Nachbarn

    • (1) 09.09.18 - 17:24
      Nett gemeint

      Ich muss jetzt hier mal nach Meinungen fragen, den ich fühle mich vor den Kopf gestoßen. Wir sind vor kurzem umgezogen unsere Nachbarn sind eigentlich recht nett, so waren wir z.b auch schon 2 mal beim grillen dort noch bevor unser Haus fertig war. Im Moment sind die zwei unsere einzigen Nachbarn alles andere ist Baustelle. Ich hab denen 2 mal Kuchen gebracht, beide Male hatten wir Feierlichkeiten hier (Taufe und Hauseinweihung) und es blieb halt einiges übrig. Sie bedanken sich und später beim Teller zurück bringen meinte sie das es lecker war. So, nun hatten wir gestern eine Geburtstagsfeier und wieder Kuchen übrig, ich bin mit einem Teller heut Mittag rüber, die zwei saßen mit Gästen (die ich auch vom grillen kenne) auf der Terasse. ich sagte das wir Geburtstag gefeiert haben und Kuchen übrig ist. da drückste sie rum und ich meinte mögt ihr keinen? Sie so ähm nee sei mir nicht böse wir hatten auch gerade was süßes, ich sagte okay kein Problem und bin wieder gegangen aber das liegt mir jetzt irgendwie im Magen. Ich hätte den Kuchen angenommen, selbst wenn ich keinen möchte, finde ich irgendwie total unhöflich von ihr. Ganz ehrlich ich werde in wohl wegschmeißen weil einfach so viel übrig ist und wenn sie in weggeschmissen hätte dann wäre das halt so aber so wie sie reagiert hat fand ich unhöflich und bin jetzt voll vor den Kopf gestoßen. Ich hatte mir z.b auch mal eine Bierbank von ihnen geliehen und mein ab und zu Kuchen rüber bringen ist irgendwie auch als Dank gedacht fürs leihen und generell halt will ich damit ausdrücken das ich auch an die zwei denke nach der Feier. naja ich fühle mich jetzt jedenfalls komisch und weiß nun nicht so recht was diese "Abfuhr" für mich heißt. soll ich nun nie wieder was bringen?, oder vorher fragen? oder einfach wieder was bringen und wieder mit nachhause nehmen wenn sie es nicht annehmen? Blöd jetzt irgendwie. Was meint ihr??

      • (2) 09.09.18 - 17:29

        Na sieh es mal so: Vielleicht mögen sie keinen Kuchen, haben ihn die letzten Male schon der Höflichkeit angenommen und weggeworfen und sich nun gedacht, dass sie es vielleicht mal sagen, damit ihr jetzt nicht lebenslang Eure Kuchenreste bei ihnen abliefert. Gebt die Reste dann einfach Euren Gästen mit, ich finde, man kann unter Nachbarn auch anders und besser als mit Essensresten "danke" sagen, z.B. mal mit einer Flasche Sekt oder dass man die Nachbarn zur Feier mit einlädt, statt ihnen danach die Reste zu bringen. ;-) Ich fänd es ehrlich auch schräg, wenn meine Nachbarn mir regelmäßig Essensreste von ihren Feiern bringen würden, da würde ich mich schon fragen, ob ich als Resteverwertung gut genug bin, aber nicht dafür, dass man mich direkt zur Feier mit einlädt?!

        • (3) 09.09.18 - 18:05

          Wir hätten sie zur Einweihung eingeladen, sie hatten schon was vor. Sorry die Taufe meiner Tochter war nun nicht wirklich etwas wo ich Nachbarn dabei haben wollte, da war nur Familie, genauso wie ihr Geburtstag. Ich sehe das nicht als Reste loswerden sondern es ist (meiner Meinung) eine nette Geste, es ist Kuchen! kein angefressene Stück Fleisch oder so, meine Güte. Naja gut, wie unten geschrieben hätte sie gesagt wir mögen Kuchen nicht so gern und brauchst keinen mehr bringen wüsste ich Bescheid aber so fand ich es komisch. Aber gut, junge kein Kuchen mehr rüber 🤷‍♀️

      Was stimmt mit dir nicht??

      Wenn du etwas anbietest, was der andere gerade nicht will, darf er dann nicht ehrlicherweise dankeschön sagen, im Moment nicht? Ich finde es unverschämt von dir, dich auzudrängen und dem anderen die ehrliche Antwort übelzunehmen.

      Du sollst das einfach akezptieren, den Kuchen einfrieren und froh sein, dass du EHRLICHE Nachbar hast, die sich klar abgrenzen können.

      Sie sind nicht deine Kuchenschlucker. Für die Übermengen die du backst, bist du doch selber verantwortlich.

      • (6) 09.09.18 - 18:01

        Hallo??
        was stimmt nicht mit dir. brauchst mich doch nicht gleich angreifen. Ich backe nicht! Der Kuchen wird mitgebracht. die Omas backen und das leider immer zuviel, ich habe schon eine Million mal gesagt das sie bitte weniger mitbringen sollen, tun sie aber nicht. Und es ist ja okay das sie keinen mögen aber dann würde ich halt sagen, sorry wir essen nicht gern süßes daher brauchst du an uns nicht zu denken wenn Kuchen übrig bleibt, dann wäre das eine Antwort mit der ich umgehen kann und fürs nächste mal Bescheid weiß. Aber wenn sie 2 mal dankend annimmt, dann sagt das es lecker war und beim absagen heute sagt nein danke wir hatten gerade süßes dann heißt es ja das sie sehr wohl süßes mag nur eben mein Kuchen nicht. dann soll sie sagen lieb von dir aber ich esse kein Kuchen, brauchst keinen bringen, dann weiß ich auch Bescheid.

        • Sie haben ihn zwei Mal gegessen und diesmal hatten sie keinen Kuchenhunger. Das muss doch reichen. Was bist du kompliziert.

          Deine Nachbarn sollten Kuchen von deinen Omas essen, obwohl sie keinen Hunger drauf haben? Das ist dein Problem. Du musst von den Omas den Kuchen ja nicht annehmen. Lerne dich abzugrenzen und versuche nicht, deine ungelösten Abgrenzungsprobleme an die Nachbarn weiterzugeben.

          • (8) 09.09.18 - 18:22

            Was hat den das mit abgrenzen zu tun? Die Omas sind aus einer Generation (noch dazu aus dem Ostblock) wo man für 30 Leute auftischt wie für 100, so sind sie erzogen und das über 60 Jahre lang, das werde ich leider nicht mehr raus bekommen aus ihnen. und obwohl ich auch so aufgewachsen bin und feiern immer riesig gefeiert wurden wo Nachbarn oder Freunde von Freunden einfach dazu kamen oder am nächsten Tag zum Reste essen gekommen sind habe ich mich ehh schon geändert und Tische z.b nicht so viel auf wenn ICH die Feier ausrichte bleibt z.b genau so viel übrig das wir als Familie am nächsten Tag einmal Mittag essen und das war's. Aber der Kuchen, tja, der kommt von meiner Familie und wird eben übertrieben selbst wenn ich das nicht möchte, es ist in ihnen so drinen, ein Charakter Zug der nun mal so ist wie er ist. Wie gesagt ich bin damit groß geworden das man mit den Nachbarn zusammen grillt, meine Eltern können zu ihren Nachbarn rüber und sich z.b Werkzeug holen ohne überhaupt fragen zu müssen. Ich bin nicht mit Meter hohen Zäunen um die Grundstücke herrum aufgewachsen, sondern mit ein und aus gehen wie mit Familie. Ich akzeptiere aber die zäune und versuche mich dem anzupassen und wie gesagt es war nett gemeint, sie sagte mal das sie Kuchen mag aber ungern backen würde daher dachte ich eigentlich es wäre nett von mir, aber klar wenn sie so drauf ist wie du dann bin ich wohl zu weit gegangen und werde absofort nicht einfach mit Kuchen rüber gehen.

            • Ich habe sehr gute nette Nachbarn. Sie hatten mal zu viel Kuchen und riefen an, ob sie welchen bringen sollen, ob wir die und die Torte essen mögen. Wir sagten Ja, gerne! und sie brachten ihn. Hätten wir nein gesagt, wäre es auch ok gewesen. Man hat doch die Freiheit ja oder nein sagen zu dürfen.

              Wie du aufgewachsen bist, ist deine Sache. Die Nachbarn haben andere Sitten. Ich würde auch nicht wollen, dass sich jemand bei mir Werkzeug holt ohne überhaupt zu fragen. Und wenn ich bei den Nachbarn was holen möchte, frag ich vorher. Aber das entwickelt sich mit der Zeit oder auch nicht.

              • (10) 09.09.18 - 19:30

                Ich persönlich hätte halt angenommen, finde ich eben höflich, klar du siehst das anders, die Nachbarn wohl auch, ist okay für mich. Hätte dann aber gern gewusst ob sie generell keinen mögen oder nur heute nicht. Wir sind halt frisch hier her gezogen, die haben z.b unsere Nummer bei der Gemeinde erfragt und uns noch bevor wir mit dem hausbau anfingen zum grillen eingeladen, haben z.b Fotos von der Aufstellung gemacht und uns geschickt wenn wir mal ein Tag nicht da waren oder kommen rüber und fragen wie dies oder jenes bei uns lief, daher dachte ich schon das unser Verhältnis gut ist und ich mit Kuchen rüber gehen kann ohne das dass als "Abgrenzungsproblem" gesehen wird.

                • 'Wenn du wissen willst, ob sie generell keinen haben mögen oder nur heute nicht, dann frag sie doch einfach. Aber die Zeiten, wo man massig Kuchen verschlungen hat, sind passé. Sonst habt ihr sicher bald 20 kg Übergewicht auf den Rippen.

                  Aber Kuchen entsorgen über die Nachbarn, weil man selber nicht wirkungsvoll nein sagen kann, das ist daneben. Die Nachbarn kennen nicht mal den der den Kuchen gebacken hat und wie alt der ist. Ich fände das eklig, geschenkten Kuchen nochmal geschenkt zu bekommen. Von irgendjemand irgendwo gemacht.

                  • ach momo... immer wieder eine Freude zu lesen... und natürlich hast Du auch zu dieser konkreten Situation wieder einen Erfahrungsschatz, den Du hier teilen kannst.

                    Versuchs doch nächstes mal in freundlichen Worten und nicht von oben herab, dann kommen Deine Ratschläge evtl auch mal an und Du kommst nicht ganz so unsympathisch rüber.

                    PS: wieso ist das Alter des Bäckers wichtig? Das interessiert mich jetzt doch.

                Hallo

                Ich verstehe dich nicht so ganz.
                Deine Nachbarn haben dir doch alle Antworten gegeben, nach denen du jetzt hier 'suchst'.

                Sie haben dir gesagt, dass sie gerade etwas süßes hatten und deswegen deinen Kuchen nicht möchten.
                Sie haben also begründet, weshalb sie abgelehnt haben.
                Warum du jetzt wegen der BEGRÜNDETEN Ablehnung unsicher bist, erschließt sich mir nicht.

                Bist du öfter unsicher, wenn du Ablehnung erfährst?
                Wenn ja, arbeite lieber an dir, statt dass auf andere zu beziehen, denn die können ja nichts dafür, wie du dich jetzt fühlst. Deine Nachbarn haben nichts falsch gemacht und waren auch nicht unhöflich.

                Liebe Grüße

                Hi ,
                ich kann sehr gut verstehen , dass du dich vor den Kopf gestoßen fühlst .
                Es ist sehr unhöflich gewesen dich mit dem Kuchen wieder weg zu schicken !!!
                Ich an deiner Stelle würde wohl nicht mehr mit so einer Person sprechen wollen !
                #winke#torte

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