Liebe

    • (1) 06.04.18 - 08:24
      Inaktiv

      Wie würdet ihr die Liebe, die ihr eurem Partner gegenüber empfindet beschreiben?

      • Beständig, sicher, verlässlich, manchmal auch funkelnd, so wie am Anfang, er ist mein ruhender Pol, mein Fels in der Brandung, ich kann mir seiner Liebe sicher sein, egal, was passiert. Manchmal sehe ich ihn an und bin frisch verliebt wie damals, als wir uns kennen gelernt haben. Nur hat diese Liebe an Beständigkeit zugenommen. Es gibt nichts mehr, dass mich unsicher oder ängstlich werden lässt, sie ist immer da, vergeht nie und ist unser Band, das uns zusammen hält.

        Hi

        Kann man das beschreiben?
        Also....

        Ich muss auch heut noch immer grinsen, wenn ich ihn nach der Arbeit o.ä. wieder sehe, ich kann nicht schlafen, wenn er nicht da ist, ich fühle mich sicher, glücklich, ...ich kann ihm nie wirklich böse sein, .... die vorstellung, ohne ihn leben zu müssen, tut mega weh...
        Ich mach mir sorgen um ihn , wenn er etwas zu spät kommt, ich vertraue ihm blind, ich bewundere ihn für all das, was er schafft, in seiner gegenwart könnte die welt unter gehen und mir würde nix passieren,... ich fühle mich nie allein, ich fühle mich verstanden, ich fühle mich gewertschätzt und unterstützt, ...ich kann ihm alles erzählen und er mir.

        Ich bin (nur) bei ihm nie eifersüchtig auf andere Frauen (kolleginnen, freundinnen), da er mir jeden tag zeigt, sagt, das gefühl gibt, ich bin die Einzige wirkliche Frau für ihn. Andere Kerle interessieren mich optusch nicht wirklich (es kommt halt einfach keiner an ihn ran).

        Kurz: ich fühle Sicherheit, blindes Vertrauen, Glück, Freude, Spaß ...ich fühle mich nur zu ihm hingezogen und durch ihn stärker.

        Lg

      (5) 06.04.18 - 11:12
      Ih.wie.romantisch

      Ich versuche nicht allzu kitschig zu klingen...

      Er ist mein bester Freund, mit dem ich über Alles reden, lachen und weinen kann.
      Er versteht mich, wenn ich mich manchmal selber nicht verstehe; ist immer für mich da.
      Wenn er nicht neben mir liegt, kann ich nicht einschlafen. Ich bin nicht ganz komplett, wenn er nicht da ist.
      Er gibt mir Halt und hilft mir, wenn ich mal nicht weiter weiß.
      Wenn er richtig lacht, kann ich nicht anders als mich jedes Mal neu in ihn zu verlieben.
      Und wenn er abends sein Shirt auszieht, um ins Bett zu gehen, werde ich jedes Mal ganz hibbelig, wie ein Teenager.

      Huch, da gab es jetzt doch eine extraportion Kitsch 🤷

      (6) 06.04.18 - 11:43

      Ich schlafe lieber allein ein, mache aber, auch wenn er auswärts übernachtet, jeden Morgen zwei Tassen Kaffee und finde es dann blöd, wenn ich meinen Fehler bemerke.
      Mein Mann ist mein liebster Feind und mein bester Freund. Wir diskutieren häufig sehr kontrovers über Gott und die Welt und kommen wahrlich nicht immer auf einen Nenner. Aber er ist eine der wenigen Personen, die ich für so intelligent und reflektiert halte, dass ich seine Meinungen vollauf respektiere.
      Ich fühle mich auch ganz, wenn er nicht da ist, wohler aber, wenn er um mich herum ist. Ich liebe seine geistige Beweglichkeit, seine mannigfaltigen Interessen und er ist ganz sicher ein Ruhepol für mich, da er deutlich konstanter in allem ist: seinen Stimmungen, Gefühlen, Vorhaben... ohne ihn würde ich bestimmt häufiger die Bodenhaftung verlieren.
      Er ist mir rundum angenehm, ich mag ihn riechen, schmecken, fühlen. Ich mag seinen Humor, der nie bösartig oder auf Kosten anderer ist.
      Ich liebe ihn dafür, dass er mich so frei sein lassen kann, wie ich es gerne bin. Wir sind das Gegenteil einer Paarsymbiose, beide in vielen Dingen ähnlich, in anderen wiederum überhaupt nicht und das macht es für mich perfekt.

    • Er ist der einzige Mensch, mit dem ich rund um die Uhr zusammen sein kann, ohne mich gestresst zu fühlen. Wenn mein Mann da ist, habe ich tatsächlich einen perfekten Ruhepuls. (Das ist der Unterschied zur anfänglichen Verliebtheit, wenn man Schmetterlinge im Bauch hat und nervös ist.)

      Uns verbindet eine tiefe Vertrautheit und das Wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können.

      Aktuell stecken wir in der Kleinkind-Phase und das ist schon eine Herausforderung für die Beziehung. Schlafmangel und Erschöpfung sind an der Tagesordnung und da sagt einer mal was Doofes zum anderen. Das artet aber nie in eine Krise aus, eben weil wir Verständnis füreinander haben, und dann merken, dass der Partner einfach ein bisschen entlastet werden muss.

      Ich finde, Liebe hat viel damit zu tun, die Ärmel hoch zu krempeln und dem Partner in allen Situationen beizustehen, auch wenn es unbequem für einen selbst ist.

      • Hallo,

        Ich habe folgendes Problem.
        Ich bin frisch schwanger und wir waren erst glücklich darüber. Weil ich aber jetzt den großen Wunsch habe zu meiner Familie zurück zu gehen 240 km weit weg oder zumindest mehr in diese Richtung gab es richtig Zoff. Er zieht nicht um und basta. Ich hab da zu sein wo auch der Vater des Kindes ist und fertig. Mir geht es durch die Schwangerschaft gerade nicht gut, hab sehr mit der Hormonen zu kämpfen und leide unter Zukunftsängsten. Er hat leider kein Verständnis und bleibt bei seiner Lösung. Das heißt, wir bleiben wo wir sind, umziehen kommt für ihn nicht in frage. Bin in der Schwangerschaft beruflich freigestellt und bin dann erstmal zu meinen Eltern vorübergehend gefahren. Ein paar Tage später stand er vor der Tür und es gab wieder Streit. Ich soll alles beim Alten belassen, was anderes kommt gar nicht in frage. Er ist für keinen Kompromiss bereit, dass man vielleicht gesagt hätte man zieht in die Mitte der Strecke oder sonst was. 1,5 Tage später rufte er mich an und ich hörte den Schock meines Lebens.
        Er hätte sich das gut überlegt aber er will weder mit mir noch mit dem Baby was zu tun haben. Ich soll es wegmachen lassen oder es mit meinen Eltern groß ziehen. Er hofft ich entscheide mich richtig. Er will das Kind dann auch nicht kennen lernen.
        Und dann nach weiteren 3 Tagen meinte er ich wüsste ja wo unsere gemeinsame Wohnung ist und er warten dort auf mich, ich soll zurück kommen.
        Was ist mit ihm denn los? Und ist sowas verzeihlich??? Ich bin am Boden zerstört.

        Lg Woelkchen

        • Hmm, das klingt nach einer verzwickten Situation. Bist du dir denn sicher, dass dein Mann wirklich nichts mehr mit eurem Kind zu tun haben wollen würde und es ihm nicht einfach so im Streit rausgerutscht ist?

          Ich gebe dir mal ein paar Gedankenanstöße, um die Sichtweise deines Mannes zu verstehen:

          Dein Mann und du wohnen schon seit einiger Zeit (?) 240km von deinen Eltern entfernt. Ihr habt euch trotzdem dazu entschlossen, ein Kind zu bekommen. Jetzt möchtest du plötzlich umziehen. Ich kann verstehen, dass du gerne Unterstützung haben möchtest. Aber du bist nun mal mit deinem Mann zusammen und nicht mit deinen Eltern. Traust du ihm nicht zu, mit dir und dem Baby eine Familie zu sein? Und könnte er überhaupt in der Stadt deiner Eltern arbeiten? Wie sieht es arbeitstechnisch für dich aus nach der Elternzeit?

          Hattet ihr vorher keinen Plan wie das alles werden soll mit Kind und Arbeit?

          Du sagst, du bist hormongeplagt. Könnte es sein, dass du überreagierst?

          Ihr streitet und du fährst gleich mal zu deinen Eltern. Können du und dein Mann nicht wie Erwachsene diskutieren? Es wird noch viel mehr Spannungen in der Beziehung geben, sobald das Kind da ist. Schlafmangel oben drauf - da muss man einen Weg finden miteinander zu reden, ohne dass es gleich eskaliert. Und zwar ohne, dass deine Eltern involviert sind. Das ist nämlich nicht gesund für eine Beziehung.

          Wenn man in einer Paarbeziehung ist, dann muss man Kompromisse eingehen. Da kann nicht einer entscheiden, dass er wegziehen will und ist dann beleidigt, dass der Partner das nicht möchte. Reden, reden, reden.

          So. Das oben geschriebene gilt natürlich nur, wenn dein Mann ein "Guter" ist. Sollte er das totale A-loch sein und/oder herrschsüchtig, egozentrisch, gewalttätig oä, dann bring am besten so viele Kilometer zwischen euch wie möglich.

          Alles Gute.

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