Mein Mann lässt mich nicht gehen

    • (1) 30.06.18 - 00:26
      Aussitzen

      Kann mir hier im Forum vielleicht noch jemand einen Rat geben. Kurz zur Situation: Ich bin 52 seit 20 Jahren verheiratet wir haben2Kinder 18 und fast 17 Jahre, mein Mann wird bald 50. Vor ca 1 Jahr habe ich den Wunsch geäußert ein wenig mehr Zeit für mich zu haben. Ich bin voll berufstätig seit die Kinder 4 bzw 6 Jahre alt sind, mein Mann ebenfalls.Haus mit Garten, 2 Autos und keine Schulden, wir verdienen beide gut. Die letzten12 Jahre waren ziemlich stressig für mich, die Kinder, der Haushalt und mein Job. Mein Mann verspricht mir schon seit Jahren, dass wir eine Hilfe einstellen, vor allem fürs Putzen. Ich schaff das alles nur am Wochenende aber ich brauche auch manchmal Zeit zum Nichtstun. Wie auch immer, die Ehe frustriert mich, ich liebe meinen Mann nicht mehr. Ich empfinde ihn als Belastung da er mir keine Erholung gönnt. Für ihn zählt nur Leistung und Arbeit, Urlaub nur widerwillig. Jetzt fragt ihr sicher warum habe ich ihn geheiratet warum Kinder? Ich bin wirklich getäuscht worden bei unsere Familienplanung, ich hatte wirklich nicht erwartet, dass sich unser Leben so entwickelt. Ich möchte mich trennen und alleine weiter leben bzw mit den Kindern. Ich würde ausziehen und keine finanziellen Ansprüche an ihn stellen. Ich verdiene genug und obwohl das Haus zur Hälfte mir gehört bin ich schon so weit darauf zu verzichten. Aber mein Mann lässt mich nicht gehen....wir streiten er beleidigt mich....er entschuldigt sich...fleht mich an zu bleiben....er sagt wir werden wieder zusammen kommen usw usw. Ich kann ihm noch1000 mal sagen, dass ich nicht mehr will. Er will es nicht hören geschweige denn wahr haben, es ist zum verzweifeln. Ich möchte mich unbedingt vernünftig trennen aber es ist einfach unmöglich mit ihm darüber zu reden. Aber ich möchte nicht einfach abhauen auch wegen der Kinder. Bin irgendwie total verzweifelt. Sorry für den langen Text und Danke für ein paar Ideen.
      Mila

      • (2) 30.06.18 - 00:33

        Ich hätte eine Idee, ja:

        du stellst selber eine Putzhilfe ein und fährst mal ein paar Wochen alleine, mit Freunden oder den Kindern in Urlaub.

        Dann kannst du mal durchatmen und in Ruhe nachdenken und planen, wie es weitergeht.

        • (3) 30.06.18 - 00:41

          Genau so würde ich es dir auch vorschlagen!!
          Denk an dich, du bist eine Erwachsene Frau lass dir nicht sagen, was du tun sollst.
          Treff deine eigenen Entscheidungen 👍
          Wenn du eine Putzfee möchtest such dir eine, Buch einen schönen Urlaub nach deinen Vorstellungen.
          Viel Glück

          (4) 30.06.18 - 00:47

          Ich hatte ein Gespräch mit einer Agentur, die Haushaltshilfen vermittelt, leider hat mein Mann sich geweigert, jemanden " Fremden"ins Haus zu lassen, wenn keiner zu Hause ist. Das war dann nicht zu organisieren. Ja mal alleine weg fahren, das habe ich gemacht, 3 Tage, danach brach die Hölle los zu Hause. Mein Mann ist völlig ausgerastet. Für ihn ist das alles ein egoistischer Selbstfindungstrip meinerseits. Ja vielleicht bin ich zu gutmütig aber ich möchte einfach einen"Krieg" vermeiden, schließlich bleiben wir beide durch unsere Kinder "verbunden" und ich möchte unbedingt eine friedliche Lösung.

          • Ähm... wenn dein Mann keine Putzhilfe will, dann ist er dich sicherlich bereit das Haus zu putzen, oder? Er will keine, weil er schon eine hat. Diese sollte einfach mal kündigen und die Arbeit einstellen.

            Zu dem anderen Thema. Buch mit einer Freundin zwei Wochen Urlaub und sag ihm wann du fährst. Du brauchst seine Erlaubnis nicht.
            Das Problem an solchen Beziehungen ist, wenn man selbst nichts ändert, dann ändert sich gar nichts, denn der andere ist ja zufrieden. Du musst ihn aus seinem Komfort Bereich schubsen. Und das w7rd passieren, wenn du zwei Wochen weg bist.

      Hallo,
      sorry, aber ich kann dieser Schilderung nichts abgewinnen. Wer sollte dich daran hindern, einen Rechtsanwalt aufzusuchen und die Scheidung einzureichen?!
      Die Kinder können ohnehin entscheiden, bei wem sie bleiben und über das Haus muss man sich einigen.
      Ich denke eher, dir fällt es doch nicht so leicht, das Nest zu verlassen. Eher regst du dich in zehn Jahren noch auf oder das Schicksal kommt dir zuvor.
      Wenn du genug Geld hast, kann er dich ja nicht hindern, eine Putzfrau zu engagieren. Warum hast du nicht einfach eine eingestellt und von deinem Geld bezahlt?
      Was muss denn letztlich die Zündung dafür geben, dass du in die Puschen kommst?

    • Hallo Mila,


      wenn du mit reden bei deinem Mann nicht weiter kommst solltest du handeln. Reiche die Scheidung ein und erkläre deinen Kindern warum du diesen Schritt gehen möchtest. Deine Kinder sind alt genug um zu verstehen das du unter diesen Umständen nicht glücklich bist.

      Freundliche Grüße

      • Einfach die Scheidung einreichen, das schaffe ich wohl nicht. Ich möchte ihm ja nichts böses antun, was es für ihn dann aber bedeuten würde. Das Verständnis, was Du bei den Kindern vorraussetzt sollte doch auch er haben. Ja und ich lass mich immer wiederüberreden noch zu bleiben...vielleicht bleibt mir am Schluss wirklich nur noch die Holzhammermethode.

        • Dein Mann verspricht seit Jahren das ..... . Ja, es reicht ja es dir zu versprechen. Er geht ganz fest davon aus das er nichts ändern muss da du ja nicht gehen wirst. Warum sollte er sich unter diesen Bedingungen ändern. Ich weiß, ich habe es hart formuliert. Für mich sieht es danach aus, das dich die Situation zu hause schon lange überfordert. Du unglücklich und unzufrieden bist. In meinen Augen hast du genau zwei Möglichkeiten. Entweder du nimmst deinen ganzen Mut zusammen und setzt durch was du dir wünschst, oder du ordnest dich ihm unter hörst auf zu leben und funktionierst nur noch. Wie lange du allerdings funktionieren kannst weiß niemand. Man kann funktionieren auch sinnbildlich mit " Sterben in ganz kleinen Raten" vergleichen.

    (10) 30.06.18 - 00:53

    Eure Kinder sind ja nun alt genug um damit klar zu kommen. Das ist kein Grund.
    Du hast es im guten versucht, geht nicht, also die andere Nummer!
    Mach dich mal ein bisschen größer ;-)
    Such dir eine Wohnung und wenn du eine hast, dann teilst du ihm wann du ausziehst. Aus, fertig, Ende!

    • (11) 30.06.18 - 01:03

      Danke, ja darauf wird es wohl hinaus laufen. Ich hatte, bevor von Scheidungüberhaupt die Rede war, vorgeschlagen sich erst mal räumlich zu trennen. Er meinte aber, dass er sicher ist, dass ich dann nicht mehr zurück kommen werde. Und eben das versucht er mit allen Mitteln zu verhindern. Leider setzt er mich auch immer wieder unter Druck, dass ich nicht einfach so gehen kann, nur weil ich kein Bock mehr auf Familie habe, wie er es nennt.

Deine Kinder sind beide fast volljährig.
Du stehst auf eigenen Beinen.
Ich würde gehen.
Er wird sich schon beruhigen - Ich denke ihr braucht erstmal Abstand . Wer weiß was dann passiert oder möglich ist.

Du bist ein freier Mensch, die Kinder sind groß, - ich würde gehen.

(13) 30.06.18 - 01:05

Ich finde du hast hier tolle Vorschläge erhalten.

Je nachdem wie groß dein Wunsch nach Trennung ist, suchst du dir entweder eine Wohnung und schaffst Fakten, oder du nimmst die Veränderung selber in die Hand.

Er will keine Putzfrau?
Dann muss er entweder putzen oder selber anwesend sein.

Usw....

Er kann nicht nur gegen Veränderungen sein. Du formulierst doch scheinbar klar, dass du unzufrieden bist.
Wenn seine Reaktion darauf "keine Veränderung" ist, zeugt das von wenig Respekt dir gegenüber, sondern nur von "ich, ich, ich".

"Mein Mann lässt mich nicht gehen" ......wenn Du gehen WILLST, dann mach Nägel mit Köpfen, geh zum Anwalt, lass ihm einen Brief schreiben, dass Du die Scheidung einreichst und such Dir eine Wohnung.
Du kannst Dich nicht "vernünftig" trennen, er ist nicht der Typ dafür.
Ihm geht auf, dass er dann alleine ist und für seine Socken und sein Essen selber sorgen muss. Ich gehe davon aus, dass der größte Teil der älteren Männer davor Panik hat.
Schieb die Kinder nicht vor, sie sind erwachsen und haben vielleicht selber schon Freunde.
Also - überleg Dir, ob Du den Rest Deines Lebens so weitermachen willst - 2/3 Deines Lebens sind bereits vorbei - oder ENDLICH noch ein bisschen LEBEN willst.
Du bist finanziell unabhängig, ja was zum Kuckuck hindert Dich daran, Dein Leben in die Hand zu nehmen?
Im worst case lebst Du noch so 5-10 Jahre vor Dich hin und dann kommen die Alterswehwehchen - bei Dir und bei ihm.... dann kommst Du überhaupt nicht mehr von ihm los, "weil ihr euch ja braucht" - und flutsch - ist das Leben vorbei und man ruht handlich verpackt in einer Urne in 80 cm Tiefe.
Ich schreibe Dir das so direkt, weil ich 64 Jahre alt bin und genau solche Fälle in der Bekanntschaft erlebt habe. Dann wurde der Mann ein Pflegefall, die Frau kam aus der Ehe garnicht mehr raus, die Kinder waren weg - und nachdem er dann gestorben war, bekam sie Krebs und starb auch bald. Keine Ahnung, ob es anders gekommen wäre, hätte sie schon viele Jahre vorher den Absprung geschafft - aber wenigstens hätte sie noch ein paar schöne unabhängige Jahre gehabt.
Wenn Du Dich trennen willst - dann such keine Ausflüchte und Ausreden - sondern tu es.
Deine Kinder spielen nur noch eine organisatorische Rolle - wo sie eben leben wollen. Die sind doch nicht dumm und bekommen doch mit, dass das keine Ehe mehr ist.
Alles Gute. LG Moni

  • Vielen Dank für eure ehrlichen Meinungen. Es tut mir wirklich gut und mein Entschluss zu gehen wird für mich immer realistischer.

    • Und bis es soweit ist, holst Du Dir eine Putzhilfe - und zwar egal, was Dein Gatte sagt. Du hast die genau gleichen Rechte wie er. Ich glaube, Du hast den Herrn zu sehr verwöhnt und zu oft nachgegeben. Kenn ich schon auch.....aber nur bis zu einer gewissen Grenze - und das würde ich dem alten Macho auch sehr ruhig und sehr deutlich sagen. LG

(17) 30.06.18 - 02:41

Ich würde dir raten, mit den Kindern auch nochmal persönlich zu reden und ihnen es zu erklären. Sie sind zwar schon groß und bekommen auch viel mit, aber es ist etwas anderes, es ihnen selbst zu sagen, wie du dich fühlst.

Bei deinem Mann, gute Frage 🤔 ihm vielleicht noch einmal deutlich sagen, das du nicht im bösen auseinander gehen magst, aber das du so nicht glücklich bist und du etwas ändern willst. Zb alleine eine Woche oder so weg fahren. Er ist 50! Die Kinder fast 17 und 18!
Sie sollten in der Lage sein, sich selbst für eine Woche zu versorgen. Zur Not leg ihnen eine Liste vom Lieferservice hin.

Wünsche dir alles Gute 🌺 Sandra8118

(18) 30.06.18 - 04:21

Hi.
ich würde nicht sagen, dein Mann ist eine Belastung für Dich, sondern du bist einfach u zufrieden mit deinem Leben.

Deine Kids sind Gross, brauchen keine abetreuung mehr, etc.
Was bitte hindert dich daran, ein Hobby nachzugehen, Freunde zu treffen, Wochenende wegzufahren, etc.?

Die Kids sind übrigens auch gross genug im Haushalt mitzuhelfen, diesen gerecht aufzuteilen.

Und ehrlich, wenn dein Mann nicht in Urlaub fahren will, schnapp dir eine Freundin oder mache Gruppenurlaubem etc....die Kids und Mann musst du ja nun wirklich nicht mehr mitnehmen.

Vielleicht ist auch alles nur noch eingefahren, man bekommt selber den apo nicht mehr hoch und ist nur noch am schimpfen,
Was hindert dich daran zu gehen, wenn du finanziell auf eigenen Beinen stehst?Irgendetwas muss dich ja noch halten.

Du fühlst dich betrogen in der Familienplanung, hast dir vom Leben etwas anderes gewünscht....bei Männern mit solchen Äusserungen würde man womöglich von Midlife Krise sprechen,

lg
lisa

  • (19) 30.06.18 - 05:18

    Dann ist es vielleicht eine midlife crisis. Aber genau diese Dinge, die Du vorgeschlagen hast, wie z.b geh alleine reisen bzw mit einer Freundin, oder geh Deinen Hobbies nach etc. sind ohne grosse Diskussionen mit meinem Mann nicht machbar. Auch wenn sich das hier keiner vorstellen kann aber er möchte in jeder Hinsicht der Mittelpunkt in meinem Leben sein, er will überall dabei sein.Er kann einfach nicht verstehen, dass ich Zeit für mich alleine möchte, die ich mir jedesmal erkämpfen muss. Es nimmt einem die Motivation wenn man von vorne herein schon weiss, dass der Partner nicht einfach sagt: Toll, ja mach das und viel Spass dabei. Es ist immer: warum? Muss das sein? Wenn dann nur mit mir? Warum sind andere wichtiger als ich usw. Er ist extrem besitzergreifend und meint es wäre eben weil er mich so " liebt".

    • Sorry aber du bist erwachsen. Deine Kinder sind schon gross.. Ich versteh einfach nicht wie man sich Dinge wie eine Putzfrau verbieten lassen kann.

      Doch, ich kann mir vorstellen, wie das ist. Du schilderst das Leben meiner Eltern. Und ich sage dir, was dich erwartet: Sie sind jetzt 56 Jahre verheiratet, eigentlich könnte man sagen "toll, dass sowas noch möglich ist.." aber ich würde keinen Tag davon getauscht haben wollen.

      Meine Mutter ist genau wie du, eigentlich völlig selbstständig - das Haus gehört ihr, sie waren beide immer arbeiten, wir waren früh aus dem Haus. Mein Vater hat alles bestimmt, wo was gebut, gemalert, welche Bilder wo hängen, wie der Garten gestaltet wird etc. pp Meine Mutter hat sich beschwert, aber immer mitgemacht. Sie wurde betrogen, hat sich beschwert, blieb aber weiter bei ihm, weil er sie immer wieder belatschert hatte. Wir haben alles immer live miterleben dürfen, auch, als wir bereits ausgezogen waren, dann halt am Telefon. Wir waren der "Kummerkasten" bis wir es mit über 40 endlich geschafft haben, uns davon zu distanzieren. SIE hat nie was geändert, es war ja SO schwierig.

      Meine Mutter wurde auch vor knapp zwei Jahren wieder betrogen - beschwerte sich, muckte auf und - es bleibe letztlich alles beim alten, da er nicht ausziehen wollte und sie sowieso alles falsch verstanden hatte und obendrein wurde sie auch noch beschimpft und beschuldigt, schuld zu sein. Fährt sie allein weg (wenigstens das macht sie aber jetzt), gibt es vorher Theater und er ruft 3-5 x täglich an. Sie geht natürlich jedesmal ran.

      Ich habe es vor ein paar Jahren aufgegeben, mich da einzumischen, kann mittlerweile recht gut damit umgehen und weiß, dass ihre Probleme nicht meine sind. Das hat aber sehr, sehr lange gedauert. Was ich dir damit sagen will: denk an DICH, SO möchtest du nicht enden, glaubs mir. Zurückzublicken mit Mitte 70 und zu wissen, dass das ganze Leben geprägt war von faulen Kompromissen, Streit, Respektlosigkeit uvm.

      Und in zweiter Linie - denk an deine Kinder - ich mag meine Mutter, aber wirklich respektieren kann ich sie nicht mehr. Manchmal komme ich aus dem Kopfschütteln nicht raus vor lauter Erstaunen, welch mächtige Wirkung die Verdrängung haben kann.

      Ich hoffe für dich und deine Kinder, dass du den Absprung schaffst, dann hast du vielleicht noch 20 - 30 selbstbestimmte JAhre

      • (22) 30.06.18 - 14:06

        Die Parallelen sind erschreckend, danke dass Du mir aus Deiner persönlichen Erfahrung schreibst. Ich werde mich an Deine Worte erinnern, sollte ich dazu neigen meine Kinder als Kummerkasten zu gebrauchen. Nein diese Perspektive möchte ich nicht.

(23) 30.06.18 - 12:01

Tja, es ist bei Trennungen nicht so wie mit Eheschließungen: Der Partner MUSS nicht zustimmen.

Du bist erwachsen, deine Kinder sind es auch, du bist finanziell unabhängig. Um dich zu Trennen brauchst du dir nur eine Wohnung suchen, deine Klamotten aus dem Haus zu schaffen und die Tür hinter dir zumachen. Wenn du schlau bist, dann nimmst du Kopien von allen Verträgen und Unterlagen mit, die euch beide betreffen, und kündigst alles, was dich finanziell nicht mehr betrifft. Ein Termin beim Rechtsanwalt diesbezüglich ist anzuraten.

Nach dem Trennungsjahr reichst du die Scheidung ein, und selbst wenn dein Partner "NEIN" schreit und mit den Beinen strampelt, werden ihr spätestens 3 Jahre danach geschieden. Und da ihr vermutlich in Gütergemeinschaft gelebt habt, ist natürlich das Haus (wenn es nicht in die Ehe mitgebracht wurde oder ein Erbteil war) zur Hälfte das deine, die Rentenanwartschaften werden ausgeglichen, das Vermögen aufgeteilt.

Ich weiß nicht, wie deine Kinder eure Beziehung empfinden. Auch in dem Alter kann eine Trennung der Eltern ein Schock sein. Aber es könnte auch sein, das deine Kinder sagen: Na endlich, Mama! Schön, das du dich endlich traust, dieses Trauerspiel zu beenden.

  • (24) 30.06.18 - 14:10

    Danke euch allen für diesen " notwendigen Tritt in den Hintern" . Es ist mir fast peinlich, dass ich mich so bequatschen und manipulieren lasse. Keine Ahnung warum, vielleicht bin ich zu brav erzogen oder möchte irgendwie immer alles richtig machen. Deshalb auch mein unabänderlicher Wunsch mich im gegenseitigen Einvernehmen zu trennen.

    • (25) 30.06.18 - 14:23

      Verabschiede dich von diesem Gedanken und denk stattdessen an all jene Momente, in denen er über deinen Kopf hinweg bestimmt (hat).
      Er will keinen "Fremden" ins Haus lassen, putzt aber (so vermute ich zumindest) selbst nicht, er gönnt dir nicht mal ein paar Tage Ruhe, sondern verantstaltet Terror...alleine Letztgenanntes wäre für mich schon ein Grund, die Koffer zu packen.
      Du bist finanziell gut aufgestellt, gehst nicht am Stock, deine Kinder sind alt genug.
      An deiner Stelle würde ich mich jetzt einfach nach einer Wohnung umsehen, ohne das "an die große Glocke" zu hängen und parallel einen Anwalt aufsuchen. Sollte dein Mann der Scheidung nicht zustimmen, dauert es halt drei- statt ein Jahr, aber das ist meiner Meinung nach das kleinere Übel.

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