Adoption nach evtl. Ehe

    • (1) 09.07.18 - 20:28

      Hallo zusammen!

      Ich bin fast im 7. Monat schwanger und nicht verheiratet.

      Wenn mein Freund und auch Kindsvater und ich mal heiraten sollten, muss er sein eigenes dann adoptieren oder wie läuft das?

      Hat jemand damit Erfahrung und kann mir die Frage beantworten?

      • Hallihallo,

        Sofern er die Vaterschaft anerkannt hat, und das gemeinsame Sorgerecht geregelt ist, muss er muss ein Kind nicht adoptieren.

        😊

        • Noch haben wir weder die Vaterschaft anerkannt noch das gemeinsame Sorgerecht beantragt. Werden wir aber nächsten Monat machen.

          Ich dachte immer, er müsste sein Kind adoptieren

      (4) 09.07.18 - 20:32

      Ja, wenn alles geregelt ist, muss er nicht adoptieren... ihr könnt euch vorher Gedanken wegen dem Nachnamen machen, das ist einfacher als den bei der Hochzeit dann zu ändern...

      • (5) 09.07.18 - 20:37

        Namensänderung bei der Hochzeit ist auch absolut kein Problem.

        • (6) 09.07.18 - 20:56

          Ich kenne mich da nicht so genau aus, bin ohne Kinder verheiratet, aber meine Freundin hatte hin und her überlegt eben weil die Hochzeit angedacht war.. es ist zwar Lein Problem, aber die Formulare und so weiter muss ja doch neu ausgefüllt werden...

    (11) 09.07.18 - 20:37

    Wir wollten erst seinen nehmen, aber hab mich umentschieden. Da ich ja mit dem Kind zum Kinderarzt fahren werde und so weiter.
    Da ich dann einen anderen Nachnamen haben werde als mein Kind, müsste ich mich immer erklären, warum es so ist

    (18) 10.07.18 - 09:14

    Das ist nicht wahr. Du musst beweisen dass du die Mutter bist. Also beim ersten Kinderarzt Besuch die Geburtsurkunde dabei haben und bei allen anderen formellen Angelegenheiten ist das eben auch so. Ist schon ein wenig nervig. Beim jugendamt haben die mir damals davon abgeraten den Namen vom Vater zunehmen.
    Meine Freundin hat es so gemacht und würde es gerne wieder rückgängig machen, aber das geht leider nicht so einfach.

    • (19) 10.07.18 - 09:28

      Und dann fragen die Ärzte "oh warum heißen Sie denn anders als ihr Kind, ist es vom Postboten?" mit uninteressant meine ich lediglich, daß es niemanden interessiert wenn die Mutter Müller heißt und das Kind Krause 😉

      • (20) 10.07.18 - 12:46

        Genau so...
        Ich meinte damit nur, dass es schon anfangs interessiert warum das so ist. Und die Ärzte Bescheinigungen benötigen, wie die Geburtsurkunde. Ist eben so.
        Und wenn sie sich beim jugendamt informiert, wird sie dieses aber alles mitgeteilt bekommen.

    Wo lebst Du?#schock
    Meine Töchter haben den Nachnamen ihres Vaters. War eine ganz bewusste Entscheidung meinerseits weil ich einen eher unschönen Nachnamen habe und weil die Vornamen der Mädchen zum Nachnamen des Vaters besser passen als zu meinem. Ich hab es weder bereut, noch würde ich es je anders machen. Noch nie musste ich irgendwo "beweisen", dass ich die Mutter der Mädchen bin. Und zu "anderen formalen Angelegenheiten" muss man die Geburtsurkunde auch dann mitbringen, wenn man den Nachnamen mit dem Kind teilt. Als ich bspw. für meinen Sohn, der nicht der Sohn meines Partners ist, ein Sparkonto eröffnete, musste ich diese tatsächlich mitbringen, obwohl mein Sohn genauso heißt wie ich... Und die Negativbescheinigung vom Jugendamt ;-)

    Mein Partner und ich haben uns übrigens bewusst gegen eine Heirat entschieden. Wir brauchen keinen Wisch mit zwei Unterschriften drauf um uns "enger verbunden zu fühlen". Wir haben zwei gemeinsame Kinder. Nichts verbindet zwei Menschen mehr als dieser Umstand. Selbst wenn mein Partner und ich uns mal trennen sollten, bliebe unseren Kindern der Nachname des Vaters erhalten und ich sehe da überhaupt keine Probleme. Man ist ja nicht weniger miteinander verwandt, nur weil wir unterschiedliche Namen tragen :-)

    • Doof ist es halt, wenn die Beziehung zum Vater der Kinder nicht hält. Dann hat man ggf. 20 Jahre lang dem seinen Namen am Briefkasten stehen, weil die Kinder den haben und auch mal Post ans Kind gerichtet wird. Selbst, wenn die Kinder den Vater seit Jahren nicht gesehen haben.

      Und manche Ärzte sind schon penetrant und verlanden IMMER eine Urkunde. Auch in der Notaufnahme mit Kind mit Platzwunde. Und Anmeldung für die Kita, die Schule etc.

      • In der Notaufnahme mit einer Platzwunde wird doch keine Urkunde verlangt, auch nicht beim normalen Arzt.

        Woher hast du das denn?

        Und bei Routineuntersuchungen hat man ja das u-Heft dabei und da steht in der Regel eine Info über die Mutter und die Geburt.

        • Wenn es um einen Vater mit anderem Namen geht, steht der nicht im U-Heft. Hier verlangen Kinderärzte und Notaufnahme entsprechend von einem Vater mit Kind immer einen Nachweis, was einfach nur lästig ist. Und auch eine Kita wird sich hüten, ohne Unterschrift einen Vertrag abzuschließen oder auch nur die Zeiten zu ändern - weil es echt Ärger geben kann, wenn beide Eltern das Sorgerecht haben, aber nur einer dafür unterschreibt. Auf einmal steckt man im Rosenkrieg, weil Mama das Kind ne Stunde länger in der Kita lassen will als Papa.

          • Man muss in Kitas immer zu zweit unterschreiben, nur eine Voranmeldung geht mit einer Unterschrift.

            Das hat mit den Nachnamen nichts zu tun..

            "Wenn es um einen Vater mit anderem Namen geht, steht der nicht im U-Heft."

            Es ging doch jetzt um die Mutter.

            Und wenn man zum Arzt geht, hat man die Krankenkassenkarte dabei. Ich kann da wenig aus Erfahrung sprechen, der Vater meiner Kinder kümmert sich so gut wie nie und geht dementsprechend auch nicht mit ihnen zum Arzt, aber das habe ich im Freundeskreis noch nie mitgekriegt, dass bei Vätern eine Urkunde verlangt wurde. Auch nicht bei unterschiedlichem Namen.

            Richtig ist, dass nach Sorgerechtsverhältnissen gefragt wird, wenn wichtige Sachen wie Impfentscheidungen anstehen. Aber für eine Platzwunde braucht man sicherlich keine Geburtsurkunde.

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