Alles einfach ..

    • (1) 18.06.18 - 00:22
      Inaktiv

      Hallo zusammen,
      brauche mal euren Rat/Hilfe. Ob ich hier richtig bin, mhhhh... Aber ich kann Anonym schreiben. Alles läuft gerade nicht wirklich rund bei mir. Ich bin Mama von drei Kindern, 7 Jahre, 5 Jahre und 1,5 Jahe. Der große kommt jeden Tag um 12:30 Uhr von der Schule heim, dann wecke ich den kleinsten und wir essen Mittagessen. Danach wird ein wenig Hausaufgaben gemacht und dann um 13:30 Uhr muss auch schon der mittlere vom Kindi ( Abholung erst ab 13:30 Uhr möglich) abgeholt werden. Wenn ihr wieder daheim sind, wird der Rest Hausi erledigt. Dann haben wir manchmal noch Zeit zum Spielen oder es geht weiter mit d m Programm. An ersten Tag der Woche haben die zwei großen nachmittags schwimmen, am nächsten ist vormittags spielgruppe mit dem kleinsten und nachmittags mit dem größten Schulsport AG. Dann sind wir an einem Tag bei der einen Oma/Opa und am ändern Tag bei der andern Oma/Opa. Freitag ist der einzigste Tag an dem wir nachmittags nichts haben. Morgens erledige ich immer alles was so imund ums Haus und sonst so anfällt. Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte sehr Stadtnah (65.000 Einwohner mit umliegenden Ortschaften) und haben deswegen nur noch ein Auto. Diese braucht mein Mann um zur Arbeit zu kommen. Am Samstag morgen machen wir immer den Wocheneinkauf und nachmittags haben die beiden großen wieder Schwimmtraining. Irgendwie komme ich zu nichts. Habe ich hier aufgeräumt, sieht es hinter mir wieder aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Mamas aus dem Kindergarten haben mehr Kinder oder arbeiten und haben noch Zeit fürs Ehrenamt oder kochen Marmelade ein ... Der große kommt von der Schule und sagt, der oder die waren hier und dort und haben das gemacht obwohl beide Eltern arbeiten. Wie bekommen die das alles nur hin? Ich komm hier fast nicht um den Ring, wenn wir wo hin wollen müssen wir zu Fuß oder mit dem Bus ( was ich selten mache) , zu ihrem Schwimmtraining oder zu anderen Dingen. Ich komme mir nur noch gestresst und gehetzt vor. Mein Mann kommt abends heim, wir essen räumen zusammen und bringen die Kinder ins Bett. Ich fühle mich echt als schlechte Mama. Jeden Tag versuche ich mit dem großen zu lesen, und was ist, sein Freund liest besser und die Mama sagt zu mir sie hätte keine Zeit mit ihm da zu üben, er mache das abends im Bett allein. Unser Garten ist nicht sehr groß und die zwei großen haben noch einen Sandkasten, Planschbecken, Fahrrad, Roller Skateboard und Kleinkram. Sie wollen gerne ein Trampolin, das würde aber gar nicht in unseren Garten passen. Was kann ich Ihnen nur als Alternative bieten/ besorgen damit sie auch mal alllein spielen können. Ich bin so ratlos. Oft fühle ich mich allein und denke ich mache alles falsch. Momentan hören sie überhaupt nicht und versuchen alles um uns zu reizen. Nachbar haben wir auch fast keine neben uns wohnt ein älteres Ehepaar, dass kaum da ist und auf der anderen Seite kommen irgendwann Studenten rein. Daneben wohnt eine nette Lehrerin die aber auch kaum zuhause ist. Dann ist da noch ein Ehepaar in unserem alter, aber ihr Kind ist schon groß und ausgezogen. Die suchen wohl auch eher die Ruhe. Tja alles irgendwie blöd, oder auch doch nich? Ich empfinde alles gerade als sehr sehr anstrengend und schwer und weis mir keinen Seat.

      • HI,
        da meine Leidenschaft auch nicht die Hausarbeit ist und ich sie zwar (mit meinem Mann) natürlich erledige, aber total freudlos, finde ich, dass sich das bei euch völlig normal liest.;-)
        Allerdings hast du ein recht straffes Programm und das noch ohne Auto.
        Die Nachmittagsbesuche bei den Großeltern finde ich, da die Kinder eigene Freizeitaktivitäten haben, schon reduzierbar. Passt halt nicht mehr zu euch.

        vlg tina

        Ich würde schauen, was dich am meisten belastet. Nach und nach etwas reduzieren.
        Meine Vorschläge: Können die Großeltern die Kids abholen / bringen oder zumindest einen Weg übernehmen?
        Musst du wirklich dabei sein?
        Bitte keine Marmelade einkochen. Reduziere derartige Sachen.
        Ich weiß, wie toll das sein kann. Aber die Zeit.

        Ich selbst war frühzeitig berufstätig. Der Vorteil ist, das in der Zeit keine Unordnung entstehen kann.

        Deine kinder sollten frühzeitig anfangen, den Weg zu den Sportstätten allein anzutreten. Noch sind sie etwas jung.

        LG

      Hey Du,

      beim lesen hatte ich folgenden ersten Eindruck: ihr macht es euch unnötig schwer (kein 2. Auto, obwohl du kaum Bus fährst mit den Kids) und wo bleibst eigentlich Du?

      Ich glaube du lebst das Los vieler Mütter, die sich komplett der Familie verschrieben haben - und das meine ich völlig wertfrei. Du kümmerst dich Vormittags um kleinste Jind und Haushalt. Klar sieht es nachmittags wieder wie Bombe aus. Die großen kriegen da sicher schnell wieder Chaos rein (total normal). Da kannst Du Dich dran aufreiben oder es mit einem Lächeln hinnehmen. Haushalt ist halt: machst du was, sieht es keiner - machst du nichts, sieht es jeder...

      Mütter mit Arbeit oder Ehrenamt haben das in der Regel entweder akzeptiert und bleiben gelassen oder haben eine Unterstützung im Haushalt. Mütter mit Arbeit oder Ehrenamt haben auch mal Zeit für sich. Auszeit vom heimischen Familienchaos. Vielleicht würde dir das auch gut tun, Gespräche unter Erwachsenen oder so. Entschuldige bitte aber Du schreibst Worte wie “Kindi”, “Hausi” etc. Das erweckt den Eindruck, als müsstest du einfach mal wieder raus. Können Deine Kinder nicht auch mal einen Nachmittag alleine bei den Großeltern bleiben? Ihr habt doch einen engen Kontakt. Nutze das doch für Dich. Es muss ja nicht jede Woche sein.

      Ich bin überzeugt, du bist keine schlechte Mutter und du machst vieles richtig. Du hast nur sich selbst ein wenig vergessen. Das merken auch deine Jungs. Die wollen Dich nicht reizen, sie können es aber und versuchen es zu nutzen. Total normal in dem Alter und ein Zeichen das Du mehr für Dich tun musst um Deine Mitte und innere Balance wieder zu finden! Welcher Weg dabei für Dich auch immer der richtige sein mag, du wirst ihn finden!

      Alles gute Dir!

      Erstmal vergleich dich nicht mit anderen, da wird auch viel erzählt, was so dann oft nicht stimmt. Manche Familien haben eine Putzfee, bei anderen gibt es viel mehr Stresss usw...Und es wird auch Besser, wenn deine Kinder älter werden. Was ist am Samstag Nachmittag, kann dein Mann nicht alleine mit den Großen zum Schwimmen und den Mini mitnehmen. Damit Du einfach mal zwei Stunden für dich hast.
      Was mich stutzig macht deine Kinder. Deine Kinder spielen nicht alleine ? Vielleicht machst Du einfach zuviel. Lass sie sich ruhig mal langweilen. Nur dann kann kreatives Spielen entstehen.

    • Mir kommt es so vor, als wolltest du alles so perfekt machen, dass du dabei auf der Strecke bleibst und auch für die Kinder scheint es mir zu durchgetaktet.
      Müssen 5 und 7 jährige wirklich schon zwei mal die Woche ins Schwimmtraining?
      Wenn ja, liesse sich das nicht anders organisieren? Zum Beispiel das Bringen und Abholen aufteilen mit anderen Müttern?
      Spielgruppe für den 1,5 jährigen, musst du mit ihm dort bleiben? Dann könntest du dir den Termin sparen, soziale Interaktion lernt das Kind auch mit den großen Geschwistern und später im Kindergarten.
      Die Großelter- Nachmittage, hüten die dann die Kinder oder sitzt du Woche für Woche zwei Nachmittage bei Kaffee und Kuchen bei den Großeltern rum, damit sie die Kinder ohne Anstrengung ihrerseits um sich haben?
      Hättest du zumindest wenn Spielgruppe ist und Großeltern-Nachmittag dadurch kinderfrei, gäbe das schon Raum für dich und für weniger Gehetze.
      An mindestens einem dieser Tage müsstest du auch noch das Auto haben, denn der Großeinkauf am Samstag scheint mir auch ein unsinniger Zeitpunkt zu sein.

      (8) 18.06.18 - 09:34

      Würde Dich ein eigenes Auto entlasten? Dann würde ich mir ein günstiges kaufen.

      Mal abgesehen von "Hausi" und "Kindi"... #schein

      Wenn du die Kurve nicht kriegst, dann müsst ihr die nachmittäglichen Angebote reduzieren. Es geht eben einfach nicht, dass die Kinder mehrere Nachmittagsaktivitäten haben und dann auch noch zweimal pro Woche Besuche bei den Großeltern. Warum kommen z.B. die Großeltern nicht auch zu euch?

      Wenn ihr euch ein zweites Auto leisten könnt (z.B. Leasing), dann schafft euch eins an.

      Haushalt und alles an Terminen kannst du vormittags erledigen, da sehe ich das Problem nicht. Aber warum sieht es direkt wieder wild aus? Bring deinen Kindern bei, dass sie helfen sollen und dass jeder seine Sachen selbst wegräumt oder z.B. seinen Teller selbst in die Spülmaschine bringt. Das können zumindest die Größeren schon. Jeder hängt seine Jacke auf, stellt seine Schuhe an den richtige Platz, räumt seine Spielsachen wieder weg und bringt sein Geschirr zum Tisch und wieder weg.

      Was konkret ist nun mit den Nachbarn dein Problem?

      (10) 18.06.18 - 11:19

      Hallo Du Gestresste!

      Ich habe nur ein Kind und der Beitrag hätte trotzdem von mir sein können!
      Aufgrund der Beeinträchtigungen unserer Tochter war ich viel länger zuhause als eigentlich geplant, die Tage waren mit Therapien und Arztbesuchen gefüllt...und Zuhause war es zwar nie "richtig" dreckig aber ständig Wäschekörbe etc - immer gab es etwas zu tun und ich hatte permanent ein schlechtes Gewissen.
      Dazu kamen noch die Kindergartenmütter, die es irgendwie schafften, 2-3 Kinder problemlos zu wuppen, dazu noch arbeiteten, ehrenamtlich aushalfen etc...und ich hab so an mir gezweifelt. Gleichzeitg schrumpfte mein Selbstbewusstsein.

      Bei mir wurde es tatsächlich erst besser als ich wieder arbeiten konnte, weil die Prioritäten sich dann verschoben.
      Meine Tochter konnte alleine in eine Betreuung - ohne mich- und da war plötzlich so viel zu organisieren (ich hatte echt Angst, weil ich dachte, es klappt ja so schon nicht perfekt...).
      Statt dessen ist die Wichtigkeit dieser Sachen gekippt.
      Ich hatte aufgehört, mich zu vergleichen. Ich mache das, was nötig ist, mein Mann arbeitet jetzt endlich auch im Haushalt vernünftig mit (ja, Hausfrauenfalle: Vorher hab ich ALLES alleine gemacht...ich war doch Zuhause ...man kann schon blöd sein!).
      Nix mit helfen, es ist genau so gut sein Haushalt! Er ist zwar oft auf Dienstreisen aber wenn er da ist, machen wir alles Hälfte/Hälfte.

      Du musst Wege finden, die Perspektive zu wechseln, so dass du nicht untergehst in Stress und Selbstkritik.

      Du bist eine tolle Mutter! Vergleiche dich nicht mit anderen und schaff dir einen Alltag, der dich nicht fertig und unglücklich zurücklässt.
      Brauchst du ein Auto? Dann besorg es dir! Finde raus, was DEINE Prioritäten für dich sind und setze es um.

      Ich wünsche dir alles Gute!
      Lg, Emmi

      (11) 18.06.18 - 11:41

      Lass dich drücken, wir können einen Club auf machen. Ich habe auch drei Kinder alle unter 4 Jahren und es geht mir genauso. Ich mache echt viel im Haushalt, aber irgendwie sieht es bei allen anderen immer ordentlicher aus. Das nervt mich extrem, außerdem bleibt so viel liegen. Und obwohl ich den ganzen Tag kaum mal eine ruhige Minute für mich habe, fühle ich mich oft allein. Das finde ich eigentlich das schlimmste am Mutter-Dasein.
      Mein Mattis ist 3,5 Jahre alt und er ist nicht besonders gut im Bereich der Feinmotorik. Laut Kinderarzt soll ich mit ihm mehr malen und basteln. Er hasst es. Anfangs haben wir immer Schiffe und Raketen gemalt und er sollte Kreise als Fenster zeichnen. Ich fand die Idee gut, aber er hatte schon nach einem Fenster keine Lust mehr. Nun malt er lieber 3 Striche aufs Papier und meint, dass das eine Einkaufsliste ist und ich mal wieder Streifenbonbons kaufen soll. Alle Mühe umsonst.

      Ich glaube du hast ähnliche Probleme wie ich. Ich kann nur für mich sagen, dass ich immer stärker merke wie sehr meine Kräfte limitiert sind. Ich hab mal sinngemäß in einem Ratgeber gelesen: "Eine gute Mutter kennzeichnet nicht, dass sie keine Schwäche hat, sondern das sie ihre Grenzen kennt, akzeptiert und damit haushaltet". Gern wäre ich die 24/7, powernde und immer liebende Mutter, aber ich bin total müde, ich hasse es den ganzen Tag Kinderspiele zu spielen und ich bin schnell überfordert, wenn meine Kräfte zu Ende gehen. Das muss ich akzeptierten und mir meine Pause einbauen bzw. auch mal einfordern.
      Bei mir fängt demnächst der Rückbildungskurs an und ich habe mich ganz bewusst für einen OHNE Kinder entschieden. Eine Stunde nur für mich. Da mein Mann arbeitet haben wir für die Zeit zwei Babysitter (gute Freunde) engagiert, die sich gemeinsam um die drei kümmern.
      Außerdem gibt es bei uns die heilige Mittagspause. Die beiden Kleinen schlafen und der Große MUSS sich allein und leise beschäftigen. Solange er leise ist, darf er sich auch ins Wohnzimmer zu mir setzen oder kuscheln, aber wenn er laut wird, rum tobt oder ständig irgendwas fragt, muss er die Mittagspause in seinem Zimmer allein verbringen. Ich brauche diese 30 Minuten Pause um eine gute Mutter zu sein und ich habe ihm das auch erklärt, dass Mamas Kräfte irgendwann zu Ende sind und ich mich erholen muss. Es hat etwas gedauert, aber nun läuft das bei uns sehr gut und ich habe das Gefühl, dass ihm diese Zeit auch gut tut.
      Ich vermute übrigens, dass ein Trampolin dir auch nicht mehr Zeit verschafft. Wer sich nicht in einem vollen Garten beschäftigen kann, dem hilft auch kein Trampolin. Deinen Kindern darf auch mal langweilig sein. Es gibt dazu Studien, die belegen, dass dies die Kreativität und Selbstständigkeit fördert und wenn deine Kinder dann nörgelnd und maulend vor die stehen, weil ihnen langweilig ist, dann lehn dich beruhigt zurück, lies deinen Roman und genieße, dass du eine pädagogisch hochwertige Mutter bist, denn deinen Kindern ist auch mal langweilig.
      Bezüglich Haushalt habe ich leider keinen praxiserprobten Rat. Hier sieht es auch immer aus wir Dresden´45. Wenn wir das Geld hätten würde ich mir eine Haushaltshilfe gönnen, die einmal die Woche fegt und wischt. Können dir deine Kinder nicht etwas zur Hand gehen? Manchmal helfen ja schon Kleinigkeiten, wie die Schuhe vor der Tür ausziehen und dann gleich in die Garderobe stellen.
      Müsst ihr denn wirklich jede Woche zu beiden Großeltern? Oder können die Kinder nicht mal allein zu denen und du kannst zumindest einmal die Woche was für dich machen?
      Liebe Anonyme Userin, du musst gar nicht anonym sein, denn so wie dir geht es sehr vielen Müttern. Glaub mir, da draußen gibt es bestimmt auch Mütter, die genauso einsam sind wie du, vielleicht suchst du dir mit deinem jüngsten Kind nochmal eine Krabbelgruppe oder machst einen Sportkurs?
      Ich wünsche dir heute einen wunderschönen Tag mit deinen Kindern.
      Liebe Grüße
      Deine Anne

      Liebe TE,

      du hast eigentlich nach meiner Meinung zuviele Termine mit den Kindern. 2x die Woche
      Schwimmtraining und Besuch bei den Großeltern finde ich schon mal Zuviel. Zumindestens wenn man kein Auto zu Verfügung hat. Und jedes Mal dort hinläuft oder
      mit Öffis fährt. Spann doch die Großeltern mit ein. Lade sie zum Kaffee ein und anschließend fahren die mit den Kindern zum Schwimmen. Das muss ja nicht jede Woche sein. Dein Großer kann doch alleine zur Schulsport AG gehen. Da brauchst du nicht auch noch mit. Lebensmittel und Getränke kann man sich liefern lassen, dass kannst du Online machen. Und Samstag kauft man frische Sachen wie Obst, Gemüse und Fleisch oder was man eben nicht Online bestellen kann. Dein Mann, wenn er schon unter der Woche wenig Zeit hat, geht mit den beiden Großen zum Schwimmen. Und du
      hast dann etwas Luft. Ist die Spielgruppe mit Eltern?

      Wenn ihr kein Geld für ein zweites Auto habt, wäre dann eine Mockick eine Alternative für
      deinen Mann. Damit du wenigstens zwei oder dreimal die Woche das Auto für dich hast?
      Fängst du bald wieder an zu arbeiten?

      Das "Ohne Auto" sein, kenne ich auch. Aber nicht so krass wie bei dir. Mein Mann und ich hatten auch nur ein Auto für eine gewisse Zeit bei zwei Kindern. Er war allerdings auch
      Schichtarbeiter. Also zwei bis drei Mal die Woche hatte ich es zumindestens für eine halben Tag. Ich war mit unserem Jüngsten in Elternzeit. Der Große ist auch in den Sportverein gegangen, war damals 6 Jahre alt. Allerdings 1x die Woche zum Turnen.
      Zu Auswärtsspielen hätte er nicht immer mitfahren können. Wenn mein Mann jedes zweite Wochenende gearbeitet hatte, war nichts mit Auto. Das brauchte er selber. Und
      das andere Eltern meinen Großen mitgenommen hätte, wäre eher selten. Also fiel Fussball schon mal weg. Später kaufte sich mein Mann ein Motorrad (hat allerdings den
      Führerschein) und später kam eine Fahrgemeinschaft dazu. Ich wohne übrigens stadtnah auf einem großen Dorf mit ÖPNV (morgens und nachmittags alle Stunde und
      dazwischen alle zwei). Und irgendwann ging es ohne zweites Auto auch nicht mehr.
      Der Kleine kam in einem Integrationskindergarten zwölf Kilometer von uns entfernt. Ich
      arbeitete inzwischen wieder. Und nach und nach kamen auch Therapien auf uns zu, die
      in der Großstadt waren.

      Und für ehrenamtliche Tätigkeiten (habe ich auch mal eine Zeitlang gemacht als Jugendgruppenleiterin als junge Frau und als Mama war ich Schülerlotse), die ich auch
      gerne gemacht hatte, habe ich bis heute überhaupt keine Zeit mehr. Mein jüngster Sohn ist Autist. Bis vor drei Jahren hatte ich neben meiner Teilzeitarbeit 3 bis 4 Nachmittagstermine neben meiner Teilzeitarbeit. Das habe ich fast 8 Jahre gemacht. Und
      ich war echt null und alle. Nach und nach habe ich bis auf Logopädie und Integrations-
      Sport (macht aber alle 14 Tage ein Betreuer mit) und den Besuch im Pflegeheim keine
      weiteren Termine mehr. Und das was ich noch habe langt mir. Gehe noch zum Sport 1x
      die Woche mit einer Freundin. Mehr Zeit habe ich nicht.

      Deswegen sei bitte vorsichtig mit deinen Ressourcen. Sonst landest du noch unnötig in einem Burnout. Stand selber mal kurz davor.

      LG Hinzwife

      Hallo

      Ach ich glaube das viele sich was vormachen.

      Ich würde an deiner stelle versuchen Termine zu minimieren und auch mal din drei gerade

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