Geldsorgen und Familienfeste Seite: 4

      • (76) 26.03.18 - 12:53

        Ich kann euch gut verstehen. Wir hatten die letzten Monate eine ähnliche Situation. Rund ein Drittel unseres gemeinsamen Einkommens fiel weg. Es war Besserung mit Termin in Sicht, aber komm mal trotzdem über die Runden jeden Monat, ohne mit Rückbuchungen rechnen zu müssen.
        Dann kamen so Einladungen zu Geburtstagen usw. Früher haben wir sehr aufwendig gebacken. Frische Zutaten etc. gehen bei einer großen Torte schon ganz schön ins Geld. Wenn wir eine Torte gebacken haben und noch einen Kuchen waren gerne mal 40€ auf dem Bon. Gerade mal die Hälfte der Zutaten landete dann im Ofen, weil man natürlich nicht aufs Gramm kaufen kann. Dann erwartet man natürlich außer einem Kuchen noch ein "richtiges" Geschenk. Obwohl geld- und vor allem aufwandsmäßig so eine Torte oft schon viel mehr ist als man erwarten kann.
        Gerade bei Kindergeburtstagen finde ich die Erwartungen der Eltern teilweise dreist. Dann wird einem angetragen, irgendein überteuertes Chinaspielzeug zu kaufen, was nach einer Woche eh in der Ecke liegt. Da sind dann auch schnell 20-30€ weg.
        Die Fahrtkosten vergisst man eh immer einzupreisen bei so was.
        Am Ende habe ich immer zu meiner Frau gesagt: Es hilft nix. Wir können uns das nicht leisten. Wir dürfen das jetzt nicht kaufen. Wir müssen an uns denken und an unser Kind.
        So gab es dann keine Geschenke, keine großen Torten. Die meisten unserer Familie und Freunde verstehen das ganz gut. Wer es nicht versteht - auch gut. Dann weiß man, woran man ist.
        Ich habe über euren "Hardcoreplan" gelesen. Ich finde, dass es sich an und für sich doch recht ausgefeilt anhört. Wenn ihr die einzelnen Stationen gut planen könnt, wäre es vielleicht nur jetzt in der Vorstellung stressig? VIelleicht schon eine Raststätte mit Dusche vorher raussuchen, sodass ihr eure Route genau planen könnt?
        Im Bus zu nächtigen hört sich doch sogar ein bisschen romantisch an ;-).

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