Rauchen aufhören Baby

    • (1) 18.08.18 - 12:32

      Mein Partner und ich haben festgelegt: wenn ich schwanger bin, hören wir beide sofort auf zu rauchen. Nun ist es so und ich habe für mich festgelegt, nicht mehr zu rauchen und das getan. Ihm fällt es schwer. Er hat es aber seit 5 Monaten nicht einmal ernsthaft versucht.
      Nur habe ich mir geschworen, dass ich keinem schwer Rauchenden mein Baby in die Hände gebe. Er erzählt mir immer wieder es wäre ja so schwer, erkönne ja nicht einfach so. Dafür habe ich ja irgendwo vollstes Verständnis. Aber dass man sich in 5 Monaten nicht SEINE Therapievariante raussucht finde ich unmöglich. Und nun habe ich gesagt entweder er sucht sich eine Variante oder ich ziehe aus wenn das Kind kommt.
      Das wäre das schlimmste für mich. Aber ein Partner der 1 Schachtel am Tag raucht .... es riecht mir so schon viel zu extrem. Das schlimmste ist auch, dass seine Mama ihn immer in Schutz nimmt und sagt er müsste das entscheiden, wann er aufhört (aber er REDET seit 2 Jahren davon dass er das eigentlich will) und er hat mir letztens nachdem er etwas mehr Alkohol getrunken hat weil wir lange gequasselt haben, gestanden, dass er für das Aufhören nicht selbst die Verantwortung übernehmen möchte und unter Druck gesetzt werden WILL. Aber wenn er nüchtern ist ist davon keine Rede und er beschwert sich über mein ständiges Gemeckere und seine Mama stellt sich dann hinter ihn und greift mich mit an, wenn sie es mitbekommt. Wie würdet ihr denn mit sowas umgehen!? Ich will ihm helfen, aber fühle mich langsam überfordert.

      • Hallo,

        wir haben Ende Januar meine Schwangerschaft festgestellt. Ich hatte vorab aufgehört, mein Ehemann ca. Ende April - genau weiß ich es nicht mehr.
        Aber er hat es wirklich gewollt. Ausschlaggebend war auch, das Zigarette und Baby/Kinderwagen etc. in seiner Vorstellung nicht zusammen passen. Und die Tatsache, dass er auch über Nacht im Schlaf Giftstoffen die Schlafzimmerluft "ausdünstet" - dann hätte unser Baby nicht im Schlafzimmer bei uns schlafen können, denn das erhöht die Gefahr für SID.

        Meine Mom raucht auch ca. eine Schachtel am Tag - aber trotzdem werde ich ihr ihr Enkelkind in die Arme geben. Alles andere würde ihr das Herz brechen. Unser Verhältnis ist nicht einfach, aber das könnte ich nicht. Falls sie nicht selbst drauf kommt, sich die Hände zu waschen oder nicht unmittelbar vor Babykontakt zu rauchen, kann ich sie ja drum bitten.
        Aber das ist natürlich ein geringerer Kontakt, als ein Vater ihn hat :(

        Warum willst Du denn ausziehen? Raucht dein Partner im Haus? Oder möchtest du aus Wut ausziehen?

        LG Mahoney

        • "Giftstoffe in die Schlafzimmerluft ausdünstet" #augen...

          Nein, ich versuche es momentan als Drohung zu verwenden und überlege es zur Not mal für ein Paar Tage wahr zu machen. Er raucht halt 1Päckl am Tag und wenn man ihn gar nicht bremst auch mal 2..... Seine ganze Kleidung riecht so schlimm, dass mir davon oft übel wird und ich möchte das dem Baby nicht antun.... =(
          Zumal er der einzige ist der sich das Rauchen nichtmal für 5h verkneifen kann, den ich kenne. Er schafft es trotz bitte ja nichtmal unmittelbar vorm schlafen gehen nicht zu rauchen und ich finde es so fürchterlich #zitter
          Wie kann man jemandem helfen, der so starken Suchtdruck fühlt? #schmoll
          Wenn er 8h nicht raucht schwitzt er und wird kreidebleich... ich mache mir auch Sorgen um seine Gesundheit und überhaupt finde ich es scheiße. Bloß ich will nicht, dass er das Baby noch mit diesem Megamief krank macht. Third hand smoke #zitter

          • Verstehe ich vollkommen aber du hast ihn so rauchend kennen gelernt, es so akzeptiert und ein kind mit ihm gezeugt. Letztendlich könnte man sagen "selbst schuld"
            Dir bleibt letztlich nur,ihn ins gewissen zu reden oder deine Konsequenzen zu ziehen.
            Ich könnte mit einem Raucher nie bett und Tisch teilen, ich bin Nichtraucher.

        Und was ich auch nicht will.... wenn er nicht rauchen kann, wird er aggressiv =( Das heißt er wird richtig gemein, seine Stimme sehr rau und gestresst und ich will das nicht für mein Kind. Ich hoffe ja immernoch auf seine Säuseleien er höre ja auf, irgendwann mache er das schon, aber ich würde ihm gern hilfe verschaffen, dass irgendwann eher ist als später... =(
        Weil ich würde ihm wahrscheinlich wirklich mein Kind nicht nach direkt gerauchter Kippe in die Hände geben. Das finde ich unmöglich....
        Wie kann man ihm aufhören helfen? Schocktherapie? Keine Ahnung

    Solange er sich die Hände wäscht und draussen raucht sehe ich da kein Problem.
    Und ja, das Baby darf auch im Schlafzimmer schlafen.
    Es muss ja nicht direkt neben dem Papa liegen.
    Ich bin total für eine rauchfreie Umgebung.
    Ich habe mit dem positiven Test nach über 14 Jahren das Rauchen aufgehört.
    Mein Mann nicht.
    Na und?
    Er achtet auf die o.g. Dinge. Das reicht.
    Er ist der tollste Papa und Ehemann der Welt.

    Ich finde du übertreibst maßlos und machst euch das Leben schwer. Du möchtest dich trennen weil er noch nicht aufgehört hat?

    Das muss ich nicht verstehen. Wenn man von vornherein einen rauchenden Partner ausschließt, und sich einen Nichtraucher sucht ist das etwas anderes.
    Aber ihm jetzt deswegen mit Trennung bzw Auszug zu drohen find ich echt der Knaller.


    Mein Mann wollte auch schon oft aufhören und um seiner Gesundheit willen würde mich das sehr freuen.
    Aber er muss es von selber wollen. Jegliches unter Druck setzen würde nicht funktionieren.


    Sag ihm dass er sich dann wenigstens immer die Hände waschen soll. Von mir aus auch mundspray oder ähnliches nutzen soll.


    Oder gibt es einen anderen Grund und du schiebst das nicht eingehaltene Versprechen vor. LIEBST Du ihn noch?

    • Du verstehst mein Anliegen nicht. Ich fänd es furchtbar wenn er es bis zur Entbindung nicht schafft. Er will von MIR dass ich Druck mache. Einige nehmen ihn aber in Schutz und er sich selbst auch in Suchtmomenten. Ich fühle mich überfragt. Ich drohe ihm Auszug an und überlege ob das als Schocktherapie funktionierte. Aber Trennug kommt deswegen nicht in Frage.

      Ich will dass es aufhört, weil er meint er will.
      Er will dass ich für ihn streng bin und die Verantwortung dafür nehme.
      Ich brauche Tipps.

      PS: Bitte 2mal lesen, damit man den Kontext versteht, sonst fragen

      • Wenn er es wirklich wollen würde würde er es von sich aus machen. Einem erwachsenen Menschen zu drohen finde ich absolut affig und kindisch.
        Noch affiger finde ich zu drohen und es dann nicht durchzuziehen.

        Aber es ist doch nunmal so. Auch wenn er will das man ihm Druck macht. Er muss es trotzdem von alleine schaffen. Solche Drohungen fände ich persönlich echt übel. Wenn mein Mann mir so drohen würde....dann hätten wir unseren ersten Ehekrach....Aber das ist natürlich nur meine Meinung.
        Ich mein das ja nicht böse.
        Aber wir können dir schlecht helfen....dein Mann muss es tatsächlich selber schaffen. Und zur Not musst du für dich einen Weg finden damit umzugehen .

        Entweder gelassener werden und gewisse Regeln fordern wenn das Kind da ist.
        Oder ausziehen. Und dieses für ein paar Tage ausziehen...ach ich weiß nicht. Ich finde das so ein hartes Mittel dem Vater das Kind zu entziehen. Nur weil er raucht. Natürlich ist rauchen nicht toll... Aber wenn er sich an die Regeln hält...?
        Aber du musst es natürlich selber wissen.
        Ich würde meine Energie lieber in eine andere Richtung stecken.
        Ihr werdet bald ein Kind kriegen. Das ist eine tolle Erfahrung . Und die ersten Tage waren so magisch für uns als Familie. Wenn ich daran zurück denke kriege ich immer noch Herzchenaugen.
        Da hätte ich einen Teufel getan und meinen Mann angemeckert weil er noch raucht und nur Stress gemacht.

        (Wie gesagt. Hände waschen etc muss sein)
        Aber das musst du im Endeffekt selber wissen.
        Alles Gute.

        Er wird nur dann aufhören können, wenn ER es WILL.
        Druck von dir nützt euch beiden nichts. Er wird trotzdem nicht aufhören und du deine letzten Nerven verlieren.

        Wenn ein neues kleines Leben nicht Grund genug sein sollte, sollte er sich ernsthaft Gedanken um sein Suchtverhalten machen.

        Er möchte gar nicht aufhören. Punkt.

        Lass dich nicht benutzen und dir die Verantwortung in die Schuhe schieben... er sagt irgendwann sicher: „ich konnte ja nicht aufhören, weil du mich nicht genug unter Druck gesetzt hast“.

        Alles Gute und viel Glück, dass er es doch noch kapiert

        Du hast doch geschrieben, dass du ausziehst wenn er es nicht schafft. Was das schlimmste für dich wäre. Also das war doch nicht nur als Drohung gemeint, damit hast du erklärt wie schlimm es für DICH ist.
        Und später hast du gesagt dass er will das du ihm Druck machst. Er wird es von ganz alleine aufhören wenn er es will.
        Ich glaube, du übertreibst ganz schön gerade. Dein geruchssinn ist gerade so intensiv und ich verstehe,dass es dich total anwidert, aber das legt sich auch wieder nach der ss.
        Stress dich damit jetzt nicht so. Soll er nur draußen rauchen und sich danach Hände, Gesicht waschen und die Zähne putzen. Das muss er auch alles auf sich nehmen wenn das kleine da ist.
        Mach dir nicht so einen Stress und genieße deine Schwangerschaft.
        Alles gute euch dreien.

        Dass er sich diesen Druck von Dir wünscht, hat er einmal - besoffen nach elend langem Gequatsche - gesagt und im nüchternen Zustand auch nicht wieder holt....
        Ich denke, er hat irgendwann nachgegeben und gesagt, was Du hören wolltest, sonst würde er auch nüchtern noch dazu stehen UND sich entsprechend verhalten.

        Ein Entzug (und er scheint ja sehr abhängig zu sein) funktioniert ausschließlich, wenn der Betroffene das WILL - nicht mit Druck und nicht mit haltlosen Drohungen. Lass ihn erstmal in Ruhe mit dem Thema, er weiß ja, wann Eure Kind in etwa geboren wird.

        Gruß
        W

(14) 18.08.18 - 13:46

Ich weiß es ist schrecklich. dieses verdammte rauchen macht mir das Leben auch zur Hölle. ich rauche schon lange, sehr lange, ich habe noch nie richtig aufgehört, nicht mal in der SS. Ich weiß das ist mies und ich weiß das alle über mich herfallen werden aber so ist es nun mal, ich komme nicht davon weg. ja, ich kann reduzieren, ich schaffte es während der SS auch tagelang keine zu rauchen und dann doch wieder 3 oder 4 Stück am Tag. Diese Gewohnheitskippen sind das Schlimmste. Abends nach dem Essen, Sommer, gemütlich auf der Terasse und den Sonnenuntergang genießen, ich konnte es nicht durchhalten . 😪 mein Mann hat nie was gesagt, was soll er auch sagen? ich bin groß, weiß selbst das es nicht gut ist. Genauso weiß es dein Mann auch. Er wird nicht aufhören wenn du ihm Druck machst. Sorry, das wird nicht funktionieren. Das wichtigste ist das du es geschafft hast, respekt und belasse es dabei. wenn das Kind da ist dann heißt es für dein nach dem Rauchen Zähne putzen. Hände waschen und umziehen, Raucher Klamotten draußen oder in einem Raum wo das Baby nie rein kommt. das macht schon viel aus und ja leider ist dann gemeinsames schlafen nicht von Vorteil, wir schliefen mit Baby im Wohnzimmer, mein Mann im Schlafzimmer, ich rauchte 3 am Tag, er 30. das ist halt dann auch ein Unterschied. Das würde ich meinem Mann sagen und erwarten das er sich daran hält. Jedenfalls ist rauchen schädlich, ja, das wissen wir alle und es gibt nix schön zu reden aber unter Druck und mit Zwang wirst du ihn nicht davon los bekommen.

  • Das Problem ist, dass er mich darum gebeten hat, ihm einen Druck zumachen, damit er aufhört. Er sagt er will keinen Druck, aber dann doch dass ich ihm welchen machen soll. Das hat er mir grinsend nach ein paar Schluck Alkohol erzählt. Er meinte er schafft es nicht alleine. Dann hat er geweint und meinte, dass er sich mit Zigaretten stark fühlt. Ich habe versucht ihn zu trösten. Das ging dann ganz gut.
    Ich weiß dass es ihn belastet. Ich will ihm wirklich helfen.
    Das Problem ist, was soll ICH denn noch machen? Mir fällt nix anderes ein als mit Androhungen Druck zu machen, einfach damit er irgendwelchen hat. Bloß als Nichtraucher mit nem Kettenraucher... das ist eklig. Und dann noch einem der jede Woche erzählt, er wolle ja aufhören, prinzipiell. Das Problem ist, dass er das mit dem Zähne putzen und so ja alles nicht macht... ich hatte ihm auch angeboten das zu tun. Aber er raucht non stop, wenn er raucht. Er hatte schon Nichtraucherphasen. Hatte 2 Wochen aufgehört. Dann auf einer Party eine Ausnahme gemacht, die dann zur Regel wurde.... Er will ja davon weg. Das sagt er öfters. Das er das ja gar nicht für das Baby will und so...
    Ich brauche einfach Rat von einer Frau, die Ihren Partner auch bei sowas erfolgreich unterstützt hat.

    Diese zynischen Kommentare könnt ihr echt lassen. Die gehen mir zuerst an der linken und dann der rechten Poseite vorbei ;D
    Mir ist es egal ob das wer "kindisch" oder sonstwie findet. Ich brauche nur Lösungen, der Rest ist für mich leider Müll.

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