Unangenehme Situation

    • (1) 09.04.18 - 20:22

      Hallo, ich hab ein großes Problem...
      Kurz zu uns ich bin 23 mein mann 35 und haben ein Sohn 4 jahre. Und leben seit fast 5 Jahren zusammen.

      Seit wir wissen, das wir ein Mädchen bekommen, bin ich total mit den Gedanken am Ende...
      Ich habe Angst das meine Tochter das gleiche passiert wie mir damals passiert ist. Und irgendwie muss ich meinem Mann erklären wieso ich so drauf bin und mit den Gedanken am Ende... Aber ich weiß nicht wie.... Ich will nicht das er sich deswegen trennt....
      Was soll ich nur machen.

      • Das gleiche hattest du doch schon vor 2 Tagen in Schwangerschaft gepostet. Und viele hilfreiche Antworten bekommen. Was erwartest du hier? Schlimme Dinge passieren Mädchen und auch Jungen gleichermaßen. Du solltest eine Therapie machen, das ist nicht gesund.

        (3) 09.04.18 - 21:29

        Was ist dir damals passiert?

        Hallo, in der Vergangenheit scheint dir etwas Schlimmes widerfahren zu sein. Es hat dich belastet und du hast es bisher nicht ausreichend verarbeiten können, vermute ich mal. Jetzt holt dich das Erlebte wieder ein und du projizierst deine Ängste auf deine ungeborene Tochter. Das tut dir nicht gut und deinem Kind sowieso nicht. Bitte wenden dich mit deinen Gedanken an eine psychologische Beratungsstelle, damit euch geholfen werden kann.
        Alles Liebe Euch

            • Weil das für mich einfach nur Leute sind die Geld machen wollen oder kein Interesse dran haben dir zu helfen....
              Ich hatte mit 12 schon eine und nach drei Tagen meinte sie "bei mir sei alles in bester Ordnung ich brauch nicht mehr kommen"
              Ende vom Lied war ich habe mein Körper weiter aufgeritzt bis ich mit meinem Sohn schwanger war.......

              • In jedem Beruf gibt es Leute, die ihn gut machen und Leute, die ihn schlecht machen. So wie du klingst, würde es deiner Tochter sehr gut tun, wenn du dein Trauma aufarbeitest. Es klingt als wärst du sexuell missbraucht worden. Da ist die Angst oft größer, dass das Mädchen passieren könnte, passiert Jungen tatsächlich aber gleich häufig. Du musst dich tatsächlich einfach selbst durchkämpfen, es deinem Mann zu sagen.
                Und was deine Kinder angeht, gibt es tatsächlich Verhaltensmuster, die du deinen Kindern vorleben kannst, die dafür sorgen, dass Kinder weniger häufig Opfer werden.

          Im Regelfall hilft eine therapeutische Unterstützung auch dabei, sich seinem Umfeld zu öffnen und mitzuteilen soweit man das möchte. Ich habe den Post in Schwangerschaft nicht gelesen, finde aber deine Reaktion hier etwas befremdlich. Hier wollen die andere Frauen einen Rat geben und du reagierst sehr unfreundlich damit, dass du "das nicht hören" willst.

          Da darfst du dich dann leider nicht wundern, wenn keine hilfreichen Antworten mehr kommen.

          Befindest du dich denn in therapeutischer Behandlung? Falls ja, kann es vielleicht nützlich sein, deinen Mann mit dort hin zu nehmen, quasi zu einer gemeinsamen Sitzung.
          Ansonsten musst du dich mehr oder weniger überwinden und es alleine schaffen, ihm zu berichten.
          Vielleicht hast du eine Vertrauensperson, die zum Gespräch hinzu kommen und dich unterstützen kann?

          • Bei dem andren Post, hab ich auch nur gehört ich soll eine Therapie machen oder sowas können auch Jungs passieren...
            Aber da hatte ich teilweise eine andere Frage gestellt...
            Da wollte ich wissen wie ich damit umgehen soll ohne das meine Kinder das mitbekommen. Und hier wollte ich gerne wissen wie man so ein schlimmes Thema seinem Mann sagt.

            • Sich hinsetzen und es ihm erzählen. Was willst du von uns hören? Mehr als allen Mut in die Hand nehmen und es aussprechen kannst du ja nicht oder schreib ihm einen Brief. Ich kann immer besser schreiben.

              Was die Therapie angeht. Klar verdienen sie Geld damit, es ist ihr Job, aber das heißt nicht, dass sie nicht helfen wollen. Gerade Mediziner machen das meist aus großer Leidenschaft. Sonst würden die ihren Job gar nicht durch halten. Damals ist es dumm gelaufen. Gib einem anderen Therapeut eine neue Chance und vor allem dir und deinen Kindern

              (12) 10.04.18 - 16:26

              Aber solange wir nicht wissen, WAS genau du deinem Mann sagen willst/ musst, können wir dir auch schlecht einen Rat geben, WIE du es ihm sagen sollst.
              Das sollte dir eigentlich einleuchten.

    Na du hast einige Möglichkeiten. Durchdenke sie:

    1. Du treibst ab.
    2. Du machst eine Therpie (lese aber, dies willst du nicht)
    3. Du erzählst es deinem Mann. Wenn er dich mit zwei Kindern deshalb verlässt: sei froh auf solche Männer ist geschissen!
    4. Schlucks runter, verdräng es und leb weiter.

    Du warst ja noch recht jung als Du mit Deinem Mann zusammengezogen bist. Ebenso wie zur Geburt Deines ersten Kindes. Das waren - für meine Begriffe - schon einschneidende Entscheidungen in Deinem Leben, die zu treffen Du in der Lage warst.

    Und nun fragst Du allen Ernstes wie Du Deinem Mann Deine Ängste hinsichtlich des nächsten Kindes erklären sollst, weil dies ein Mädchen wird?

    Interessant.

    Ich denke, Du solltest ihm bei einer Tasse Erdbeertee im Schneidersitz erklären, was Dir damals angetan wurde und ihm schlicht erklären, daß Du befürchtest, daß Eurer Tochter ähnliches widerfährt. Wäre für mich jetzt kein Hexenwerk.

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