Kind bekommen dem Partner zuliebe?

    • (1) 04.04.18 - 17:12
      Klimoni

      Hallo,
      Würdet ihr es für einen gangbaren Weg halten.für alle Beteiligten, eine ungewolltes Kind zu bekommen, weil der Partner es gerne behalten würde?
      Wäre das dem Kind gegenüber fair bzw.vertretbar, immerhin müsste es damit leben, dass ich mich nicht kümmern werde und diese Art von Ablehnung ist doch schon sehr verletzend, denke ich.
      Aber ist es andererseits ok, abzutreiben, nur weil ich meine Mutterrolle nicht ausfüllen möchte?
      Wenn ich mir aber die Schwangerschaft nicht weiter antun möchte, wäre das ein Grund?
      Oder kann ein Kind mit so einer Tatsache lernen umzugehen, wenn der Vater es liebevoll groß zieht?

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      • (2) 04.04.18 - 17:14

        hallo,

        anstatt hier zu fragen, solltest du lieber ein persönliches Beratungsgespräch in Erwägung ziehen. Solch eine Entscheidung (wenn du kein fake bist) ist viel zu persönlich als dass hier pauschale Verallgemeinerungen helfen könnten.

        lg

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        • (3) 04.04.18 - 17:19

          Das ist mE die einzig gescheite Antwort, die es auf die Frage der TE gibt.

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          (4) 04.04.18 - 17:22

          Bei der Beratungsstelle war ich schon, wirklich weiter gebracht hat es mich nicht.
          Die Beraterin sagte,dass es meine Entscheidung sei und ich mich nicht vom Vater des Kindes zu etwas überreden lassen soll, was mich überfordert oder was ich später bereuen könnte.
          Aber ich kann.das nicht so voneinander trennen, ich finde es wichtig, beide Seiten zu sehen und natürlich wie es für ein Kind wäre, so aufzuwachsen.
          Das Problem ist, ich kann nun mal nicht einschätzen, wie es sich entwickelt ,wenn das Kind da wäre, wie sehr es mein Leben beeinflusst, vielleicht in eine Richtung, die mir missfällt oder mit der ich nicht klar komme.
          Alles viele Fragezeichen.

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          • (5) 04.04.18 - 17:57

            ... dann würde ich mir noch einen anderen professionellen Gesprächspartner suchen. Wie sich etwas entwickelt, was du später bereuen könntest, das ist genauso individuell wie die Entscheidung an sich.
            Es gibt ja auch Ängste, die dich im Moment beeinflussen - und auf Basis von Ängsten eine Entscheidung treffen, finde ich weniger sinnvoll. Verstehst du, wovor du Angst hast, was deine Befürchtungen sind - und das genauer als du es im Moment weißt - ... und vielleicht auch woher du diese Ängste kennst, warum du sie in diesem Zusammenhang hast, dann würdest du leichter deine Entscheidung finden können. Und einzig allein darum geht es...

            Lieber würde ich ein paar Beratungsstunden bei einer guten Psychologin privat zahlen (vielleicht hast du aber auch Glück und findest schnell eine gute, die dich direkt nimmt und die Kasse übernimmt - oder bist du privat?), als solch eine gewichtige Entscheidung auf Beratungsbasis eines Forums zu fällen.

            Es geht um DEINE Entscheidung und nicht darum, was andere hier machen, verwerflich finden oder verurteilen oder gutheißen mögen...

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      (6) 04.04.18 - 17:29

      Entscheiden kannst du es nur allein. Aber auch der Vater kann natürlich ein Kind liebevoll betreuen und erziehen. Schließlich gibt es immer mehr alleinerziehende Väter und das ist genauso gut oder schlecht wie alleinerziehende Mütter oder auch erziehende Eltern.

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    • (7) 04.04.18 - 18:44

      Ich für mich persönlich halte es für nicht tragbar, ein Kind zu bekommen, wenn man es nicht will. Ein Kind zu bekommen ist ein einschneidendes Erlebnis und wenn msn sich für ein Kind entscheidet, muss msn vollkommen und ganz und gar hinter dieser Entscheidung stehen. Auch wenn du das Kind ablehnst und ihr trotzdem als Familie zusammen lebt, wirst du dem Kind liebe geben müssen, dich kümmern müssen und mindestens 18 Jahre Verantwortung für dieses Kind tragen. Ein Kind zu bekommen nur um es einem anderen recht zu machen, ist der falsche Grund für ein Kind. Es ist dein Körper, du allein entscheidest darüber. Ob du eine Abtreibung vornehmen möchtest oder nicht ist ganz allein deine Entscheidung. Nur egal, welche Entscheidung du triffst, mit den Konsequenzen davon wirst du lebrn müssen. Die frage ist also einzig, was für DICH richtig ist. Kannst du mit der Entscheidung leben, das Kind nicht zu bekommen? Kannst du damit leben, die nächsten Jahre fremdbestimmt zu leben und deine eigenen wünsche zu Gunsten des Kindes zurück zu stellen? Willst du das? Ein Kind BRAUCHT liebe. Und sofern ihr das Kind gemeinsam aufziehen wollt, bist du ebenfalls in der Verantwortung dem Kind liebe zu gebrn, es zu erziehen und dein leben ihm bis zu einem gewissen Grad unter zu ordnen, wie der Vater des Kindes.

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      • (8) 04.04.18 - 19:01

        Ich hatte es so verstanden, dass sie sich trennt und der Papa alleinerziehend wird. Alles andere macht keinen Sinn. Durch eine Abtreibung ginge die Beziehung vermutlich eh in die Brüche und wenn sie kein Kind will, kann sie wohl auch nicht bleiben. Das würde das Kind ja völlig fertig machen. Dann lieber von der Bildfläche verschwinden und dem Papa so die Chance geben, ein glückliches Kind groß zu ziehen.

        Ich kann es natürlich auch falsch verstanden haben von der TE.

        LG

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        • (9) 04.04.18 - 19:04

          Ich hatte es so verstanden, sie bekommt das Kind, weil er es möchte, sie bleiben aber als Familie zusammen aber sie lehnt das Kind an sich komplett ab und kümmert sich gar nicht, während sie dennoch weiterhin als Familie zusammen leben. Unter diesen Umständen absolut nein zu einem Kind. Wenn Sie sich nach der Geburt trennen und der Vater das Kind allein aufzieht, ok. Kann man machen. Aber das Kind zu bekommen, weiter zusamnen zu leben aber das Kind an sich ablehnen, nein.

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          • (10) 04.04.18 - 19:33

            Das wäre total krank... In dem Fall würde sich ein liebender Vater hoffentlich auch trennen. Eine total traurige Vorstellung. :-(

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    (11) 04.04.18 - 18:57

    Hallo!

    Ich bin ohne Vater aufgewachsen und auch wenn er sich nach wenigen Jahren Vaterschaft überlegt hat, dass er keine Kinder mehr will, lebe ich sehr gerne und bin froh, geboren zu sein.

    Am Ende hat die Beratung recht. Du musst es alleine entscheiden. Ich als Abtreibungsgegner rate immer zum Kind, andere gegen usw. Aber nur du kannst es für dich entscheiden.

    Zu deiner Frage, ob ein guter Papa reicht, kann man klar sagen: Ja!

    Alles andere musst du abwägen und entscheiden. Wenn Kinder generell in der Lebensplanung nicht vorkommen, rate ich völlig wertfrei zur Sterilisation.

    Grüße

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    (12) 04.04.18 - 19:43

    Das ist eine schwierige Frage. Einerseits wächst das Kind in deinem Körper. Du musst die Schwangerschaft durchmachen und du wirst die Geburt erleben - inklusive möglicher Komplikationen - falls du dich für das Kind entscheidest.

    Auf der anderen Seite sollte man aber auch den Vater nicht außer acht lassen. Wenn er das Kind möchte, dann würdest du ihn mit einer Abtreibung vor vollendete Tatsachen stellen und er könnte rein gar nichts dagegen tun. Er würde wahrscheinlich trauern und sich komplett hilflos fühlen.

    Ich denke, für das Kind wäre es okay, nur mit dem Vater aufzuwachsen. Wenn ihr eure Beziehung eh nicht fortführen wollt, trifft er vielleicht eine neue Partnerin, die gerne die Mutterrolle übernimmt.

    Du kennst dich und den Vater des Kindes am besten. Redet nochmal in Ruhe und dann treff deine Entscheidung. Als Außenstehende kann man da zu nichts konkretem raten.

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    (13) 04.04.18 - 20:20

    Du hast noch keine Kinder, nehme ich an? wie lange bist du schwanger?

    Liebe ist etwas merkwürdiges - man kann es kaum steuern, ob man liebt oder nicht. Es wäre möglich, das du dich bei der Geburt in dein Baby verliebst und eine glückliche Mama wirst. Genauso wie es hin und wieder Frauen gibt, die ein Wundschkind bekommen, und es nach der Geburt trotzdem ablehnen.

    Was sind deine Gründe, das du kein Kind willst? Ich denke, das spielt bei dieser Entscheidung durchaus eine Rolle. Hast du kleinere Kinder in der Verwandschaft, wie geht es dir mit diesen kleinen Menschen? hast du Angst der Verantwortung nicht gerecht zu werden, oder möchtest du dein Leben einfach so wie geplant weiterführen? Ist es die Vorstellung eines Babys, eines Kleinkindes, eines schulkindes, eines Teenagers die du ablehnst?

    wieviel Zuwendung zu einem Kind -in den unterschiedlichen Lebensphasen - wäre für dich denkbar? Wie schätzt du deinen Partner ein - ist er ein fürsorglicher, geduldiger Mann? wäre er der Typ Mann, der als Hausmann und Kindererzieher zufrieden wäre? wie realistisch ist sein „versprechen“ das er sich um das Kind kümmert, damit du als Verdienerin nur eine Rolle am Rande spielen kannst?

    reicht dein Gehalt für eine längere Babypause deines Partners? welche Betreuungsmöglichkeiten gibt es? gibt es Familie, Eltern, Geschwister, die euch unterstützen? könnt ihr euch Unterstützung „zukaufen“ oder müsst ihr jeden Cent umdrehen?

    es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Eine Schwnagerschaft dauert 9 Monate, in der Zeit kann sich manch eine Frau durchaus mit dem Gedanken an die Mutterschaft anfreunden. Und manche auch nicht. es ist auch ein großer Unterschied, ob man Morgens zur Arbeit gehen kann, und abends zu seiner friedlichen Familie heimkommt oder ob das Schreibkunst und ein entnervter, völlig fertiger Mann und das Haushaltschaos auf einen wartet.

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    • (14) 04.04.18 - 20:47

      Danke für deine Antwort. Zu einzelnen Aspekten möchte ich dir gerne meine Sicht darlegen.
      Zunächst einmal, ich habe schon ein Kind, das ich alleine groß gezogen habe und daher weiß ich,dass mir das Fähigkeiten abverlangt die ich nicht habe.
      Mein Kind lebt mittlerweile nicht mehr bei mir, ist aber in einer Wohngemeinschaft untergekommen und auch fast volljährig.
      Kontakt habe ich nicht mehr.
      Der Vater des ungeborenen Kindes möchte gar nicht in Elternzeit gehen oder Hausmann werden. Wir sind kein Paar, haben aber seit Jahren eine Art Freundschaft plus.
      Er ist beruflich sehr erfolgreich und Geld bräuchte er nicht von mir um finanziell auszukommen. Er könnte sich jede Form der Kinderbetreuung leisten, also abends wäre er dann zu Hause.
      Ich sehe da aber kein Problem,denn viele Alleinerziehende müssen ganztags arbeiten und auch Paare tun das oft um finanziell über die Runden zu kommen.
      Ich traue es ihm aber voll zu, dem Kind die nötige Nestwärme zu geben. Er ist sehr liebevoll und empathisch.
      Seine Eltern leben nicht mehr und Geschwister hat er nicht.
      Er ist schon über 50 und sieht das als Chance noch Vater zu werden.
      Was allerdings zu bedenken ist,was passiert, wenn er krank wird oder stirbt,dann wäre ich doch in der Verantwortung.
      Andererseits würde ich ihm ja das alleinige Sorgerecht übertragen und auch meine Rechte als Mutter abtreten.
      Er hat eine 30jährige Tochter und auch schon ein Enkelkind , das er regelmäßig sieht, und er ist ein toller Opa, das Verhältnis zur Tochter ist allerdings,angespannt, da er jahrelang gar nicht wusste,dass er ein Kind hat und die Mutter den Kontakt nicht gerade gefördert hat.
      Ich verdiene aber auch gut und würde natürlich Unterhalt zahlen und mich auch sonst finanziell beteiligen, also sparen für die Ausbildung, Anschaffungen.
      Die Voraussetzungen sind also durchaus gut.
      Aber trotzdem stellt sich mir die Frage, ob es gegenüber dem Kind fair ist, wenn zwei Erwachsene so einen Deal eingehen und so eine Entscheidung aus egoistischen Gründen treffen.

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      • (15) 04.04.18 - 20:55

        Ich sehe das Problem darum, dass er zwar ein Kind will, aber im Gegenzug bucht Datum bereit ist, dem Kind SELBST das zu gebrn, was es nun mdl braucht: Liebe und Zeit. Er will ein Kind, sich aber selbst nicht zurück nehmen. Du willst kein kind und dich auch nicht zurück nehmen..Ja, das wäre unter diesen Umständen dem Kind gegenüber unfair und nicht ok. Ein Kind zu bekommen heißt im gleichen Atemzug aber auch, für das Kind da zu sein. Das möchte nun aber keiner von euch. Ein Kind braucht liebe. Und zwar nicht von irgendwelchen betreuungs Personen sondern in allererster Linie von den Eltern. Und wenn sich keiner von euch überhaupt Zeit für ein Kind nehmen will, ist es für das Kind besser, nicht zur Welt zu kommen als geboren zu werden und nicht geliebt zu werden..Warum will er denn ein Kind, wenn er nicht bereit ist, sich Zeit für dieses zu nehmen? Ein Kind ist kein Haustier, das msn einfach abgeben kann, wenn man merkt, es funktioniert nicht. Beständigkeit und Zeit und liebe sind Grundvoraussetzungen für ein Leben mit kind. Also nein, keiner von euch wäre als Eltern geeignet.

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        • (16) 04.04.18 - 21:45

          Das ist natürlich ein Aspekt den man bedenken muss und durchaus wichtig sein kann aus Sicht des Kindes.
          Andererseits kenne ich viele Eltern ,die beide ganztags arbeiten und beide erst abends nach Hause kommen und die ,was ich beurteilen kann, gute Eltern sind wo die Kinder nicht emotional vernachlässigt werden durch die Abwesenheit der Eltern.
          Meine Schwester ist Anwältin und war immer alleinerziehend, das hat gut funktioniert, ihr Sohn hat eine enge Verbindung zu ihr und ist mittlerweile erwachsen und nicht gestört oder auffällig .
          Es gibt doch auch viele Eltern, die beide keine oder nur wenige Monate
          Elternzeit nehme aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit, ein generelles Problem sehe ich nicht.
          Das würde ja heißen, dass alle Eltern ,die voll arbeiten und noch kleine Kinder haben, ihren Kindern schaden,das finde ich zu pauschalisierend.
          Auch da gibt's Unterschiede und sicher genug Eltern, die Vollzeit arbeiten und trotzdem gut für Kinder sorgen.
          Deshalb sehe ich die berufliche Tätigkeit des Vaters nicht als das größte Hindernis, sondern eher meine Rolle oder eher gesagt, mein komplettes Fehlen im Leben des Kindes.
          Das wird sicher gravierender für das Kind und seine emotionale Entwicklung sein als seine Berufstätigkeit.

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          • (17) 04.04.18 - 21:57

            Es geht nicht um berufstätugkeit an sich. Sondern darum, dass dem Vater (du willst ja eh keine Beziehung zu dem kind) sein eigenes Kind, dass er haben möchte, nicht wichtig genug ist, sich Zeit für es zu nehmen OBWOHL es finanziell nicht nur machbar wäre sondern optimal wäre. Ich frage nach der Motivation, warum ER ein Kind will, wenn er weder gewillt ist, dem Kind zeit oder nähe zu geben, was das absolut wichtigste für ein Kind ist. WARUM will er ein Kind, wenn er sich keine zeit zum aufziehen des Kindes nehmen WILL? Denn darum geht es doch. Ein Kind aufziehen, erziehen, es eben SELBST lieben, ihm SEINE EIGENE zeit widmen, damit sich das Kind willkommen und geliebt fühlt. Darum geht es beim Kinder bekommen und aufziehen..Um liebe geben, Geborgenheit geben, das Kind SELBST aufzuziehen. Das und nur das ist der Grund für ein Kind. Nichts anderes.

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            • (18) 04.04.18 - 23:40

              Und warum geht eine Mutter sofort nach dem Mutterschutz wieder arbeiten, obwohl finanziell in diesem Falle mehr als genug Rücklagen vorhanden sind und dementsprechend auch das Elterngeld für 1 oder 2 Jahre gut ausfallen würden? Sollten diese Frauen dann auch keine Kinder bekommen im Umkehrschluss zu deiner Aussage?

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              • (19) 04.04.18 - 23:45

                Diese frauen wollen arbeiten und das ist auch völlig ok. Aber genauso WOLLEN Sie dich auch um ihr Kind kümmern. Dies will weder die te noch der Vater dazu. Und wenn die Frau nach dem Mutterschutz wieder (vollzeit?) Arbeitet, geht der andere Elternteil (also der vater) dafür dann in Elternzeit. Einer von beiden WILL zurück stecken für das Kind und genau das muss msn eben auch, wenn man ein Kind bekommt. Doch das alles wollen beide nicht. Und das Kind dürfte es dann ausbaden. Es geht IMMER zu Lasten des Kindes, wenn beide Eltern eben nicht bereit sind, zurück zu stecken- IMMER!

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                • (20) 05.04.18 - 00:08

                  Es gibt genug Eltern, die beide Vollzeit arbeiten - obwohl sie es nicht müssten vom finanziellen her. Wo halt auch die Frau direkt nach dem Mutterschutz wieder voll einsteigt. Und dann ist es halt so, dass das Kind in Fremdbetreuung gegeben wird. Ob nun im familiären Kreis oder in die professionelle Betreuung.
                  MEINE Ansicht von Familie oder genauer gesagt Familie MIT Kind ist da auch ganz anders - vll deswegen, weil ich meine Eltern nur Vollzeit arbeitend kenne. Aufgewachsen bin ich quasi "bis Feierabend" bei meiner Oma, die bis zu ihrem Tod mit uns in einem Haus gelebt hat. Den Abend habe ich dann mit meinen Eltern, mit Oma oder allen 3n zusammen verbracht. Ich kann nicht behaupten, dass mir das geschadet hat. Und trotzdem läuft es in meiner kleinen familie anders: unsere Tochter ist im januar 2017 geboren, wird frühestens im August nächsten Jahres in die Fremdbetreuung (KiTa) gehen, evtl. aber auch erst mit 3 in den KiGa. Da sind wir uns aber noch nicht ganz sicher.
                  Aber ich finde es ehrlich gesagt vermessen die These aufzustellen, dass 2 Vollzeit Arbeitende keine Kinder bekommen sollten. Wie sieht es dann bei Leuten (Eltern) aus, die rein finanziell nach der Geburt wieder dringlich arbeiten MÜSSEN um über die Runden zu kommen? Und das in Vollzeit?
                  LG Tati mit MiniMe

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                  • (21) 05.04.18 - 01:52

                    Wer in vollzeit arbeiten geht, WILL sich ja trotzdem um sein Kind kümmern. Aber genau dieses sich kümmern WOLLEN ist ja weder bei der te noch bei dem Vater des Kindes gegeben. Sie will mit dem Kind eh nichts zu tun haben und er will, dass sie es bekommt, sich Zeit nehmen für dein Kind will er aber auch nicht. Und darum geht es doch. Sich zeit nehmen WOLLEN, sich kümmern WOLLEN, trotz Arbeit sich Zeit zu nehmen und zwar bewusst. Das alles will aber keiner von beiden und einzig um die BEREITSCHAFT dazu geht es.

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                    • (22) 05.04.18 - 02:23

                      Hm und ich hatte es so gelesen, dass er sich nach Feierabend kümmern WILL - und die TE möchte quasi "von der Bildfläche verschwinden"....

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      (23) 04.04.18 - 21:00

      Hallo!

      Unter der Voraussetzung würde ich das nicht mitmachen, wenn noch nicht mal der Vater als 100% Bezugsperson zur Verfügung steht. Er kann natürlich jemanden mit der Betreuung beauftragen, aber sorry, das ist eben eine professionelle Beziehung, auch wenn die Tagesmutter das Kind noch so sehr mag. es ist eben "nur" ein Job, sie kann kündigen oder gekpündigt werden, und es ist eher unwahrscheinlich, dass die nächsten Jahrzehnte immer dieselbe Person das macht - auch Abends und am Wochenende.

      Er wird ja wahrscheinlich auch etwas mehr als 40 Stunden arbeiten und noch dazu Freizeit haben wollen oder mal geschäftlich unterwegs sein.

      Sorry, aber wenn er seine Vater-Ambitionen noch ausleben will, dann soll er sich eine verzweifelte Single-Frau Ende 30 suchen, der der Kinderwunsch schon auf die Stirn geschrieben steht. da gibt es genug.

      Aber nicht von Anfang an mit Tagesmutter und Nanny, die eben nur eine berufliche Bindung eingehen wird.

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      (24) 04.04.18 - 22:51

      Ok, in dem Fall habe ich das Gefühl, das ein Schwagerschaftsabbrucht sinnvoll wäre. Du kannst sehr sicher sagen, das du einem Kind nicht gerecht werden kannst, der Vater ist ebenfalls nicht gewillt, sich persönlich um das Kind zu kümmern, er hat bereits Kinder und sogar Enkel und ist außerdem in einem Alter, in dem auch Männer es mal gut sein lassen sollten mit dem Vaterwerden. (du selber bist - wenn du bereits ein fast erwachsenes Kind hast, bestimmt auch kein Teenager mehr).

      Mir wäre das höhere Risiko einer Schwangerschaft in höherem Alter, die Belastung durch die Schwangerschaft an sich sowie die Gefahr ein behindertes Kind zu bekommen zu groß.

      Das einzige, was für eine Fortsetzung der Schwangerschaft spricht, ist der offenbar ausreichend vorhandene finanzielle Rahmen, und natürlich der moralische Aspekt.

      Ich selber bin fast 50, ich hätte in den 40ern keine Schwangerschaft mehr austragen wollen. Ich weiß nicht, wie alt du bist und ob du dich körperlich noch fit genug fühlst für eine Schwangerschaft? Ich glaube, auch das gesellschaftliche Stigma, das zu erwarten ist, wenn man ein Kind bekommt und dann abgibt würde mich abschrecken. Aber vielleicht bist du da gelassener - wie waren deine Erfahrungen, als du beschlossen hast, das du dein erstes Kind „ins Heim“ gibst? Wie hat dein Umfeld darauf reagiert, wie würde es auf das weggeben eines Babys (wenn auch an den Vater) reagieren?

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      (25) 05.04.18 - 06:11

      Hallo, ich verstehe deine Gründe. Der Vater will eigentlich nur keine Abtreibung, wirklich eingeplant hat er das Kind auch nicht in seinem. Leben.. Hast du schon daran gedacht, das Kind zur Adoption freizugeben?

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