redet miteinander.. meine Geduld zu dem Thema ist am Ende. Ich erklär euch das ganze kurz: er kommt nach Hause und möchte verständlicherweise seine Ruhe haben, klar, kein Problem 1-2 Stunden reichen doch oder? Er kümmert sich kaum um unseren Sohn, so 5 min getüddel empfinde ich nicht als spielen und kümmern. Den Rest der Zeit mault er ihn nur an: Marco mach dies nicht Marco mach das nicht etc. (Marco ist fast 19 Monate alt).
      Gewickelt hat er ihn seit locker einem halben Jahr nicht mehr. Noch nie ins Bett gebracht und wenn er sich mit ihm beschäftigen soll dann sitzt der kurze im laufstall. Wir essen nicht zusammen weil der Herr vorm tv essen möchte usw. denkt ihr er ist einmal nachts aufgestanden außer mir ging’s richtig schlecht? Nein nie. Under Sohn hat kaum einen Bezug zu seinem Vater. Wenn er ihn an eine der Omas abgeben kann ist es ihm nur recht. Dazu muss man sagen dass er damals derjenige war, der unbedingt ein Kind wollte, der mich praktisch angefleht hat. Versteht mich nicht falsch ich liebe mein Kind über alles auf der welt!
      Aber das ist genau das gleiche mit dem Hund. Vor der Schwangerschaft wollte er unbedingt einen Schäferhund. Kaum haben wir einen großen Garten heißt es : dem Hund reicht der Garten zum Spielen. Ehm nein?! Ich gleiche das schon aus indem ich mir die Maus schnappe und mit ihr durch Feld Wald Wiese gehe. Da nehme ich direkt den Hund von meiner Mama mit damit sie ein bisschen entlastet ist. Dann muss ich meinen kurzen aber zu ihr oft meiner Schwiegermutter bringen, weil mein Hund einen krassen beschützerinstinkt hat und Marco vor allem verteidigt was nur geht. Nebenbei schmeiße ich meinen Haushalt und den für meine Mama und schlafe sehr sehr schlecht. Ich gehe auf dem Zahnfleisch und keiner sieht das. Er nimmt mir nichts ab gar nichts. Nachts lerne ich noch für den Einstellungstest den ich machen möchte um meinen Traumberuf erlernen zu können. Ich kann nicht mehr, bin sauer und enttäuscht von meinem Mann... reden bringt nichts... ich kann nicht mehr. Zumal mein kleiner Schatz in einer fiesen trotzphase ist die schon seit 7 Wochen geht! Ich kann nicht mehr.!!!!!!
      Entschuldigt für den langen Text ich musste es mal rauslassen... ich fühl mich so allein 😪

      • Was hält dich bei diesem Vogel?

        Ich würde den Kerl rausschmeißen, deine Mama zu dir holen, Hunde in liebevolle Hände abgeben und dann aufatmen. Geht der Kleine in die Kita? Wenn nicht, anmelden und arbeiten gehen.

        Hallo


        Mein Mann hat auch nicht viel Zeit für die Kids wegen der Arbeit. Aber er bringt sie ins Bett und vorher haben sie noch etwas Zeit mit ihm während ich das Abendessen zubereite.
        Und er hat das Baby ne knappe Std.

        Und halt am Wochenende wenn er da nicht arbeiten muss.

        Nachts zwischen 4 und 6 Uhr bin ich quasi im koma. Wenn das Baby ausgerechnet dann Hunger hat ist er leider gezwungen ggf. ne Std eher auf zustehen. (Der Wecker geht sonst 4.30uhr und aufstehen tut er um 5)


        Dein Mann wollte Nen Hund und ist den ganzen Tag weg arbeiten?
        Den Köter hätte ich schon wieder verkauft/verschenkt. Wenn man ein Tier haben will muss man auch die Zeit haben sich zu kümmern und einen Hund einfach immer in den Garten schicken ist nicht Sinn der Sache.

        Hat er noch interesse? Dann soll er sich kümmern und wenn er Gassi geht kann er seinen Sohn gleich im Buggy mitnehmen.

        Wenn nicht kommt der Vierbeiner halt weg.


        Der Sohn ist jetzt nunmal da.
        Aber Verkauf den Hund und wenn's ihm auffällt sagst du ihm das er ja eh kein Interesse an dem Tier zeigte und wenn er weiterhin genau so ein Interesse an seiner Familie zeigt wird's ihm wie dem Hund ergehen.

        Was passiert wenn du einfach mal ausgehst? Kümmert er such dann vernünftig?

        Wenn der Job ihn fertig macht das er danach keine Energie hat dann sollte er sich evtl nach was anderem umsehen. Seid mein Mann einen Job hat den er liebt geht er gut gelaunt kommt gut gelaunt wieder und freut sich auf uns.
        Klar mag er auch erstmal sitzennund kurz durchatmen aber er ist trotz körperlicher Anstrengung noch in der Lage mit den Kindern zu reden. Was zu spielen. Bücher zu gucken. Mir zu helfen sie zu Dusche/ baden etc....


        Alles gute

        • Nein,
          es ist auch mein Hund und sie gehört zur Familie. Ich könnte mein Tier nie abgeben. Sie und der kleine verstehen sich sehr gut aber draußen ist es halt problematisch mit beiden zusammmen weil sie meint ihn vor allem und jedem beschützen zu müssen. Ich würde nie ein Tier für meinen Partner abgeben bzw wegen meines Partners. Ich kümmere mich um sie so gut ich kann und sie hat ihren Auslauf durch mich. Abgeben käme für mich nicht infrage.

          • Sorry das kam bei mir falsch an.

            Ich dachte er käme mit dem Tier um die Ecke und du darfst dich jetzt kümmern ähnlich wie mit dem kind. Er wollte das Kind und die Arbeit klebt an dir allein.


            Es kam für mich so rüber als seist du von dem Tier genervt. Was ich nachvollziehen könnte. Mein Mann hätte auch gern irgendwelche Haustiere die ICH dann verpflegen müsste.
            Allerdings hab ich gesagt das ich mit 3 Kindern genug zu tun hab da hab ich weder Zeit noch Lust eine katze/Hund zu erziehen und Gassi zu gehen.

            Wir haben Hühner. Aber die wollte ICH und um die kümmer ich mich im notwendigen Maß. Ziehe aktuell noch zeitgleich Küken groß. Bin aber froh wenn sie 20 Wochen sind und zu den anderen können 😊😅

            Naja ich würde aber meinem Mann dennoch verdeutlichen das das Kind was ER UNBEDINGT wollte nun auch mal gerne Zeit mit seinem Vater hätte.

            Warum hat dein Mann keine Lust sich mit ihm zu beschäftigen? Ist es ist stressig auf der arbeit? Macht der kleine viel radau nachts das er schlecht schläft obwohl du dich kümmerst und er deswegen ausgelaugt ist?
            Offenbar hättet ihr ja schon einige Gespräche was ist denn deine Begründung für sein verhalten?


            Ich hab ja absolut Verständnis dafür das mein Mann nach der Arbeit Grad erstmal sitzen was trinken möchte. Ein paar Sätze mit mir wechseln möchte und über den Verkehr flucht.
            Aber er wollte diese Kinder auch und ich möchte auch mal in Ruhe essen machen ohne mich um 2 nörgelnde Kids die vor Hunger fast sterben und ein zahlendes Baby kümmern zu müssen.
            Die großen gehen in den kiga. Aber das Baby hab ich non Stop und ICH finde es nicht zu viel verlangt das er das Baby mitnimmt (es Seiden es schläft) wenn er mit den großen spielt.
            Ihr habt ja "nur" 1 kind. Da muss er dich Zeit finden. Oder weiß er nichts mit dem jungen anzufangen?

            Zugegeben ich bin keine Baby und Kleinkind mutter. Es nervt mich tierisch. Richtig toll werden Kinder für mich ab 5 aber ab 3 wird es viiiiel besser. Das man mit ihnen was anfangen kann.


            Du sagst Gespräche nutzen nichts. Da bleiben dir 2 Möglichkeiten.
            1. Du beendest diese Beziehung/ Ehe
            2. Du erduldet es weiter


            Für mich gibt es immer Option 3. Die heißt reden und Probleme am Ansatz bekämpfen. Was sagt dein Mann denn wenn du sagst das du erschöpft bist und seine Unterstützung brauchst? Was kommt denn als Antwort warum er sich um dieses heißersehnte Kind nicht kümmert?

            Ich würd da nochmal forschen und gucken das man da das Problem am Ansatz bekämpft.


            Habt ihr denn mal Zeit für euch?


            Alles gute was auch immer du tust

        So sehr wie ich deine Antwort nachvollziehen kann, scheinst du keine Emphatie gegenüber Hunden zu zeigen. Ist ja auch nicht schlimm, bei Kraftausdrücke wie Köter oder Vierbeiner finde ich etwas respektlos 😞 ich hatte selber einen Hund seit dem ich 4 war und habe mich jeden Tag(!!!) um ihn gekümmert. Sie ist vor 2 Monaten gestorben, mit 15 Jahren. Das hat mir das Herz gebrochen und ich kann jeden verstehen, dass man einen Hund nicht einfach abgeben kann egal wie „unpassend“ das Gassigehen (z.B. Bei Durchfall) ist 😅
        Und auch wenn der Mann sich wie ein Kind verhält , dass sich etwas wünscht und sobald es das hat ist es langweilig und liegt in der Ecke rum, heißt es ja nicht, dass die TE keine Beziehung zu dem Hund hat :)

        • Hallo


          Das die TE eine so enorme Bindung aufgebaut hat, habe ich iwie überlesen.

          Das du unter dem Verlust deines Hundes leidest tut mir leid.
          Aber ja ich kann Hunden seit ich im Alter von 4 Jahren an einem Biss beinah verblutet wäre rein garnichts abgewinnen.

          Nein es sind nicht alle Hunde böse!
          Weiß ich.
          Deswegen muss ich sie aber nicht mögen.

          Unsere Nachbar haben auch einen. Ewig Gejaule. Ewig gekleffe etc. Es nervt!


          Mich nerven im übrigen auch Katzen auch wenn ich selbst 15 Jahre einen hatte. Und ja es ging ihm gut. Er ist vergiftet worden. Er War freigänger (ländliche gegend) und unsere damaligen Nachbarn haben Katzen gezüchtet was einigen in der Umgebung stank...

          Einige deren und eben auch unser Mag er hatten eines Tages Blut gebrochen. Tierarzt kam zwar. Aber bei uns war's zu spät. Bei den Nachbarn verstaben 4 und 2 konnten gerettet werden.


          Aber nerven tun sie mich trotzdem.


          Vll bin ich auch einfach seit den Hühnern abgestumpft....

          Wobei ich "Vierbeiner" ehrlich gesagt als nichts schlimmes empfinde 🤔
          Sagt man hier auch zu Katzen.
          Mag aber vll regional unterschiedlich aufgefasst werden.


          Ja der Mann ähnelt Tatsache meiner 5 jährige "das wünsch ich mir" bekommt es zu weihnachten. Neujahr ist es uninterressant 😒😤

          Nur kann man ein Kind nicht wie ein Spielzeug einfach in eine Ecke legen und verstauben lassen.

          Spätestens wenn der Sohn älter ist wird er vermutlich von sich aus Zeit einfordern.


          Meine Mädels sagen häufig "Papa du arbeitest zu viel du hast sooo wenig zeit"...

          Man kann nur hoffen das er mal die Augen öffnet und Verantwortung für sein Kind übernimmt und die TE entlastet bevor ein Burnout an die Tür klopft.


          LG

          • Hallo!
            Ja über den Beriff „Vierbeiner habe ich auch danach nachgedacht“ ein Kraftausdruck ist es wirklich nicht, aber es hat so im Zusammenhang mit deiner Meinung gegenüber Hunden so gewirkt.

            Dass du deswegen keine Hunde (oder andere Vierbeiner) nicht leiden kannst, kann ich verstehen. Meiner Oma ist in etwa das selbe passiert in Ihren jungen Jahren. Sie hat ganz ganz ganz lange gebraucht um sich an unseren Hund zu gewöhnen. So richtig warm würde sie jedoch nie mit ihr.

            Ich kann das absolut verstehen dass du keine Hunde magst, wäre auch blöd wenn alle Menschen auf der Welt das selbe mögen - und nicht mögen.

            Ich finde es nur leichtsinnig gesagt den Hund einfach zu verkaufen, abzugeben dies das. Obwohl es halt nicht nur ein Hund sondern ein Familienmitglied ist.
            Was deinem Kater passiert ist, ist schrecklich! Das sind absolute Horrorgeschichten.

            Und dass der Mann unreifer als ein 5 jähriges Kind sich verhält - da stimme ich dir auch zu! Absolut unmenschlich, so mit einem Hund - und noch viel viel viel schlimmer mit seinem Sohn umzugehen

        (9) 23.03.18 - 17:09

        Vierbeiner = Kraftausdruck ???

        Wir hatten noch nie ein Haustier, bin daher keine Expertin, aber dass Vierbeiner ein Kraftausdruck sein soll, halte ich für eine deutliche Übertreibung.

        • Wenn du mal weiter lesen würdest..
          ich habe geschrieben, dass ich nochmal über den Begriff Vierbeiner nachgedacht habe und es eigentlich auch nicht als Kraftausdruck sehe. Ich finde aber im Zusammenhang mit ihrem Text kam der Begriff dann doch eher negativer rüber als er eigentlich ist. Da ja die Rede davon ist „den Köter“ zu verkaufen, einfach abzugeben dies das. Ohne zu bedenken, dass die TE vielleicht auch eine Beziehung zu dem Hund hat. Was die Leserin der ich mit diesem Kommentar geantwortet habe ja auch nicht böse gemeint hat, nur wollte ich nochmal hinterfragen ob da vielleicht doch mehr Bindung zum Hund besteht als sie es vielleicht aufgefasst hat, und ich die Begriffe im Bezug zu Ihrer Antwort etwas respektlos gegenüber der TE fand. Auch wenn Vierbeiner ein allgemeiner Begriff für alle Tiere mit vier Beinen ist (besonders doch auch für unsere Haustiere) fand ich hat dieser einen negativen Eindruck hinterlassen.

Hey!
Ich habe leider gar keinen Tip für mich, ich habe einen Partner der ein absolut toller Vater ist, aber ich wollte dir mal sagen, dass ich tiefst beeindruckt von dir bzw deinem Text bin. Ich habe weiter gelesen und in meinem Kopf ging es nur „wow wow wow wow...“. Einerseits weil ich meinen Hut vor dir (und allen anderen Müttern denen es so geht) ziehe und andererseits weil ich es schade finde, dass solche „Väter“ leider keine Seltenheit sind und ein leidenschaftlicher Vater eine absolute Rarität geworden ist.

Ich hoffe das hilft dir ein bisschen! ☺️

(12) 22.03.18 - 23:34

Du merkst, dss er es mit einem Hund schon nicht auf die Kette bekommt und bekommst dann mit ihm ein Kind. Was dachtest du denn, was sich ändert?

Vg Isa

  • Nein als wir den Hund bekamen haben wir in einer kleinen Wohnung gewohnt ohne Garten etc. Bis der kleine kam war das auch alles super danach ging’s bergab mit ihm da hat er privat nichts mehr hinbekommen. Beruflich läufts 1A aber privat gehts bergab

Hallo
Du bist 22/23 Jahre alt (?), dein Kind gut 1,5 Jahre alt und bekommen habt ihr es vor allem weil dein Mann unbedingt sofort ein Kind wollte? Puh, das ist nun wirklich nicht die beste Ausgangslage. Den Hund habt ihr auch weil ihn dein Mann unbedingt (sofort) wollte? Erstmal, ich wurde sehr jung Mutter und kenne dadurch einige Eltern die in der gleichen Lage waren. Die Situation wie sie bei euch ist kommt mir dadurch bekannt vor. Einer gibt sich für das Kind voll auf, der andere arbeitet/studiert/... und entbindet sich schön von seiner Verantwortung. Dein Mann soll dir nichts „abnehmen“, es ist auch sein Kind, Hund und Haushalt. Selbstverständlich muss auch er neben seiner Arbeit seinen Anteil leisten!
Er scheint sich nicht ganz bewusst zu sein was sein großer Wunsch, Vater werden, so mit sich. bringt. Aber du machst es ihm scheinbar auch sehr einfach. Das meine ich nicht böse, aber wenn ich lese wie du für ihn springst und was du so einfach hin nimmst :-(
Hast du für dein Kind einen Betreuungsplatz in Aussicht?
Ich kann auch sehr gut verstehen dass du dich um deine Mutter kümmern willst. Aber auch da würde ich dringend nach Entlastungsmöglichkeiten schauen. Pflegedienst,...
Auch über deine berufliche Zukunft solltest du dir Gedanken machen. Es ist super wenn du einen Traumberuf hast für den du lernst. Jedoch solltest du dich nicht auf diese eine Sache beschränken und überlegen welche Optionen es noch gäbe. Vielleicht wendest du dich auch mal ab eine Beratungsstelle. Um auch noch Zeit für deine Mutter zu haben wäre vlt. etwas in Teilzeitform ganz gut.
Und am allerwichtigsten: du hast erkannt dass das so nicht weitergehen kann. Ändere etwas, lass deinen Mann mal eine ordentliche Ansage hören und lass dich ja nicht einlullen. Zb. zu einem zweiten Kind. Auch das habe ich 2,3 mal im „junge Mütter“ Kreis mitbekommen und glaub mir, das hat es nur noch schlimmer gemacht.

LG

Hi, das klingt nach vielen Baustellen. Wo bleibst du bei all der Verantwortung? Überleg dir genau, was du brauchst und möchtest.

Hund, Kind, Eltern, Haushalt das kannst du nicht alleine stemmen. Was kannst du abgeben? Hast du Geschwister, die sich auch um die Eltern kümmern können? Gibt es jemanden in der Nachbarschaft, der den Hund ausführen kann? Hast du einen Kita Platz? Wie sieht es mit Babysitter und Putzhilfe aus?

Dann ist da natürlich noch dein Mann. Liebst du ihn? Siehst du eine Zukunft mit ihm? Dann macht gemeinsam einen Plan. Mein Mann holt einmal in der Woche unsere Tochter von der Kita ab und am Sonntag gehen sie immer zusammen Brötchen holen. Es ist wichtig, dass der Papa alleine Zeit mit seinem Kind verbringt. So kann er eine richtige Beziehung aufbauen. Kinder brauchen Väter, weil die sich mehr trauen. Mit dem Papa erlebt man Abenteuer. Wir wechseln uns übrigens mit dem ins Bett bringen ab. Da gibt es keine Diskussion 😉

  • Klar liebe ich meinen Mann sonst hätte ich ihn nicht geheiratet. Wir kennen uns auch seit Kindertagen und waren locker 8 Jahre die besten Freunde. Das Problem ist, dass er sich Arbeitstechnisch zu viel aufbürdet und die Zeit für die Familie massiv darunter leidet. Er möchte halt auch für uns Karriere machen. Wir hatten jetzt vorgestern ein ernstes Gespräch wo ich ihm gesagt habe dass ich das do nicht mehr kann. Ich muss mich auch um meinen zukünftigen Werdegang kümmern, ich bin einfach keine Hausfrau ich möchte arbeiten gehen sobald mein kleiner in den kiga geht. Wir haben stundenlang hesprochen uns gestritten aber seitdem kümmert er sich besser. Ich habe ihm ganz klar gemacht dass es so nicht weitergeht und dass ich mich im schlimmsten Fall trenne wenn es so weitergeht weil ich irgendwann auch nicht mehr kann.
    Naja also ich habe eine Schwester, allerdings würde ich ihr nie im Leben meinen Sohn anvertrauen weil sie psychisch labil ist und ich Angst um mein Kind habe. Sie hat ihn nicht mal kennengelernt. Wenn ich mit meiner Hündin gehe ist er entweder bei meinen Eltern oder meinen Schwiegereltern ( meiner Mama tut es sehr gut Zeit mit ihm zu verbringen aber aufpassen tut mein Vater weil sie sich nicht so gut bewegen kann momentan)
    Soooo was einen kita Platz angeht:
    Wir haben ihn in 4 kitas angemeldet noch vor seiner Geburt (ab dem 3 Lebensjahr). Allerdings haben wir vor kurzem nach und nach absagen bekommen, da die freien Plätze für Flü..tlingskinder reserviert seien bis zum Jahr 2021. dieses Thema gestaltet sich echt schwierig. Was einen Kindergartenplatz angeht weiß ich nicht mehr was ich tun soll zumal wir in einem Dorf wohnen..
    naja was will man machen.
    Mal schauen was die Zukunft bringt, in allen Punkten.

"er kommt nach Hause und möchte verständlicherweise seine Ruhe haben, klar, kein Problem"
Mein Mann ist berufsbedingt an die 70(!) Stunden außer Haus. Er kommt nach Hause und ist sofort mit Übertritt der Schwelle für unsere 3 Kinder und mich da, ganz natürlich für uns.
Mich würde es extrem stören, wenn er sich täglich erstmal 2 Stunden (!) zurückziehen ubd Ruhe vor uns haben wollen würde.
Setz den Typen vor die Tür!

  • (18) 23.03.18 - 20:17

    Ich finde solche Antworten immer lustig: erst wird erzählt, wie toll der eigene Partner ist und dann der ultimative Tipp, ihn ganz einfach vor die Tür zu setzen. Ich frage mich manchmal, wie die ältere Generation, in der Väter sich gar nicht gekümmert haben, ihre Ehen überlebt haben. Warum wird immer sehr leichtfertig geraten, einfach die Beziehung zu beenden? Da hängt ja jetzt auch ein Kind drin...
    An die TE: habt ihr einen KiGa-Platz? Ich finde den Tipp mit dem Arbeiten ganz gut...

    LG

Hallo,

ich kriege immer die kalte Wut, wenn ich höre, daß Männer 'ihre Ruhe haben' wollen, wenn sie von der Arbeit kommen. Wir haben uns die EZ 50/50 geteilt. Ich kenne also das Leben als 24h Hausmama und als Vollzeitarbeitende, die das Geld nach Hause bringt. Mein Mann und ich haben beide sehr anspruchsvolle Jobs mit Personalverantwortung, mein Mann sogar in der Führungsebene. Wir beide pendeln zwei Stunden am Tag und wir beide haben eines für uns festgestellt: unsere Erwerbsarbeit ist dennoch gar nichts im Vergleich zu 24h mit Kindern! Nicht Dein Männel braucht seine Ruhe wenn er nach Hause kommt, sondern Du! Im Moment habe ich EZ. Wenn mein Mann abends nach Hause kommt, übernimmt er sofort die Kinder und ich habe Pause.

Fazit: Dein Mann ändert sich nicht. Es nützt nichts, sicu darüber aufzuregen. Werd ihn los und leb Dein Leben. Egal, wie das jetzt schmerzt. Jeder Tag mehr ist vertane Zeit.

Du könntest ihm natürlich auch mal den gesamten Thread hier vorlegen und ihn dann vor die Wahl stellen: entweder, er kriegt die Hufe hoch oder Du bist weg.

Hallo,
mein Mann war ähnlich wie deiner. Allerdings haben wir keine Haustiere.

Seit ich arbeiten bin und die Kleine in der Krippe ist es viel viel viel besser geworden.

Er war durch meine Arbeit gezwungen sich mehr zu kümmern..sie z.B. früh fertig zu machen und zur Krippe zu bringen.

Dadurch hat er Routine bekommenund gemerkt, dass es ja auch schön ist sich zu kümmern. Er wurde sicher im Umgang mit ihr und hat sich dann auch in meiner Anwesenheit mehr eingebracht.
Er hat jetzt genauso Bezug zu ihr wie ich. Jetzt ist die Arbeitsteilung auch am Wochenende ca. 50/50.

Viele Grüße

Sorry, der Vater von meinem Sohn, war genau so. Hat sich vor jeder Verantwortung oder Aufgabe gedrückt. Hauptsache das Essen war fertig und er konnte schlafen.
Ich hatte in der Schwangerschaft gehofft, naja, wenn das Kind da ist, wird er sich schon ändern. Ich hab es 1.000 mal angesprochen und jede 2.nacht geweint. Ich habe dann den Entschluss gefasst ihn vor die Tür zu setzten. Man denkt immer man schafft es nicht, aber man schafft es. Es war erst einmal schwer, aber jetzt nach gut 3.Jahren kann ich sagen, dass war die beste Entscheidung für mich und meinen Sohn. Er hat mir das Jugendamt auf den Hals gehetzt und einen Unterhaltsstreit. Wir haben keinen Kontakt zum Vater. Dafür habe ich jetzt einen wundervollen Freund. Der mit anpackt, meinen Sohn wie seinen eigenen liebt, seine Eltern sind ein Traum und er natürlich auch :)

Das heißt natürlich nicht. Das du ihn verlassen musst oder solltest. Ich will dir nur sagen. Du solltest vor diesem Schritt keine Angst haben und wissen, dass du als Mama auf keinen Fall versagt hast!!

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