Wie sehr seid ihr bereit euch der Familie des Mannes anzupassen?

    • (1) 31.05.18 - 10:21
      cookieL

      Hallo,

      diese Frage beschäftigt mich zur Zeit sehr. Ich bin schon sehr bereit mich der Familie meines Mannes anzupassen, das was sie richtig finden und wollen und finde es auch nicht schlimm. Doch die Frage ist wie weit das gehen kann oder soll. Wie weit sollte man da über seinen Schatten springen bei Dingen die man nicht so gut findet?Und was ist mit den Kindern? Ich versuche sie schon auch zu beeinflussen in diese Richtung aber sie merken auch wenn ich nicht 100 % hinter etwas stehe und dann wollen sie auch nicht wirklich. Soll ich dann trotzdem dabei bleiben und so tun als sei es es auch meine Vorstellung davon? Oder ihnen sagen dass ich es zwar nicht so gut finde aber trotzdem möchte dass sie es tun und somit der Familie einen Gefallen tun? Ich bin mir da unsicher wie ich handeln soll.
      Vielen Dank für eure Einschätzung.
      LG
      cookie

      • (2) 31.05.18 - 10:23
        again and again

        Ganz klar: gar nicht.

        • (3) 31.05.18 - 10:28

          Das ist eine seltsame Antwort. Bist du der Meinung man sollte sich in einer Familie nicht einfügen und versuchen auf die anderen einzugehen? Wenn jeder nur auf seine Einstellung berharrt dann kann ein Zusammenleben nicht klappen finde ich.

          • (4) 31.05.18 - 10:31
            again and again

            Das ist keine seltsame Antwort. Ich verhalte mich so, wie ich es für richtig halte und vermittel das auch meinen Kindern. Ich lasse mich von niemandem verbiegen.

                • Für dich beruht Beziehung also nicht auf gegenseitigen Kompromissen und Entgegenkommen? Also entweder man ist identisch, oder man lässt es mit Beziehung?

                  • (8) 31.05.18 - 12:27

                    Kompromisse und Anpassung sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

                    Und das was die TE schreibt geht für mich nicht - so einen Mann hätte ich nicht. Einen der mich hochschwanger alleine zu Hause lässt, weil er lieber mit Mama und Papa in Tunesien 4 Wochen Zeit verbringt.

                    Das hat nichts mit Kompromissen eingehen zu tun was bei den beiden passiert. Nichts!

            (9) 31.05.18 - 17:44

            In einem sozialen Rudelverband - und dazu zähle ich den Menschen auch - muss man aber tagtäglich Kompromisse und Abstriche machen damit ein friedliches Miteinander überhaupt möglich ist. Sowas nennt sich Sozialkompetenz und hat nichts mit verbiegen zu tun.

            Menschen die auf Biegen und Brechen immer und überall stur ihr Ding durchziehen und meinen alles müsse nach ihrer Pfeiffe tanzen nennt man Egomanen und die sind in der Regel bei netten Leuten am liebsten von Weitem gesehen.

        (10) 31.05.18 - 17:25

        "sich in einer Familie nicht einfügen"

        Mein Mann und ich haben eine NEUE Familie gegründet. Wir leben ja nicht mehr im 15. Jhd., wo man als Frau in den Haushalt des Mannes und der Schwiegermutter gezogen ist.
        Meine Schwiegereltern sehen wir ca. 1x im Monat zum Kaffeetrinken - ich hätte gar keine Lust, mich da bei seinen Eltern explizit EINZUFÜGEN...#kratz
        Mein Mann sieht das bei meinen Eltern ganz genauso. Man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Und was unsere (!) Kinder betrifft, stellen wir Regeln auf, sofern notwendig, da gibt es dann auch gar nichts zu diskutieren!

Ich vermittle meinem Kind, dass ich zu dem stehe, was ich sage. Wenn ich hinter etwas nicht stehe, sage ich das auch und tue natürlich nicht so, als ob ich das gut finden würde, nur weil andere es gut finden..Ich bin authentisch, ich verbiege mich nicht um anderen zu gefallen und finde es auch richtig, genau das einem Kind zu vermitteln; steh zu deiner Meinung, sei echt und wahrhaftig und richte dein Fähnchen nicht nach dem Wind sondern steh zu deiner Meinung. Nur so wird man glücklich und ernst genommen .

  • (12) 31.05.18 - 10:31

    Wenn es aber nur um meine Befindlichkeiten geht? Darf ich die in den Vordergrund stellen und somit auch die Kinder beeinflussen auch wenn es für sie vielleicht ein Vorteil ist? Immerhin ist des die Familie vom Papa und der sollte auch Entscheidungen fällen können auch wenn ich nicht dahinter stehe? Wir müssen eine Einigung finden aber es ist so schwer.

    • Ich weiß nicht wirklich, worum es dir speziell geht. Klar kann man einen Kompromiss finden, aber das kommt auf die Sache an. Geht es um grundsätzliches, bleibe ich bei meiner Einstellung. Geht es um Kleinkram, Unterpunkte, kann man durchaus mit mir reden.

(14) 31.05.18 - 10:31

Ich möchte ich bleiben. Ich finde es eher seltsam wenn ich mich anpassen und fügen soll. Mal die Augen zudrücken, bei zB Süßkram und sowas. Das hat aber nichts mit anpassen zu tun.

Gar nicht. Ich bin ich und verstelle mich nicht.

Es wäre interessant, von was genau hier die Rede ist. Inwiefern musst / willst du dich verstellen?

LG

  • Ich vermute, es geht um die religiöse erziehung der Kinder..bestimmt ein muslimischer Mann mit eben so muslimischer Familie, die wollen, dass die Kinder in der Religion erzogen werden. Und sie evangelisch oder katholisch, die das nicht will. Hab ich recht?

    • (17) 31.05.18 - 11:05

      nein es geht nicht um die religöse Erziehung. Es geht um alltägliche unterschiedliche Ansichten, Vorstellungen und Wünsche. Wenn diese manchmal auseinander gehen.

      (22) 31.05.18 - 12:11

      Da du ja auch die Familie deines Mannes bist...wie weit gehen sie auf dich ein?Respektieren sie dich und deine Ansichten?Akzeptieren sie deine Meinung?

      Wenn nicht, dann sowieso schon mal nicht...so dumm kann man ja nicht sein...hoffe ich!

      Und warum sind deren Ansinchten richtiger oder mehr Wert als deine?

      Warum möchte das dein Mann so?
      Weil er selber dahinter steht, es also auch seine Meinung ist....oder weil er sich feige anpasst und das auch von dir erwartet damit kein Konflikt entsteht?

      Als erstes gilt für mich meine Meinung, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.Hat der Andere Recht, habe ich immer noch so viel eigenständiges Denken, dass ich das auch zugeben und annehmen kann.... oder muss ich mich nur anpassen wie z.B., dass mein Kind sich die Hände bei der Familie waschen soll sobald es reinkommt, dann ist das für mich vollkommen in Ordnung.

      Kommen sie mir aber mit Sachen wie z. B. das ich gefälligst Montags putzen soll und nicht am Dienstag, oder ich mein Kind nicht so lange stillen soll, oder was ich zu tun und zu lassen habe, dann ganz klar "Nein"!

      Ich gehe Kompromisse ein, gerne, aber ich verbiege mich nicht und das teile ich gerne mit wenn es sein muss.

      Niemand, absolut niemand bestimmt über mich und wenn es etwas ist was ich völlig anders sehe, dann mache ich es auch nichts des lieben Friedens wegen.
      Denn wenn man genau das 1x anfängt, dann hat man dich und erwartet es immer wieder und schwupp, hast du das Problem auf immer und ewig.

      Die Familie ist nicht der liebe Gott persönlich und nur weil es Familie ist, muss sie nicht Recht haben, erst Recht nicht aus Prinzip und wenn mein Partner haben möchte das ich mich füge nur damit es mit der lieben Familie keinen Stress gibt, tja, dann gibt es halt Stress #schein

      Warum sollst immer du sein dich sich fügt, so verkehrt wirst du ja nicht sein ;-)
      Werde selbstbewusster, trau dir mehr zu....man kann es mit dir machen weil du es zulässt ;-)

      Wenn man deinen Willen untergräbt, warum sollst du das nicht machen dürfen?!

      Außerdem....und das ist überall und immer so, wer immer versucht den Ball flach zu halten, der bekommt ihn irgendwann doppelt und dreifach an den Kopf geknallt....du hast nichts davon...und wenn du eh schon die "Böse" bist trotz allen Bemühungen, dann kannst du es ja auch zu Recht sein.

(23) 31.05.18 - 17:28

Naja, in erster (und einziger!) Linie müssen sich doch die Eltern einigen, die Großeltern haben da doch nichts mitzubestimmen. Solange sich die Eltern einig sind, was sie im Punkt Religion hoffentlich vor Familiengründung waren, gibt es da doch überhaupt keinen Reingeplapperbedarf seitens der Großeltern #kratz. Das würden mein Mann sowie auch ich genauso vertreten.

War wohl nix 😂😂😂😂

" Ich bin schon sehr bereit mich der Familie meines Mannes anzupassen, das was sie richtig finden und wollen und finde es auch nicht schlimm."

Was darf man sich darunter vorstellen? Warum der Familie deines Mannes?

Kompromisse in einer Partnerschaft ok, aber du hast deinen Mann geheiratet und nicht die komplette Sippschaft. Für Schwiegerleute, Schwager etc. sich verbiegen und das auch den eigenen Kindern zu vermitteln, ist weder fürs eigenen Selbstwertgefühl noch das der Kinder hilfreich.

Um was geht es denn genau? Süßigkeiten bei Oma, unterschiedliche Ansichten in der Erziehung oder das allseits bekannte Problem unterschiedlicher Religionen bzw. Herkunft?

Top Diskussionen anzeigen