Ich gönne es meiner Tochter aber es macht mich .....

    • (1) 21.05.18 - 16:57
      Arg

      Wütend. Vor wenigen Tagen habe ich mich vom Vater meiner kinder (13,11) getrennt. Wir sind 14 Jahre zusammen mit vielen auf und ab. Ich gehe arbeiten und bin ein Familien Mensch durch und durch. Er im Gegenteil. Mag es wenn Ruhe ist, wenn wir als paar was machen aber weder Schwimmen, gesellschaftsspiele, Fahrrad fahren, nie gemeinsam auf dem Spielplatz gewesen. Die Kinder haben sich auch all die Jahre beschwert, dass er mit ihnen nichts tut. Ihm ist es immer relativ egal. Das gemecker wird natürlich an mir ausgelassen. 😣ABER immer wenn ich von Trennung rede so wie jetzt, kann er Töchterchen 13 liebevoll wecken, mit ihr zum Fussball schauen oder mc fahren. Mit dem Sohn natürlich nicht weil er mit seinem ADHS zu anstrengend ist.

      Ich gönne es ihr ja, dass er plötzlich einen kurzen sinneswandel hat aber es macht mich auch so wütend.

      • Hallo,

        die Kinder können ja nichts für die Trennung - daher finde ich es wichtig und richtig, dass sie nun im Mittelpunkt stehen und er dem Kind signalisiert "ich bin für dich da". Vermutlich tut er genau das, die Paarbeziehung ist hinüber, er arbeitet nun an der Vater-Kind-Beziehung.

        Es ist oft so, dass Elternteile dann erst ums Kind buhlen, wenn die Paarebene zu Ende ist.
        GLG
        Miss Mary

        (3) 21.05.18 - 18:33

        Es macht Dich wütend, weil er es Dir zuliebe nie getan hat bzw. die Kinder ihm nie wichtig genug waren, den Hintern zu bewegen und mit ihnen etwas zu unternehmen. Glaubst Du, er tut es jetzt ihnen zuliebe, weil er Angst hat, sie sonst auch zu verlieren oder denkst Du, er hofft, mit so einer Aktion Dich wieder herum zu bekommen?

        Letztendlich wäre es natürlich schön, wenn er dabei bleibt und er den Sohn nicht vernachlässigt, nur weil dieser anstrengender ist. Sollte sich sein Engagement dauerhaft nur auf die Tochter erstrecken würde ich auch eine Beratung einschalten.

        • (4) 21.05.18 - 18:37

          Danke für die Antworten. Es macht mich wütend, dass wir seit jahren um seine Aufmerksamkeit kämpfen müssen. Plötzlich kann er sie fahren und machen was sie will. Mir gehts damit nicht gut, auch wenn ich mich freue aber i.w macht sich Angst in mir breit. Ich kann den Tag heute nicht genießen.

      Mich würde es ehr wütend machen, dass er euren Sohn da so ungleich behandelt.

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