Viele Baustellen, viele Probleme, viele Tränen

    • (1) 20.05.18 - 20:19
      TraurigeMama86

      Hallo,
      Ich muss mich jetzt mal an euch wenden, da ich einfach traurig bin und dringend Meinungen von außen benötige.
      Mein Mann und ich haben vor fast vier Monaten einen wunderhübschen, gesunden Sohn bekommen. Er war ein absolutes Wunschkind.
      Leider haben wir uns schon während der Schwangerschaft ziemlich häufig gestritten und jetzt wird es von Tag zu Tag schlimmer. Es geht eigentlich immer um Kleinigkeiten, aber die schaukeln sich so sehr hoch, dass es dann eskaliert.
      Ich heule dann meistens, er droht mit Trennung, Türen knallen und er zieht sich zurück. Meistens mache ich dann den ersten Schritt und entschuldige mich, auch wenn es eindeutig seine Schuld war. Ich weiß aber, dass er viel zu stur ist, um auf mich zuzugehen und bin sehr harmoniebedürftig. Darum möchte ich solche Streitereien aus der Welt schaffen und gebe klein bei, auch wenn ich jedes Recht hätte, sauer auf ihn zu sein.

      Wir haben leider sehr viele Baustellen. Eine davon ist unser nicht existierendes Sexleben. Und nein, es liegt nicht an mir.
      Ich wollte schon vor der Schwangerschaft deutlich mehr Sex als er. Währenddessen hatte ich auch weiterhin Lust und auch ein paar Wochen nach der Geburt war ich wieder soweit.
      Er hat aber einfach kein Bedürfnis danach. Ja, es waren auch mal Erektionsprobleme mit im Spiel. Nach über einem halben Jahr ist er dann endlich zum Arzt gegangen, dieser stellte aber kein Problem fest und gab ihm nur Potenzmittel.
      Damit lief es dann einigermaßen (allerdings kam er nach ein paar Minuten auf sein Vergnügen und damit war die Sache für ihn "erledigt"). Wir hatten aber trotzdem nur einmal sex.
      Seit Oktober letzten Jahres. Er versucht es auch gar nicht und berührt mich auch sonst nicht. Wenn ich es anspreche, wird er sauer und sagt, ich mache ihm Druck. Es liegt nicht an mir, aber durch meine fragerei mache ich es nur noch schlimmer. Ich soll ihn nicht drängen, es stört ihn selbst, er will es angehen. Bla bla bla.
      Vor vier Wochen hab ich ihm die Pistole auf die Brust gesetzt und gesagt, er solle entweder erneut zum Arzt gehen und beraten lassen, oder ich werde mich früher oder später trennen.
      In den folgenden zwei Wochen habe ich ihn alle paar Tage gefragt, ob er den arzt schon angerufen hat. "nein, hab ich ganz vergessen, mach ich später".
      Irgendwann reichte es mir dann und ich hab gesagt, dass ich sein Verhalten einfach nur noch traurig finde und habe geweint. Am nächsten Tag hat er dann tatsächlich angerufen, aber erst einen Termin in einem Monat bekommen 🤨
      Er ist übrigens generell sehr unzuverlässig und "vergisst" oft Dinge, die er eigentlich machen sollte.


      Ich bin 30 und hatte letztes Jahr 4 mal Sex. Dieses Jahr noch gar nicht. Das reicht mir einfach nicht.

      Wenn er mir wenigstens anders zeigen würde, dass er mich begehrt (übrigens wiege ich nicht mehr als vor der Schwangerschaft, bin sogar sehr schlank mit 55kg auf 170cm Körpergröße und würde mich als attraktive Frau bezeichnen) oder zumindest anständig mit mir darüber reden würde, würde das Ganze anders aussehen.
      Aber er wird jedes Mal aggressiv, wenn ich das Thema anspreche und gibt am Ende mir die Schuld, dass er jetzt erst recht keine Lust mehr hat.
      Letzte Woche sind wir aufgewacht und ich hab mich in seinen Arm gelegt und da ist es mir einfach rausgerutscht : "ich hatte seit 8 Monaten keinen Orgasmus mehr".
      Er sagte dann, dass er jetzt keinen Bock auf das Thema hat und das ich ja wohl nicht schon morgens damit anfangen muss. Er weiß Bescheid und wird es ändern.
      Ist jetzt 10 Tage her und ich bin weiterhin unberührt 😏


      Ich fühle mich dermaßen alleine und mein Selbstbewusstsein ist im Keller. Er versteht nicht, dass ich seine Unlust auf mich beziehe und wird sauer, wenn ich ihn frage, ob er nicht mehr auf mich steht. Ich bin eifersüchtig, wenn er über andere Frauen redet (Freundinnen, Kolleginnen, Frauen im Fernsehen), was er nicht versteht und lächerlich macht bzw mittlerweile macht ihn auch das aggressiv.
      Er sagt, sein Verhalten könne nicht dazu führen, dass ich ihm misstraue, da gäbe es schließlich keinen Grund. Ich würde mich nur lächerlich machen und langsam sei mein Verhalten unnormal und gestört.

      Dazu kommt, dass er anscheinend nicht mehr ständig zu Hause sein möchte. Er geht mit Freunden ins Kino, in den Biergarten, trifft sich mit Bekannten zum Sport, geht auf Konzerte und ich hänge mit dem Baby zu Hause.
      Er sagt, ich könne gerne auch weggehen und er bleibt zu Hause beim Baby, aber er weiß ganz genau, dass ich das zur Zeit nicht machen würde. Ich stille voll und er war bisher nicht länger als 1,5 Stunden mit dem Kleinen alleine.
      Es ist nicht so, dass er jeden Tag unterwegs ist, aber 5-6 mal im Monat definitiv. Mich macht das irgendwie traurig, weil ich zum einen auch gerne mal was anderes sehen würde, als die Couch und weil ich so gerne etwas mit ihm zusammen unternehmen würde.
      Wäre es andersrum, würde ich ihn nicht allein zu Hause sitzen lassen und mich amüsieren, während er sich die Nacht mit dem Baby um die Ohren schlägt.
      Aber ist das übertrieben? Ist es Ok, wenn der Partner schon nach ein paar Wochen wieder sein normales Leben weiter lebt und die Mutter zu Hause alleine ist? Reagiere ich da über?
      Ihn macht nämlich auch das sauer und er wirft mir vor, ihn einsperren zu wollen und sagt mir ins Gesicht, dass er so ein Leben nicht möchte.
      Ich habe dann keine Wahl, außer es zu akzeptieren und Gute miene zum bösen Spiel zu machen. Bin ich nämlich traurig, wenn er geht, heißt es, ich würde ihm ein schlechtes Gewissen machen wollen, was dann dazu führt, dass er nicht mehr mit mir spricht, bis ich mich entschuldige.
      Ist das Narzismus? Egoismus? Hat er vielleicht recht und ich bin einfach nicht normal?

      Gerade ist er übrigens mit einem Freund essen und danach geht's ins Kino. Ich habe dieses Mal gar nichts dazu gesagt, denn es hätte wieder nur Streit gegeben.
      Ach so, er hat gerade übrigens Elternzeit (seit einem Monat, noch für einen Monat). Naiverweise habe ich gedacht, dass er diese Zeit mit seinem Sohn und mir verbringt und nicht, wie er jetzt sagt, endlich mal wieder Freizeit hat.
      Ich erwarte ja gar nicht, dass wir den ganzen Tag Händchenhaltend auf der Couch sitzen, aber ich habe es mir auch anders vorgestellt, als es jetzt ist.

      Im Haushalt hilft er mir übrigens auch so gut wie nicht. Er sagt dann, dass das nicht nötig wäre, ich hätte eh einen Putzfimmel und er würde ja gar nicht dazu kommen, erwas zu machen.
      Wenn ich ihn aber zum Beispiel bitte, den Müll rauszubringen, was dann nach vier Stunden noch nicht passiert ist, darf ich ihn nicht nochmal drauf ansprechen. Dann heißt es nämlich, ich würde ihn behandeln, wie seine Mutter und er bringt den Müll dann raus, wenn es ihm passt. Wenn mir das wiederum nicht passt, muss ich es selbst machen. Was ich dann auch tue. Er ist übrigens 41.

      Bitte nur ernstgemeinte Ratschläge. Ich will mich nicht trennen und nein, er hat keine andere. Das weiß ich. Danke fürs Lesen und einen schönen Abend.

      • Zum zweiten Teil: er ist in Elternzeit? Und du aber auch zu Hause?

        Wie weit ist das am nächsten gelegene Café? Und hast du eine Freundin die ein bisschen flexibel ist? Dann kündige deinem Freund an, dass du dich zb Donnerstag Nachmittag für drei Stunden mit xy im Café treffen wirst. Die Freundin xy bittest du, ein bisschen flexibel zu sein, weil du noch nicht weißt ob du zb um 15 oder 16 h kommen kannst. Kind stillen (wickeln darf er, er ist ja in Elternzeit), dann Richtung Café abmarschieren. Zwei oder drei Stunden mit der Freundin verbringen. Falls Kind vorzeitig Hunger bekommt kannst du schnell nach Hause. Punkt.

        Wetten er jammert, dass das seine Freizeit beschneidet?

        LG

        • (3) 20.05.18 - 21:15

          Ja, wir haben beide Elternzeit.

          Ich glaube nicht, dass ihn das stören würde. Aber ich würde mich dabei unwohl fühlen, weil er bisher kaum alleine Zeit mit dem Kleinen verbracht hat und ich mich ernsthaft frage, ob er mit ihm zurecht kommen würde, wenn ich außer Haus bin. Das Problem ist, dass er irgendwie der Ansicht ist, dass ich die Milch und damit auch die Hauptverantwortung habe. Sind wir beide zu Hause, bin immer ich es, die sich um alles kümmert. Ich weiß, wann er die letzte Windel bekommen hat (er wickelt auch, aber meistens erst dann, wenn ich sage, dass es wieder zeit wird), wann er gebadet werden sollte, kümmere mich um die Wäsche, mache Arzttermine (zu denen kommt er aber mit), kaufe neue Klamotten, wenn die alten nicht mehr passen, bestelle die Windeln... Kurz gesagt, alles, was den Kleinen angeht, läuft über mich. Er hält sich da komplett zurück. Ich sage nicht, dass ihn das Baby nicht interessiert. Er ist ein toller Vater und liebt den Kleinen über alles. Aber manchmal kommt es mir so vor, als sieht er sich selbst bei dem Ganzen nur als Nebendarsteller und bringt sich dann ein, wenn es gerade passt. Er lebt sein Leben weiter wie vorher und meins hat sich von Grund auf verändert. Er wird nachts auch zum Beispiel nicht wach, wenn der Kleine sich meldet (2-3 mal). Für ihn geht alles so weiter wie vorher. Das ist ja auch irgendwo nachvollziehbar, aber anderseits bringt er so gar kein Verständnis für meine Situation auf.

          • Hallo
            Das stillen ist wunderschön aber schränkt auch ein. Manchen fehlt gar nichts aber anderen schon. Wie wäre es wenn du dir eine Pumpe holst und abpumpst. So kannst du mal raus er kann kann mal aktiv „ mithelfen“....sich dem kleinen annähern ohne Tipps und seinen eigenen Umgang finden. Natürlich wird er nicht gleich „ alles richtig „ machen aber ich finde es schön dass er es gerne tun würde und es dir anbietet.
            Du wirst sehen auch dein Vertrauen wächst dann und er lernt mehr Verantwortung zu übernehmen. Dann wird er auch stolz sein.
            Du kannst auch erstmal abpumpen immer nachdem du fertig gestillt hast...dann alles sammeln und er gibt das Abend Flascherl und wickelt und bringt ins Bett. Dann bist du in der Nähe und er hat eine Aufgabe die mit dem kleinen zu tun hat und nur den beiden gehört.
            Alles liebe
            Faxl

            • (5) 20.05.18 - 22:54
              TraurigeMama86

              Ja, vermutlich muss ich ihn einfach mehr mit einbeziehen. Würde mir eben wünschen, dass da mehr von ihm kommt. Er merkt ja, dass ich langsam nicht mehr kann und gerade der Schlafentzug mich fertig macht. Aber er macht immer nur leere Versprechungen.

              Stimme, bis auf die Flasche, zu. Jede Flasche kann zu einer Saugverwirrung und daraus resultierenden ernsthaften Problemen führen. Ist nicht oft, aber oft genug der Fall. Ganz abgesehen davon, dass nicht jedes Baby die Flasche nimmt. Alternativen wären Löffel oder Schnapsglas oder Becher :)
              Und ansonsten, liebe TE: vertraue deinem Mann, was euren Sohn angeht. Und sprich mal mit ihm über eine Putzfrau!
              Alles Liebe

          "Aber ich würde mich dabei unwohl fühlen, weil er bisher kaum alleine Zeit mit dem Kleinen verbracht hat und ich mich ernsthaft frage, ob er mit ihm zurecht kommen würde, wenn ich außer Haus bin."

          Das ist eine verständliche und recht häufige Reaktion. Aber! Er wird es schaffen, und zwar tadellos wenn er will! Das einzige was Männer nicht können ist stillen. Sie haben auch zwei Hände um ein Kind zu tragen, zwei Ohren um das Kind zu hören und ein Herz zu spüren wenn sie für das Kleine einfach mal da sein sollen!

          Das schlimmste was passieren kann ist, dass Sohn dem Papa die Ohren voll brüllt.

          Also nur zu, schick ihn nächste Woche jeden Tag eine Stunde spazieren mit dem Kind. Und übernächste gehst du mal zwei Stunden alleine außer Haus. Einfach nur für dich. Einfach machen :-)

          Zu euren anderen Problemen schreib ich später mehr.

          LG

    (8) 20.05.18 - 21:28

    Hallo,

    ich muss gestehen ich habe mir nicht den kompletten Text durchgelesen da es mir einfach zu lang war.

    Mein Mann und ich hatten selbst das Problem vor ein paar Jahren. Mir viel auf das wir immer weniger Sex hatten. Ich redete und redete und letzten Endes lief immer weniger. Er ging zum Arzt und bekam die Diagnose „Depression“...
    Wir nahmen die Diagnose nicht ernst, denn ist man da nicht eher niedergeschlagen??
    Also hab ich weiterhin immer wieder über das fehlende Sexleben gejammert und schließlich kam letztes Jahr heraus das er mich im Jahr zuvor betrogen hat.
    Durch mein vieles Rumgejammer und meinem Zeigen meiner Enttäuschung war er in seiner Manneskraft so enttäuscht das er es sich selbst beweisen muss,ohne Druck, ohne Erwartungshaltung. Wir waren bei der Paartherapie und haben alles aufgearbeitet und führen mittlerweile sogar Sex nach Plan (aufgrund von KiWu).

    Dränge deinen Mann nicht immer wieder. Gerade wenn es schonmal Erektionsprobleme kam fühlt er sich mit Sicherheit nicht als ganzer Mann. Geb ihm Zeit. Er muss selbst erkennen das er was ändern muss. Zur Not sucht euch einen Paartherapeuten. Der beleuchtet Sachen auf die man selbst nie kommt.
    Alles Gue!

    Ob du dich trennen willst oder nicht liegt eh an dir.
    Bei mir war es ähnlich. Es gab keine Erektionsprobleme oder so, aber fehlende (körperliche) Nähe und das ist der Anfang vom Ende.
    Ich habe mich irgendwann gefragt, ob ich wirklich so bis an mein Lebensende oder zumindest die nächsten 18 Jahre so leben will und die Frage konnte ich mir nur mir „nein“ beantworten.
    Die Trennung ist jetzt schon fast 3 Jahre her, wir haben es geschafft uns auf Augenhöhe zu trennen, bevor jemand verletzt wird.
    Ich gebe ihm innerlich schuld daran, dass es so gelaufen ist und deswegen tut es auch jetzt, obwohl es schon recht lange her ist, richtig weh, dass er jetzt eine neue Beziehung hat, um die er sich richtig bemüht. Dabei weiß ich natürlich wie sehr er es kann ;-)
    Ich finde es dennoch richtig, dass wir so entschieden haben.
    Lange Rede kurzer Sinn. Der Satz: lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, ist abgedroschen aber irgendwie wahr.
    Ich war aber der Schwangerschaft unglücklich. Bis Sohenmann 1,5 war haben wir es/ habe ich es versucht, aber ich wurde immer unglücklicher.

    • (10) 20.05.18 - 22:52

      Die fehlende körperliche Nähe war tatsächlich lange Zeit mein Hauptproblem. Jetzt bin ich mittlerweile leider in der dann-eben-nicht-Phase angekommen. Ich habs ihm nach der Geburt zweimal mit der Hand gemacht, was er dankend annahm. Revanchiert hat er sich nicht. Da hat sich dann bei mir irgendwie ein Schalter umgekehrt und seit dem hab ich selbst keine Lust mehr auf ihn. Auf Sex selbst schon, aber eben nicht mehr mit ihm. Seine Ablehnungen haben mich einfach zu sehr verletzt.
      Eine Therapie will er nicht machen, weil er meint, wir haben kein wirkliches Problem. Er sagt, dass wir das auch alleine schaffen. Tut aber nix dafür.

Was macht dich so sicher, dass er keine Andere hat? Wer sagt denn, dass er wirklich mit einem Freund weg geht?
Er hat scheinbar keine Lust auf dich. Warum, darüber lässt sich nur spekulieren. Immerhin habt ihr ja ein Kind. Irgendwie muss das ja geklappt haben.
Vielleicht ist ihm die Geburt nicht bekommen, vielleicht ist er schwul (ja, auch das hört man nicht zum ersten Mal), vielleicht hat er Angst vor einem weiteren Kind, vielleicht stößt ihn das Stillen ab. Es könnte alles sein.
Normal verhält er sich auf jeden Fall nicht gerade.
Das Thema Haushalt klammere ich aus. Darüber gibt es in fast jeder Beziehung Ärger.

Ich lese eines ganz deutlich:
Du bist wahnsinnig unzufrieden.
Und du zählst eine ganze Liste an "Fehlern" bei ihm auf.

So gehts nicht weiter und mit dem angesammelten Frust kommst du auf keinen grünen Zweig.

Versuch mal durchzuatmen und DIR gutes zu tun. Ob mit oder ohne Baby ist egal, mach Dinge die dich freuen und lass ihn mal außen vor.

Mach dir eine möglichst neutrale (ohne Vorwürfe) Liste an Punkten, die dich stören.
Und eine mit positiven Punkten - du willst keine Trennung, also gibt es ja auch positives.
Bitte ihn das gleiche zu tun.
Und dann versucht ohne Vorwürfe darüber zu reden. Und vor allem: hört euch gegenseitig zu, ohne euch angegriffen zu fühlen.
Denkt nicht immer das schlimmste voneinander, sondern versucht die Sicht des anderen nachzuvollziehen.

Das ganze zunächst OHNE Ergebnisdruck! Kein: das muss anders werden, sondern: Ich empfinde es so, ich wünsche mir, ich sehne mich, ich brauche.

Nicht reden, um etwas bestimmtes zu erreichen, um zu überzeugen.
Sondern um des gegenseitigen Verständnis wegen.
Erst wenn ihr das schafft, findet ihr Wege um euch beiden zu helfen.

Wenn es zu eingefahren ist, dann nutzt eine neutrale Beratung!

Hi,
Auch wenn du es absolut nicht glauben kannst, aber das deutet wirklich, wirklich sehr darauf hin, dass er eine andere hat.
Sorry, wenn ich da so direkt bin....
Kontrollier mal ein bisschen, fahr einfach mal heimlich hinterher oder dergleichen.
Frag ihn doch einfach mal nebenbei über Details zum kinofilm aus.
Ich wünsche es dir absolut nicht, aber das lässt seeehhr darauf schließen.
LG und alles Gute für dich

  • Ich denke eher, dass er vor den Problemen zuhause wegläuft und sich mit irgendwelchen Freunden trifft. Ständig über Erektionsprobleme zu diskutieren dürfte für einen Mann äusserst belastend sein und ihm die Lust vergällen. Die Vorstellung, dass es beim nächsten mal Intimität unbedingt klappen muss und du sonst wieder eine Endlosdiskussion und Streit hast, dürfte fast ein Garant dafür sein, dass es nicht klappt.

    Ich würde eher dazu raten, Initmität so zu gestalten, dass sie auch für ihn wieder etwas Positives ist, nicht eine Prüfungssituation, in der er endlich seine Erektion abliefern muss. Es gibt ja auch vieles, was man ohne Erektion machen kann, er könnte sie oral befriedigen, mit den Fingern, Sextoys verwenden oder vielleicht einfach mal nur kuscheln, eine Massage etc.

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