Hochzeit

    • (1) 28.03.18 - 09:48

      Ich werde in 6 Monaten heiraten-*freu* #huepf #huepf

      Der Antrag ist nun 3 Wochen her und es ist auch schon alles geplant und auf die Beine gestellt. Habe auch schon DAS Kleid gefunden #verliebt

      Wir sind schon 3 Jahre zusammen und jetzt zum eigentlichen Problem: Ich kenne seine Eltern nicht. Ich weiß auch, dass Sie mich nie akzeptieren werden bzw. mich überhaupt nicht kennenlernen wollen (unterschiedliche Religionen). Sie werden nicht zur Hochzeit kommen und erst recht nicht in die Kirche. Mein Verlobter ist da ganz anders, aber seine Eltern nicht...

      Was soll ich machen? Hat jemand Erfahrungen, die sie gerne mit mir teilen möchte?

      Danke und Grüße

      • Hallo!

        Du wirst es akzeptieren müssen wenn sie es nicht wollen. Warum kennst du seine Eltern nach 3 Jahren noch nicht? Wieso bist du dir sicher dass sich die nie akzeptieren werden?

        • Das haben sie gesagt. Sie zahlen weder die Hochzeit, noch irgendwas damit zu tun haben, noch wollen sie mich als Frau für ihren Sohn haben. Ich bin gläubige Christin, er Moslem. Das Kind wird getauft und wir heiraten kirchlich. Für ihn ist es sehr schwer, das merke ich. Er will mir das nicht antun und deswegen haben wir uns sehr oft gestritten und waren auch getrennt, sind aber dann immer wieder zusammen gekommen.

          Ich weiß halt nicht wie ich damit jetzt umgehen soll. Seine Eltern sagen wenn er heiratet so haben sie einen Sohn verloren. Er steht aber komplett hinter mir und wir lieben uns wirklich, keine Frage. Aber wie machen wir das erträglich, ich meine es macht ja schon sehr viel aus ob die Familie akzeptiert oder nicht.

          • <<<< haben wir uns sehr oft gestritten und waren auch getrennt, sind aber dann immer wieder zusammen gekommen.
            <<<<<

            Ihr hattet eine On-Off-Beziehung. Und trotz vieler Streitigkeiten willst du diesen Mann heiraten? Na wenn das mal gut geht. #kratz

        • Die Frage sollte nicht sein, wie Du damit umgehen solltest - denn Dir bleibt keine Wahl, als das Verhalten hinzunehmen - sondern, wie er damit langfristig umgehen wird. Er kann bei allem Optimismus nicht darauf hoffen, daß seine Eltern Eure Verbindung jemals akzeptieren werden. Darüber sollte er sich im Klaren sein. Hätte er aber vor dem Antrag schon wissen müssen. Ist präzise gesagt seine Entscheidung und dann auch sein Problem. Sollte die Familie umkippen, kann man sich freuen - doch man sollte nicht damit rechnen.

          Was mich wundert ist, daß er sscheinbar kein sehr gläubiger Moslem ist, da er sich komplett auf Deine Version Hochzeits- und Kindstaufenablauf einlässt, seine Eltern ihn aber scheinbar bisher nicht verurteilten.

          Natürlich ist es schöner in einem großen Clan akzeptiert und aufgenommen zu werden, doch bei Euch scheint mir das ja wohl mit Ansage gewesen zu sein, daß es nicht so ist. Du kannst nicht erwartet haben, daß sich mit dem Antrag da irgendetwas ändert.

          • Danke für deine Antwort. Nun ja, es hat sich rausgestellt, dass die Eltern schon immer gegen uns waren. Gläubig ist er schon, aber mir ist Taufe sehr wichtig und er macht es mir zu Liebe. Auch die kirchliche Hochzeit, wobei die "texte" dann angepasst werden. Tatsächlich ist es so, dass er immer gesagt hat, sie würden sich freuen und alles, aber das war alles gelogen, weil er mich nicht verletzen wollte. Nun, nach der Verlobung kommt alles zum Vorschein. Sie wollen es nicht, definitiv nicht. Sie wissen ja auch nur, dass er mich heiraten will. Wegen Kirche und Taufe wissen sie nichts, weil das würde alles sprengen.

            Ich wusste das so nicht, mir wurde immer einfach ein anderes Bild gezeigt, wo ich wusste, es ist schwierig, aber ich wusste nicht dass es so krass ist.

        Warum sollten sie eure Hochzeit zahlen?

        Wie geschrieben du wirst es akzeptieren müssen. Wie er damit umgeht ist eine andere Frage. Moslems haben eine sehr sehr starke Bindung - meistens- zur Familie. Ob er damit leben kann wird sich zeigen.

Nun, dann sollen sie halt fernbleiben. Wer mich nicht akzeptiert, mit dem möchte ich auch keinen Kontakt haben.

Wie wichtig ist ihm denn das Verhältnis zur Familie? Wenn er mit dem Zustand zufrieden ist, würde ich deutlich ihm machen, dass Du für ein Treffen/Kennenlernen offen bist und ihm die Entscheidung überlassen. Vielleicht hat es ihn viel Energie gekostet, sich abzulösen und er will es lieber so?

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