update, psychologen hier?

    • (1) 03.08.18 - 12:18
      trennung und kind

      Hallo nochmal,

      erstmal danke für Eure Meinungen.

      Ich habe gestern mit meinem Mann gesprochen und ihm gesagt, dass ich nicht möchte, dass unser Sohn später seine Kinder so behandelt und das ich mich auch um der Psyche unseres Sohnes von ihm trennen möchte.

      Er fing darauf an zu behaupten, dass er gar nicht so schlimm sei, dass er ganz tolle Sachen mit den Kinder macht und sie motiviert.... Das ich ja auch diese und jene Sachen falsch machen würde und so weiter. Aber ein Hauptargument von ihm war.

      "Ach und Du denkst es ist gut für die Psyche, wenn die Jungs NICHT mit beiden Eltern aufwachsen"

      Ich weiß, und das ist mein Problem, es ist eine Gratwanderung. Natürlich wäre es am besten Mutter-Vater-Kind(er).. Ich bin auch der Meinung, dass wenn sich die Eltern irgendwie vernünftig trennen und der Vater sich kümmert und für sein Kind da ist, es nicht so viel Schaden anrichtet, als wenn die Väter abhauen und noch nicht mal Unterhalt zahlen, warscheinlich machen das viele um die Frau zu bestrafen...

      Er leidet mal wieder und will es nicht wahr haben. Ich sagte Ihm auch, dass er mich ständig bedrängt und er meinte, das wäre wichtig, dass wir mal kuscheln. Das ich das seit jahren nicht mehr möche, ist ihm schlicht nicht begreifbar, denn er findet sich ja toll.

      Wie komme ich da nur raus?

      LG

      • Ist eine räumliche Trennung auf Zeit bei euch vorläufig machbar?

        • (3) 03.08.18 - 12:41

          Hallo, ja das haben wir die letzten Monate versucht, dass er immer ca 1 Woche da ist und dann wieder 1 Woche weg, was sicher auch nicht ideal ist. Da ich die ersten 3 Wochen der Ferien noch arbeiten musste, war es nötig, dass er die Kinderbetreuung übernimmt.

          Das muss ich mir jetzt auch anhören, dass er mich ja überall unterstützt und mir nichts rech machen kann... und dass er mich noch mehr unterstützen kann. Ich habe Ihm auch gesagt, dass er doch mal sehen soll wie das bei ihm und seinem Vater war. Der hat wohl auch nur rumgebrüllt und war ansonsten arbeiten.
          Mein Mann hat ihn jahrelang gehasst und macht es mit seinen Kindern auch so. Aber für ihn ist es nicht dasselbe.

          Er glaubt mir nicht. Ich sagte er solle doch mal einen Psychologen fragen, was der dazu sagt. Er weiß aber alles besser.
          Und er hält mir dann vor, dass ich so empfindlich wäre und immer an ihm rummeckern würde. Ich bin sicher nicht perfekt und mache Fehler, aber wenn ich dann doch mal ungerechtfertigter Weise zu laut werde, was vielelicht 1 x im Jahr vorkommt, dann kann ich mich auch entschuldigen.

          LG

          • Hallo,

            Ich erinnere mich nur noch halb an den voran gegangenen Post von dir. Habe jetzt aber leider keine Zeit mir das noch einmal genau durchzulesen.

            Was du jetzt aber hier schreibst, erinnert mich ein wenig an meinen Mann.
            Er wurde zu gewisser Zeit auch recht cholerisch, schrie viel rum und sagte ähnliche Sätze wie du sie hier wiederholst.

            Das soll kein Angriff sein, aber hast du dich selbst mal reflektiert?

            Ich war damals zu einem großen Teil selbst Schuld an dem Verhalten meines Mannes. Habe ihm zu viel abverlangt und er konnte mir in der Tat vieles nicht recht machen (das habe ich damals überhaupt nicht so gesehen).

            Mit der Zeit erst Verstand ich welche meiner blöden Verhaltensmuster, die ich unbewusst an den Tag gelegt habe, mein Mann erst sehr lange Zeit geduldet hat und es dann später eben so aus ihm herausgeplatzt ist.

            Vielleicht hilft dir das ein wenig?

            LG

            • (5) 03.08.18 - 13:01

              Hallo,

              ja er behauptet ich wäre schuld dran. Aaaaber, die ersten beiden Jahre lief alles super bei uns. Irgendwann ist er ausgerastet weil ich sein Rad in den Keller gestellt habe. Er hatte vergessen ein Schloss zu besorgen und ich wollte verhindern, dass es geklaut wird. Er hat mich daraufhin so angeschrien, dass mir hören und sehen verging. Ich reagiere auf so etwas mit "Abstand". Ich gehe raus an die frische Luft und bin halt mal ein paar Stündchen beleidigt. Dann fing er irgendwann an, das Kind (2 Jahre) anzuschreien, weil er den Schrank von Ikea nicht aufgebaut bekam oder weil er kochte und ein Kind um die Ecke kam und eine Frage stellte....
              Ich mag meine Seiten haben, ja. Aber ich versuche fair und höflich zu bleiben. Und mit verlaub. Wenn mein Mann den ganzen Tag zu Hause ist und es nicht schafft den Tisch abzuwischen, dann sage ich eben sowas wie. "ich finde, wenn ich arbeiten gehe und ihr alle frei habt, könnt ihr auch mal den Tisch abwischen"... Dann sagt er immer, er würde doch so viel machen.

              LG

              (6) 05.08.18 - 17:37

              Ich finde deinen Rat ziemlich merkwürdig. Du bist schuld daran, dass dein Mann ein choleriker ist? Den Schuh würde ich mir nicht anziehen wollen. Wenn ein erwachsener Mensch ein Problem hat, sollte er das ohne Geschrei kommunizieren können.
              Und vor allem ging es in dem ersten Thread der TE vor allem darum, dass der Mann das Kind anschreit. Und das kann doch wirklich nichts dafür, dass der Vater jähzornig ist.
              An die TE: ich würde dir raten, Unterstützung zu suchen. Irgendetwas muss geschehen. Ob das Trennung ist oder dein Mann sich professionelle Hilfe sucht, musst du entscheiden. Für ein Kind ist es gewiss nicht schön, täglichem Geschrei ausgesetzt zu sein. Lass dir von deinem Mann nicht einreden, dass du dem Kind schadest, er ist es!

      Geh oder setz ihn vor die Tür. Mach einen Termin beim Jugendamt, ich denke, da bekommst Du Anlaufstellen.

      LG

      Hallo,

      Ich kann dir dazu sagen, dass man andere Menschen nicht ändern kann, nur sich selbst. Ich verstehe was du dir wünschst, es wird aber njcht so laufen, dass dein Mann zum Therapeuten geht und such so sbdert, wie es für eure Familie wichtig wäre aus deiner Sicht.

      Seid ihr bereit zu einer Familientherapie? Da können die Wünsche von allen besprochen werden und moderiert diskutiert werden. Auch von euren Kindern. Je nach notwendig auch mal mit euch als Paar gemeinsam. Und falls alles njcht hilft, kann so gut eine Trennung begleitet werden. Für die Kinder wäre es sicher so unterstütztend.
      Liebe Grüße,
      Pixi

      Ich kann dir aus Erfahrung sagen es ist sinnvoller sich zu trennen als eine kaputte Ehe aufrecht zu erhalten, was hast du davon wenn du mehr oder weniger gut mit ihm nebeneinander her leben kannst? Deine Junge/Jungs sollten ein gutes männliches Vorbild haben das haben sie durch ihn offenbar nicht. Ich würde mir mit den Kindern eine Wohnung suchen und alleine neu anfangen bevor ihr alle schaden davon trägt weil es so nicht geht.

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