Partnerschaftskrise nach Geburt von Kind 2 mit neuem Partner

    • (1) 02.06.18 - 12:00
      Inaktiv

      Liebe Urbia Community,

      Ich befinde mich mitten in einer Partnerschaftskrise und weiß gerade nicht mehr was ich tun soll, daher wende ich mich an euch - eventuell kann eure objektive Meinung helfen.

      Ich habe mit meinem Partner vor 8 Wochen ein 2. Kind (absolutes Wunschkind) bekommen - das Kind ist toll, er eher weniger. Ich habe bereits eine Tochter, 5, aus meiner vorherigen Beziehung, er einen Sohn (kein Kontakt, da die Mutter seiner Meinung nach das nie wollte und er das Besuchsrecht nur im Beisein einer von ihr gewählten Person ausüben darf, er war sehr jung und hat über die Existenz vom Kind durch die Vorladung vom Jugendamt erfahren... sehr schwieriges Thema und darauf angesprochen wird er sehr bockig). Meine Tochter ist alles für mich, dass wusste er auch wie wir zusammen gekommen sind und es lief auch gut. Ich habe von vorne klargestellt, dass meine Tochter einen Vater hat, den sie regelmäßig sieht und er quasi ihr Bonuspapa wird - sie nennt ihn auch nur beim Vornamen. Er sagt immer, er wusste worauf er sich eingelassen hat, aber es scheint mir nicht so, daher habe ich beschlossen, dass ich erstrangig die Erziehung von ihr übernehme und er mitmachen kann - allerdings hat er null Gespür für sie und reagiert teilweise selber wie ein Kleinkind (benimmt sich auch so, gibt keine Antworten, sondern stellt Gegenfragen, wird gleich patzig, ist genervt ... und darauf angesprochen hat er natürlich nichts falsch gemacht, sondern mein kind ist ein verzogener fratz, den er auf der anderen Seite ständig betüdeln will (was sie nicht will, weil es so gekünstelt und übertrieben wirkt), sonst verstehen sie sich gut. Ich wollte ihm Zeit geben und habe gedacht das lernt er schon noch, ihm fehlt halt die Erfahrung die ich schon mit ihr habe .... wie ihr seht happert es auch schon hier.

      Jetzt ist es so, dass er nebenberuflich seit September studiert und eh nur Sonntag bzw 3 weitere Abende mit uns verbringt und an diesen Tagen halt auch eher beim lernen ist. Situation kompliziert. Achja, wir leben noch getrennt, da meine Wohnung zu weit weg von seinem Arbeitsort ist (sagt er) und ich mich weigere zu ihm zu ziehen (dunkle Wohnung, keine Freunde und keine Eltern in der Nähe) - im August ist unsere neue Wohnung bezugsfertig und dann wird’s besser, hoffentlich.

      Fazit: ich komme mir vor wie eine Alleinerziehende, die null Gefühle für ihren Freund hat, alles nur mehr nervig findet und ihn kindisch und teilweise peinlich findet wenn wir bei den raren Gelegenheiten jemanden treffen. Peinlich dahingehend, dass er mit jedem gleich per du ist und oft nicht richtig zu hört und teilweise komische, furchtbar Dialektbehaftende Antworten gibt ... blöderweise rennt er auch dauernd mit Sonnenbrille rum, so dass er wirklich wie ein Möchtegern wirkt ... ich habe wirklich kein gutes Haar an ihm gelassen, wenn ich das so lese... seht ihr mein Problem?

      Hat wer von euch ein 2. Kind mit einem neuen Partner und fühlte sich nach der Geburt nur noch genervt von ihm?

      • (2) 02.06.18 - 12:11

        dass du uns nur veräppeln willst?
        <sonst verstehen sie sich gut>
        Da musste ich lachen, welches <sonst> meinst du? Da klappt doch gar nichst, so wie du den Mann beschreibst.
        So viele Klischees, mehr hätten in deinen Post nicht reingepasst, von einem Frischling.

      (5) 02.06.18 - 12:12

      Und bis vor 11 Monaten war alles anders?

      • (6) 02.06.18 - 12:18

        Anders ja, da hat er noch nicht studiert und seine Zeit mit uns verbracht. Wir haben am Wochenende viel unternommen - Rad fahren, Berg Touren. Wir hatten viel zum Lachen und eine schönes Zeit. Mir kommt vor, dass er wirklich anders und irgendwie bemühter war.

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          • (8) 02.06.18 - 12:51

            Zusammen sind wir seit 2.5 Jahren, waren davor aber 8 Jahre befreundet ...

            Mir ist es wahrscheinlich wirklich nicht aufgefallen ... meine Mutter meinte auch schon, warum mir das nicht vorher schon aufgefallen ist. In meinen Augen hat er sich vorher wirklich mehr bemüht. Vielleicht ist es auch die Doppelbelastung, dass er sich nicht mehr bemüht?!? Ich weiß auch nicht. Ich habe ihn schon darauf angesprochen, aber es hat in einem riesen Krach geendet.

    Für mich liest sich das so das Dir nun auf einmal die Kleinigkeiten auffallen die Dich an ihm stören. Ich kann mir nicht vorstellen das er vorher anders war.

(13) 02.06.18 - 12:52

Du hast also ein absolutes Wunschkind (Dein Wunsch, sein Wunsch, Euer Wunsch?) von einem Mann bekommen, der mit Deinem vorhandenen Kind nicht so dolle klar kommt, mit dem Du nicht zusammen lebst, und der Dir jetzt plötzlich fürchterlich auf die Nüsse geht. Ich denke, mit Bezug der neuen Wohnung wird alles besser!










Nicht.

  • (14) 02.06.18 - 13:00

    Wir haben uns für ein 2. Kind entschieden, da wir nicht wollten, dass die Große ein Einzelkind bleibt - für uns war es die Entscheidung, dass wir eine richtige Familie sind und er liebt den Kleinen sehr.

    • Damit die große nicht allein ist? Das ist der absolut schlechteste Grund für ein Kind. Ein Kind zu bekommen sollte ein herzenswunsch sein und nicht um damit irgendwen glücklich zu machen. Man sollte ein Kind um des kindes selbst wollen bekommen und nicht damit Geschwister/ oder Partner jemanden haben.

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