Ich möchte mich sterilisieren lassen und Partner ist dagegen

    • (1) 18.05.18 - 11:50
      mai-mai

      Hallo!

      Mein Problem steht schon oben. Ich möchte mich unbedingt sterilisieren lassen und mein Freund ist total dagegen. Das Problem ist, ich bin erst 20 Jahre alt und niemand nimmt mich und meinen Wunsch ernst. Mein Freund und alle sagen ich werde es mir anders überlegen. Werde ich aber nicht, ganz sicher. Und er will auch keine Kinder sagt er, also warum ist er dagegen? Ich habe wirklich sehr sehr viele Gründe dafür, ist das nicht selbstbestimmung? Wieso kann sich ein Arzt weigern mich zu sterilisieren? Ich bin erwachsen, bin mir sicher. Das finde ich unmöglich und könnte nur noch heulen. Und dass mein Freund mich da nicht unterstützt finde ich am schlimmsten. Man sollte doch immer hinter dem Partner stehen, oder? Was kann ich noch tun?
      LG
      Mai

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      • Kein Artzt wird dich vor 35 Jahren sterilisieren..einfach aus dem Grund, das es nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und du dich in einigen Jahren noch anders entscheiden könntest. Du bist erst 20, da hab ich noch nicht mal an Kinder gedacht! Mit 26 sah das ganze aber schon ganz anders aus. Falls du einen Arzt findest, der dich sterilisiert, wirst du die kompletten op kosten von mehreren tausend Euro komplett selbst zahlen müssen. Denn die op ist nicht notwendig und wird dementsprechend auch von keiner Krankenkasse gezahlt.

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        • (3) 18.05.18 - 11:59

          Ich kann das nicht verstehen. Wo bleibt da die Selbstbestimmung über meinen Körper. Ich könnte jedes Jahr schwanger werden und jedes Jahr abtreiben, würde keinen interessieren. Aber nur weil ich sage ich möchte wirklich dringend sterilisiert werden weil ich auf keinen Fall schwanger werden will, weigern sich Ärzte? Und man erntet nur blöde Kommentare von Menschen? Und sogar vom Freund? Wieso kann er das nicht einfach akzeptieren als meinen Wunsch?

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          • Weil du medizinisch zu jung für diesen Eingriff bist und die weit reichenden Konsequenzen davon noch gar nicht erfassen kannst.

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            • (5) 18.05.18 - 12:08

              Was für ein Blödsinn! Als ob die Frauen, die eine Abtreibung nach der anderen haben und bei denen es einfach so gemacht wird, sich mehr Gedanken machen würden als ich. Und als ob das medizinisch verantwortungsvoller ist. Von dem moralischen Aspekt schon abgesehen. Das geht nicht in meinen Kopf. Wie man einem erwachsenen und voll mündigen Patienten sagen kann das geht nicht, das wird nicht gemacht.
              Eigentlich wollte ich aber in diesem Thread auf die Meinung von meinem Freund eingehen. Da er mich weder unterstützt noch versteht. Und das trifft mich noch mehr als die Ablehnung die von Ärzten kommt.

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              • Es gibt doch sooo unendlich viele Verhütungsmittel--da kann es doch nicht dein Ernst sein mit Abtreibung zu argumentieren #kratz
                Das hört sich in keinster Weise reif und erwachsen an #sorry Sei froh, dass du so einen vernünftigen Freund hast!

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              • Wie unreif du noch bist, merkt man an diesem Satz:

                >>>Als ob die Frauen, die eine Abtreibung nach der anderen haben und bei denen es einfach so gemacht wird, <<<

                1. Die Alternativen zur Sterilisation sind NICHT Abtreibungen am laufenden Band.
                2. Die wenigsten Frauen treiben mal "so eben" ab und schon gar nicht "eine Abtreibung nach der anderen".

                3. Ich halte dich für einen Fake, passt ja, it's friday.

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          was soll der Quatsch, du bist 20!
          Gibt es als Alternative zur Sterilisation nur jedes Jahr schwnger werden?
          Wie wärs mit Spirale, Pille, Kondomen: gängigen Verhütungsmitteln?

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      Das ist so hicht richtig. Ich war 29 bei fer sterilisierung. Von daher Vorsicht mit solchen Aussagen

      Vg
      Franzi

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      • Eine gesunde Frau ohne irgendwelche Vorerkrwnkungen wird nicht vor dem 35. Lebensjahr sterilisiert..da ich selbst nicht hormonell verhüten darf und mein Kinderwunsch abgeschlossen ist, habe ich vor 2 Jahren meine frauenärztin gefragt, da war ich 32. Sie meinte, dass man eine Sterilisation vor dem 35. Lebensjahr nicht macht, wenn es nicht zwingend gesundheitliche Gründe dafür gibt.

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        • Ich bin kerngesund und wurde mit 31 sterilisiert. Eine Freundin sogar mit 29.. völlig ohne Probleme. Gut es gab ein Gespräch mit dem Oberarzt.

          Also eine deutschlandweite Regelung scheint es da nicht zu geben. Allerdings sehe ich die Chancen mit 20 tatsächlich als sehr gering.

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Du bist zu jung dafür. Ich wollte zwischen 20 und 30 Jahren auch keine Kinder. Mit 35 habe ich dann doch ein (gewünschtes) bekommen.
Das kann sich also alles noch ändern.

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#winke

Ich verstehe, dass du dich ärgerst, denn du hast Recht, es ist Selbstbestimmung.

Und trotzdem ist es manchmal gut, dass einem etwas trotz Selbstbestimmung nicht so einfach ermöglicht wird, weil man manchmal die Voraussicht nicht hat und alle Konsequenzen bedenkt.

Ich kenne deine Gründe nicht, aber Gründe können sich ändern und dann hat man möglicherweise etwas getan, was sich nicht mehr ändern lässt....und das ist oft noch bitterer als seinen Kopf nicht durchsetzen zu können.

LG
Deleyla

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  • (14) 18.05.18 - 12:01

    Meine Gründe sind meine Gründe und die sollten doch egal sein. Ich werde meine Meinung nicht ändern. Man zwingt mich also 20 Jahre lang die Pille zu nehmen und immer mit der Angst zu leben schwanger zu werden. Das kann einfach nicht sein.

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    • Dich zwingt niemand, die pille zu nehtmtm. Es gibt noch viele andere sichere verhütungsmethoden. Nur wenn du das selbst nicht erkennst, wie kannst du dann je nötige Reife für eine solch weit reichende OP haben?

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      #winke

      Naja, in diesem Fall gibt es gute Gründe und weniger gute Gründe und ein Arzt muss das nunmal abwägen.

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      (17) 18.05.18 - 15:02

      Ich hatte in meiner ganzen Pillenzeit nicht einmal Angst schwanger zu sein.

      Aber ich denke eh, dass du hier nur aufmischen willst.

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Hallo.

Also erst mal ist 20 einfach sehr Jung ich vermute du wirst kein kompetenten Arzt finden der das macht.

Ne Freundin war ende 20/ 3 Kinder und es wurde verwehrt.

Zu dem verstehe ich auch deinen Freund man ist Jung man weiß nicht was in 10-15 Jahren ist. Mit so einem Schritt würdest du die Möglichkeit es sich anders zu überlegen zerstören.
Wieso behaarst du so drauf? Verhütet konsequent die nächsten Jahre und dann werdet ihr sehen wo das hin führt.

Liebe Grüße

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  • (19) 18.05.18 - 12:04

    Ich weiss es wird sich auch in 10 Jahren nichts daran ändern. Wie kann ein Arzt sich einbilden, meinen Wunsch, der Wunsch der Patientin abzulehnen? Das kann doch nicht sein. Wieso muss ich mich 20 Jahre mit Hormonen vollstopfen, was auch noch sehr sehr viel Geld kostet, wenn ich doch weiss wie mein Wunsch ist.

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    • es gibt auch nicht hormonelle mittel und wege

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      Du musst keine Hormone nehmen. Es gibt die kupferkette, die kupferspirale, kondome etc. Informieren über alternative verhütungsmethoden und über alle Risiken einer op gehört in deinen Zuständigkeitsbereich. Wenn du doch so reif und erwachsen bist und so eine wichtige Entscheidung und die Folgen davon ansehen kannst, sollte es doch ein leichtes für dich sein, soweit voraus zu denken.

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      Weil auch Ärzte das Recht auf Selbstbestimmung und eine eigene medizinische Ethik und Moral haben und Eingriffe verweigern können, wenn diese nicht zu ihrer Einstellung passen.

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      Das mag ja sein.
      Aber vielleicht ändert es sich für deinen Freund? Und er will nicht das du jegliche Möglichkeit auf Zukunft zerstörst.

      Desweiteren ist es eben so das vermutlich viele junge leute ein blödsinn machen würden wenn Ärzte nicht nein sagen.

      Wenn du so Erwachsene bist wie du meinst und deine Entscheidung so sicher ist, dann wirst du auch andere wege wie Verhütung akzeptieren können bis du alt genug bist.
      Und wie schon erwähnt gibt es auch Hormonfrei.

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      Hallo,

      Das ist deine Entscheidung und deine eigene Sicht, ABER wenn du das ganze nun mal umdrehst...
      Der Arzt der diesen Eingriff an dir durchführt, muss mit der Gewissheit leben dich völlig grundlos, sehr jung unfruchtbar gemacht zu haben.
      Wenn du dem dann 10 Jahre später, wütend auf der Matte stehst, dann hat ER das Problem.
      Es kann gut sein, dass dies nicht passiert und du kinderlos glücklich bleibst, aber das kann der Arzt nicht voraussehen und da geht keiner gern dieses Risiko ein.
      Es geht also viel weniger darum, dass du das nicht selbstbestimmt entscheiden darfst, sondern das da noch andere Leute drin verwickelt werden, da die diesen Eingriff für dich durchführen müssen und mit ihrem eigenen Gewissen leben müssen.

      Mein Mann ist Mitte 30, wir haben 4 Kinder bekommen, dennoch musste er vor seiner Vasektomie zu Gesprächen über die Konsequenzen. Dabei ist es bei einem Mann zumindest annähernd möglich, die Sache rückgängig zu machen.

      LG

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      Woher möchtest Du denn bitte wissen, was Du in 10 oder 15 Jahren denkst. Mit 20 wollte ich auch niemals Kinder. Das hat sich mit dem älter werden aber definitiv geändert. Kauf Kondome und fertig. Wo ist das Problem😩

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