Frauen, die keine Kinder wollten....im Alter

    • (1) 01.04.18 - 12:23
      Keine Mutter

      Frohe Ostern!­čÉú
      Meine Frage ist kurz und knapp.
      Kennt ihr Frauen,die keine Kinder wollten und wie diese das im Nachhinein betrachten, also wenn sie ├Ąlter sind?
      Oder auch umgekehrt, wenn die Kinder erwachsen sind und ausgezogen, wie betrachten M├╝tter dann die Zeit mit den Kindern r├╝ckblickend, als Res├╝mee quasi?
      Wie stehen die M├Ąnner dazu, keine Kinder zu haben oder wie sehen sie das ganze Familiending im Nachgang?

      • Die, die es bedauern, ├╝berwiegen unter meinen Bekannten. Vielleicht aber auch nur, weil Feiertage und solche Tage wie Muttertag ihnen das bewusst werden lassen?
        Ich k├Ânnte mir schon vorstellen, dass es im Alter ohne Kinder und Familie nicht sch├Ân ist. Aber mit Sicherheit gibt es Leute, die da dr├╝ber stehen.
        Ich hab drei Kinder und im Nachhinein w├╝rde ich keine drei Kinder mehr bekommen. Vielleicht gar keine. Zwar liebe ich es, schwanger zu sein und auch Babys sind toll. Aber wenn man ehrlich ist, kostet es einen Haufen Geld, Zeit und Nerven und man denkt doch oft mal, wie toll es jetzt w├Ąre, keine Kinder zu haben.

        Ich kenne einige Frauen, die ungewollt keine Kinder bekamen, und sie bedauern ihre Kinderlosigkeit lebenslang. Bei einer Verwandten bin ich mir nicht sicher, ob sie gewollt oder ungewollt ohne Familie blieb. Sie kompensierte das immer mit Weltreisen und reist auch noch im Rentenalter lange und weit. Und sie pflegt die Verwandtschaftsverh├Ąltnisse recht intensiv.

        Alle M├╝tter, die ich kenne sind sehr stolz auf ihre Kinder und Enkelkinder, wenn die Kinder erwachsen sind. Zumindest auf die Kinder, die nicht gerade auf die schiefe Bahn geraten sind. Davon kenne ich nur einen einzigen Fall.

        Noch nie habe ich jemanden getroffen, der es im Nachinein bereut h├Ątte, oder dem seine Kinder gleichg├╝ltig w├Ąren. Im Gegenteil, die Dankbarkeit und Wertsch├Ątzung nimmt im Alter noch zu.

        Alle Frauen die ungewollt kinderlos geblieben sind bereuen es - aber ich finde das ist auch ganz klar, da sie sich ja eine Familie gew├╝nscht haben, es aber nicht geklappt hat.
        Kenne auch mehrere Frauen die gewollt kinderlos geblieben sind und die sind eigentlich alle recht gl├╝cklich mit ihrer Entscheidung, die meisten haben sich aber auch vorher aktiv Gedanken gemacht, ob sie wirklich keine Kinder wollen.
        2 M├╝tter sind mir bekannt die Kinder bekommen haben und es bereuen (das w├╝rden sie ihren Kindern nat├╝rlich niemals sagen).

      • Hallo,

        die Frauen und M├Ąnner, welche ich im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis, kinderlos kenne sind mit sich im Reinen, sowohl die gewollt als auch die ungewollt Kinderlosen.

        Erlebe ich beruflich Kinderlose, arbeite in der Geriatrie, wirken die Frauen eher mit sich im Reinen als manche M├Ąnner.

        Menschen mit zerr├╝tteten Familienverh├Ąltnissen ( Kontaktabbruch warum auch immer) wirken/sind sehr viel verletzlicher.

        LG Reina

        Kinder zu haben sch├╝tzt aber auch im Alter nicht vor Einsamkeit. Ich kenne viele ├Ąltere Leute, die drei, vier Kinder haben und die sind alle aufgrund des Jobs weit weg gezogen. Und besuchen ihre Eltern vielleicht zweimal im Jahr. Da bereuen die Eltern nicht unbedingt, dass sie Kinder haben, aber traurig sind sie trotzdem.

        Ich kenne einige Frauen, die entweder nie den richtigen Partner zum Kinder kriegen gefunden haben oder die einfach nicht schwanger wurden. Die meisten kommen damit klar. Sie haben sich auf ihre Karriere konzentriert und sind so auch zufrieden.

        Vieles ist eben eine Einstellungssache. Garantien gibt es nicht im Leben. Da muss man dann die Umst├Ąnde akzeptieren und versuchen, trotzdem irgendwie gl├╝cklich zu werden.

      • (7) 01.04.18 - 15:15

        Hi :-)
        Ich habe im Freundes- bzw. Bekanntenkreis alles. Auch mittlerweile ├Ąlteren Menschen die ganz bewusst kinderlos geblieben sind. Sie haben sich dabei etwas gedacht und sind auch heute mit ihrer Entscheidung gl├╝cklich. Teilweise sind sie Pateneltern oder haben Kinder in der Familie. Die m├Âgen Sie und gehen in der Rolle auch auf. Aber auch best├Ąrkt sie das in ihrer Entscheidung gegen eigene Kinder.
        Aber wie gesagt, das waren bewusste Entscheidungen. Ungewollt kinderlos bleiben, eventuell nach langen Behandlungen usw., w├Ąre ganz sicher nochmal eine andere Geschichte.
        Selbst hatte ich nie den einen Lebensentwurf. Zu meinem erwachsenen Kind habe ich ein sehr gutes Verh├Ąltnis. Aber dennoch kann ich sagen, ich h├Ątte mir auch ein Leben ohne Kinder sehr gut vorstellen k├Ânnen. Ich bin gerne Mutter, aber kein Mensch der sich schon immer in dieser Mutterrolle gesehen hat. Ein anderes Leben k├Ânnte f├╝r mich ebenfalls so sch├Ân sein wie das jetzige. Ich bin froh dass das mit den Kindern geklappt hat als wir uns daf├╝r entschieden haben, aber h├Ątte es nicht geklappt w├Ąre ich daran nicht zerbrochen. Wir haben uns als der Wunsch aufkam auch dar├╝ber unterhalten wir wir vorgehen wollen, wie weit wir gehen w├╝rden usw.

        LG

        Die Paten unserer Kinder sind ungewollt kinderlos und um die 70.
        Sie haben einen gro├čen Freundeskreis und reisen sehr viel. Sie sind die Ersatzgro├čeltern unserer Kinder und haben so, wie sie sagen, ihr sp├Ątes Gl├╝ck gefunden.

        Dir ebenfalls frohe Ostern. Ich bin froh, meine beiden Kinder zu haben, auch wenn ich bei beiden nicht diejenige war, die den Kinderwunsch hatte. Ich kann im Nachhinein schlecht sagen, wie es mir ergangen w├Ąre, h├Ątte ich keine Partner mit Kinderwunsch gehabt und ob dieser bei mir von allein je aufgekommen w├Ąre.

        Ich glaube aber, ich w├Ąre auch ohne Kinder nicht ungl├╝cklich im Alter gewesen. W├Ąre halt nur eine andere Art des Lebens.

        (10) 01.04.18 - 17:10

        Dir auch frohe Ostern
        Haben im Familien- und Bekanntenkreis sowohl ├Ąltere Menschen die ungewollt kinderlos geblieben sind und auch welche die bewusst kinderfrei geblieben sind.
        Diejenigen, die ungewollt kinderlos geblieben sind, sind manchmal an den Feiertagen etwas traurig, aber haben sich damit arrangiert.
        Bei denen, die sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden haben, habe ich es eigentlich nie erlebt, dass sie diese Entscheidung bereuen.
        Vielleicht auch deshalb, weil sie sich (in der damaligen Zeit) bewusst(er) mit der Frage auseinander gesetzt haben als so manch einer, der Kinder bekommen hat.
        Meine Schwiegermutter hat tats├Ąchlich einmal gesagt, sie h├Ątte Kinder bekommen, weil Leute ohne Kinder komisch w├Ąren. #kratz
        Also so richtig besch├Ąftigt hat sie sich nie mit der Frage, ob sie denn Kinder WILL. Man bekam halt welche.
        Da haben sich unsere Bekannten eher ganz bewusst mit der Familienplanung besch├Ąftigt und entschieden, dass dies nichts f├╝r sie ist. Die beiden sind gl├╝cklich, lieben die Kinder der Familie, sind aber auch nicht traurig wenn sie wieder weg sind ;-)
        Meine ganz pers├Ânliche Erfahrung mit ├Ąlteren Leuten ist auch, dass sich die ohne Kinder bewusster und mehr um den Rest der Familie/Freunde bem├╝hen (Geschwister/Neffen/Schulfreunde usw.) als die ├Ąlteren mit Kindern.
        Ist ja vielleicht auch normal, dass man sich mehr mit der eigenen Familie besch├Ąftigt.
        Schlimm wird es dann, wenn die Kinder keinen/wenig Kontakt mit den Eltern haben und man sich jahrelang wenig um die eigene Familie/Freunde gek├╝mmert hat. Dann kann man trotz gro├čer Familie sehr einsam sein.

        Liebe Gr├╝├če#hasi

        Eine Cousine meines Mannes ist bewusst kinderlos. Sie war immer sehr zufrieden mit ihrem Leben und war viel unterwegs. Seit ihrem 50ten Geburtstag (ungef├Ąhr) merkt man aber das sich etwas ge├Ąndert hat. Die Kinder der Geschwister (mit denen sie viel Zeit verbrachte) sind erwachsen und verbringen weniger Zeit mit ihr und gerade an Familienfeiern ist sie sehr still. Sie hat auch mal angemerkt das sie ihre Entscheidung wohl doch bereut aber es ja jetzt zu sp├Ąt ist.

        Ich kenne einige Frauen, die keine Kinder wollen bzw. wollten und ich glaube nicht, dass sie das sp├Ąter bereuen.
        In ihrem Leben gibt/gab es andere Priorit├Ąten, sie f├╝hren ein ganz anderes Leben und das eben bewu├čt.

        Dir auch frohe Ostern!

        Ich kenne eine Frau, die auf die 50 zugeht und gewollt kinderlos blieb. Sie h├Ątte den passenden Mann dazu gehabt, doch nicht "den Mumm" die Verantwortung einzugehen. Ja, sie bereut es heute.

        Ich wurde am Ende meines Studiums ungeplant schwanger und wir waren erst 2 Jahre ein Paar. Unsere Tochter ist mittlerweile 16 Monate alt und wir sind gottfroh ├╝ber ihre Existenz. Sie kam ├╝berraschend und nicht gerade passend w├╝rde man sagen, aber sie wird von allen Seiten geliebt und keiner k├Ânnte es sich mehr ohne dieses quirlige, lebensfrohe Wesen vorstellen. Ich bin dankbar daf├╝r, dass ich das alles erleben darf und am Ende meines Lebens auf mein Kind blicken kann, welches ich mit viel Hingabe und Liebe gro├č gebracht haben werde.
        Liebe Gr├╝├če

        Ich kenne zwei Frauen, inzwischen an die 50, die Kinderlos geblieben sind - bei beiden wollte der Partner keine Kinder, und sie haben sich f├╝r den Partner und f├╝r Kinderlosigkeit entschieden. Beide bereuen das nicht.

        Ich selber habe zwei Kinder - beide inzwischen aus dem Haus - und denke, das ich auch ohne Kinder ganz gl├╝cklich gelebt h├Ątte. Ich fand es sehr anstrengend, st├Ąndig f├╝r die Kinder pr├Ąsent zu sein und bin froh, das sie erwachen sind, und ihr eigenes Leben leben - und ich meines Leben kann. Ich besuche meine Kinder auch gerne mal f├╝r ein paar Tage und bin froh, das wir ein gutes Verh├Ąltnis haben.

        Ich freue mich ├╝ber die beiden Kinder meines Freundes, die ich alle paar Wochen f├╝rs Wochenende sehe - und finde, das das die optimale Menge ÔÇ×KindkontaktÔÇť f├╝r mich ist.

        (15) 02.04.18 - 03:16

        So viel kann ich gar nicht zum Thema beisteuern, aber ich glaube, wenn ├Ąltere Menschen schon erwachsene Kinder haben und diese aber (wieso auch immer) keinen Kontakt m├Âchten, dann tut das viel viel mehr weh, als keine Kinder zu haben. Ich kenne da eine ganz traurige Geschichte und er Mutter/Oma hat es das Herz gebrochen. Bis zu ihrem Tode hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter oder Enkeln. Arme Seele.

        Ich kenne ein Paar, wo sie sagt, dass sie keine Kinder m├Âchte. War f├╝r mich immer total unverst├Ąndlich. Jetzt wo mein Baby 9 Monate alt ist, denke ich ├Âfter mal: die ├╝berlegt es sich halt genau und betrachtet das ganze wahrscheinlich so n├╝chtern, sie es manchmal/oft ist. Sie hat meinen Respekt.
        Das soll aber nicht hei├čen, dass ich irgendetwas bereue. Ich w├╝rde alles genau wieder so machen, da ich das beste Kind ever habe. Aber ich verstehe Menschen mittlerweile, die sich gegen Kinder entscheiden.

        • "Ich kenne da eine ganz traurige Geschichte und er Mutter/Oma hat es das Herz gebrochen. Bis zu ihrem Tode hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter oder Enkeln. Arme Seele."

          Oder auch nicht arme Seele. Ich habe nie einen solchen Fall erlebt, wo die Kinde nicht sehr gute Gr├╝nde hatten, den Kontakt abzubrechen. Jahrelanger Missbrauch normalerweise.

          • Ich kenne wesentlich profanere Gr├╝nde, Streit wegen Geld z.b.oder Stress wegen der Enkelkinder.
            Vielen M├╝ttern kann man als Oma nichts recht machen.

            • Naja, wenn die Grosseltern die Regeln der Eltern nicht einhalten, finde ich das auch absolut angemessen entsprechend mit Kontaktentzug zu reagieren.

              • Du hast solche Gr├╝nde aber nicht genannt.
                Und ich sehe das anders , Gro├čeltern m├╝ssen die Regeln nicht immer einhalten, daf├╝r sind es Gro├čeltern.
                Viele haben ja gar keinen Spielraum, da wird alles bis ins Detail diskutiert und das muss nicht sein.
                Das nicht zu essen, Kein xy spielen usw.
                Wenn die Kinder von den Gro├čeltern nicht gerade grob fahrl├Ąssig behandelt werden, sondern es nur um zu viel S├╝├č oder zu sp├Ąt ins Bett geht ist das f├╝r mich kein Grund f├╝r Kontaktabbruch.
                Ich glaube dass ich dann selbst sagen w├╝rde, k├╝mmert euch selbst, ich hab kein Bock auf euer Heckmeck.
                Meine Oma hat uns immer verw├Âhnt und ich fand das Klasse ,dass meine Mutter da kein Fass aufgemacht hat.

                • Nee. Meine Kinder, meine Regeln. Wenn ich sage sie d├╝rfen dies und jenes nicht essen, dann hat das Gr├╝nde und wenn das nicht respektiert wird, dann hat das Konsequenzen.

          (21) 02.04.18 - 21:52

          Auch ich kenne genau so einen Fall, wo die Mutter/Oma ohne eigenes Verschulden keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter und den Enkeln hatte (auch sie ist leider mittlerweile verstorben und hat bis zu ihrem Tod unter dem Bruch gelitten).
          In diesem Fall war es so, das der Mann der Tochter und Vater der Kinder ein krimineller Mistkerl war und die Tochter kontinuierlich manipuliert hat, sie war ihm regelrecht h├Ârig (ob aus Angst oder anderen Gr├╝nden, wer wei├č...). Ihre Mutter hat trotzdem alles f├╝r sie getan, hat versucht eine gute Mutter/Oma zu sein, hat finanzielle Unterst├╝tzung geboten und die Kinder beaufsichtigt wenn die Tochter mal wieder tagelang verschwand. Irgendwann ist die Tochter samt Familie unbekannt verzogen und das war's... Es gab hier keinen jahrelangen Missbrauch oder ├Ąhnliches. Es gibt alles, auch wenn man es selber vielleicht nicht glauben kann. Ich finde es falsch, pauschal zu sagen: die Mutter/Oma wird schon selber etwas zu diesem Verh├Ąltnis beigetragen haben! Das muss nicht immer zwangsl├Ąufig so sein.

          Oh mein Gott. Rei├č dich zusammen mit solchen Anschuldigungen Menschen gegen├╝ber, die du nicht kennst. Wie schlecht ist das denn bitte? Ich bin entsetzt.

          Eigentlich solltest du mir Leid tun, weil du keinen banaleren Grund kennst den Kontakt abzubrechen und nicht wieder aufzunehmen. Aber tust du mir nicht.

      (23) 02.04.18 - 16:54

      Ich glaube, dass es viele Frauen gibt, denen diese Baby-tut-tut-Bus-W├Âlkchen-Zuckerwatte-Romantik ganz und gar ab geht

      So toll ich meinen Sohn finde, so fand ich viele kindbezogenen Dinge ganz gruselig und bin sehr froh, dass die vorbei sind. Wenn einem bewusst ist, dass ein Babyl├Ącheln keinen Schlafentzug wett macht oder man keine Lust hat die eigenen Interesse zugunsten Spielplatzbesuchen oder ├╝berf├╝llten Indooraktivit├Ąten zur├╝ck zu stellen und viele Partnerschaften durch Kinder eben auf den Kopf gestellt werden und an den Ver├Ąnderungen scheitern, dann ist die Entscheidung gegen den Weg nur logisch.

      Ich glaube, dass nur die die Kinderlosigkeit bereuen, die einem Partner/ einer Partnerin zuliebe verzichtet haben ohne selbst dahinter zu stehen.

      LG

      • (24) 02.04.18 - 18:40

        Da gebe ich Dir recht.
        Ich kann zwar nur bedingt mitreden, weil ich (wenn ich es darauf anlegen w├╝rde) wom├Âglich noch ein, zwei Jahre Kinder bekommen k├Ânnte, aber ich will aus ebendiesen Gr├╝nden nicht. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, wenn sich jetzt eines einschleichen w├╝rde, w├╝sste ich auch nicht was ich t├Ąte.

        Aber generell konnte ich mir einfach nicht vorstellen, rund 20 Jahre meines Lebens auf
        einen anderen Menschen auszurichten.
        Ich bin einfach sehr freiheitsliebend, mir reicht schon die nunmehr schon 13 Jahre bestehende Verantwortung f├╝r zwei Katzen ;o).

        Ob ich es in zwanzig Jahren bereue wei├č ich nat├╝rlich nicht. Ich glaube aber nicht, ich kam immer schon gut nur mit mir allein klar.

        LG, katzz

(25) 02.04.18 - 07:33

Ich kenne tats├Ąchlich nur ├Ąltere kinderlose Paare die ungewollt kinderlos sind.

Die leben ganz zufrieden. Meist sind sie noch fit und haben genug Geld um ihren Ruhestand zu genie├čen.

Aber ich kenne viele Frauen in meinem Alter (35) die kinderlos sind. Bei einigen liegt es auch an den Umst├Ąnden (meist kein passender Partner) und ein paar wollen ganz bewusst keine Kinder. Eine Freundin von mir meinte sie kauft sich lieber eine neue Designer Handtasche und f├Ąhrt in den Luxus Urlaub statt Kinder zu versorgen. Bei denen wo die Umst├Ąnde nicht passen wird nicht viel unternommen um sich den Wunsch zu erf├╝llen, z.b. aktive Partnersuche ect. Da habe ich manchmal das Gef├╝hl es wird einfach herausgez├Âgert bis die Natur die Entscheidung abnimmt, besonders gro├č ist der Wunsch nicht. Falls ├╝berhaupt vorhanden.

Ich denke wenn man sich bewusst gegen Kinder entschieden hat oder es medizinisch nicht m├Âglich war kann man sich damit abfinden und bereut nichts. Aber wenn man die Sache einfach ausgesessen hat wei├č ich nicht ob da nicht irgendwann das Gef├╝hl aufkommt etwas wichtiges verpasst zu haben.

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