Familienfeier - Hochzeit

    • (1) 10.08.18 - 22:35
      Anonym60

      Ich möchte heute lieber anonym bleiben. Also nächstes Wochenende heiratet mein Sohn aus erster Ehe und mein Mann wird mich nicht begleiten, das weiss ich seit Februar seit ich weiss dass mein Sohn heiraten wird. Wir haben endlose Diskussionen geführt, aber mein Mann bleibt dabei, er will aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht mit. Irgendwann muss mein Sohn eine Bemerkung über den Krankenstand meines Mannes losgelassen haben das ist aber schon lange her, mein Mann gab meinem Sohn Tipps wie er in seine Firma kommen kann, hat die nicht genutzt, und mein Sohn hat regelmäßig Einladungen zum Geburtstag meines Mannes kurzfristig abgesagt auch zu meinen Geburtstagen. Aus irgendwelchen Gründen können sich beide nicht riechen. Ich hab meinen Mann wer weiss wie oft gebeten für mich ein paar Stunden auf die Zähne zu beissen und mich auf die Hochzeit zu begleiten. Wie oft haben wir deswegen gestritten, ich bin wer weiss wie oft deswegen ausgeflippt, und habe alles in Frage gestellt und hab schon oft über Trennung nachgedacht. Ich bin psychisch am Ende war bis vor drei Wochen 6 Wochen stationär in der Psychiatrie weil mich das so sehr runtergezogen hat und noch runterzieht. Ich darf das Thema Hochzeit gar nicht anschneiden davon will er gar nichts mehr wissen,er ist nicht umzustimmen also das kann ich ganz vergessen, hab ich monatelang versucht, nichts mehr zu machen. Ich finde es ziemlich unfair was er da mit mir macht, ich tue alles für ihn begleite ihn mit zu seiner Mutter die in Bayern lebt und in einem Pflegeheim ist, sie ist dement ist jedesmal sehr anstrengend aber ich mache es. Unsere Beziehung hat dadurch einen Knacks abbekommen, wie es weitergehen soll weiss ich ehrlich gesagt nicht. Er fühlt sich ausgenutzt da er mich mit dem Auto fährt wenn ich einen Termin habe, ich habe kein Auto und fahre selbst auch nicht, wir wohnen auf dem Land und da ist es mit den Busverbindungen nicht so doll. Er bezeichnet sich als mein Taxi und ich muss regelmässig fast betteln dass er was für mich tut. Das ist doch eigentlich in einer Ehe selbstverständlich oder sehe ich das falsch? Ich bin bereits berentet auch aus psychischen Gründen und wegen Rückenproblemen und mache den Haushalt alleine er macht gar nichts ich mach da eigentlich alles für ihn.
      Ich weiss jetzt nicht mehr was ich tun soll wegen der Hochzeit mir geht es jeden Tag schlechter je näher es drauf zu geht, hab noch weniger Antrieb, Magenschmerzen, Depressionen und Selbstzweifel. Ich bin für jede Meinung dankbar.

      • Ich halte viel davon auch in einer Beziehung ein selbstständiger Mensch bin.
        Wenn dein Mann nicht will, dann will er nicht. Lass es laufen. Ist halt so.
        Mach dich unabhängig!

        Warum ist escape dir so wichtig das er mitkommt? Die beiden mögen sich nicht. Dein Sohn wird sich vielleicht sogar mehr freuen das du alleine bist als wenn dein Mann dabei wäre.
        Ich musste jemanden auf meiner Hochzeit haben den ich gehasst habe und auf den Fotos auch noch glücklich lächeln. Was wäre es schön gewesen ohne ihn. Genieß die Feier ohne ihn. Wenn er mitkommen würde wäre er unglücklich und das würdest du wissen und merken, dass würde dir die Feier versauen und das würde deinem Sohn auffallen.
        Ich finde das seine Gründe nachvollziehbar sind.
        Und bei den anderen Sachen würde ich ohne diesen Ärger überlegen was dich stört und dannen Konsequenzen ziehen. Willst du das er dir im Haushalt hilft? Dann sag es ihm. Aber nicht weil du sauer bist das er nicht mitkommt.

        Ich kann dich gut verstehen. Ich finde als Partner muss man auch mal Sachen machen, auf die man vielleicht nicht so Lust hat. Und als Ehemann sollte er dich auf jeden Fall zur Hochzeit deines Sohnes begleiten. Es hört sich so an, als würde eure Beziehung wie von dir geschrieben, ziemlich am Ende sein. Ich würde die Beziehung zu deinem Mann mit Ihm bereden und versuchen deine Gefühle klar zum Ausdruck zu bringen. Alles Gute Mark

        • (5) 10.08.18 - 23:28

          Der Meinung kann ich mich nur anschliessen, man muss in einer Beziehung nun mal manchmal in den sauren Apfel beissen, tue ich ja auch. Mein Mann hat volle drei Jahre mit seiner Exfrau vor Gericht um sehr viel Geld also Unterhalt, Zugewinnn gestritten, ich hab immer zu ihm gehalten, hab ihn zu allen Anwaltsterminen und Gerichtsterminen begleitet, manchmal hätte er es ohne mich gar nicht geschafft, er war teilweise so fertig deshalb, konnte zeitweise deshalb nicht arbeiten gehen. Dann haben ihn noch seine Kinder verklagt, ich hab auch da zu ihm gestanden, Ich habe das ganz selbstverständlich gemacht und ohne jeden Zwang.Jetzt wäre der Zeitpunkt mit entgegen zu kommen und dass er jetzt zu mir steht. Aber die Beziehung hatte schon einen Knacks vor der Ankündigung der Hochzeit, keine Ahnung wie es dazu kommen konnte, ich war mir immer sicher ein zweites Mal passiert mir das nicht, ich will eigentlich auch gar keine Trennung.

      Hallo!

      Dein Mann hat den verständlichen Wunsch nicht mitzukommen, weil er sich mit deinem Sohn nicht versteht. Das ist total okay so, und es sind sicher genug Leute da, die du kennst.

      Ich finde es erschreckend, dass du deswegen meinst, dass du in die Psychiatrie musstest. Ihr hattet Meinungsverschiedenheiten, in denen du hättest einlenken müssen, das ist aber kein Auslöser für so schwere Depressionen. Die waren schon vorher da, und wenn der Streit was bewirkt hat, dann hast eher du dich hinein gesteigert. Eben weil du nicht akzeptieren willst, dass es okay ist, wenn dein Mann nicht mitgeht.

      Ich kann auch verstehen, dass deinen Mann die Taxidienste echt nerven. Wie oft passiert das? Wie lange muss er dann warten oder hin und her fahren, um dich wieder zu holen? Was tust du, um die Situation zu ändern? Gibt es einen konkreten Grund, warum du nicht fährst?

      Du hast dich selbst abhängig gemacht. Du brauchst ihn zum fahren, als Begleitung zur Familienfeier, und er empfindet das als Belastung, dass du ohne ihn kaum lebensfähig bist. Er würde auch zurecht kommen, wenn du nicht kochst oder putzt. Aber du kommst nicht klar, wenn er dich nicht fährt, und steigerst dich wegen der Hochzeit so massiv in deine Depressionen hinein.

      Ja, es ist eine Belastung, wenn man so verantwortlich gemacht wird für das Leben eines anderen Erwachsenen.

    • Bitte lass es.
      Dein Sohn und dein Mann werden dankbar sein.

      Ich habe aus gesellschaftlichen Zwang die Lebensgefährtin meines Schwagers zu meiner Hochzeit einladen müssen und habe bis zuletzt gehoft, dass sie fern bleibt. Aber leider ist sie gekommen und hat mit diversen Aktionen mir einen sehr üblen Beigeschmack an meiner Hochzeit beschert. Und wie ich erfahren habe, würde sie von meiner Schwiegermutter bekniet zu kommen.... weil das macht man so.
      Es gab hier also zwei Menschen die sich absolut nicht leiden können und wir würden beide gezwungen etwas zu tun es wir nicht wollten uns es ist mächtig nach hinten los gegangen. Die Tragweite war meiner Schwiegermutter scheinbar nicht bewusst, denn aus diesem ganzen Mist ist extremer Familienstreit entstanden, so dass man sagen kann, sie ist in zwei Teile gebrochen.

      Was ich dir damit sagen will. Da sind zwei Menschen die sich nicht leiden können. Du musst nicht verstehen warum und wieso ... denn manchmal sind die Dinge wie sie sind. Du musst nur akzeptieren dass es so ist. Es hat nichts mit dir zu tun. Es geht um die beiden. Also akzeptiere das und hör auf auf heile familienwelt spielen zu wollen wo sie eben nun mal nicht ist.

      Dein Sohn soll ernst gemeinte Glückwünsche bekommen ... bitte denke doch an seinen Tag. Dein Mann würde alleine mit seiner Mimik viel zerstören. Also bitte... lass es sein und geh dort alleine hin.

      • Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! 👍🏻

        (9) 10.08.18 - 23:57

        Da ist sowieso nichts mehr zu machen, natürlich gehe ich alleine hin. Du hast vollkommen recht ich muss es einfach "nur" noch akzeptieren, was mir noch nicht ganz gelungen ist. Das ist tatsächlich eine Sache zwischen den beiden, und egal ob ich es verstehe oder nicht es ist der schönste Tag von meinem Sohn und den will ich nicht versauen. Ich wäre nur sehr gerne dort zu zweit aufgetaucht.

        Du hast Recht. Man muss sich von dem "aber was werden die Leute sagen" lösen. Das steht nämlich meist dahinter, dass man Dinge tut, die man tief im Inneren gar nicht will.

        LG

    (11) 11.08.18 - 00:34

    >>>er will aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht mit.<<<

    Nicht dein ernst, oder?

    • (12) 11.08.18 - 01:02

      Die "Vorfälle" weswegen mein Mann nicht mit auf die Hochzeit gehen will sind als Gründe für mich nicht nachvollziehbar, das heißt nicht Grund genug um fern zu bleiben. Ich bin immer noch der Meinung egal was war er hätte es ein paar Stunden aushalten können wir alle müssen mal Sachen machen die wir eigentlich gar nicht gut finden ich auch

      • Du bist aber nicht das Maß der Dinge.

        Bei dem Theater, das du deswegen seit Februar veranstaltet hast (endlose Diskussionen geführt, oft haben wir deswegen gestritten, ich bin wer weiss wie oft deswegen ausgeflippt, hab schon oft über Trennung nachgedacht, war bis vor drei Wochen 6 Wochen stationär in der Psychiatrie) , hätte ich vermutlich auch auf stur geschaltet.

        Steigerst du dich öfter derart übertrieben in Dinge rein und machst so viel Drama?

        Wenn dude sauer auf deinen Mann bist deswegen musst du auch sauer auf deinen Sohn sein. Der ist anders der schlechten Beziehung mindestens genau so Schuld und somit auch an der Situation.
        Und ich finde es unglaublich gemein deinem Mann jetzt, deswegen vorzuwerfen du hättest ihn ganz selbstverständlich unterstützt. Wenngleich durch es jetzt als Vorwurf und Druckmittel nimmst war es nicht selbstverständlich sondern du will jetzt das er das macht was du willst egal ob es Sinn macht oder nicht.
        Wenn du deswegen in der Klinik warst hattest dz dort auch Betreuung. Was wurde dir das gesagt?

        Ich hab eher das Gefühl, als wenn es dir um das Aufwiesen von Gefälligkeiten geht.

        Du musst doch nicht alles tun undachen und ihn überall hin begleiten. Da kann er dich genauso wenig zwingen. Du solltest nur das tun, was Du wirklich möchtest und wohinter Du stehen kannst. Also ich hab längat damit aufgehört, immer nur ja zu sagen. Deswegen geht es dir vermutlich auch so schlecht. Dein Mann macht eventuell genau das, was Du nicht kannst. Hinter sich stehen.

        Und begutachten mal den Istzustand. Was nützt es. Er wird nicht mitkommen und Du machst Dich fertig und eure Beziehung leidet. Am Ende für nix. Freu Dich auf die Hochzeit. Mal dir im Kopf die schönen Dinge aus.

        Das wird bestimmt ein toller Tag. Wenn Du aber Ende nur als Trauerkloß dasitzt, hat keiner was davon.

        Alles Liebe

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