Zu unreif für eigenen Sohn?

    • (1) 21.08.18 - 18:29

      Hallo zusammen,

      Ich (33) habe ein Problem, dass mich sehr belastet... ich bin seid 4 Jahren mit meinen Mann zusammen (2 davon verheiratet)

      Er (34) hat einen Sohn (10) aus einer früheren Partnerschaft (hat seine ex ihm Untergejubelt, sie hat gesagt nimmt die Pille und kaum war sie schwanger hat sie ihn vor die Tür gesetzt) sie hat auch noch 2 weitere Kindern von 2 anderen Männern wovon die eins abgegeben hat)

      Soweit so gut, er zahlt unterhalt (leider per Gehaltspfänung weil er vor 10 Jahren nicht zahlungsfähig war und sie sich nun nicht auf einen Dauerauftrag einlässt).
      Anfangs hat er seinen Sohn kaum gesehen... mittlerweile könnte er ihn sehen will aber oft nicht (mein Vorschlag: alle 14 Tage ist ihm zu oft.. dann will er lieber Nen Freund treffen o. seine Schwester, etc)
      Ich habe ihn schon sooft gesagt dass es den Eindruck macht ihm wäre sein Sohn egal... aber dem sei nicht so...

      Ich bin am Ende mit meinem Latein? Vllt hat ja noch jemand tipps

      • Hm... Ich verstehe dich. Aber meinst Du nicht, dass ist seine Entscheidung. Vielleicht hat er seine Beweggründe. Was sagt er denn? Ich würde mich da nicht so einmischen, gerade bei so einem sensiblen Thema. Es ist ja nicht Deine Aufgabe, ihn zu irgendwas zu bewegen.

        Lg

        ich finde das ist seine Sache und die Sache seiner Ex, sie müsste die jenige sein die Druck macht wenn sie möchte das er mehr mit seinem Sohn macht (vaterschaftstest gemacht??) Du hast ihm deine Meinung dazu gesagt, mehr kannst du wohl nicht tun. allerdings würde ich mir gut überlegen ob ich eigene Kinder mit ihm möchte wenn er jetzt schon seit 10 jahren keine Verantwortung für sein bereits exestirendes Kind übernehmen kann.

        • Die ex ist eh eine der alles egal ist, hauptsache der Unterhalt kommt und die kann feiern gehen.
          Ja vaterschaftstest hat er damsls gemacht.
          Angeblich ist sein sohn ihm wichtig - aber er will halt auch freizeit (sieht seine freunde nicht oft ca alle 2 monate)
          Meist liegen so 3 -8 Wochen zwischen den Besuchskontakten, das finde ich schon arg wenig.
          Ich war ein Trennungskind und mein vater fand es furchtbar mich nur alle 14 Tage zu sehen.

          • naja wie gesagt es ist eigentlich nicht feine Baustelle außer du möchtest eigene Kinder mit ihm, da würde ich wohl schon nochmal überlegen ob das mit ihm funktioniert. es ist schön das dein Vater dich öfter hätte sehen wollen aber nicht jeder hat er ist wie deiner. Manchen reicht 1 mal in 2 Monaten. verstehe ich auch nicht aber wie gesagt muss er wissen.

            "BER kann es denn angehen das die Erzieher es nicht schaffen eine 3 jährige zu bändigen und zu wickeln."

            Und an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glaubst du sicher auch noch, was?!

      Ehrlich gesagt kann ich deinen Mann nicht so ganz verstehen. Gerade wenn er den Buben in der Vergangenheit eben nicht so sehen konnte sollte ihm doch jetzt der Kontakt wichtig sein! DAs er sich schwerer tut OK versteh ich noch. Die Ex hat ihm in den letzten Jahren den Kontakt sicherlich nicht einfach gemacht. Wer weiß was sie möglicherweise noch dem Buben erzählte und sowas kann schlauchen. Dafür hab ich schon Verständnis. Aber sein Kind ist sein eigen Fleisch und Blut. Komisch das er hier die Freunde wichtiger findet ( das er sie grundsätzlich sehen will ist ja auch nicht das Thema) als sein Kind und keine 14-Tage-Regelung will begreif ich auch kaum. Nur ändern wirst du es nicht können denn versucht hast du es ja offenbar schon.

      Ela

      "(leider per Gehaltspfänung weil er vor 10 Jahren nicht zahlungsfähig war und sie sich nun nicht auf einen Dauerauftrag einlässt)."

      Und nochmal: Weihnachtsmann und Osterhase? Erde eine Scheibe?

      Lass dir doch keinen solchen Lügenmist auf die Backe malen. Ob er den Unterhalt mittels Überweisung zahlt, sofern die Unterhaltsschulden bezahlt sind, die die Pfändung verursacht haben, hat sie mal gar nicht zu bestimmen. Der Kerl lügt dir die Hucke voll und vor lauter "Ich bin besser als die Ex"-Hass, denn viele Frauen zu gern pflegen, lässt du dir jeden Mist erzählen?

      Wie alt bist du? 16?!

      (10) 22.08.18 - 06:23

      Menschen, denen ihr Kind gleichgültig ist, sind suspekt. Ich finde, das verrät sehr viel Charakterschwäche: Es sagt was darüber aus, wie man mit Bedürfnissen anderer umgeht, über Zuverlässigkeit, über Beziehungen eingehen und aufrechterhalten.
      Da hätte ich Zweifel mich partnerschaftlich einlassen zu wollen.

      (11) 22.08.18 - 08:22

      Ich kenne deinen Mann nicht. Und auch wenn ihn hier niemand verstehen kann...hier trotzdem vielleicht noch eine weitere mögliche Perspektive.

      Könnte es z.b. sein, dass er Angst hat vor Ablehnung durch seinen Sohn? Könnte er ihn deswegen so auf Distanz halten und alles andere ist wichtiger als der Junge, weil er lieber verletzt als verletzt zu werden?

      Oder konnte er in all den Jahren gar nicht richtig eine Beziehung zum Kleinen aufbauen?

      Ohne Bezug zum anderen ist es halt emotional "nur ein Kind das zufällig seins sein soll".

      Ich will ihn weder entschuldigen noch rechtfertigen. Sein Sohn ist nämlich das ärmste Glied im System und hat sich noch nicht mal ausgesucht, ob es in solche Verhältnisse geboren werden möchte. Ich möchte höchstens eine Erklärung geben, warum es bei einem anderen Kind mit dem gleichen Vater ganz anders sein könnte!

      Natürlich kann es auch einfach Egoismus sein. Du kennst ihn und du kannst mit ihm darüber sprechen.

      • (12) 22.08.18 - 08:27

        Es ist so oder so egoistisch. Er ist der Erwachsene. Wenn er soooo schlimme Angst vor Zurückweisung hat, ist das seine Baustelle.
        Man muss nicht jede Ursache tot erklären, mieses Verhalten bleibt mieses Verhalten.
        Und zeugt von Charakterschwäche.

        (13) 22.08.18 - 10:40

        Ja, das könnte ich mir auch vorstellen.

        Ich versuche mal mich in ihn hinein zu verstzen: Das Kind wurde mir untergeschoben (ich wollte keines) und wir hatte die ersten Jahre dank der Mutter null Kontakt. Jetzt ist da eben ein kleiner Junge, der meine DNA trägt und gesellschaftlich wird erwartet, dass ich mich mit diesem Kind beschäftige. Ja, mach ich eh, aber ganz ehrlich, mit den Kumpeln ist es lustiger als mit einem kleinen, quasi unbekannten Kind.

        Ich hab also durchaus Verständnis für die Sichtweise des Mannes. Nichtsdestotrotz ist das Kind natürlich arm dran, es hat sich die Sutuation nicht ausgesucht.

        Die TE sollte sich die Frage stellen, was sie von ihrem Freund eigentlich will. Ich jedenfalls würde mit dem Mann keine weiteren Kinder in die Welt setzen.

        • Zum Unterhalt: doch wir waren geneinsam beim Anwalt, dieser hst der Mutter geschrieben dass er einen Dauerauftrag will und bitter die Pfändung zurück zu nehmen, dass hat die Mutter bzw ihre Anwältin abgelehnt - also nichts gelogen.

          Doch wir wollen gemeinsame Kinder und sind in eine KiWu-Klinik zur Behandlung, deswegen belastet es mich ja auch so.

          Ich habe eh das Gefühl, dass ich mich die vergangenen 4 Jahre weiterentwickelt habe, aber er nicht...

          Sein Sohn ist gerne bei uns (laut eigener Aussage lieber als zu Hause) umso schlimmer finde ich es ja, dass es keinen Regelmäßigen Kontakt gibt.

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