Er isst und isst und isst.. Seite: 2

            • (26) 14.09.18 - 14:53

              Na ja, wer abnehmen will, muss was tun. Sich in erster Linie zusammenreißen. Und eben nicht 2 Pizzapackungen, Bonbontüte und Co in sich rein stopfen. Da Rauchen vorzuschieben ist einfach zu leicht.

              Man muss auch nicht jedem Hormondurcheinander (in Schwangerschaften, Periode etc) nachgeben. Das ist zu einfach!

              • So, und dann erklär mir doch mal bitte, warum er dann so viel isst.
                Stimmt ja. Dein Spezialgebiet: Selbstdisziplin. Immer an die Wirkung nach außen denken. Immer Haltung bewahren. Nicht allem nachgeben. Hart zu sich in zu anderen sein. Kein Mitleid. Keine Ausrede. Immer schön drauf. Da wo es weh tut. #klatsch

                Merkst du was? Ich würde mal mein Leben auf das oben genannte abklopfen und schauen, wo du im zwischenmenschlichen und auch bei dir selber sanfter werden kannst. Es gibt immer einen Grund. Immer ein Bedürfnis. Immer ein unbefriedigten Wunsch. Immer etwas, das einen werden und handeln lässt, wie es ist.

                • (28) 14.09.18 - 17:07

                  Er nimmt zu WEIL er in sich reinschaufelt - undiszipliniert. Warum denn sonst? Wegen zu viel Luft und Liebe? Was hat das mit der Wirkung nach außen zu tun? Wenn es ihn nicht selber stört, wird er nichts unternehmen. Wenn doch, wird er was tun - mit Disziplin!

                  Ich will nicht zunehmen, und gehe nicht jeder Fressattacke nach. Mal sicher ja, aber nicht immer. Welcher Mensch hat nicht Heißhugerattacken? Dem gehen aber die wenigsten immer nach. Sonst würden wir alle so aussehen.

                  • (29) 14.09.18 - 19:27

                    Dann kann Deiner Meinung nach auch jeder Magersüchtige einfach durch Disziplin wieder zunehmen ?

          (32) 14.09.18 - 16:57

          Ich versteh nicht ganz, warum ihr so auf ihren Beitrag anspringt.
          Natürlich hat es in gewisser Weise etwas mit Selbstdisziplin zu tun.
          In diesem Beitrag geht es nun mal nicht darum, dass man sich mal nicht zügeln konnte oder ab und zu seinen Gelüsten nachgibt. Es geht darum, dass der Mann der TE ein krankhaftes Verhalten entwickelt hat. Natürlich ist es jetzt kaum mehr möglich ohne fremde Hilfe da raus zu kommen.
          Es ist aber nun mal so, dass man von Anfang an etwas dagegen unternehmen muss und es nicht so weit kommen lassen darf, dass es ausartet und in gefährliche Bahnen verläuft.
          Jeder von uns gibt mal seinen Gelüsten nach und nimmt in schweren Zeiten vielleicht etwas zu oder übertreibt es in eine andere Richtung. Es ist aber nun mal wichtig, dass man diese gewisse Selbstdisziplin hat und rechtzeitig wieder die Notbremse zieht, ohne es auf irgendetwas anderes zu schieben und Ausflüchte zu suchen.
          Natürlich sind davon ernsthafte körperliche oder psychische Erkrankungen ausgeschlossen.

    (33) 14.09.18 - 09:59

    Der Anstoß das zu ändern kann schon von Dir kommen.
    Allerdings muss er das als nächstes dann einsehen, sich damit auseinandersetzen und den leisen Willen aufbringen etwas zu ändern.

    Dazu sollte er 2gleisig fahren:
    - einmal zum Arzt
    - und zu einem Psychologen/ Coach mit dem er sich auf die Suche macht, was hinter der Ersatzbefriedigung steckt

    Wenn er beides abtut, dann ist "noch" nicht so weit.

    (34) 14.09.18 - 18:57

    Ich habe vor 2 Jahren angefangen meine Ernährung umzustellen. Angefangen habe ich damit, Industriezucker weg zu lassen.

    Man muss sich bewusst machen, dass insbesondere Industriezucker und Geschmacksverstärker Suchtmittel sind. Das heißt, er muss erst mal durch den Entzug und seinem Gehirn und seiner Bauchspeicheldrüse klar machen: den Scheiß gibt es nicht mehr. Der Entzug ist nicht ohne. Aber man kann es schaffen, sich umprogrammieren. Denn nur wenn die Bauchspeicheldrüse aus der Insulin-Berg-und-talfahrt aussteigt, enden die Heißhungerattacken.

    Und ohne Umprogrammieren klappt das Abnehmen nicht. Es geht ja hier nicht um ein paar überflüssige Pfündchen. Sein Körper muss wieder lernen, Bedürfnisse nach Nahrungsqualität zu entwickeln. Hilfreich fand ich von Dr. Anne Fleck das Buch "Schlank!", vor allem auch zur Darmgesundheit und den Einfluss, den der Darm auf unsere Gesundheit und Abnehmerfolge hat.

    Wenn das Grundprogramm des Körpers wieder auf Qualität läuft, wird er auch ab und an mal ein Stück Kuchen oder eine Pizza essen können.

    Meine Persönliche Erfahrung ist aber, dass ohne eine konsequente Umstellung kein Blumentopf zu gewinnen ist.

    LG

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