Meine Tochter ( 8 Jahre ) treibt mich in den Wahnsinn 😔 bitte um Rat und Hilfe!!!!

    • (1) 15.04.18 - 12:35
      Inaktiv

      ich weiß, falsches Forum aber hier kann man nunmal anonym schreiben.
      Meine Tochter ist acht Jahre alt und geht in die 3. klasse. sie ist eine sehr gute SchĂŒlerin und muss quasi nie lernen. Im Alltag ist sie mir eine große Hilfe und eigentlich verstehen wir uns gut. Das Problem ist, sie lĂ€sst sich nichts sagen. Strafen und Belohnung ziehen bei ihr nicht und des öfteren eskaliert es dann bei ihr. Zum Beispiel heute; sie schreibt anscheinend die Woche eine Arbeit in HSU. Also bitte ich sie zu lernen. Sie geht in ihr Zimmer lernt 4 min kommt raus und schreit rum, sie sei zu blöd. es geht nicht in ihren kopf. Setz ich mich mit ihr hin rastet sie noch schneller aus. also hab ich ihr erklĂ€rt wie sie lernen könnte, 10min spĂ€ter soll ich sie ausfragen. Hab ich gemacht, natĂŒrlich gabs noch diverse Fehler. Also hab ich sie korrigiert, da wurde das Geschrei wieder groß. Sie ist in ihr Zimmer gerannt und hat die TĂŒr zugeknallt. Ihr kleiner Bruder ( SĂ€ugling) der grad schlief ist aufgeschreckt und hat geweint. ich hab ihn beruhigt und ging zu ihr mit der bitte sich leiser zu verhalten. ich hab ihr gesagt dass ich ihr verhalten so nicht in Ordnung finde. sie Schrie mich an und beleidigte mich. sie meinte ich bin so laut wie ich will, was willst du dagegen tun? außerdem schrie sie ich wĂ€r eine scheiss Mutter weil ich ihr nicht von klein auf zeigte wie man lernt. sie schmiss mich tĂŒr knallend aus dem zimmer. kurze zeit spĂ€ter ging ich zu ihr ( hab angeklopft ) wollte mit ihr reden, sie schaute nicht auf. ich nahm ihr das buch aus der Hand. sie schrie und ging auf mich los und schlug mich gegen die brust und in den RĂŒcken. ich habe es dann beendet und ging aus dem zimmer. ne stunde spĂ€ter heult sie und entschuldigt sich.
      vielleicht bin ich eine rabenmutter aber ich kann diesmal nicht einfach verzeihen. keine Ahnung wieso. so oder so Ă€hnliches kam bestimmt schon 100mal vor. jedesmal verzeih ich ihr. an anschließende Abmachungen wird sich nicht gehalten. sie hat mich ganz schön verletzt ( seelisch ). dieses respektlose Verhalten.... Ich geb ihr soviel. obwohl nun ein baby da ist kĂŒmmer ich mich hauptsĂ€chlich um sie. AusflĂŒge nur zu zweit, gemeinsame Zeit, jeden abend ina bett bringen mit vielen Geschichten etc. ich Versuch wirklich alles und nun? ich glaub so langsam hab ich sie nicht mehr so lieb wie frĂŒher, auch wenn mir das leid tut... was soll ich den machen? sie nervt mich mit ihrem tĂ€glichen gezicke. nie ist sie zufrieden und keiner kanns ihr recht machen.
      hat jemand Tipps??

      • (2) 15.04.18 - 13:11

        Also ich bin sprachlos, dass du das Verhalten deiner Tochter so persönlich nimmt und sagst, du kannst nicht verzeihen. Und dass du sie nicht mehr so lieb hast wie frĂŒher. Dein kind ist ein Kind und verhĂ€lt sich nun msl auch so. Nur weil ein Kind frech wird oder eifersĂŒchtig sein könnte oder, so klingt es fĂŒr mich, Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein hat, kannst du doch nicht sagen, dass du sie nicht mehr so lieb hast. Deine Tochter scheint sich selbst fĂŒr minderwertig zu halten. Sie braucht Trost und VerstĂ€ndnis von ihrer Mutter. Und du benimmt dich selbst wie ein Kind. Sein Kind hat man IMMER lieb, man verzeiht seinem Kind alles, weil es doch klar ist, dass ein Kind nichts, was es tut mit der Absicht tut, einen zu boykottieren. Deine Tochter braucht gerade jetzt liebe und VerstĂ€ndnis von dir. "Liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdiene..Denn dann brauche ich es am dringendsten". Denk msl darĂŒber nach. Du erwartest von deinem Kind Dankbarkeit, dein Kind ist aber nicht dafĂŒr da, um deine Erwartungen zu erfĂŒllen. Dein kind soll sich IMMER deiner liebe sicher sein können, ganz gleich, was es tut.

        • (3) 15.04.18 - 13:15

          vielleicht kam das falsch rĂŒber. natĂŒrlich habe ich sie lieb nur im moment fĂ€llt es mir schwer. klar ist sie ein kind aber sie hat mich geschlagen und das fest. ich verlange keine dankbarkeit sondern respektvolles miteinander umgehen. und auch ich habe durchaus GefĂŒhle. sie ist kein baby sondern acht Jahre alt. ich bin mir sehr sicher dass man da erwarten kann sich rĂŒcksichtsvoll zu benehmen.

          • (4) 15.04.18 - 13:47

            Ja, das kann msn erwarten. Allerdings ist sie eben auch ERST 8 Jahre alt und darf durchaus auch mal wĂŒtend sein. Vermittelt ihr einfach, dass du sie imner lieb hast, egal wie sie gerade drauf ist. Aber das es trotzdem regeln in eurem zu hause gibt, an die sie sich halten muss.

            • Also ich finde die Tochter darf durchaus wĂŒtend sein ja da geb ich dir Recht, aber die Mutter schlagen geht doch wohl schon ein wenig zu weit. DA hĂ€tte ich auch erstmal Konsequenzen gezogen! Die Madame fĂŒhrt sich schon ein wenig arg auf.

              Ela

        (6) 15.04.18 - 17:11

        Ich gehe mit dir konform, dass man sein Kind immer liebt und Liebe nicht am Verhalten fest machen sollte.

        Aber wenn eine 8jĂ€hrige so wĂŒtet und schreit und schlĂ€gt, dann darf ich das als Mutter persönlich nehmen, dann darf ich wĂŒtend sein, dann muss ich nicht mit "arme Kleine GesĂ€usel" um sie rum schwirren sondern kann ihr sehr wohl sagen, dass bei allem VerstĂ€ndnis fĂŒr Wut und Frust es unter aller Kanone ist, wie sie sich verhĂ€lt und ich das nicht akzeptiere.

        Dass sie mich schlĂ€gt geht wohl mal gar nicht und ich wĂŒrde sie fragen, wie sie es finden wĂŒrde, wenn ich sie schlagen wĂŒrde, entweder als Reaktion auf ihre GewalttĂ€tigkeit oder weil mir ihr Verhalten nicht passt.

        Eine 8jĂ€hrige ist alt genug um am Verhalten der Eltern zu merken, dass sie den Bogen ĂŒberspannt hat und eine sehr fette Entschuldigung mehr als notwendig ist.

        Und wenn sie wieder runter gekommen ist, kann man auch gerne verstĂ€ndnisvoll versuchen gemeinsam zu ergrĂŒnden, welcher Schuh sie drĂŒckt.

        Aber VerstĂ€ndnis fĂŒr so ein rĂŒcksichtsloses, gewalttĂ€tiges Austicken: NEIN!

        LG

    (7) 15.04.18 - 13:13

    Hallo :)

    Vielleicht solltest du dich weniger auf ihre Ebene stellen und stattdessen mehr Mutter sein (nicht böse gemeint).
    Meine Tochter ist ebenfalls 8 Jahre und lange genug ging es mir Ă€hnlich wie dir. Nicht in diesem Ausmaß (sie schlĂ€gt nicht und beleidigt mich auch nicht) aber sie war und ist auch manchmal immer noch mit ihrer Art (alles schrecklich finden, immer negativ reden, alles negativ in Frage stellen usw) sehr anstrengend. Aber es hat sich gebessert als ich merkte, dass ich konsequenter werden muss und vor allem nach Mahnungen und „Tadeln“ nicht immer ein schlechtes Gewissen haben muss. Es ist nun mal mein Job als Mutter sie zu erziehen, natĂŒrlich liebevoll aber eben auch konsequent.
    Deine Tochter mag zwar in Momenten in denen du mit ihr schimpfst wĂŒtend darĂŒber sein und das darf sie auch aber solange du, ohne auf Diskussionen einzugehen, zu deiner Meinung stehst und ihr einmal deutlich sagst dass ihr Verhalten nicht in Ordnung ist und auf ihre anschließenden „Eskapaden“ wie heulen, wĂŒten, Gewalt anwenden usw nicht eingehst und sie ihrem Zimmer verweist oder einfach selbst den Raum und die Situation verlĂ€sst, dann wird sie schnell merken, dass sie so nichts mehr bei dir anrichten kann und wird ihr Verhalten Ă€ndern.
    Deine Tochter meint es absolut nicht böse und ich kann verstehen wenn du sagst dass du das GefĂŒhl hast sie weniger lieb zu haben aber du darfst nicht vergessen sie ist ein Kind und du bist erwachsen.
    Kinder denken nicht wie wir Erwachsenen und schon gar nicht auf der GefĂŒhlsebene.
    Deine Tochter braucht eine AutoritÀtsperson die sich nicht so leicht aus der Fassung bringen lÀsst. Du allein stellst die Regeln auf und sofern dieses VerhÀltnis zwischen euch beiden geklÀrt ist wird auch Besserung eintreten.

    Meine Tochter möchte mir mittlerweile viel lieber gefallen als negativ aufzufallen. Sie gilt mir gerne Inn haushalt, beschÀftigt sich liebevoller mit ihrer kleineren Schwester und sagt und zeigt mir sehr oft dass sie mich liebt :)
    Und das nur durch mehr Konsequenz und dadurch dass ich ihr Verhalten nicht mehr persönlich genommen habe.

    Ganz liebe GrĂŒĂŸe :)

    • (8) 15.04.18 - 13:18

      vielen dank fĂŒr deine Antwort. Ich denke du hast recht. Ich werde es mir zu Herzen nehmen

(9) 15.04.18 - 13:30

Liebe Hilfesuchende Mama,

sehe es locker, deine Tochter ist eifersĂŒchtig. Sei nicht so nachtragend.NatĂŒrlich darf man hier nicht alles durchgehenlassen. TĂŒren knallen, dauernd herumschreien geht natĂŒrlich nicht. Nimmt deine Tochter beiseite, sag ihr, dass du sie wirklich lieb hast, aber herumschreien und TĂŒren knallen gehen gehen ĂŒberhaupt nicht. Das hatte ich damals meinen großen Sohn (inzwischen 19 Jahre alt) , der auch ziemlich eifersĂŒchtig war auchvermittelt. Ich fragte einfach, was ihn denn so stört. Ich hatte auch so gut es ging viel Zeit mit meinem Großen verbracht. NatĂŒrlich nicht immer jeden Tag, weil er auch hĂ€ufig mit Freunden gespielt hatte. Da er im Gegensatz zum deiner Tochter aber noch viel UnterstĂŒtzung in Puncto Schule brauchte (hat Lese-RechtschreibschwĂ€che in extremer Form), Therapien nachmittags besuchte, waren wir doch recht hĂ€ufig zusammen.Kuck das deine Tochter genĂŒgend mit anderen Kindern spielt. Vielleicht gefĂ€llt ihr ja auch eine Sportart, wenn sie es nicht schon macht.Reserviere fĂŒr euren Kleinen viel Papazeit. Die Zeit der extremen Eifersucht geht auch vorbei.#liebdrueck

LG Hinzwife

(11) 15.04.18 - 13:36

Hallo!

Ein wichtiger Punkt ist ja, dass das Lernen sie frustriert. Da kann man aber viel machen, denn Lernen muss man auch erst mal lernen. Vielleicht wĂ€re es besser, da Lerntechniken zu ĂŒben, statt sie alleine damit zu lassen: Zusammenfassungen schreiben, die EintrĂ€ge aus Buch und Heft aufs Handy sprechen und abhören, Karteikarten zu den wichtigsten Informationen schreiben, Lernplakate, Mind-Maps. Ja, das ist viel Aufwand, aber so lernt man wesentlich besser, und es bleibt viel mehr davon hĂ€ngen. Solche Lerntechniken werden ihr das Leben lang helfen. Wenn sie ein oder zwei gute Techniken fĂŒr sich gefunden hat, dann wird sie damit das ganze Leben lang gut lernen können.

Sie weiß nicht, wie sie lernen soll, macht deswegen Fehler, und ihr eigener Perfektionismus macht sie dann wirklich fertig, und das lĂ€sst sie dann an Dir aus. Die Wurzel des Streits ist also nicht euer liebevolles VerhĂ€ltnis zueinander, sondern dass sie sich mit der Schule alleinegelassen fĂŒhlt, weil sie einfach nicht weiß, WIE sie lernen kann.

Wenn Du selbst ihr nichts ĂŒber Lerntechniken beibringen kannst, dann informiere Dich, oder organisiere einen Nachhilfelehrer, der ihr die grundlegenden Lerntechniken vermitteln kann. Das ist keine große Sache, eigentlich in 2 Stunden erledigt, wenn dann einmal die Teckniken sitzen, ist der Rest kein Problem. Dann sitzt sie nicht mehr vor dem Buch und versucht nur zu lesen, was da steht, und das 2 Minuten spĂ€ter vergessen zu haben. Ich brauche auch Karteikarten und Zusammenfassungen, um wirklich zu verstehen und zu behalten.

Geschichten vorlesen und AusflĂŒge sind super fĂŒr euer persönliches VerhĂ€ltnis, aber sie braucht im Moment die einfachen Lerntechniken, das Handwerkszeug fĂŒr ihren "Job" in der Schule, und da kannst Du 100 Geschichten vorlesen und es hilft ihr nicht weiter. Da darf sie auch sauer werden. WĂ€re ich auch, wenn mir jemand sagt, ich soll eine Aufgabe ausfĂŒhren, aber mir nicht dazu sagt, WIE das ĂŒberhaupt geht.

(12) 15.04.18 - 13:47

Hallo,

Klingt Ă€hnlich wie mein Sohn (12), bei dem spielt aber noch asperger mit rein und das gegenseitige VerstĂ€ndnis ist manches mal ohnehin schwierig, was dann zu weiteren TobsuchtsanfĂ€llen fĂŒhrt.

Ich habe mir angewöhnt keinesfalls darauf einzugehen, geschweige denn zurĂŒck zu schreien.
In dem Moment hofft er doch nur darauf das ich darauf einsteige und er seine Wut bei mir abladen kann, hinterher bin ich ja sowieso schuld, weil ich ja geschrien habe.
Wenn er frech wird schmeiße ich ihn aus dem Zimmer, er darf dann wieder kommen, wenn er im normalen Ton mit mir sprechen kann.
Schreit er in seinem Zimmer herum, lasse ich ihn, bis er wieder normal ansprechbar ist.
Beleidigungen werden strikt ignoriert und wenn man spĂ€ter wieder mit ihm sprechen kann, mache ich ihn darauf aufmerksam das es nicht ok war und wie er sich fĂŒhlen wĂŒrde, wenn ich ihn so beleidigen wĂŒrde.
In dem Moment, wo er es sagt ist das doch bloß reine Provokation, damit ich auf seinen Zug aufsteige.
Ich hab ebenfalls 3 weitere Kinder, wenn die JĂŒngste damit mal aus dem Schlaf gerissen wird, ist das zwar blöd aber nicht zu Ă€ndern.

Lieb habe ich ihn trotzdem, auch wenn es manchmal wirklich zum davonlaufen ist mit ihm.
Langsam kommt ja auch die PubertÀt dazu, einfach ist es grad echt nicht.
Aber umso weniger ich darauf anspringe, desto weniger aufgestachelt ist er und die Situation beruhigt sich viel schneller.
Ebenso arbeiten wir stĂ€ndig daran, wie er (wenn er merkt er wird wĂŒtig) es selbst anders kompensieren kann, was er tun kann um sich abzulenken und schneller runterzukommen.
Das klappt dann mal mehr und mal weniger gut und je nach Phase, muss er da immer wieder neue ZugÀnge finden.
Solche GesprĂ€che können wir aber nur wirklich abseits dieser Situationen fĂŒhren, direkt aus so einer Lage raus ist das nicht möglich.

Letztlich darf man sich das alles nicht so persönlich zu Herzen nehmen, es sind Kinder.

LG

(13) 15.04.18 - 14:53

Ein anderer Aspekt, auf den noch nicht eingegangen wurde: Du sagst, dass sie eine sehr gute SchĂŒlerin sei, die quasi nie lernen muss. Wieso hast du sie denn dann gebeten, zu lernen?

Ich musste in der Schule auch nie lernen. Ich war aufmerksam im Unterricht und habe meine Hausaufgaben gemacht, das hat immer gereicht. Ich habe so gut wie nie fĂŒr irgendwelche Klassenarbeiten gelernt und war trotzdem immer die Beste. Meine Eltern haben das missverstanden und dachten, ich sei faul. Sie haben mich immer mit meinem Bruder verglichen, der wirklich viel gelernt hat. Ich fand das sehr frustrierend. Und auch ineffektiv. Wenn ich auch ohne lernen immer Einser schrieb, wieso sollte ich meine Freizeit dann mit Lernen vergeuden? Es gab ja keine Steigerung mehr. Da fĂŒhlte ich mich auch oft unverstanden von meinen Eltern. Und wenn sie mich dann zum Lernen auf mein Zimmer schickten, fĂŒhlte ich mich bevormundet und hatte auch nach ein paar Minuten keine Lust mehr.

Vielleicht braucht sie einfach eine andere Herausforderung: Sport, Musik, neue Sprache lernen - was ihr so liegt. Einfach ein Hobby fĂŒr sich, wo sie etwas erreichen kann.

  • (14) 15.04.18 - 15:27

    ich hatte sie nicht darum gebeten. es war als Hausaufgabe auf und sie wollte sie quasi erfĂŒllen. dabei ist sie wĂŒtend geworden 🙁

(15) 15.04.18 - 15:16

" ich nahm ihr das buch aus der Hand."

Warum?!

  • (16) 15.04.18 - 15:29

    oh das schrieb ich nicht dazu, entschuldige bitte.
    es war nicht das buch fĂŒr die schule. und sie las es auch nicht, sondern hatte es nur zugeschlagen vor ihrem Gesicht. ich forderte sie einige male auf es bitte zur Seite zu legen, damit ich mit ihr sprechen kann.

    • (17) 15.04.18 - 15:30

      Ah, ok, ich dachte, sie hÀtte darin gelesen, dann hÀtte ich den folgenden Wutausbruch noch in gewisser Weise nachvollziehen (nicht: entschuldigen) können.

(18) 15.04.18 - 19:25
Zuprivatalsoblacky

Hallo! Sucht euch schleunigst ne Familientherapie (kinderpsychologe).
Hat uns geholfen vor jahren. Meine Tochter war wie deine, auch 8 ĂŒbrigensdanals . Meine GefĂŒhlswelt war deiner Ă€hnlich. Heut ist unser VerhĂ€ltnis wieder top und ich lieb sie unendlich. Die therapie war unsere familienrettung. Mein kind hat ĂŒbrigens adhs (kam nsch 1 jahr therspie raus), was ihre ausraster auch beim lernen, die unfĂ€higkeit zu lernen, das komplettdesaster beim gemeinsamlernen - alles erklĂ€rt hat. Ich hab gelernt, mein kind zu verstehen und sie mich, es wurden lernmethoden gefunden, wir haben wieder zueinandee gefunden. Verhaltenstherapie. Etc. Mfg

(19) 15.04.18 - 21:41

Vielleicht solltest du mal aufhören ihr alles recht machen zu wollen. Vielleicht lernt sie dann auch zufrieden zu sein.

Erst heute war ich mit einer guten Freundin und ihrem Sohn unterwegs. Sie ist auch eine Mama, die ihr Kind immer versucht bei Laune zu halten, alles möglich zu machen.

Der Kleine braucht nur ne Augenbraue zu heben und schon springt sie im Kreis und versucht ihn wieder happy zu machen. Total verrĂŒckt. Kann das immer kaum mit ansehen. Meine Jungs sagen schon, dass sie wohl kein Eis bekommen hĂ€tten, wenn sie mich beschimpft hĂ€tten. Der Junge bekommt aber eins, damit er nicht mehr schimpft.

Wenn er nicht will, das Mama zum Ausflug mitgeht, dann bleibt sie zuhause und kommt dann spĂ€ter mit Geschenken zum Ausflug, damit er ihr wieder wohlgesonnen ist. Kurz: er ist ne verzogene Rotzgöre und NIE WIRKLICH NIE zufrieden. Sie jammert auch immer, dass sie doch alles fĂŒr ihn tut und sie nicht versteht, warum er immer so unzufrieden ist. Andere Kinder hĂ€tten nicht so viel Aufmerksamkeit und wĂ€ren so viel zufriedener. Tja....

Ist sicher nicht so extrem bei euch, aber vielleicht erkennst du ja Parallelen.

(20) 15.04.18 - 23:55

Mein erster Gedanke....

Du sagst, sie muss eigentlich fĂŒr nix Lernen. Und dann ist genau hier das Problem? Oder meinst Du, dass ihr zeitlicher Rahmen sehr begrenzt ist? Also, muss sie FĂŒr das meiste nicht lernen, weil sie es schnell drauf hat oder muss sie selten lernen, weil es selten AnlĂ€sse gibt?
Lg

(21) 16.04.18 - 00:00

Ps. ja und sie nervt dich...ihr habt ein Problem. Vergesse aber bitte nicht, dass Du ein Kind vor dir sitzen hast. Nicht Einen Erwachsenen, der rational denken kann. Das lernen Kinder nÀmlich erst.

Lg

Hallo,

gut, daß Du den SĂ€ugling erwĂ€hnt hast. Hast Du schonmal ĂŒberlegt, was das fĂŒr eine Umstellung fĂŒr sie ist? Ein Baby und sie mit 8 Jahren? FĂŒhlt sie sich vernachlĂ€ssigt?
Geh doch aus der Situation, wenn sie so ist und schaukel sie nicht noch mehr hoch.
Sag ihr immer wieder, wie lieb Du sie hast, auch, wenn es Dir schwer fÀllt im Moment.

LG

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