Nachname

    • (1) 05.06.18 - 23:46
      Lieberanonymheute

      Hallo,
      Ich würde gern eure Meinungen hören..

      Also ich habe einen Sohn mit meinem Ex-Mann. Ich habe nach der Scheidung den Namen meines Ex behalten (F.)unser gemeinsamer Sohn, lebt bei ihm u heißt ebenfalls F.

      Nun habe ich einen neuen Partner, mit ihm erwarte ich ein Kind. Mein neuer Partner hätte gern, das unser Kind seinen Nachnamen (s.) Hat..

      Eine Hochzeit steht nicht an. Der Grund wieso mein Partner nicht will das unser Kind F. Heißt, ist das es ihm ein Dorn im Auge ist, das unser Kind dann heißt wie mein ex.
      Ich verstehe das auf der einen Seite, auf der anderen Seite ist f. Ja nun mal auch mein Nachname. U das mein Kind anders heißt als ich mit Nachnamen kann ich mir auch nur schwer vorstellen..

      Meinen mädchennamen m. Hab ich damals nach der Scheidung nicht wieder angenommen, damit Sohn 1 nicht einen anderen Nachnamen hat als ich..

      Seh ich das zu engstirnig u sollte ich meinem 2. Sohn Einfach den Nachnamen s. Geben?

      Wie sehr ihr das?

      Lg

      • (2) 06.06.18 - 00:30

        Grüß dich,

        Ich würde auf Name F. bestehen.
        Meine Schwester hat ebenfalls ein Kind aus geschiedener Ehe, welcher den Namen L. seines Vaters trägt. Meine Schwester behielt den Namen L. ihres EX ebenfalls.
        In der folgenden Beziehung (auch unverheiratet) entstand ein zweites Kind, welches den Namen B. ihres Erzeugers trägt.
        Dieser Erzeuger bestand,ähnlich wie dein Partner, darauf, dass sein Kind seinen Namen B. tragen sollte.
        Diese Beziehung scheiterte und meine Schwester L. lebt nun alleinerziehend mit Sohn L. und Tochter B. alleine.
        Klingt rein namentlich als gehöre das zweite Kind nicht zur Familie, finde ich.

        Noch schöner finde ich, dass sie sich beim Finden der großen Liebe, sogar eine erneute Hochzeit vorstellen könnte (sie würde gern den Namen des Ex loswerden) #klatsch

        Da würden dann also sein: Mutter und Vater X, Sohn L. und Tochter B.

        Das muss für nen Außenstehenden nach Sodom und Gomorra klingen, wo eingentlich keiner wirklich wissen möchte, warum wer wie heißt #augen#contra

        • (3) 06.06.18 - 03:55

          Woher weißt du denn bereits bei der Planung eines Kindes, bei welchem Elternteil dieses im Falle einer Trennung mal aufwachsen wird? Beide Eltern haben doch das Problem, dass ihr Kind im Falle einer Trennung einen anderen Namen hat als sie selbst. Nur wäre es eben entweder der Geburtsname des Vater oder der Geburtsname des Ex der Mutter.

          Stellt euch die Situation doch mal andersrum vor. Der Vater hätte aus einer vorangegangenen Ehe noch den Nachnamen seiner Exfrau und wollte diese gerne ans Kind weitergeben ...

          Ich finde in einer gleichberechtigten Beziehung liegt es auf der Hand, welcher Name gewählt werden sollte. Geburtsname eines Elternteils vs. Name des Ex-Partners eines Elternteils. Welchen Namen würde man denn als Kind dieser Verbindung gerne tragen?

          In meiner Familie gibt es folgenden Fall:

          Frau trägt mit ihren Kindern den Nachnamen X ihres Exmannes und lebt in einem Haushalt mit ihrem Partner mit Nachnamen R sowie dessen Kindern mit Nachnamen B. Ist ja schon an sich bunt. Nun kommt aber hinzu, dass der Nachname B, den die Kinder von ihrer Mutter bekommen haben, ebenfalls wie bei der TE vom Ex-Mann der Mutter stammt, der mit diesen Kindern gar nicht verwandt ist. Wie viel einfacher wäre diese Familienkonstellation zu erklären, wenn die Mutter damals zugestimmt hätte, dass die Kinder den Namen R des Vaters bekommen?

          Falls ihr bei der Erklärung ausgestiegen seid, weil das zu komplex ist, kann ich das verstehen. Aber genau darum ist das Thema ja wichtig. Diese unnötig komplizierten Verflechtungen könnten vermieden werden.

          Ich bin übrigens ebenfalls eine geborene B, die leibliche Tochter des Herrn B. Die Familie von der ich erzählt habe ist also die, in der meine Halbgeschwister B gelebt haben, nachdem sich ihr Vater von meiner Mutter getrennt hat.

          Ich habe meinem Vater B niemals erzählt, dass meine Geschwister seinen Namen tragen, da ich das Ganze so absurd finde und mir das irgendwie peinlich gewesen wäre. Da heiratest du eine Frau mit der die Beziehung jedoch nicht hält, um dann Jahre später zu erfahren, dass dein Name sich fortgepflanzt hat und eine ganz neue Linie von Menschen diesen jetzt in die Welt trägt, ohne einen Hauch Verwandtschaft mit dir zu haben.

          • Der Name wird ohne sein Wissen fortgepflanzt? Herrje, es ist NUR ein Name.
            Es gibt so viele Meier, Müller usw. ist mir doch egal wenn der sich vermehrt.
            Ich bin dafür einfach pragmatisch zu denken. Am einfachsten ist es wenn die jeweils zusammenlebende Familie den gleichen Namen trägt. Und wenn sich Konstellationen ändern nimmt der neue Partner (wenn er keine Kinder hat!) einfach den Namen der Partnerin an...

          • (5) 06.06.18 - 19:30

            Aus der Kindersicht hatte ich es auch noch nicht betrachtet. Denke da hast du auch recht. Da hab ich lieber den namen meines richtigen Papas statt den namen von manas ex.

      (6) 06.06.18 - 05:47

      Guten Morgen, ich war vor 10 Jahren in der gleichen Situation. Niemals kam mir auch nur in den Sinn, dem neuen Baby den Nachnamen meines Ex zu geben. Für mich absolut schräger Gedanke, da dieser ja nichts mit dem Baby zu tun hat. Ich behielt lediglich den Nachnamen wg unserem gemeinsamen Kind. Als er volljährig wurde, nahm ich meinen Geburtsnamen wieder an. Fazit, ich sehe es wie dein Partner! GlG

      • (7) 06.06.18 - 05:52

        Ach und noch was...in Bezug auf eine andere Antwort sollte die die Dummschwätzerei anderer schon egal sein 😎!

    Ich würde meinem Kind definitiv deinem Nachnamen F geben und deinem Partner klar machen das er sich nicht so affig haben soll, immerhin ist F DEIN Name. Du möchtest das deine kinder deinen Nachnamen tragen und fertig.

    • Und der neue Partner sieht das umgekehrt genauso. Hat sie mehr Rechte, nur weil sie eine Frau ist?

      • Ja sehe ich durchaus so, solange keine Hochzeit in Planung ist. Mir als Mutter wäre schlicht WICHTIG das meine Kinder meinen Nachnamen tragen solange ich nicht verheiratet bin. Und ich würde erwarten das mein Partner mir nicht mit seinen befindlichkeiten kommt, schließlich wusste er welchen Namen ich trage.

        • Also dient der Vater nur als Samenspender. Eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe ist nicht gewünscht, weil frau eben WILL.

          Und im Falle einer Hochzeit hieße die Mutter dann trotzdem anders als ihr erstes Kind.

          • Gleichberechtigung ist weder das eine noch das andere.

            Ich finde es affig als Mann und Vater rum zu heulen denn es ist nunmal "gängig" dass das kind den Namen der Mutter annimmt...liegt das außerhalb der Vorstellungskraft hätte wohl eher kein kind gezeugt werden sollen

            • „Gängig“? Wirklich? Bei all unseren unverheirateten Paaren in unserem Bekanntenkreis, haben die Kinder zu 90% den Namen des Vaters angenommen. Und in den Fällen, wo die Frau den Nachnamen des Ex Mannes trägt sogar zu 100%, weil weder die Mutter noch der Vater wollte, dass das Kind wie der Ex heißt.

              Und ich finde es „affig“, als Mutter rum zu heulen, wie du es so schön ausgedrückt hast.

              Wo steht, dass die Mutter mehr rechte darauf hat, den Nachnamen zu bestimmen?

              Deine komplette Argumentation erschließt sich mir nicht.

        Die Logik verstehe ich nicht.

        Unser Sohn hat den Nachnamen seines Vaters, das war überhaupt kein Ding.

    (16) 06.06.18 - 13:04

    Ja, hat sie in diesem Fall. Das. Gesetz sieht vor, dass das Kind automatisch ihren Nach Namen bekommt, wenn sie nichts anderes sagt.

    • (17) 06.06.18 - 18:11

      Gut. Rechte war jetzt nicht juristisch, sondern eher moralisch gemeint. Aber meine Frage bleibt dennoch. Warum bilden sich Frauen ein, sie hätten das Patent auf alle das Kind betreffenden Entscheidungen? Männer können inzwischen in Elternzeit gehen, es wird von den Müttern erwartet, dass sie nachts das Kind versorgen, füttern, wickeln, spielen, zu Eltern-Kind-Kursen gehen... Aber sobald eine Entscheidung ansteht heißt es "Es ist MEIN Kind, ICH bin die MUTTER, ICH entscheide!" Warum?
      In einer funktionierenden Partnerschaft sollte man doch eine Lösung finden, mit der BEIDE Partner gut leben können und nicht stur seinen Kopf durchsetzen.

(18) 06.06.18 - 17:43

Aktuell hat der Mann mehr Rechte als die Frau.

Hier wird wieder davon ausgegangen, dass Frauen ihren Nachnamen abgeben müssen.

Ich fühle mich so als hätte es die Emanzipation nie gegeben. Obwohl, halt, es gibt definitiv noch keine gleichen Rechte für Männer und Frauen.

  • (19) 08.06.18 - 18:41

    Hi,

    du rennst bei mir, was die nicht bestehende Gleichberechtigung von Mann und Frau angeht, offene Türen ein.

    ABER: hier sehe ich den Fall differenzierter. Die Mutter hat ja nicht mehr ihren EIGENEN Namen, mit dem sie geboren wurde, sondern den Familiennamen ihres Mannes angenommen und nach der Scheidung behalten. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Hätte sie ihren Geburtsnamen, würde der neue Partner, das nehme ich jetzt mal einfach an, weniger darauf bestehen, dass das Kind seinen Namen bekommt. Aber sorry, ICH hätte sehr wohl was dagegen, wenn MEIN Kind den Namen des Ex des Partners tragen sollte, einen Namen, mit dem das Kind nichts (!) zu tun hat.

    Daher: Ich finde es in diesem Fall hier nicht gut, dem Kind einen Namen zu geben, zu dem es keine Beziehung hat und niemals haben wird - ganz anders als zum Familiennamen des leiblichen Vaters.

    Und das hat nichts mit Emanzipation zu tun.

    VG
    Gael

(20) 06.06.18 - 07:16

Mein Mann und ich haben bei unserer Hochzeit meinen Mädchennamen angenommen, unsere gemeinsame Tochter ja automatisch mit. Ich wollte auf keinen Fall, dass mein Kind auch wie die EX heißt und umgedreht genau so. Seine Kinder aus erster Ehe tragen den Namen der Ex und meine auch.

Alle die, die schreiben, dass das Kind SELBSTVERSTÄNDLICH deinen Namen bekommen sollte, weil es DEIN Kind ist, haben wohl vergessen, dass es auch das Kind deines Freundes ist.
Er könnte ganz genauso argumentieren!
Ich verstehe es vollkommen, dass er nicht möchte, dass SEIN Kind den Namen eines anderen Mannes trägt.

Ich habe 2 Kinder. Kind1 heißt wie mein Ex (und wie ich), Kind2 heißt, wie mein jetziger Freund.
Für die Kinder ist es absolut kein Problem. Die finden es "cool", dass jeder seinen eigenen Nachnamen hat.
Und das Argument, dass es beim Arzt o.ä. komplizierter ist, wenn das Kind anders heißt, als die Mutter ist auch Quatsch.

Das war vielleicht vor 30 Jahren so. Heutzutage ist das keine Seltenheit und niemand fragt nach oder guckt komisch.

An deiner Stelle, würde ich dem Kind den Namen deines Freundes geben.

  • (22) 06.06.18 - 08:50

    Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, dass ich beim Kinderarzt mit dem Nachnamen von meiner Tochter aus erster Ehe angesprochen werde, wenn ich eben mit ihr beim Arzt bin. Es gibt schlimmeres.
    Und damals war das auch schon so, dass auch Kinder einen anderen Nachnamen als ihre Mütter hatten. Meine Mutter z.B., weil ihre Mutter neu geheiratet hatte und meine Ex Schwiegermutter auch.

Du möchtest nicht anders heißen als deine Kinder. Dein neuer Partner soll aber ganz selbstverständlich anders heißen als seine Kinder und auch noch akzeptieren, dass sein Kind heißt wie dein Ex-Partner...

Das würde mir an seiner Stelle auch sehr sauer aufstoßen.

Wir haben zwischen Kind zwei und drei geheiratet, die beiden Großen hießen also auch eine Weile anders als ich. Gut, man wird hin und wieder mit dem Nachnamen der Kinder angesprochen, aber Probleme gab es nie.

In deiner Situation würde ich dem Wunsch des neuen Partners zustimmen!

lg

(24) 06.06.18 - 08:26

Hallo,

wie kommt man auf die Idee seinem Kind den Namen des Ex zu geben? Nur weil dein erstes Kind den Namen trägt?

Wenn ich dein Freund wäre würde ich das keinesfalls zulassen und wenn ich der Ex wäre dann schon dreimal nicht.

Ich versteh echt nicht wieso du willst das ein Kind den Namen eines Mannes trägt mit dem es nix zu tun hat! Denk doch mal drüber nach.

Diese unterschiedlichen Namen kommen halt zustande wenn man mit verschiedenen Partnern Kinder hat, darüber muss man sich im Klaren sein.

Das ist ja nix verwerfliches, sowas kommt im Leben nun mal vor aber mal ehrlich es gibt weitaus schlimmeres. Dein Kind wird halt wie sein Papa heissen..........ist doch genau so gut.

  • (25) 06.06.18 - 19:18

    Du hast da was falsch verstanden - Sie will dem Kind doch nicht den Namen ihres Ex geben sondern ihren eigenen.
    Das ihr Exmann (wenn auch nicht zufällig) auch so heißt ändert doch nichts daran dass es IHR Name ist.

    Oder ist ihr Name weniger wert weil sie ihn nicht schon von Geburt an trägt?

    Und was geht es ihren Ex an was sie mit ihrem Namen macht? Oder denkst Du etwa dass ein Name ein Leihgabe ist den er jederzeit zurückfordern darf?

    Welchen Namen man wählt darf man mittlerweile sowohl bei der Eheschließung als auch für die Kinder zum Glück selber aussuchen. Und wenn alle hinterher anders heißen - auch gut.
    Und ob man nun den klangvolleren nimmt, oder den exotischeren, oder den der leichter zu buchstabieren ist - darauf sollte man sich einigen können.

    Aber egal welches Kriterium man wählt - einen Namen nur deshalb auszuschließen weil es andere Leute gibt die so heißen ist schlichtweg kindisch

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