Narzissmus in der Familie Seite: 2

                  • (26) 13.04.18 - 08:31

                    Oha, was geht hier ab?

                    @Sherlock: Ich bin wirklich nicht so penetrant wie Du mich hier darstellst.
                    Ich akzeptiere seine Grenzen und "bohre" nirgendwo mehr nach. Ich habe 2 oder 3 Mal versucht das Gespräch zu suchen und habe es danach sein lassen, weil ich ihn damit in Ruhe lassen möchte, wenn er nicht reden will. es ist ok und er weiss jetzt, dass er jederzeit von alleine damit anfangen kann.

                    @wildkatze: danke für Deine Verteidigung. Ich möchte aber nicht, dass hier so wild herum diskutiert wird. Ich wollte einfach mal EURE Erfahrungen und Tipps im Umgang mit diesen Leuten haben.

                    @selbst betroffen: das tut mir wirklich leid für Dich, was da passiert ist. Aber ich kann nur nochmal wiederholen: ICH BOHRE NICHT NACH! was bringts denn auch? Wenn er nicht redet, werde ich auch nichts erzwingen können. höchstens, dass er mich mit irgendwelchen Antworten "abspeist" und das ist nicht Sinn der Sache.
                    Warum wird denn hier aus mir jetzt so eine Furie gemacht? Das bin ich doch gar nicht... aber da sieht man mal wieder wie höchst unterschiedlich die texte von menschen aufgenommen werden.

                    • (27) 13.04.18 - 08:51

                      Es macht dich niemand zur "Furie", und es ist absolut nichts Wildes dabei, dir zu empfehlen, die Aufmerksamkeit auf dich zu richten.

                      Sag mal: Nervt dich das eigentlich nicht, oder ärgert dich das nicht:
                      Ganz ehrlich? Ne anstrengende Schwiegermutter und ein emotional instabiler Mann - was macht das denn mit DIR? Du magst das total blöd finden, wenn man dir sagt, dass es nicht gut geht, wenn eine Beziehung in Schieflage oder nicht mehr auf Augenhöhe ist: Aber es ist nun einmal so. Auf Dauer ist weder deinem Mann damit geholfen - und dir auch nicht.
                      LG

                      • (28) 13.04.18 - 09:48

                        Entschuldige, vielleicht wirkt es nur auf mich so. Aber ich fand schon, dass du ziemlich krass viel hineininterpretierst.
                        Bzw diese Anhäufung an Übergriffigkeit, die du mir vorwirfst, wirken auf mich so, als würdest du mich tatsächlich als "dauerbohrende Furie" darstellen.
                        Vielleicht habe ich mich ja irgendwie falsch ausgedrückt. Ich weiss es nicht.

                        Natürlich will ich nicht, dass die Beziehung in eine Schieflage gerät. Und schon gar nicht will ich der Therapeut sein.
                        Wenn ich sage "ich will ihm helfen", dann meine ich damit, dass er nicht alleine ist. Und nicht, dass ich jetzt eine Gesprächstherapie zu zweit mit ihm starten möchte...

              (29) 13.04.18 - 10:03

              <<Mhh, also ich kann dem ursprungsbeitrag nicht entnehmen was du hier behauptest. ich sehe eine frau, die sich einfach sorgen macht und versucht sich in den mann einzufühlen
              >>

              Dann hat die Posterin ja erreicht, was sie wollte. Alle sehen sie als sorgende Frau. Es ist Menschen mit narzisstischen Tendenzen aber leider eigen, dass sie zum einen an Partnern, Kindern, Verwandten ständig herumpathologisieren und zum anderen von sich selbst kein anderes Bild als ein glanzvolles zulassen möchten.
              Den Mann ständig zu quälen, dass er über die Kindheit reflektieren soll ist aber nicht liebevoll und sorgend. Er soll pathologisiert werden, die Schwiegermutter als Böse da stehen und sie als Heldin, die den Mann rettet.

              • Du, Lesen scheint ja nicht gerade deine Stärke zu sein.
                Schau mal, hab ich von der TE kopiert:
                Ich akzeptiere seine Grenzen und "bohre" nirgendwo mehr nach. Ich habe 2 oder 3 Mal versucht das Gespräch zu suchen und habe es danach sein lassen, weil ich ihn damit in Ruhe lassen möchte, wenn er nicht reden will.

                Du bist ja echt der Held vom Erdbeerfeld #augen

        (31) 13.04.18 - 08:51

        So, wie du auf ihre Anmerkungen abgehst, könnte man fast vermuten, dass du selbst narzisstische Tendenzen aufweist. Es ist nun wirklich keine rocketscience mehr, dass sich Kinder persönlichkeitsgestörter Eltern oft Partner(innen) mit ähnlichen Zügen wie die kranken Elternteile suchen.

    (32) 12.04.18 - 23:35

    Ach du liebe Zeit. Da hast du das Kamel aber echt an der Oase vorbei gelenkt.
    Sorry aber geht gar nicht was du schreibst
    Lg

    • (33) 13.04.18 - 05:37

      Doch, doch, das geht.

      Auch, wenn es besser wäre, würde ihr Mann ihr das mal so deutlich sagen.

      LG

      • (34) 13.04.18 - 06:50

        Nee du, echt nicht.
        Allein die Aussage >>Einfach nicht kritisieren, dann sind das angenehme Zeitgenossen.<<
        Du hattest noch nie mit einem Narzissten zu tun ?
        Ich war einige Jahre mit einem zusammen. Und glaub mir, diese Aussage ist einfach FALSCH.
        und um dich mal darauf hinzuweisen, schreibt die TE schon im Ausgangspost, dass sie es für richtig hält, dass ihr mann eine therapie machen soll und in klammern DIREKT DAHINTER steht, dass sie weiss, das aber keinen Sinn macht, wenn er es nicht selber auch will. Also sehe ich da auch nichts von ZWANG oder DRÄNGEN.

        #winke

        • (35) 13.04.18 - 07:11

          Ich hatte und habe genug mit Narzissten zu tun. Und das nicht nur subjektiv erfahrungsbasiert wie du.
          Falsch ist daran nichts. Es ist nur die Frage, ob es für denjenigen, der sich damit befassen muss, auszuhalten ist oder nicht.
          Als Alternative bleibt ja stets der Kontaktabbruch. Das ist doch jedem selbst überlassen...
          Konkret wurde hier ja nach dem UMGANG mit narzisstischen Persönlichkeitsstrukturen gefragt. Wenn man schön dem Narzissten schmeichelt und jeglichen Hauch einer Kritik vermeidet, fühlt er sich bestätigt - so funktioniert das nun einmal.

          "Also sehe ich da auch nichts von ZWANG oder DRÄNGEN."

          Dass sie ihn in eine Vergangenheitsbewältigung drängt, siehst du nicht? Es steht ganz klar da zu lesen. Vielleicht machst du dir die Mühe nochmals und springst weniger auf das Narzissmusthema an sich an.

          LG

Ähm, Narzissten sind angenehme Zeitgenossen, wenn man sie nicht kränkt? Dein Ernst?
Hattest du je mit narzisstischen Personen zu tun? Wie kommst du auf "körperliche Grunderkrankung"--was hat das mit Narzissmus zu tun?
Zum Rest gebe ich dir in weiten Teilen Recht--mein Mann musste auch den Therapeuten spielen, aber weil ICH es so wollte. Das therapieren war aber auf reines Zuhören beschränkt oder vielleicht mal ein Tränchen trocknen.

  • (37) 13.04.18 - 09:49

    "Ähm, Narzissten sind angenehme Zeitgenossen, wenn man sie nicht kränkt? Dein Ernst?"

    Die beste Möglichkeit, sich im Umgang mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen zu schützen, ist, sie NICHT zu kränken. Korrekt. Den Kontakt kann man immer noch abbrechen, wenn einen das zu sehr anstrengt. Aber hierum ging es ja nicht. Wie gesagt, soll sich doch der Psychotherapeut mit ihnen abplagen...

    "Hattest du je mit narzisstischen Personen zu tun?"
    Ja. Nicht nur hatte, habe.
    Und das nicht nur subjektiv erfahrungsbasiert.
    Das man gemeinhin den "Narzissten" nicht mag, ist mir schon bewusst - da dieser hoch destruktive Anteile in sich trägt. Die narzisstische Persönlichkeitsstörung/-struktur zu dämonisieren, bringt aber auch nix und stigmatisiert nur.

    "Wie kommst du auf "körperliche Grunderkrankung"--was hat das mit Narzissmus zu tun?"

    Frag das die TE, verstanden habe ich es auch nicht, wer oder was, wann und wie die "Diagnose" stellte. Aber, so wie ihrer Antwort zu entnehmen, weiß sie das ja auch nicht so genau.

    LG

    • Also meine Mutter musste ich nicht erst kritisieren, damit sie mich schlägt, demütigt und mich in der Familie schlecht macht. Da reichte offenbar schon mein bloßes Sein als Anlass.

      • (39) 13.04.18 - 11:00

        Liebe Schnabel. Es tut mir leid, dass du das erlebst hast mit deiner Mutter. Wenn du das Empfinden hast, dass dein bloßes Sein als Anlass für die ganzen schlimmen Dinge, die du durchmachen musstest, gereichte, würde ich vielelicht noch mehr in Richtung Bindungsstörungen/ggf. Borderlinestörung/-akzentuierung schauen (auch ggf. unter dem Aspekt komorbid zur narzisstischen PS/-akzentuierung, das ist ja durchaus möglich).
        Oder, was auch sein kann, aber sehr schwer zu verdauern ist: Sie hat eine Täterpersönlichkeit ohne überhaupt psychisch gestört zu sein.

        Das ist nicht böse gemeint oder soll klugscheißerisch daherkommen, aber es könnte vielleicht dann doch mehr erklären als es eine narzisstische PS tut, wo die destruktiven Anteile bei Kränkungserleben aktiviert werden, weil genau dann das Selbstwertgefühl bei der narzisstischen PS massiv bedroht wird (die bloße Anwesenheit eines Kindes reicht als Bedrohungskomponente nicht); wenn man der narzisstischen PS schmeichelt (und sie v.a. nicht kritisiert!), erfährt sie ihre Bestätigung (Selbstwerterhöhung) und geht nicht in den destruktiven Anteil.

        Ich weiß, wie sich das anfühlt, mit der Gewissheit zu leben, dass was mit dem eigenen Elternteil nicht stimmt und nie gestimmt hat, man es aber nicht wirklich einsortieren kann.
        Manchmal wird man es auch nie erfahren.

        LG

        • Danke für deine ausführliche Antwort! Wie gesagt, weder sie noch ich waren je beim Psychologen und diese Narzissmus-Seite hat mir erstmal klar gemacht, dass nicht ICH die Verantwortung trage, für das was passiert ist. Vorher habe ich mir immer die Schuld für alles gegeben, sie hat es ja auch immer getan.
          Da können sicher auch noch andere Krankheiten reinspielen wie Borderline--oder sie ist halt einfach "nur" ein böser Mensch?
          Aber eigentlich kann es mir egal sein, ich bin glücklich "geschieden" von meiner Mutter und damit (leider) auch von meinem Vater und meinem Bruder.

          • (41) 13.04.18 - 11:11

            Es ist leider nicht auszuschließen nach deinen Beschreibungen, dass sie ggf. (auch) sadistische Züge hat :/

            "Wie gesagt, weder sie noch ich waren je beim Psychologen und diese Narzissmus-Seite hat mir erstmal klar gemacht, dass nicht ICH die Verantwortung trage, für das was passiert ist"

            Sowas ist auch super gesund für die eigene Verarbeitung. Definitiv. Die Verantwortung an denjenigen abgeben, der sich - mit welchem Hintergrund auch immer - beschissen verhalten hat.

            "Aber eigentlich kann es mir egal sein, ich bin glücklich "geschieden" von meiner Mutter und damit (leider) auch von meinem Vater und meinem Bruder"

            Fühl dich trotzdem mal gedrückt!

Ja, es gibt bei uns in der Familie auch Angehörige, die zumindestens narzisstische Züge haben. Da beschränkt man den Kontakt auf das Allernötigste vielleicht mal Geburtstag
und das war es.

Ich gehe mal davon aus, dass ein Psychiater diese Diagnose gestellt hat. Ist deine Schwiegermutter dort freiwillig hingegangen? Wenn sie freiwillig dort hingegangen ist,
dann ist man schon mal einen kleinen Schritt weiter. Und wenn das wirklich ein Fachmann/Fachfrau für diese Persönlichkeitsstörung ist, könnte deine Schwiegermutter
auch noch andere Sichtweisen bekommen. Vorausgesetzt, sie lässt sich helfen.

LG Hinzwife

  • (44) 12.04.18 - 23:08

    Schön wär's, wenn meine Schwiegermutter einsichtig wäre. Sie geht schon länger zu einer Therapie, um damit zurecht zu kommen, dass ihre körperliche Krankheit den Tod früher verursacht.
    Dort wurde ihr wohl diese Diagnose gestellt.

    Sie hat darauf aber sehr empört reagiert laut meinem Schwiegervater. So nach dem Motto "Du glaubst gar nicht was dieser inkompetente Therapeut mir da ans Bein bindet."

(45) 12.04.18 - 20:42

Hallo

Bei mir ist es ähnlich wie bei Schnabel2009. Meine Mutter hat keine offizielle Diagnose. Dafür kann sie sich in ihrer Therapie viel zu gut verstellen. Aber es passt einfach alles. Zudem kommen paranoide Züge drauf. Als betroffenes Kind ist es so richtig schön beschissen. Ich habe den Kontakt abgebrochen. Mich macht der Abbruch fertig und doch habe ich seither ein schönes Leben. Diese Zerrissenheit ist übel. Ich wünsche die keinem. :-( Mein Mann wurde über Jahre fertig gemacht. Ich habe es gesehen und mich für ihn eingesetzt aber ich war halt irgendwie total verloren. Aber es dauerte lange bis ich konsequent "NEIN" rief und die Reißleine zog. Ich bin froh, dass mein Mann so geduldig ist. Was er alles durchmachen musste wegen meiner Mutter ist nicht schön.

Zu viel Druck bewegt das Gegenteil. Dein Mann muss selbst erkennen, was los ist. irgendwann fällt es wie Schuppen vor den Augen weg. Zumal die Diagnose steht. Ich musste lange suchen und kämpfen bis ich gerafft habe, was los ist. Da hat dein Mann einen Vorteil. Lass ihm Zeit!

Alles Gute

#winke
Ich gehe mal nicht davon aus, dass deine Schwiegermutter die Diagnose Narzisstin bekommen hat, denn die gibt es ansich so gar nicht.
Ich vermute eher, dass im Gespräch mit dem Therapeuten diese narzißtische Persönlichkeit aufgetaucht ist.

Ich habe etwas im Umgang mit Menschen mit narzißtischer Persönlichkeit etwas gelernt: werde ihr Supervisor. Zeige Verständnis und korrigiere erst hinterher, das können sie meistens besser nehmen. Natürlich braucht es dafür eine Vertrauensbasis.

Ich würde euch als Familie eine Systemische Therapie empfehlen, allerdings muss diese meistens selbst bezahlt werden.

(47) 13.04.18 - 09:20

hat jeder 2.te Mann eine psychische Störung und die Schwiegermütter gleich mit #cool

Google macht es möglich #schein

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